Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Förderfonds „hochdrei“ – Onlineanmeldung freigeschaltet

Die Kulturstiftung des Bundes hat das Onlineantragsverfahren des Fonds „hoch drei. Stadtbibliotheken verändern“ freigeschaltet.

Stadt- bzw. Gemeindebibliotheken können sich in zwei Antragsrunden um eine Förderung bewerben. Antragsschluss für die einzureichenden Anträge sind der 30. November 2018 (für die jetzige Runde) und der 31. August 2019 (für die zweite Runde).

Mit dem Programm „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ möchte die Kulturstiftung des Bundes die Stadtbibliotheken in ihrer Rolle als kooperationsfreudige und teilhabeorientierte Kulturorte stärken. Das Programm will Raum schaffen für unkonventionelle Ideen und kreative Formate, die es den Stadtbibliotheken auf Dauer ermöglichen, sich als offene Orte der Begegnung zu etablieren. Es umfasst fünf Module.

Alle Informationen zum Programm finden Sie hier: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/fileadmin/user_upload/download/download/Foerdergrundsaetze_hochdrei_2018.pdf

Die Fördergrundsätze: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/bild_und_raum/detail/hochdrei.html

Direkt zum Antragsformular kommen Sie hier: https://antrag.kulturstiftung-bund.de/register

Quelle: dbv Newsletter Nr. 131 2018 „Bewerbungen beim Programm „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ bis 30.11.2018″ (11.10.2018), online verfügbar unter:
https://www.bibliotheksverband.de/datensaetze/newsletter-national/2013-ab-maerz/dbv-newsletter-nr-131-2018-11-oktober.html

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BibChatDE: Bibliothek der Dinge

Am 1. Oktober fand der 19. BibChatDE statt. Einmal im Monat diskutieren Interessierte auf Twitter für eine Stunde über Themen, die die Teilnehmer*innen interessieren – diesmal über das Thema „Bibliothek der Dinge“. Eine Dokumentation der Ergebnisse ist auf der Webseite zu finden.

Quelle: Tanja Erdmenger: „Unser Rückblick auf den 19. BIBchatDE – Die Bibliothek der Dinge – Ausleihe vom Kunstwerk bis zur Bohrmaschine – ist die Bibliothek von heute Teil der Sharing-Community?“ (13.10.2018), online verfügbar unter: https://www.bibchat.de/rueckblicke/unser-rueckblick-auf-den-19-bibchatde-die-bibliothek-der-dinge-ausleihe-vom-kunstwerk-bis-zur-bohrmaschine-ist-die-bibliothek-von-heute-teil-der-sharing-community/

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Besserer Zugang zu Literatur – Bundestag beschließt Lockerung für Blindenbibliotheken im Urheberrecht

Der Spiegel berichtet über den Beschluss des Bundestags vom 17.10.2018. Blindenbibliotheken und vergleichbare Intsitutionen dürfen ohne Zustimmung des Urhebers barrierefreie Kopien literarischer Werke (Hörbücher und Bücher in Blindenschrift) anfertigen.

Die Entscheidung basiert auf dem Vertrag von Marrakesch, der seit 2013 die „barrierefreie Verfügbarkeit von urheberrechtlich geschützten Werken auf internationaler Ebene“ regelt.

Zum Beschlusstext vom 17.10.2018.

Quelle: Spiegel.de  – „Beschluss des Bundestags – Blinde und Sehbehinderte sollen besseren Zugang zu Literatur bekommen“ (zuletzt aufgrufen am 19.10.18), online verfügbar unter: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/bundestag-blinde-und-sehbehinderte-sollen-besseren-zugang-zu-literatur-erhalten-a-1234017.html

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Gewinnerin des Deutschen Buchpreises steht fest

Die diesjährige Gewinnerin des Deutschen Buchpreises steht fest:

Inger-Maria Mahlke mit ihrem Roman „Archipel“.

