Alle Artikel mit dem Schlagwort “Bibliothekspolitik

Bibliothekspolitik

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dbv: Bibliotheken müssen Teil der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sein

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) hat eine Stellungnahme zur Weiterentwicklung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen veröffentlicht. Darin fordert der dbv, dass Bibliotheken in die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung aufgenommen werden. Denn Bibliotheken haben schon immer zu einer nachhaltigen Gesellschaft beigetragen: Sie sind in ihrer Grundfunktion bereits nachhaltige Institutionen, vor Ort aktiv und Einrichtungen mit Vorbildfunktion. Im Papier zeigt der Verband anhand von Praxisbeispielen, wie sich Bibliotheken bereits aktiv für die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der UN einsetzen. Die komplette Stellungnahme des dbv finden Sie hier.

Quelle:  dbv-Newsletter Nr. 166 2020 (20. Februar)

https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/positionen/dbv_Stellungnahme_Nachhaltigkeitsstrategie2020_final.pdf

https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/positionen/dbv_Stellungnahme_Nachhaltigkeitsstrategie2020_final.pdf

https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/positionen/dbv_Stellungnahme_Nachhaltigkeitsstrategie2020_final.pdf

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World Urban Forum: IFLA stärkt Position von Bibliotheken

Erstmals hat der Weltbibliotheksverband IFLA aktiv am World Urban Forum (WUF) teilgenommen. Das alle zwei Jahre stattfindende Weltstädteforum wird vom UN-Programm für menschliche Siedlungen – UN HABITAT – organisiert. Auf dem Forum diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Fragen wie: Wie wird städtisches Leben in Zukunft aussehen? Und wie können wir es nachhaltig gestalten? Das diesjährige WUF mit 13.000 Teilnehmer*innen aus aller Welt fand vom 8. bis 13. Februar in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) statt und stand unter dem Motto „Cities of Opportunities: Connecting Culture and Innovation“.

Die Vertreter der IFLA waren in vier Veranstaltungen vertreten und machten auf die grundlegende Bedeutung von Bibliotheken für die Entwicklung von stärkeren, gerechteren und nachhaltigeren Gemeinschaften aufmerksam – mit Erfolg: In der Abschlusserklärung des World Urban Forum wurde festgehalten, dass Bibliotheken zu den zentralen kulturellen Diensten gehören, die es den Städten und Kommunen ermöglichen, den sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen, politischen und kulturellen Fortschritt voranzutreiben.

Die IFLA sieht dies als Chance für Bibliotheken, sich als Schlüsselakteur sowohl in der Stadtentwicklungs- als auch in der Kulturpolitik zu positionieren.

Quelle: Pressemitteilung der IFLA vom 13.02.2020 (zuletzt aufgerufen am 27.02.2020), online unter https://www.ifla.org/node/92893

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Grevenbroich: Positive Resonanz nach erster Sonntagsöffnung

Rund 50 Besucher kamen am 1. März zur ersten Sonntagsöffnung in die Grevenbroicher Stadtbibliothek. Die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden mit dieser Resonanz. Die Stadt wird eine Statistik über das auf sechs Monate befristete Angebot führen und dann prüfen, ob die Sonntagsöffnung fortgeführt wird, und ob sie einen Antrag für das Förderprogramm zur Sonntagsöffnung der Landesregierung stellen wird. In Bezug auf Personalkosten müsse auch über eine Automatisierung der Ausleihe in Kombination mit einem Wachdienst nachgedacht werden und das nicht nur wegen der Sonntagsöffnung, erklärte Kulturdezernent Michael Heesch gegenüber der Rheinischen Post.

Quelle: RP online (202.03.2020), online unter https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/grevenbroich-stadtbuecherei-erstmals-sonntags-geoeffnet_aid-49245697?fbclid=IwAR3LXuNoPFrWEGAkwS-o7lJ1nIIOljA18ll916_jvphUhvwqAihiG8m4cMQ

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Saarland: Mit der Bib-Card Saar Bibliotheken in acht Kommunen nutzen

Saarländer können mit einer Jahresgebühr von 20 Euro ab sofort das Angebot von acht Bibliotheken nutzen. Die Bibliotheken haben sich dafür in einem Verein zusammen geschlossen. Mit der Bib-Card Saar können sowohl Bücher entliehen als auch Online-Medien genutzt werden. Wer bereits die Gebühr einer Bücherei gezahlt hat, muss nur noch die Differenz begleichen. So lange die teilnehmenden Bibliotheken von Saarland-Bibliotheken e.V. nicht technisch vernetzt sind, benötigen die Kunden neben der Bib-Card Saar auch ihre örtliche Ausweiskarte. Gewünscht ist, dass weitere kommunale Büchereien sich dem Verein anschließen.

