Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Leipziger Buchmesse wegen Coronavirus abgesagt

Die Leipziger Buchmesse, die vom 12. bis  15. März geplant war, fällt wegen des sich ausbreitenden Coronavirus aus. Von der Absage ist auch das Lesefestival „Leipzig liest“ und die Manga-Comic-Convention betroffen. Die Entscheidung wurde auf Grundlage der Empfehlung des Bundesgesundheits- und des Bundeswirtschaftsministeriums getroffen. Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 18. bis 21. März 2021 statt. Mehr Informationen unter http://www.leipziger-buchmesse.de/absage/https://www.buchreport.de/news/leipziger-buchmesse-abgesagt/

Quelle: Buchreport online (03.03.2020), online unter https://www.buchreport.de/news/leipziger-buchmesse-abgesagt/

 

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Neues Portal für Salafismusprävention

Die Landeszentrale für politische Bildung NRW bietet ein neues Internetportal zur Salafismusprävention an. Das Portal enthält unter dem Motto „Gegen gewaltbereiten Salafismus. Informieren. Helfen. Gegensteuern“ unter anderem Hintergrundinformationen, aktuelle Terminhinweise und Aktionen und bietet einen Überblick über Präventionsprojekte der Landesregierung NRW.

 

Das Portal finden Sie hier. Weitere Informationen über die Landeszentrale finden Sie hier.

Quelle: Landeszentrale für politische Bildung NRW: „Gegen gewaltbereiten Salafismus – Informieren. Helfen. Gegensteuern.“ (28.02.2020), online verfügbar unter:
https://www.gegen-gewaltbereiten-salafismus.nrw/

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Saarland: Mit der Bib-Card Saar Bibliotheken in acht Kommunen nutzen

Saarländer können mit einer Jahresgebühr von 20 Euro ab sofort das Angebot von acht Bibliotheken nutzen. Die Bibliotheken haben sich dafür in einem Verein zusammen geschlossen. Mit der Bib-Card Saar können sowohl Bücher entliehen als auch Online-Medien genutzt werden. Wer bereits die Gebühr einer Bücherei gezahlt hat, muss nur noch die Differenz begleichen. So lange die teilnehmenden Bibliotheken von Saarland-Bibliotheken e.V. nicht technisch vernetzt sind, benötigen die Kunden neben der Bib-Card Saar auch ihre örtliche Ausweiskarte. Gewünscht ist, dass weitere kommunale Büchereien sich dem Verein anschließen.

Quelle: Website Saarland Zeitung Online (16.02.2020), online unter https://www.sol.de/news/update/News-Update,448504/Saarland-Neue-Bibliotheken-Karte-ermoeglicht-Ausleihe-im-ganzen-Bundesland,447950

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Studie zu Social Reading untersucht Leseverhalten von Jugendlichen

Viele Teenager nutzen neben Büchern vor allem digitale Netzwerke wie Goodreads, Büchertreff und Lovelybooks, um Literatur zu lesen, sich darüber mit anderen auszutauschen  – und auch selbst Literatur zu schreiben. Dieses Phänomen wird als „Social Reading“ bezeichnet.

Erstmals hat nun ein Team von Forschenden aus der Schweiz und Italien das Leseverhalten auf der digitalen Leseplattform Wattpad untersucht. Wattpad gehört zu den populärsten Plattformen: Weltweit über 80 Millionen mehrheitlich junge Leute teilen hier täglich ungefähr 100.000 Geschichten in über 50 Sprachen miteinander.

Die Studie der Università degli Studi di Milano-Bicocca, der Sogang University, der Università degli studi di Verona und der Universität Basel ergab, dass es im Leseverhalten von jungen Menschen große Unterschiede gibt, je nachdem ob es sich um populäre Jugendliteratur – sogenannte „Teen Fiction“ oder um klassische Bücher von Jane Austen und Hermann Hesse handelt. Teen Fiction wird auf Wattpad deutlich häufiger gelesen und kommentiert als klassische Literatur. Oft wird die Lektüre von klassischen Werken nach den ersten Kapiteln abgebrochen.

Auch der Austausch unter den Nutzern fällt unterschiedlich aus: Bei der Lektüre von Teen Fiction fand ein stärkerer Austausch unter den Leser*innen statt, der zu einer starken sozialen Bindung führte. Dagegen gab es bei den Klassikern eher eine „kognitiv orientierte Interaktion, mit der sich die Nutzer beim Verständnis und der Interpretation ihrer Lektüre gegenseitig unterstützen“.

