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Best-Practice-Slam Informations- und Medienkompetenz 2026 / 12.03.26

Die Gemeinsame Kommission Informationskompetenz von dbv und VDB lädt am 12. März 2026 erneut zum „Best-Practice-Slam Informations- und Medienkompetenz“ ein. Teilnehmen können alle, die sich in der Förderung von Informations- und Medienkompetenz engagieren oder kreative Formate in Bibliotheken entwickeln – und ihre Projekte in einer unterhaltsamen Kurzpräsentation vorstellen möchten. Der Slam wird online durchgeführt, das Publikum bestimmt die Gewinnerbeiträge per Live-Voting. Beitragseinreichungen sind bis zum 16. Januar 2026 möglich.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.bibliotheksverband.de/best-practice-slam-informations-und-medienkompetenz

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Mikroförderprogramm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördert mit ihrem Mikroförderprogramm Projekte von Bibliotheksfördervereinen in ländlichen und strukturschwachen Regionen. Unterstützt werden Maßnahmen zur Gewinnung, Qualifizierung und Wertschätzung von Ehrenamtlichen – mit bis zu 1.500 Euro pro Projekt. Die Antragstellung ist jederzeit möglich. Förderanträge für Projekte im Jahr 2026 können ab Anfang Januar eingereicht werden.

Weitere Informationen: deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de

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Toolhäppchen: Napkin AI – Grafiken aus Text generieren (Teil 5 der KI-Reihe)

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an KI-Tools, die den Arbeitsalltag erleichtern oder kreative Prozesse unterstützen können – auch in Bibliotheken. Um einen praktischen Einblick zu geben, stellen wir zum Abschluss unserer KI-Reihe eines dieser Werkzeuge genauer vor: Napkin AI. Das Tool wandelt einfache Texteingaben in anschauliche Infografiken, Diagramme und visuelle Darstellungen um – ganz ohne Designkenntnisse. Unsere Kollegin Silke Keßler hat Napkin AI ausprobiert und zeigt in diesem Beitrag, wie Napkin AI funktioniert, wo es im Bibliothekskontext sinnvoll eingesetzt werden kann und welche Chancen und Grenzen die Nutzung mit sich bringt.

Napkin AI ist ein KI-gestütztes Tool, das aus Texteingaben Infografiken, Diagramme und visuelle Darstellungen erstellt. Ideen, Daten oder Konzepte können mit Napkin AI anschaulich visualisiert werden. Designkenntnisse der Nutzenden sind dafür nicht erforderlich.

Neben der Grafikerstellung kann Napkin auch erklärende Texte oder Zusammenfassungen zu den Visualisierungen generieren. Die erstellten Grafiken lassen sich individuell anpassen – etwa durch eigene Farben, Schriftarten oder Layouts. Zudem können mehrere Personen gemeinsam an einer Grafik arbeiten.

Für die Nutzung ist eine Anmeldung per E-Mail oder über Google erforderlich.

Vor- und Nachteile des Tools

Für die Ermittlung der Vor- und Nachteile von Napkin habe ich das Tool selbst befragt. Den dafür verwendeten Prompt habe ich bewusst sehr einfach gehalten:

Hallo Napkin! Bitte zeige mir die Vor- und Nachteile in der Nutzung von Napkin AI auf. Die Zielgruppe sind Bibliotheksmitarbeitende in Öffentlichen Bibliotheken NRW. Bitte zeige mir auch auf, wo Bibliotheksmitarbeitende Napkin sinnvolleinsetzen können.

Napkin AI hat auf Basis dieses Prompts die Vor- und Nachteile ermittelt und beginnt die Auflistung mit einer kurzen Einleitung (siehe Abbildung 1). Auf der Abbildung ist zudem zu erkennen, dass das erstellte Dokument mit anderen Personen geteilt, eine neue Napkin-Anfrage direkt gestartet oder Kommentare für sich selbst beziehungsweise für Mitarbeitende hinzugefügt werden können.

(Abbildung 1)

Unter den Vorteilen stehen Effizienzsteigerung und Automatisierung, Verbesserte Benutzererfahrung, Datengestützte Entscheidungsfindung und die Unterstützung bei der Entscheidungsfindung.