Quelle: Website Saarland Zeitung Online (16.02.2020), online unter https://www.sol.de/news/update/News-Update,448504/Saarland-Neue-Bibliotheken-Karte-ermoeglicht-Ausleihe-im-ganzen-Bundesland,447950

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Österreich: Bibliotheken im Regierungsprogramm

Im neuen österreichischen Regierungsübereinkommen zwischen der ÖVP und den Grünen betreffen einige Abschnitte öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken, außerdem Archive, Dokumentationsstellen, Open Data, Open Access und Open Source. Im Programm sind folgende Themenbereiche geplant:

„…Flächendeckende Grundversorgung mit öffentlichen Bibliotheken,
Bekenntnis zur Bedeutung von öffentlichen Bibliotheken,
Entwicklung eines Masterplanes,
Unterstützung der Weiterbildung von (ehrenamtlichen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
Koordinierung der Bibliotheken bei der Anschaffung von Lizenzen,
Erweiterung der Öffnungszeiten (Sonntagsöffnung) der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB),
Kulturpass für Menschen mit finanziellen Engpässen in Anlehnung an das Konzept „Hunger auf Kunst und Kultur“ …“

Eine Zusammenfassung aller Punkte ist auch auf dem Blog von Monika Bargmann alias library mistress zu finden: http://library-mistress.blogspot.com/

Quelle: Newsletter Öffentliche Bibliotheken 1/2020 – Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Tübingen

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Politiker*innen für die Bibliothek gewinnen

Dieses Jahr sind Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen. Rita Kamm-Schuberth vom Bildungscampus der Stadt Nürnberg hält dies für einen guten Anlass bibliothekspolitische Interessen und Forderung zu formulieren und diese auf die politische Agenda zu bringen. In einem Artikel für das offene Bibliotheksjournal erklärt sie, wie man Kommunalpolitiker*innen mittels eines Drei-Stufen-Modells für die Bibliothek begeistert.

Das Modell von Kamm-Schuberth sieht vor, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung zunächst zu informieren, dann zu involvieren und danach zu aktivieren. So werden sie zu Kennern, Fürsprechern und schließlich Handelnde für die Bibliothek. Nicht alle Stakeholder können Stufe drei erreichen. Kommunalpolitisches Kommunikationsmanagement braucht in erster Linie Zeit, aber auch das Fingerspitzengefühl zu erkennen, wer sich aktuell weiter für die Bibliothek begeistern lässt und wer nicht.

In einem strategischen Plan sollte die Bibliothek festlegen, wie sie inhaltliche Botschaften kurz und prägnant definieren und wann bzw. wie sie diese über ihre diversen Kommunikationskanäle verbreiten. Für die Stufe der Information bieten sich personalisierte Anschreiben mit Newslettern oder Flyern an. Mit Akteuren, die bereits involviert wurden, bieten sich Hintergrundgespräche, Teilnahme bei Anhörungen, Delegationsreisen, Expertenrunden sowie Podiumsdiskussionen evtl. in Kooperation mit Verbänden des Bibliothekswesens an.

Kommunalpolitiker*innen, die sich im Laufe der Zeit auf die Thematik eingelassen haben, könnten sich dann für die Bibliothek engagieren, indem sie Mitglied eines Beiratsgremiums werden, den Vorsitz des Freundeskreises übernehmen, öffentlich kundtun, dass sie selbst Bibliothekskunde sind, Kunden durch die Bibliothek führen oder in öffentlichen Lesungen für Kinder oder andere Zielgruppen aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen. Werden diese Aktionen noch zusätzlich durch professionelles Marketing seitens der Bibliothek begleitet, kann aus einem individuell und strategisch konzipierten Kommunikationsmanagement zwischen öffentlichen Bibliotheken und Kommunalpolitikern eine echte Win-Win-Situation entstehen. Politisch neutrales, bzw. parteiübergreifendes Handeln, sollte seitens der Bibliothek stets bedacht werden.

