Alle Artikel mit dem Schlagwort “Digitale Medien

Digitaler Ort

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Abschlussbericht erschienen: Pilotprojekt „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ – mit 20 Impulsen für die Praxis

Im Rahmen des Pilotprojekts „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ ist der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Der Bericht beinhaltet zum einen die Erfahrungsberichte der sechs Bündnispartner (Bergneustadt, Euskirchen, Krefeld, Oberhausen, Ochtrup und Plettenberg) sowie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation der Universität Paderborn.

Zum anderen liegt der Fokus auf konkreten Handlungsempfehlungen. So haben wir aus den Erfahrungen der beteiligten Bündnisse ein modellhaftes Vorgehen für den Aufbau einer Kooperation zur Umsetzung medienpädagogischer Arbeit mit Kindern in Kindertageseinrichtungen abgeleitet. Daran schließen sich hilfreiche Tipps und Tricks zur Planung und Durchführung einer Kooperation an.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Praxisimpulse. Im Projektverlauf sind in den Bündnissen vielfältige praktische Ideen für (mehr-)sprachliche Bildung mit digitalen Medien entstanden und bereits in der eigenen kooperativen Praxis umgesetzt worden. Diese Ideen sind in 20 Impulskarten gebündelt worden, um sie allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Sie dienen als Anregungen zur Durchführung von medienpädagogischen Angeboten in der Arbeit mit Kindern im KiTa-Alter.

Die Karten beinhalten neben der Verlaufsbeschreibung Tipps und Tricks sowie eine Materialliste und Hinweise für die Vorbereitung. Die verwendeten digitalen Medien reichen von Tablets, Bee-Bots, digitalen Lesestiften, Digitalkameras bis hin zu Apps, zum Beispiel zur Erstellung von Stop-Motion-Filmen. Oft in Kombination mit analogen Medien und Materialien wie Bilderbüchern oder einem Kamishibai-Theater. Die Impulskarten können gebündelt heruntergeladen werden oder auch einzeln.

Über das Qualifizierungsprogramm

Das Qualifizierungsprogramm „Sprachschatz- Bibliothek und Kita Hand in Hand“ wurde von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) initiiert und als Pilotprojekt zwischen 2017 und 2019 in sechs Kommunen in ganz NRW durchgeführt. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurde die gemeinsame Arbeit durch die Universität Paderborn. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW hat das Projekt finanziert. Im Projektzeitraum kooperierten in Bergneustadt, Euskirchen, Krefeld, Oberhausen, Ochtrup und Plettenberg die jeweilige Öffentliche Bibliothek, ein bis zwei Kindertagesstätten sowie das auf Ebene des Kreises bzw. der kreisfreien Stadt angesiedelte Kommunale Integrationszentrum (KI) miteinander. Ziel war die Förderung der Sprach- und Medienbildung sowie der Aufbau einer tragfähigen Kooperation zwischen den Partnerinstitutionen. Im Fokus stand daneben auch die Veröffentlichung der erarbeiteten Module/Impulse.

Titelfoto: © kolinko_tanya – stock.adobe.com

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Studie zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen im ersten Lockdown

Im Rahmen des Projekts „Kids‘ Digital Lives in COVID-19 Times“ haben das Joint Research Center der Europäischen Kommission und das HBI (Hans Bredow Institut) das digitale Mediennutzungsverhalten von 10- bis 18-jährigen während des ersten Lockdowns untersucht. Dazu wurden europaweit Kinder und Jugendliche online zum Mediengebrauch im Schul- und privaten Kontext befragt.

Die Ergebnisse der deutschen Teilerhebung zeigen, dass sich die Mediennutzung während der ersten Schulschließung erhöht hat. Im Durchschnitt nutzten die Kinder- und Jugendlichen Medien für Schulaufgaben, Freizeitaktivitäten oder den Austausch mit Freund:innen 5,9 Stunden täglich – wobei aber mehr als die Hälfte der Zeit für Schulaufgaben benötigt wurden.