(Abbildung 2)

Linksbündig vom ausgegebenen Text ist ein Blitz auf türkisem Grund erkenntlich. Anhand eines Mausklicks kann für einzelne Passagen dann eine Grafik erstellt werden.

(Abbildung 3)

Es kann entweder die ganze Überschrift visualisiert werden oder nur Teilaspekte der Vorteile. Im linken, türkisenen Kasten kann dann aus unterschiedlichen Stilen ausgewählt werden oder unter „Customize“ individuell angepasst werden. Der Text bleibt unverändert und wird nur von der Visualisierung ergänzt.

Bei den Nachteilen (Abbildung 4) weist Napkin überraschenderweise darauf hin, dass die Kosten ein Nachteil sein könnten. Tatsächlich sind die Starter- und Professional-Pakete von Napkin bislang kostenlos. Kosten entstehen lediglich im Enterprise-Paket, das für einfache Veranstaltungsarbeiten oder kleine Präsentationen nicht erforderlich ist. Im Enterprise-Paket können beispielsweise Firmen ihr eigenes Logo und Corporate Design einbinden.

(Abbildung 4)

Jeder Output in Napkin kann in eine Grafik umgewandelt werden. Der Text im Napkin-Dokument lässt sich jederzeit bearbeiten und kann anschließend mit der überarbeiteten Version erneut visualisiert werden. Eine solche Überarbeitung ist empfehlenswert, da die KI häufig Wörter verwendet, die schwer nachvollziehbar sind. Zudem sollte die Ansprache im Prompt klar und präzise formuliert werden.

Nach der Auswahl der Art der Grafik besteht anschließend die Möglichkeit, eine konkrete Variante auszuwählen (siehe Abbildung 5).

(Abbildung 5)

Mein Fazit

Napkin ist leicht zu bedienen und bietet eine praktische Alternative zu klassischen PowerPoint-Grafiken. Gerade bei Präsentationen gilt: „Das Auge isst mit“ – Napkin AI visualisiert Inhalte anschaulich und lässt Präsentationen professioneller wirken. Zudem lässt sich das Tool nutzen, um kreative Impulse für Veranstaltungen zu gewinnen. Visualisierungen unterstützen oft das gesprochene Wort und machen zum Beispiel Zahlen leichter verständlich.

Gleichzeitig sollte stets überprüft werden, ob der Output korrekt und passend ist. Es empfiehlt sich, den generierten Text nicht unverändert zu übernehmen, sondern sicherzustellen, dass er mit dem ursprünglich eingegebenen Prompt übereinstimmt. Auch beim Hochladen von Dateien ist Vorsicht geboten: Napkin AI verarbeitet DOC-, PDF-, PPT-, HTML- oder Markdown-Dateien und wandelt deren Inhalte in Visualisierungen um. Wie genau die Daten gespeichert oder verarbeitet werden, ist jedoch nicht transparent, weshalb sensible Informationen nur eingeschränkt genutzt werden sollten.

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Förderaufruf „Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden“ / 31.12.25

Kommunen haben erneut die Möglichkeit, eine Förderung im ESF-Plus-Programm „Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden“ zu beantragen. Ziel ist der Aufbau einer „Allianz gegen Einsamkeit“, um Gemeinschaft zu fördern und die gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

Das Programm unterstützt bundesweit Projekte, die kommunale Strukturen gegen Einsamkeit weiterentwickeln und die soziale Teilhabe von Erwachsenen im mittleren Lebensalter verbessern. Die Förderung läuft bis zum 31. Dezember 2028. Bis zum 31. Dezember 2026 sind Bewerbungen über das Förderportal Z-EU-S möglich: https://www.foerderportal-zeus.de/zeus/#/login

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Balve: Bücherei hofft auf LEADER-Fördergeld für Umbau

Büchereileiterin Steffie Friske plant eine umfassende Weiterentwicklung der Bücherei in Balve. Auf Grundlage eines bereits realisierten Konzeptes zur „Modernen Bücherei in Balve“ wurde eine Bürgerbeteiligung durchgeführt. Die Finanzierung eines Architektenentwurfs erfolgte über LEADER-Fördermittel. Der Architekt hat auf Basis der Rückmeldungen aus der Bevölkerung einen Plan erarbeitet, der deren Wünsche für die zukünftige Gestaltung der Bücherei berücksichtigt.