Die Begründung der Jury lautet:

„[…] Schauplatz ist die Insel Teneriffa. Gerade hier verdichten sich die Kolonialgeschichte und die Geschichte der europäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert. Inger-Maria Mahlke erzählt auf genaue und stimmige Weise von der Gegenwart bis zurück ins Jahr 1919. Im Zentrum stehen drei Familien aus unterschiedlichen sozialen Klassen, in denen die Geschichte Spaniens Brüche und Wunden hinterlässt. […]“

Der Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Quelle: Buchreport: „Inger-Maria Mahlke erhält den Deutschen Buchpreis“ (09.10.2018), online verfügbar unter: https://www.buchreport.de/2018/10/08/inger-maria-mahlke-erhaelt-den-deutschen-buchpreis/

 

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„Zukunft der Stadt“: Lehranstalten – SZ-Serie greift das Thema Lernen im Gesamtstädtischen Kontext auf

Im 3. Teil der aktuellen SZ-Serie „Zukunft der Stadt“ wird Les Watson (Lehrer und Dozent im Erziehungs- und Bildungsbereich, Bibliotheksberater) interviewt.  Seine Grundthese ist „Wenn Schulen, Bibliotheken und Universitäten nicht mehr als isolierte Institutionen fungieren, sondern kooperieren, wird Lernen effizienter“. Neben den klassischen Lehranstalten hält er besonders die Kooperationsarbeit und die Konversation als wichtigste Punkte um der stetigen Entwicklung gerecht zu werden.

„Was birgt das für Möglichkeiten, wenn etwa Universitäten oder Bibliotheken mit Museen zusammenarbeiten würden? Das passiert noch kaum. Der Forscher und Autor John Seely Brown hat einmal gesagt: „Jegliches Lernen basiert auf Konversation.“ Daran glaube ich ganz fest. Und diese Konversation kann ganz unterschiedlich aussehen – von den Gedanken, die ich mir in meinem Kopf mache über ein Buch, das ich lese, eine Vorlesung bis hin zur Gruppenarbeit mit Mitschülern. Genau in diese „Konversationsräume“ sollten Städte investieren und sie so flexibel wie möglich gestalten. Manche arbeiten gern in offenen Räumen, andere im Café und wieder andere bevorzugen abgeschlossene Arbeitsbereiche. Wir brauchen mehr hybride Räume, die man je nach Bedarf umwandeln kann.“

Auf die Frage „Ihre verrückteste Idee, die wenig kostet?“ antwortet der Brite „Vielleicht nicht die verrückteste, aber die erste, die mir in den Kopf kommt: Statt Bibliotheken in Schulen anzubieten, lasst uns Schulen in Bibliotheken verlagern. Wir müssen die Barrieren zwischen den bestehenden Institutionen niederreißen und sie miteinander vermischen.“ und hebt so die Grundstruktur der klassischen Kooperation zwischen Bibliotheken und Schulen auf eine neue ebene.

Quelle: Webseite des BIB – „Die Rolle von Bibliotheken in der Stadt der Zukunft“ (zuletzt aufgerufen am 08.10.2018), online verfügbar unter: http://www.bib-info.de/verband/publikationen/aktuell.html?tx_ttnews[cat]=27&tx_ttnews[tt_news]=4834&cHash=08b52dcc96

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EU-Finanzminister stimmen für niedrigeren E-Medien-Steuersatz

Die EU-Finanzminister sind einem Vorschlag der EU-Kommission gefolgt und haben einer niedrigeren Besteuerung von elektronischen Publikationen zugestimmt. Auf Basis des Urteils können die europäischen Mitgliedsstaaten nun entscheiden, ob sie den Steuersatz für E-Books, elektronische Zeitschriften und vergleichbare digitale Medienformate dem von Printpublikationen anpassen möchten.

In Deutschland würde sich der Steuersatz in diesem Fall von 19 auf 7 Prozent reduzieren. Das europäische Parlament hatte sich bereits im Juni 2017 mehrheitlich für die steuerliche Gleichstellung ausgesprochen, bislang hatte allerdings die Zustimmung im Rat Wirtschaft und Finanzen gefehlt.

