Alle Artikel mit dem Schlagwort “Bildung

Lebenslanges Lernen

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Bildung in Deutschland 2016 – Kernaussagen aus Bericht

Der von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Bildungsbericht 2016 ist erschienen. Aus der Beschreibung:

„Bildung in Deutschland“ erscheint alle 2 Jahre als umfassende und empirisch fundierte Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens: von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung über die allgemeinbildende Schule und die non-formalen Lernwelten im Schulalter, die berufliche Ausbildung und Hochschulbildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter.

Leider werden Bibliotheken und Büchereien nicht erwähnt. Trotzdem scheint es für die Planung und Weiterentwicklung sinnvoller Bibliotheks-Angebote sehr lohnenswert, sich die Erkenntnisse zumindest in der Kurzfassung genau anzusehen.

Wir geben hier außerdem die aus unserer Sicht für Bibliotheken relevanten oder bedenkenswerten Kernaussagen gekürzt wieder:

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OER in Bibliotheken – Was bedeutet das eigentlich?

Das Kürzel OER liest man zurzeit ständig in Bildungszusammenhängen. Es steht für „Open Educational Resources“ und beschreibt freie Bildungsmedien/offene Bildungsressourcen, also offen lizensierte Lehr- und Lernmedien- und Materialien. Dahinter steckt – analog in etwa zu Wikipedia – die Idee, Lehrmedien möglichst weit zu verbreiten und weltweit gemeinsam an einem frei zugänglichen Pool solcher Materialien zu arbeiten, zu dem möglichst jeder Zugang haben kann. Zurzeit beschäftigen sich vor allem Schulen, Hochschulen und andere Bildungs-Anbieter mit dem Thema. Aber auch für Bibliotheken, die sich als Lernorte begreifen, liegt es nahe, solche Quellen für ihre Nutzer verfügbar zu machen. Bibliotheken können darüber hinaus ihre selbst erstellten Materialien, zum Beispiel zur Schulung von Informationskompetenz, als OER zur Nachnutzung mit freier Lizenzierung (z. B. Creative Commons) zur Verfügung stellen.

Unter dem Titel „Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Eductional Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört“ findet man hier einen aktuellen Aufsatz von Gabriele Fahrenkrog:
http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/ip/article/view/26628/22185

Jürgen Plieninger und Gabriele Fahrenkrog betreiben den Blog BIBOER zum Thema OER und ÖB. Ein Artikel von Gabriele Fahrenkrog:
https://biboer.wordpress.com/2016/02/08/bibliotheken-erstellen-selbst-oer-lizensierung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit diesem Jahr OER:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung.php?B=1132

OER finden, sammeln und verwalten kann man zum Beispiel gut mit Edutags, einem nützlichen Bookmark-Werkzeug der Uni Duisburg und des Deutschen Bildungsservers:
http://www.edutags.de/

Die Facebook-Gruppe OER beschäftigt sich mit Hinweisen, Fragen und Diskussionen zu OER im deutschsprachigen Raum: https://www.facebook.com/groups/OERde

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EU: EPALE – Austauschplattform für Experten der Erwachsenenbildung

Eine neue Plattform soll ExpertInnen der Erwachsenbildung bei der Partnersuche für die Durchführung möglicher EU-Projekte helfen. Unter dem Namen EPALE (Englisch: Electronic Platform for Adult Learning in Europe) steht in naher Zukunft eine mehrsprachige Webseite zur Diskussion und Vernetzung zum Thema zur Verfügung. Die Plattform soll zur Qualitätsverbesserung von Erwachsenbildung in Europa beitragen.

Vor der Freischaltung sucht die zentrale Koordinierungsstelle von EPALE Freiwillige, die bereit sind, sich bereits jetzt mit einem Profil auf EPALE zu registrieren. Interessenten können sich unter Angabe des Namens, der Organisation und der Mailadresse sowie dem Betreff „Projektpartnersuche EPALE“ per Mail an epale@bibb.de wenden.