Das Besondere an der Untersuchung von digitalen Leseplattformen: „Zum ersten Mal können wir das Lesen fast in Echtzeit untersuchen“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Gerhard Lauer vom Digital Humanities Lab der Universität Basel. „Die sozialen Medien bedeuten daher eine Revolution für unser Verständnis von Kultur. Denn auf Plattformen wie Wattpad, Spotify oder Netflix lässt sich Kultur in einer Dichte und Genauigkeit erfassen, die über die bisherigen Zugänge der Geistes- und Sozialwissenschaften deutlich hinausgeht.“

Quelle: digithek blog: „Literatur im Netz: Leseforschung fast in Echtzeit“ (17.02.2020), online unter https://blog.digithek.ch/literatur-im-netz-leseforschung-fast-in-echtzeit/

 

 

 

 

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Fotoweg – Grundlagen der Fotografie praktisch umsetzen und erlernen

Im Praxisblog Medienpädagogik stellt Yannick Bandi das Unterrichtskonzept „Fotoweg“  vor. Damit sollen Lehrende Kindern und Jugendlichen die Grundlagen des Fotografierens handlungsorientiert näher bringen können. Das Konzept besteht aus zehn Aufträgen, die jeweils an einem auf einer Karte markierten Ort umgesetzt werden. Das Material ist für Schüler*innen ab 9 Jahren geeignet und so aufgebaut, dass es für eine beliebige Ortschaft adaptiert werden kann.

Quelle: Newsletter Öffentliche Bibliotheken 1/2020 – Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Tübingen

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Bayern: Herausforderungen und Chancen für kleine Bibliotheken

Wo liegen die Besonderheiten, die Herausforderungen, aber auch die Chancen von Bibliotheken im ländlichen Raum? Am Beispiel Bayerns hat Ute Palmer-Horn, Diplom-Bibliothekarin und Leiterin der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in München, dazu einen Artikel für die Zeitschrift „BuB – Forum Bibliothek und Information“ verfasst. Dieser setzt den Schwerpunkt auf öffentlich-kommunale Bibliotheken in bayerischen Kommunen mit einer Bevölkerungsgröße bis zu maximal 25 000 Menschen.

Als herausfordernd sieht Palmer-Horn den Bereich Personalgewinnung und Qualifizierung. „Ehemals fachlich besetzte Stellen können bei Wiederbesetzung oft nicht mehr mit bibliothekarisch ausgebildetem Personal besetzt werden.“ Zudem fehlen Zeit und Budget für Fortbildungen. Die bayerische Landesfachstelle bietet daher für nebenamtlich und ehrenamtliche Seiteneinsteiger/-innen in das Bibliothekswesen ein modulares Fortbildungskonzept an.

Chancen sieht sie in der zunehmenden Bedeutung von Bibliotheken im Hinblick auf kulturelle, soziale und gesellschaftliche Angebote. Anhand von Beispielen zeigt Palmer-Horn, dass Bibliotheken der neue Ortsmittelpunkt sein können und grade in ländlichen Regionen die Basis für sozialen Zusammenhalt darstellen.

Wichtig sei aber sich zu vernetzen und sinnvolle Angebote jenseits des reinen Medienbestands anzubieten. „Kooperationen zwischen Bibliotheken, mit Bildungs- und Kultureinrichtungen und weiteren Partnern aus dem gesellschaftlichen Umfeld geben neue Impulse, können neue Kunden und Kundinnen anziehen und stärken die Akzeptanz in der Kommune und in der Öffentlichkeit.“ Die Landesfachstelle in Bayern hat daher so genannte Erfa-Gruppen (Erfahrungsgruppen) initiiert. Ein- bis zweimal im Jahr treffen sich maximal zehn Bibliotheken aus einer Region, um Themen und Anliegen zu besprechen, die momentan die Bibliotheken beschäftigen.

Insgesamt hätten die kleinen Bibliotheken die Chance, sich beispielhaft als Mittel- und Treffpunkt ihrer Kommune zu etablieren, generationenübergreifend und unabhängig von Herkunft und Bildung. Fachstellen als fördernde und beratende Einrichtungen können und müssen dazu laut Palmer-Horn Impulse und Unterstützung geben.

Quelle: Website „BUB – Forum Bibliotheken“, zuletzt aufgerufen am 13.02.2020, online unter https://b-u-b.de/zukunftsperspektiven-kleinerer-bibliotheken/?fbclid=IwAR1n3AKQgeuhx-5FTuI7_kVt2_ofCyT5xFeIfmLKheQ6DcgZNaxU_f78tJg

 

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Gekaufte Studienergebnisse aus China

Publikationen in renommierten Zeitschriften sind für Wissenschaftler*innen ein wichtiger Karrieretreiber. Spiegel Online berichtete jüngst darüber, dass chinesische Forscher*innen Artikel von Agenturen schreiben lassen, die auf gefälschten Studien beruhen.