Quelle: Kamm-Schuberth, Rita – „Kommunalpolitiker für Bibliotheksthemen begeistern: Kommunalpolitisches Kommunikationsmanagement für öffentliche Bibliotheken“ (09.12.19), Heft 4/2019 „o-bib : das offene Bibliotheksjournal, online verfügbar unter https://www.o-bib.de/article/view/5510/7942?fbclid=IwAR1vS5QzCSVPSYDU0RlyhiP5cJ9AKRBETsEbYeUIqealiflquIwOdWL-b2M

 

 

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dbv: Stellungnahme „Bibliotheken und Demokratie“

Anlässlich des 70. Jahrestags des Grundgesetzes veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) am 23.05.2019 die Stellungnahme „Bibliotheken und Demokratie“.

Durch Zugang zu Information, Leseförderung und die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz fördern Bibliotheken die Teilhabe an der demokratischen Gesellschaft.

Quelle: B.i.t. online: „Bibliotheken sind Orte gelebter Demokratie“ (23.05.2019). Online verfügbar unter: http://www.b-i-t-online.de/neues/5652

 

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BID-Präsidentin äußert sich im Deutschlandfunk zu Bibliotheksgesetz

Die Präsidentin des Dachverbands „Bibliothek und Information Deutschland“ (BID) Barbara Lison möchte Bibliotheken zu Pflichtaufgaben der Kommunen machen. Dies äußerte sie in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Durch ein solches Gesetz würden Bibliotheken wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft rücken und auch eine höhere Zuwendung erhalten. Als Beispiele für Länder mit adäquaten Budgets für Öffentliche Bibliotheken nannte sie Dänemark und Schweden.

Quelle: Deutschlandfunk: „Dachverbands-Präsidentin fordert Bibliotheksgesetz“ (zuletzt aufgerufen am 19.09.2018), online verfügbar unter: https://www.deutschlandfunk.de/zukunft-der-bibliotheken-dachverbands-praesidentin-fordert.691.de.html?dram:article_id=428218

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Aktionstage Netzpolitik, 07.-09.06.2018

Vom 07. bis 09.06.2018 finden erstmals die bundesweiten Aktionstage „Netzpolitik“ statt. Die Bundeszentrale sowie die Landeszentralen für politische Bildung möchten anhand von Vorträgen, Workshops, Filmvorstellungen und Kunstausstellungen die Themen Netzpolitik und Demokratie in das Bewusstsein der Bürger bringen und laden Bibliotheken dazu ein, sich mit themenspezifischen Angeboten und Veranstaltungen einzubringen. Der DBV schlägt die Gestaltung von Thementischen oder Regalen, Lesungen sowie Workshops gegen Cybermobbing oder Fake News vor.

Weitere  Informationen zu den Aktionstagen, eine Definition des Begriffs „Netzpolitk“ sowie beispielhafte Flyer und Plakate zum Herunterladen finden Sie auf der Webseite der Aktionstage oder der Webseite des DBV.

Quelle:
dbv-Newsletter Nr. 118 2018: „Aktionstge Netzpolitk-Machen Sie mit bei den Aktionstagen Netzpolitik vom 7. bis zum 9. Juni 2018!“ (09.04.2018)

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dbv / VDB: Ausschreibung aller Fachkommissionen bis 01.07.2018

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) und der Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) schreibt seine Fachkommissionen für die Amtsperiode Juli 2018 bis Juni 2021 aus. Mitglieder der Kommissionen sind als beratende Experten für ihren jeweiligen Fachbereich tätig und kommunizieren diesen in der Fachöffentlichkeit. Im Folgenden sind die Fachkommissionen beider Verbände aufgeführt:

Fachkommissionen des dbv:
Kommission Bestanderhaltung
Kommission Bibliothek und Schule
Kommission Erwerbung und Bestandsentwicklung
Kommission Fahrbibliotheken
Kommission Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Kommission Kinder- und Jugendbibliotheken
Kommission Kundenorientierte Services
Kommission Provenienzforschung und Provenienzerschließung
Rechtskommission

Gemeinsame Kommissionen des dbv und des VDB:
Baukommission
Kommission Informationskompetenz
Managementkommission

Interessierte Experten können bis zum 28. Februar 2018 eine Bewerbung mit kurzem Lebenslauf und Motivationsschreiben (Länge ca. 200 Wörter) unter Angabe der jeweiligen Kommission als Betreff an kommission@bibliotheksverband.de schicken.

Weitere Informationen zu den Kommissionen finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren für die Fachkommissionen des dbv finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Antragsverfahren für die gemeinsamen Kommissionen der beiden Verbände hier.