Projekthomepage: http://ec.europa.eu/epale/de/

Quelle: http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/neue-e-plattform-fuer-erwachsenenbildung-testpersonen-gesucht.html

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Fachtagung „Bildungswege gestalten“ 12.-13.11.15

Im Nachgang zum Bibliothekarstag findet in Nürnberg die Fachtagung „Bibliothekswege“ gestalten“ statt. Nürnberg wird im November zum Treffpunkt für kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie Expertinnen und Experten der Weiterbildung und des Bibliothekswesens aus dem deutschsprachigen Raum. Auf der Fachtagung „Bildungswege gestalten“ werden neue Wege der Vernetzung in der kommunalen Bildungslandschaft vorgestellt und diskutiert. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu der zweitägigen Veranstaltung erwartet, die vom Bildungscampus der Stadt Nürnberg in Kooperation mit der Hochschule der Medien, Stuttgart, und dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung, Bonn, ausgerichtet wird.

Quelle:

http://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_42443.html

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9 Thesen „Öffentliche Bibliotheken und Bildung“

Karsten Schuldt hat für das Goethe-Institut Portugal 9 Thesen formuliert und zur Diskussion freigegeben. Diese Thesen dienen als Diskussionsgrundlage für eine Europäische Umfrage zum Thema „Öffentliche Bibliotheken und Bildung“.

 These 1: Öffentliche Bibliotheken können a.) Bildungseinrichtungen, b.) Einrichtungen, die andere Bildungseinrichtungen bei deren Arbeit unterstützen und c.) Einrichtungen, die individuelle Bildungsaktivitäten ermöglichen, darstellen.

These 2: Der Bezug von Öffentlichen Bibliotheken zur Bildung und zum Bildungssystem ergibt sich nicht automatisch, sondern muss aktiv hergestellt werden.

These 3: Bildungsaktivitäten, die nachhaltig wirken sollen, müssen langfristig und kontinuierlich erfolgen. Dieser notwendigen Kontinuität von Bildungsaktivitäten steht die Freiwilligkeit bei der Nutzung von Öffentlichen Bibliotheken entgegen.

These 4: Die Bildungsfunktion von Öffentlichen Bibliotheken kann sich nicht auf eine Zusammenarbeit mit Schulen und Kindertagesstätten beschränken.

These 5: Eine erfolgreiche Bildungspraxis und -unterstützung von Öffentlichen Bibliotheken muss sich auf der Höhe der erziehungswissenschaftlichen Kenntnisse und bildungspolitischen Debatten bewegen.

These 6: Die Hauptinhalte der Bildungsaktivitäten von Öffentlichen Bibliotheken werden auch weiterhin die Alphabetisierung und die Benutzung von Bibliotheken darstellen.

These 7: Das Konzept Lebenslanges Lernen stellt weitreichende Anforderungen an Öffentliche Bibliotheken, die nicht durch das Anbieten von Medien und Lernorten alleine befriedigt werden können.

These 8: Bildung beschränkt sich nicht nur auf Lernen und verwendbares Wissen. Bildung kann auch eine interessenslose Beschäftigung darstellen.

These 9: Öffentliche Bibliotheken müssen die Frage klären, welche Bildung sie für welche Gesellschaft anbieten wollen.

Zum Thesenpapier: http://www.goethe.de/mmo/priv/9288312-STANDARD.pdf

Quelle: BIB

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Treffpunkt Bibliothek – Themendienst 13

 

Der Themendienst 13 lenkt das Augenmerk auf Menschen, für die die Welt der Wörter rätselhaft ist. Denn das Angebot öffentliche Bibliotheken richtet sich nicht nur an Menschen, die bereits lesen können. Auch im Bereich Grundbildung und Alphabetisierung bieten sie viele Medien und Aktionen an, um Menschen an das Lesen und Schreiben heranzuführen…

Die Themendienste sind hier kostenlos online abrufbar: http://www.treffpunkt-bibliothek.de/presse/themendienst

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dbv: Ausschreibung des BKM-Preis Kulturelle Bildung 2014