Der Wissenschaftsjournalist Leonid Schneider hat auf seinem Blog „For better Science“ zusammen mit weiteren Autoren falsche Studien gesammelt und ausgewertet. Die Beiträge sind auch in Zeitschriften namhafter Verlage, wie zum Beispiel Wiley, Elsevier und Springer Nature, erschienen. Die Fälle konzentrieren sich nach aktuellem Stand auf den Bereich Medizin.

Quelle: Merlot, Julia – „Chinas gekaufter Erfolg“ (11.02.20), online verfügbar unter https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/china-mediziner-faelschen-offenbar-hunderte-medizin-studien-a-65a950df-1a72-4396-a232-fb1f48cc98df

 

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Neue Online-Plattform gibt Tipps zur Sicherung privater digitaler Daten

Im Januar ist die Website „meinDigitalesArchiv“ gestartet. Die Online-Plattform gibt Tipps wie man seine privaten digitalen Daten wie digitale Fotos, Briefe, und sonstige Materialien mit den damit verbundenen Erinnerungen für sich selbst oder andere bewahren kann. Expert*innen aus den Bereichen Bibliothek, Archiv und Museum haben die Ratschläge anschaulich mit vielen Beispielen aufbereitet.

Themen wie Auswahlkriterien für persönliche Erinnerungen in digitaler Form sowie Methoden zu deren Strukturierung werden auf meinDigitalesArchiv.de genauso angesprochen wie heute gängige Speicherkonzepte mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen. Hier der Link zur Plattform https://www.langzeitarchivierung.de/

Quelle: Website Digithek Blog: „Sicherung persönlicher Daten“ (zuletzt aufgerufen am 8.02.2021), online unter https://blog.digithek.ch/sicherung-persoenlicher-digitaler-daten/?fbclid=IwAR1Rll4bPrOZZcC3wDqUTj8GOQtYLgg70XJF7m_KaqHFtURzHEqZ3mN_86c

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Studie: Fehlende Digitalkompetenz bremst Digitalisierung des Mittelstands

In einer kürzlich erschienenen Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird die mangelnde Digitalkompetenz der Mitarbeiter als Hürde für die Digitalisierung des Mittelstands angeführt. 38 Prozent der Unternehmen geben dies als Grund an. In einer Unternehmensbefragung von 2016 waren es nur 29 Prozent.

Für 51 Prozent der befragten Unternehmen seien besonders Online-Kompetenzen wichtig wie das Recherchieren im Internet, der Umgang mit sozialen Medien sowie Kenntnisse im Onlinemarketing. 45 Prozent der Unternehmen benötigen Mitarbeiter, die spezielle Software und digitale Produktionsmaschinen bedienen können. Bei 78 Prozent müssen Mitarbeiter zumindest grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit Standardsoftware und Geräten wie Smartphones und Tablets beherrschen.

KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib sagt dazu: „Weiterbildung ist die wichtigste Lösungsstrategie, wird aber zu oft aus Kosten- und Zeitgründen unterlassen.“ Die Zeitgründe sind auch laut den Verfassern der Studie ein großes Problem, flexiblere Angebote seien allerdings keine dauerhafte Lösung. Eine deutlich früher ausgebildete Digitalkompetenz bspw. in Schulen und der beruflichen Ausbildung seien ein nachhaltiger Lösungsansatz. Allerdings verlaufe die Anpassung schulischer Lehrpläne sehr unterschiedlich und oft langsam. Deshalb sollten auch außerhalb des Schulsystems Kindern und Jugendlichen ergänzend möglichst vielfältige Lernmöglichkeiten geboten werden. Bildungsangebote am Nachmittag oder in der Ferienzeit könnten entscheidende Impulse geben, auf intuitive Weise digitale Kompetenzen zu erlernen. Bibliotheken als Kooperationspartner oder Lernort für Digitalkompetenzen werden von den Verfassern der Studie nicht vorgeschlagen.

Quelle: Website Heise Online – „Studie: Mangel an Digitalkompetenz behindert Digitalisierung des Mittelstands“ (zuletzt aufgerufen am 06.02.2020), online verfügbar unter: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Mangel-an-Digitalkompetenz-behindert-Digitalisierung-des-Mittelstands-4652456.html

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Bibliothekartag 2020: Programm online!

Das Programm für den Bibliothekartag 2020 in Hannover ist online. Neben der Auftakt- und Abschlussveranstaltung ist auch im Rahmenprogramm einiges geplant. Alle weiteren Informationen dazu erhalten Sie auf der Webseite zum Bibliothekartag 2020.

Quelle: Webseite des Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare – „Programm des Bibliothekartags ist online“ (zuletzte aufgerufen am 10.02.2020), online verfügbar unter: https://www.vdb-online.org/2020/02/07/programm-des-bibliothekartags-ist-online-2/