In Bezug auf den Online-Unterricht gab über die Hälfte an, das neue Konzept schnell gelernt zu haben. Allerdings ist rund ein Viertel jedoch besorgt, während der Schulschließung den Anschluss zu verlieren. Rund ein Drittel der Eltern und Erziehungsberechtigen sind diesbezüglich ebenfalls in Sorge und wünschen sich bei einer erneuten Schließung der Schule mehr Unterstützung für ihre Kinder.

Quelle: Gutes Aufwachsen mit Medien– „Mediennutzung im ersten Lockdown – Ergebnisse einer Onlinebefragung von 10- bis 18-jährigen in Europa“ (19.02.2021)

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Studie der Universität Halle zu Bilderbuch-Apps veröffentlicht

Padagog*Innen der Martin-Luther-Universität Halle haben den Umgang und die Reaktion von Kindern mit Bilderbuch-Apps untersucht. Für die Studie wurden 2 Bilderbücher ausgewählt, die auch als App verfügbar sind, um die Unterschiede des Mediums eindeutig untersuchen zu können.

„Digitalen Medien wird gerne vorgeworfen, sie würden Passivität erzeugen. […] Wir haben aber eher genau das Gegenteil festgestellt.“ so Prof. Dr. Michael Ritter vom Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik.

Darüber hinaus wurde die Wahrnehmung der Lehrkräfte erhoben. „Interessanterweise haben die Lehrkräfte selbst gar nicht wahrgenommen, wie viel aktiver die Kinder bei den Apps teilgenommen haben“, sagt Dr. Alexandra Ritter. Die Wahrnehmung werde offenbar stark durch Erwartungen geprägt.“ Unabhängig vom Medium, also analog oder digital ist die Interaktion der Erwachsenen das Qualitätsmerkmal. Beobachten und Fragenstellen aktivieren die Kinder weiter zu lesen und zu Sprechen so die Pädagogin.

Vor einigen Tagen haben wir bereits über die Neue Bildungskonzeption aus Mecklenburg-Vorpommern berichtet die ähnliche Erkenntnisse Bereits in die Fläche bringt.

Quelle: Webseite der Martin-Luther-Unversität Halle-Wittenberg – „Digitale Bilderbücher – besseres Leseerlebnis?“ (zuletzt aufgerufen am 04.02.2021), online verfügbar unter: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5173&fbclid=IwAR3CSWLqBCz0Oqr6SqMK_ftqtEXplMp65n0p3fXvILFqaZbryLlW0qjnEZA

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Mecklenburg-Vorpommern: Neue Bildungskonzeption empfiehlt digitale Medien in KiTas

Künftig sollen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern digitale Medien in Kindergärten eingesetzt werden. Dies empfiehlt die neue Bildungskonzeption des Sozialministeriums, die den Rahmen für die Bildungsarbeit der rund 1.120 Kitas und 900 Tageseltern setzt. Digitale Medien ermöglichten neue Erfahrungen, wenn Kinder diese nicht nur konsumierend, sondern als Werkzeuge nutzten, heißt es in dem Papier. „Nimmt man ein Tablet mit zum Waldspaziergang, kann es von den Kindern als Lupe oder als Mikroskop eingesetzt werden.“

Quelle: SZ online „Bildung: Schon Kitakinder an PC und Smartphone gewöhnen“ (02.02.21)

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Malen mit Licht – Blog-Reihe „Digitale Reisekoffer für Bibliotheken“ (Teil 3)

In unserer Blog-Reihe „Digitale Reisekoffer für Bibliotheken“ zeigen wir ein Beispiel der Stadtbücherei Hilden. Die Kolleg*innen haben mit der Digitalkamera aus dem Koffer „Bildwelten und Lernen“ unter anderem Lichtmalerei-Bilder erstellt. Die Kerze ist Teil einer Reihe von weihnachtlichen Motiven, die die Stadtbibliothek in der Adventszeit auf ihrer Facebookseite veröffentlicht hat.