Quelle:
Buchreport: „EU macht Weg frei für steuerliche Gleichbehandlung von Büchern und E-Books“ (10.10.2018), verfügbar unter: https://www.buchreport.de/2018/10/02/eu-macht-weg-frei-fuer-steuerliche-gleichbehandlung-von-buechern-und-e-books/

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Überfliegendes digitales Lesen soll Gehirnstruktur verändern

Andreas Mittrowan hat in seinem Blog Globolibro auf einen Bericht des britischen „Guardian“ hingewiesen. Darin geht es um das „skim reading“ und dessen Auswirkungen. Das „überfliegende Lesen“ beschreibt das Konsumieren von einfachen und portionierten Texten, welche z.B. auf Social Media Plattformen veröffentlicht werden. Texte werden dabei zusammenfassend überflogen. Auf Dauer verändert sich dadurch die Gehirnstruktur, das besagt die Studie von Maryanne Wolf. Das „skim reading“ unterscheidet sich stark vom „deep reading“, welches die Grundlage für die Internalisierung von Wissen und kritischen Analyse darstellt. Die Autorin des Guardian-Artikels forscht selbst zu dem Thema und kommt zu dem Schluss, dass beide Lese-Techniken in Zukunft gleichermaßen benötigt werden.

Quelle:
Andreas Mittrowann „`The Guardian´: Überfliegendes, digitales Lesen ändert die Gehirnstruktur“ (27.08.2018), online verfügbar unter: https://globolibro.wordpress.com/2018/08/27/the-guardian-ueberfliegendes-digitales-lesen-aendert-die-gehirnstruktur/

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Schweizer Architekt über Bibliotheksbauten von heute

Der Schweizer Architekt Max Dudler, der unter anderem die Universitätsbibliothek der Berliner Humboldt-Universität und das Grimm-Zentrum entworfen hat, wurde vom Deutschlandfunk interviewt.

Gesprochen wird über die heutige Bauweise von Bibliotheken und deren Funktionalität. Insbesondere die Berliner Universitätsbibliothek wird behandelt. Außerdem lassen sich auch einige Informationen in Bezug auf historische Sichten und Bauweisen über Öffentliche Bibliotheken im Interview finden.

Das Interview können Sie hier nachhören.

Quelle: Deutschlandfunk Kultur: „Ein Zeichen setzen für das Buch“ (zuletzt aufgerufen am 19.09.2018), online unter: https://www.deutschlandfunkkultur.de/wie-man-heute-bibliotheken-baut-ein-zeichen-setzen-fuer-das.1270.de.html?dram:article_id=428303

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Finalisten des Buchblog-Awards 2018

Die Finalisten des Buchblog-Awards 2018 stehen fest. Aus insgesamt 679 eingereichten Blogs und Social Media Accounts wurden 45 Finalisten ausgewählt. Abrufbar sind diese unter: http://www.buchblog-award.de/news/finalisten2018

Die Genre-Kategorien reichen von „Allesleser“, über „Kinder- & Jugendbuch“ hin zu „Newcomer“. Darunter befinden sich auch einige Instagram-, Video- und Facebook-Accounts.

Die Sieger-Blogs werden am 12. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verkündet.

Quelle: Buchblog-Award.de: „Buchblog-Award 2018: Die Finalisten stehen fest“ (13.09.2018), online verfügbar unter: http://www.buchblog-award.de/news/finalisten2018

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Helsinki: neue Zentralbibliothek „Oodi“

Im Dezember 2018, soll die neue Zentralbibliothek Helsinki, welche den Namen „Oodi“ (dt. „Ode“) trägt, eröffnet werden. Andreas Mittrowann hat auf Globolibro einen Überblick über die Planungen gegeben. Die Bibliothek soll insgesamt 100.000 Medien beherbergen. Auf drei Etagen sollen drei unterschiedliche Atmosphären die Bedarfe der Besucher erfüllen.

In einem fünfminütigen Video werden die Pläne animiert dargestellt:

 

Weitere Informationen zur architektonischen Planung finden Sie unter: http://www.oodihelsinki.fi/en/what-is-oodi/architecture/

Quelle: Andreas Mittrowann „Noch 100 Tage bis zur Eröffnung der „Oodi“ in Helsinki (27.08.2018), online verfügbar unter: https://globolibro.wordpress.com/2018/08/27/noch-100-tage-bis-zur-eroeffnung-der-oodi-in-helsinki/