Der Entwurf liegt nun vor. Für eine vollständige bauliche Umsetzung wird jedoch zusätzlicher finanzieller Aufwand erforderlich sein. Daher setzt Friske auf eine weitere LEADER-Förderphase, um zusätzliche europäische Mittel für das Projekt zu erhalten.

Die Bücherei soll zu einem „Ort der Begegnung“ weiterentwickelt werden – mit kreativen und technischen Angeboten, unter anderem Programmierkursen für Kinder, sowie mit einem Treffpunktbereich mit Bücherei-Café, das eine offenere Atmosphäre schaffen soll als klassische Bibliotheksräume.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.radiomk.de/artikel/buecherei-balve-will-leader-projekt-sein-2502437.html

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THE LIBRARIANS | Official Trailer

In den USA nehmen Buchverbote zu – besonders Werke, die sich mit ethnischer Vielfalt oder LGBTQ+-Themen befassen. Vor allem in Texas und Florida formiert sich dagegen eine engagierte Front von Bibliothekar*innen, die sich dem staatlichen Eingriff in den Zugang zu Informationen widersetzen. Der Dokumentarfilm The Librarians rückt diese ungewöhnlichen Verteidiger von Demokratie und geistiger Freiheit in den Fokus und zeigt ihren Einsatz gegen Zensur und Bevormundung.

Link zum Vorschaufilm: https://www.youtube.com/watch?v=Ykll4MWltsQ

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Die Diskursplattform Bibcourse löst ab Ende Januar 2026 die Mailingliste forumoeb ab

Für den schnellen Austausch und die Verbreitung aktueller Informationen diente bislang die Mailingliste forumoeb. Diese wird jedoch nur noch bis Ende Januar 2026 betrieben und anschließend eingestellt. Die bisher dort stattfindende Kommunikation soll auf eine moderne und sichere Plattform verlagert werden.

Als Nachfolgeangebot steht Bibcourse zur Verfügung. Die Plattform basiert auf der Open-Source-Software Discourse und wird in einem Rechenzentrum in Deutschland gehostet. Eine Registrierung ist bereits möglich.

Nach der Anmeldung finden Nutzerinnen und Nutzer die Kategorie „Forum ÖB“ im linken Bereich unter Kategorien. Dort können bestehende Diskussionen eingesehen sowie neue Themen gestartet werden. Über Konto / Einstellungen / E-Mails lässt sich außerdem ein Mailinglisten-Modus aktivieren, der neue Beiträge per E-Mail verschickt; diese Funktion kann bei Bedarf deaktiviert werden.

Für Fragen, Sprechstunden oder Schulungsbedarf steht der Support unter support@bibcourse.eu zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter bibcourse.eu abrufbar: https://bibcourse.eu/t/neu-hier-anmelden-erste-aktivitaeten-einer-gruppe-beitreten/410

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Dieter-Baacke-Preis 2025 für herausragende Medienpädagogik verliehen

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur haben am 15. November 2025 in Oldenburg die Preisträgerinnen und Preisträger des Dieter-Baacke-Preises 2025 ausgezeichnet. Der bundesweite Preis würdigt medienpädagogische Projekte in sechs Kategorien und ist insgesamt mit 12.000 Euro dotiert.

Der Sonderpreis „Aufwachsen zwischen Alexa und AI Companion – Junge Menschen für Datenschutz sensibilisieren“ ging an das Projekt Kinder verstehen (KI)nder, in dem Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse einen Schul-Chatbot entwickeln und sich mit Fragen zu KI und Datenschutz auseinandersetzen.

Zu den ausgezeichneten Projekten gehören unter anderem das Minecraft-Demokratieprojekt Cubix, das Filmförderprogramm GIRLS GO MOVIE, das interkulturelle Filmprojekt Jugendfilmrausch, das inklusive Audiodeskriptionsprojekt NEULAND, das Medienpädagogik Praxis Camp sowie das Natur- und Medienbildungsprojekt Atlas der Bäume.

Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung handlungsorientierter Medienpädagogik für demokratische Bildung, Inklusion und digitale Teilhabe junger Menschen.

Mehr Informationen auf dieser Website https://dieter-baacke-preis.de/dieter-baacke-preistraegerinnen-2025/#:~:text=Der%20mit%2012.000%20Euro%20in,er%20ist%20ein%20politisches%20Statement.

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JIM-Studie 2025 veröffentlicht: Jugendliche nutzen zunehmend KI – Selbstkontrolle beim Smartphone bleibt Herausforderung

Die JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zeigt, dass der Einsatz von KI unter Jugendlichen weiter zunimmt. 74 Prozent nutzen KI für Schulaufgaben, 70 Prozent zur Informationssuche. ChatGPT ist nach Suchmaschinen das zweitwichtigste Recherchetool. 57 Prozent halten KI-Informationen für vertrauenswürdig. Gleichzeitig berichten 67 Prozent, im letzten Monat Fake News begegnet zu sein.

Die tägliche Smartphone-Nutzung liegt im Durchschnitt bei knapp vier Stunden und steigt mit dem Alter. 68 Prozent fällt es schwer, ihre Bildschirmzeit zu regulieren; ein Drittel fühlt sich morgens oft müde durch nächtliche Handynutzung. Offline-Zeiten schätzen viele, doch nur rund ein Drittel schaltet das Gerät regelmäßig aus.

WhatsApp bleibt die wichtigste App, gefolgt von Instagram, Snapchat und TikTok. Social Media dient auch der Nachrichtenrezeption: Besonders ältere Jugendliche folgen Informations-Influencerinnen und -Influencern.

Beim Blick in die Zukunft zeigen sich Jugendliche gespalten: Freude über persönliche Entwicklungsschritte steht Sorgen über die weltpolitische Lage gegenüber.

Für die Studie wurden 1.200 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren befragt.

Alle Ergebnisse sind auf der Website des mpfs abrufbar: https://mpfs.de/studie/jim-studie-2025/

Ab Folie 14 in der PDF mit den Grafiken sind Ergebnisse zum Thema Bücher und E-Books lesen zu finden

Die JIM-Studie 2025 wird ab Anfang Dezember als Printexemplar bestellbar sein.

Nachrichtenbild
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Bildungspartner NRW: Essener Erklärung zum Programm unterzeichnet

Beim 11. Bildungspartnerkongress am 12. November 2025 in Essen bekräftigten das Ministerium für Schule und Bildung NRW, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, der Städtetag NRW, der Landkreistag NRW, der Städte- und Gemeindebund NRW sowie die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) ihre Bereitschaft, die Öffnung von Schulen in ihr gesellschaftliches, kulturelles und natürliches Umfeld weiter zu unterstützen. Mit der Essener Erklärung „Kommunale Bildungs- und Kultureinrichtungen und Schulen sind Bildungspartner NRW“ definieren die Beteiligten zentrale programmatische Ziele für die kommenden Jahre und stärken damit das Programm Bildungspartner NRW.

Die Unterzeichnenden würdigen die Bedeutung außerschulischer Bildungs- und Kultureinrichtungen für die Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen und danken den 33 Fachverbänden und -instituten, die das außerschulische Lernen von Kindern und Jugendlichen fördern und die Weiterentwicklung der Bildungspartnerschaften begleiten.

Zu den gemeinsamen Zielen zählen unter anderem der Ausbau regional verankerter Lernangebote zur Förderung demokratischer Teilhabe und Resilienz, die Unterstützung im Ganztagsbereich sowie die Weiterentwicklung der digitalen Angebote BIPARCOURS, BipaLab.NRW und BipaMap.NRW. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit den Regionalen Bildungsnetzwerken – insbesondere durch den Einsatz digitaler Angebote – weiter profiliert werden.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.bildungspartner.schulministerium.nrw.de/de/ueber_uns/essener_erklaerung_.html