Lichtmalerei ist im Grunde eine ganz normale Langzeitbelichtung, die sich mit einer Digitalkamera und Lichtquellen wie Taschenlampen oder Fingerlichtern relativ leicht auch in der Bibliothek umsetzen lässt. Es erfordert wohl etwas Fingerspitzengefühl, räumliches Vorstellungsvermögen, Zeit und einen Raum, der sich komplett abdunkeln lässt. Doch es lohnt sich auf jeden Fall. Denn das Malen mit Licht macht einfach eine Menge Spaß. Diese Erfahrung haben auch die Hildener Kolleg*innen gemacht.

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Die Lichtmalerei ist im Rahmen des Qualifizierungsprogramms „In 30 Tagen um die Welt – Digitale Reisekoffer für Bibliotheken“ der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW entstanden. In dem Projekt erhalten die teilnehmenden Bibliotheken einen themenspezifischen Medienkoffer mit Geräten, die sie 30 Tage lang nutzen können. In dieser Zeit lernen die Bibliotheksmitarbeiter*innen, wie die Geräte funktionieren und wie man sie einsetzen kann. Entstanden sind ganz unterschiedliche Formate – von How-to-Filmen über Lichtmalereien bis hin zu Podcasts. Einige ausgewählte Ergebnisse stellen wir in dieser Blog-Reihe vor.

Langfristiges Ziel des Programms ist es, Angebote zur Förderung von Medienkompetenz zu entwickeln. Zunächst steht aber die eigene Praxis im Vordergrund – mit dem Ziel zu einem beliebigen Thema etwas konkret Sichtbares herzustellen. Auf Reise waren bisher der Koffer „Audiovisuelles Lernen“ zur Erstellung von Audio- und Videoproduktionen und der Koffer „Bildwelten und Lernen“ für die Themen Fotografie, digitales Zeichnen und Bildbearbeitung.

Ab Mai wird der Koffer zum Thema Robotik und Programmieren auf die Reise geschickt. Bibliotheken, die einen Einblick in das Programmieren mithilfe von Apps und Robotern bekommen möchten, können ihr Interesse per Mail Frau Lachmann oder Frau Göring mitteilen.

Bisher sind folgende Beiträge erschienen:

Unboxing: Stadtbibliothek Euskirchen packt aus – Start der Blog-Reihe „Digitale Reisekoffer für Bibliotheken“

Hilfe im Medien-Irrgarten – Blogreihe „Digitale Reisekoffer für Bibliotheken“ (Teil 2)

Nachrichtenbild
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#DigitalCheckNRW: Land NRW startet Portal zum Selbsttest digitaler Kompetenzen

Am 27. Februar erfolgte der offizielle Start von #DigitalCheckNRW in der Stadtteilbibliothek Köln-Kalk. Auf www.digitalcheck.nrw können Interessierte ab sofort ihre eigenen digitalen Kenntnisse überprüfen. Mit dem Selbsttest erfahren sie, welche Fähigkeiten sie noch ausbauen – und wie sie diese Lücken mit passenden Weiterbildungsmöglichkeiten schließen können.

Unter den Weiterbildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind auch schon einige Bibliotheken, die hier ihre Veranstaltungen zur Vermittlung von Medienkompetenz präsentieren. Dieses Angebot soll im Laufe des Projektes noch ausgebaut werden.

Die Kompetenzen im Selbsttest basieren auf dem bereits existierenden Medienkompetenzrahmen NRW für Schulen, der mit diesem Projekt für Erwachsene erweitert wird. Ziel ist es, die Medienkompetenz der Bürger*innen nach Beendigung der Schulpflicht zu fördern. #DigitalCheckNRW ist Teil der Digitalstrategie des Landes NRW und wird gefördert durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Studie zu Social Reading untersucht Leseverhalten von Jugendlichen

Viele Teenager nutzen neben Büchern vor allem digitale Netzwerke wie Goodreads, Büchertreff und Lovelybooks, um Literatur zu lesen, sich darüber mit anderen auszutauschen  – und auch selbst Literatur zu schreiben. Dieses Phänomen wird als „Social Reading“ bezeichnet.

Erstmals hat nun ein Team von Forschenden aus der Schweiz und Italien das Leseverhalten auf der digitalen Leseplattform Wattpad untersucht. Wattpad gehört zu den populärsten Plattformen: Weltweit über 80 Millionen mehrheitlich junge Leute teilen hier täglich ungefähr 100.000 Geschichten in über 50 Sprachen miteinander.