2014 wird zum sechsten Mal der Preis für kulturelle Bildung vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) vergeben. Ausgezeichnet werden drei Projekte, die bundesweit modellhaft und innovativ sind sowie nachhaltig wirken und bislang unterrepräsentierte Zielgruppen besonders berücksichtigen. Die drei Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 20.000 Euro. Bereits die Nominierung eines Projekts ist mit einem Anerkennungspreis in Höhe von jeweils 5.000 Euro verbunden. Teilnahmebedingungen sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien

Da nur Dachverbände vorschlagsberechtigt sind, sammelt der dbv im Auftrag der BID Vorschläge und reicht diese weiter. Bewerbung bis 25. Oktober 2013. Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/kulturelle-bildung.html

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/kulturelle-bildung/projekte-aus-bibliotheken.html

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Eine virtuelle Hochschule für Film, TV & Web

Das FobiKom-Weblog berichtet über ununi.tv, eine virtuelle Hochschule für Film, TV & Web. Das Videokonferenzsystem über Google+ Hangouts „… ermöglicht ortsunabhängiges, lautes Denken mit Platz für Details und Tiefenschärfe“, so Fabian Topfstedt. „… sich jederzeit und allerorts mit Gleichgesinnten zu aktuellen Themen im Bewegtbildbereich auszutauschen …“, gefällt auch Wolfgang Gumpelmaier. ununiv.tv sagt über sich: „Konzipiert als online Barcamp, das live und on demand besucht werden kann, fördert ununi.tv eine kontinuierliche Qualifizierung am Puls der Zeit. Oder um es kurz auszudrücken: Wir antizipieren die moderne Hochschule als „Unkonferenz am Unort zur Unzeit“.
Mitmachen kann jeder. Entweder als Initiator/in einer Session, die Thema, Zeit und Format bestimmt, oder als Eingeladene/r bzw. Zuschauer/in. Die Netzdiskussionen können über Twitterwall, G+ Suche und ununi.tv-Facebook-Page verfolgt werden.

Zur virtuellen Hochschule gelangen Sie unter: http://www.ununi.tv
Quelle: http://fobikom.wordpress.com/2011/12/22/unkonferenz-am-unort-zur-unzeit

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Bildung: Lernen mit Apps

Smartphones und Tablet-Computer bieten neue Möglichkeiten für das Lernen. Es gibt fast kein Wissensgebiet, für das keine Apps angeboten werden. Allerdings eignet sich nicht jede App für das mobile Lernen. Qualitätsmerkmale didaktisch gut aufbereiteter Lern-Apps sind, dass diese interaktiv, multimedial und individuell gestaltet sind. Gut konzipierte Apps vermitteln Lerninhalte auf spielerische Weise, mit praktischen Übungen und sind dabei abwechslungsreich. Für das Lernen einer neuen Software eignet es sich z. B., wenn Anwender Lerninhalte per Video zunächst auf dem Tablet betrachten, um anschließend das Gelernte gleich auszuprobieren. Bei der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) sind Lern-Apps fester Bestandteil des Kursprogramms und in das Gesamtkonzept integriert. Teilnehmer können damit ihren Wissensstand überprüfen. Der Langenscheidt-Verlag in München entwickelt Sprachlern-Apps für Kinder ab vier Jahren. Hierbei werden z. B. digitale Bilderbücher, Animationen und englisch-deutsche Hörspiele verknüpft. Beim Tippen auf ein Bild wird der jeweils dargestellte Begriff auf Deutsch und Englisch angesagt.

Quelle: http://www.stern.de/digital/pauken-mit-apps-virtuelle-lehrer-fuer-unterwegs-1765236.html

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schülerVZ: Soziale Online-Netzwerke im Unterricht

SchülerVZ veröffentlichte die sechste Mappe mit Anregungen zu Sozialen Online-Netzwerken im Unterricht. Diese widmet sich dem Thema „Sicher kommunizieren in Sozialen Netzwerken“. Mittels Aufgaben können Lehrer Themen wie Schadsoftware, Kostenfallen, Identitätsmissbrauch, Bekanntgabe persönlicher Informationen sowie Verabredungen mit Online-Bekanntschaften im Unterricht aufgreifen. Alle Unterrichtsmaterialien können kostenfrei heruntergeladen werden unter: www.schuelervz.net/l/parents/3/