Die Studie der Università degli Studi di Milano-Bicocca, der Sogang University, der Università degli studi di Verona und der Universität Basel ergab, dass es im Leseverhalten von jungen Menschen große Unterschiede gibt, je nachdem ob es sich um populäre Jugendliteratur – sogenannte „Teen Fiction“ oder um klassische Bücher von Jane Austen und Hermann Hesse handelt. Teen Fiction wird auf Wattpad deutlich häufiger gelesen und kommentiert als klassische Literatur. Oft wird die Lektüre von klassischen Werken nach den ersten Kapiteln abgebrochen.

Auch der Austausch unter den Nutzern fällt unterschiedlich aus: Bei der Lektüre von Teen Fiction fand ein stärkerer Austausch unter den Leser*innen statt, der zu einer starken sozialen Bindung führte. Dagegen gab es bei den Klassikern eher eine „kognitiv orientierte Interaktion, mit der sich die Nutzer beim Verständnis und der Interpretation ihrer Lektüre gegenseitig unterstützen“.

Das Besondere an der Untersuchung von digitalen Leseplattformen: „Zum ersten Mal können wir das Lesen fast in Echtzeit untersuchen“, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Gerhard Lauer vom Digital Humanities Lab der Universität Basel. „Die sozialen Medien bedeuten daher eine Revolution für unser Verständnis von Kultur. Denn auf Plattformen wie Wattpad, Spotify oder Netflix lässt sich Kultur in einer Dichte und Genauigkeit erfassen, die über die bisherigen Zugänge der Geistes- und Sozialwissenschaften deutlich hinausgeht.“

Quelle: digithek blog: „Literatur im Netz: Leseforschung fast in Echtzeit“ (17.02.2020), online unter https://blog.digithek.ch/literatur-im-netz-leseforschung-fast-in-echtzeit/

 

 

 

 

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„Digital Kids“ in der Stadtbibliothek Paderborn

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Entwicklung Öffentlicher Bibliotheken u. a. durch die finanzielle Förderung von innovativen Projekten. Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW stellt in lockerer Reihenfolge interessante Praxisbeispiele aus verschiedenen Förderprogrammen in Form von Gastbeiträgen auf ihrem Blog vor. Der vorliegende Beitrag stellt das neue Angebot „Deine Inspiration“ in der Stadtbibliothek Paderborn vor.

Ausgangssituation

Die Stadtbibliothek Paderborn hat seit 2014 ihr Bibliothekskonzept umgestellt auf das dänische „4-Räume-Modell“. Die Stadtbibliothek hat daraus 3 Räume übernommen: Lernraum, Treffpunkt und Inspiration.
2014 hat die Stadtbibliothek als Erstes den Lernraum Bibliothek umgesetzt. Das Projekt war richtungsweisend für die weitere Entwicklung der Bibliothek. Mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Treffpunkt Bibliothek“ und „Lernraum Bibliothek“ haben die Paderborner Kunden die neuen Angebote der Bibliothek sehr gut angenommen.

Seit mehr als 10 Jahren bietet die Stadtbibliothek Paderborn in der Kinder- und Computerbibliothek ein Experimentarium an. Im Experimentarium werden Kindern spielerisch naturwissenschaftliche Vorgänge vermittelt. Das Projekt „Digital Kids“ soll daran anknüpfend Kindern über Spielen, Tüfteln und vor allem Spaß ein Verständnis für die digitale Welt der Zukunft vermitteln.

Planung

Auch in der Stadtbibliothek Paderborn ist die Digitalisierung sowohl in internen Arbeitsabläufen als auch im Angebot für unsere Nutzer unabhängig vom Alter mittlerweile Alltag.

Doch ist der frühe Umgang mit digitalen Medien schädlich für Kinder? Oder eröffnet er neue Chancen im Bildungsbereich? Oder sollte gar das Prinzip gelten: Je früher, desto besser, um in der Zukunft bestehen zu können? Eins war für uns entscheidend: Wichtig bei der frühzeitigen Mediennutzung ist, dass Erwachsene die ersten Erfahrungen im Umgang mit Medien stets begleiten.

Aus diesen Überlegungen entwickelten wir das Konzept für unser Projekt “Digital Kids”.

Kindergartenkinder und Schüler der ersten und zweiten Klasse sollen spielerisch das Konzept des Codings erlernen: mit einfachen programmierbaren Robotern, wie BeeBots und Dash. Für die gleiche Zielgruppe werden analoge und digitale Medien verbunden über Angebote wie Bilderbuchapps auf Tablets, Tonie-Boxen und Tiptoi-Stiften. Der Medienbestand soll durch spezifische Kindermedien und Programmieranleitungen für Kids ergänzt und das Projekt zusätzlich durch verschiedene Veranstaltungen erweitert.

Realisierung des ProjektesLandesförderung 2018 in Bearbeitung

Zum Projektbeginn starteten wir mit der Anschaffung von Medien und den technischen Geräten. Dazu gehörten Roboter wie Dash, Dot, Cubetto und Beebot, interaktive Medienpakete wie Tiptoi, Bookii, Tonie-Boxen und Tonie-Figuren und Programmier-Lern-Hilfen wie Calliope Mini und MakeyMakey. Außerdem gab es neue Tablets mit Lern-Apps und dazu passenden Büchern. Die ersten praktischen Erfahrungen mit diesen neuen Dingen war für uns spannend, unterhaltsam und lehrreich.

Während dieser Phase des Kennenlernens entwickelten wir weitere Ideen zur Umsetzung im Alltag –Landesförderung 2018 in Bearbeitung zum Beispiel die Erweiterung von thematischen Teppichen für die Beebots.

Im zweiten Schritt wurde verschiedensten Zielgruppen in drei Workshops die Möglichkeit gegeben, das neue Angebot kennenzulernen und auszuprobieren.
Dazu wurde ein externes Expertenteam engagiert, die mit einem didaktisch ausgearbeitetem Konzept spannende und lehrreiche Nachmittage für Erzieherinnen, Lehrerinnen und Eltern mit Kindern durchführten. Alle hatten viel Spaß und hätten Cubetto und Beebot gerne sofort mit nach Hause genommen.

Der dritte und letzte Schritt war die praktische Umsetzung im Bibliotheksalltag. Kaum waren Tonieboxen, Beebots und Co. im Regal, waren sie auch schon weg.

Die Resonanz war überwältigend. Es mussten noch mehr Tonieboxen und Beebots nachgekauft werden. Die Umsetzung des regelmäßigen Veranstaltungsangebotes musste schnell realisiert werden. Seit dem wandern mit unserem Bibliotheksmaskottchen Mampfred nun Beebots und Bilderbuchapps in die Kooperations-Kitas. Mit dem #DigitalDienstag wurde ein wöchentliches Angebot für alle Interessierten ins Leben gerufen, bei dem immer wieder wechselnde Angebote von den Kindern entdeckt und genutzt werden können.Landesförderung 2018 in Bearbeitung

Fazit

In der bisherigen Reflexion ist das Projekt “DigitalKids” ein voller Erfolg. Das anhaltende Interesse, sowohl an den Medien als auch den Veranstaltungen, bestärkt dies. Wir sind davon überzeugt, dass das Thema Digitalisierung schon für Kinder ab 4 Jahren mit attraktiven und altersgemäßen Angeboten und einer pädagogischen, spielerischen Anleitung sinnvoll ist.

Spaß bringt es für Kinder, Erwachsene und Bibliotheksmitarbeiter.


Die Stadtbibliothek Paderborn stellt sich vor:

Paderborn liegt nicht nur geografisch in der Mitte des Paderborner Landes, die mehr als 150.000 Einwohner zählende Universitätsstadt ist auch wirtschaftliches und kulturelles Zentrum eines Gebiets, das weit über die Grenzen des Paderborner Landes hinausreicht. Dank der enormen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zeigt sich Paderborn heute als lebendige, aber immer noch überschaubare Großstadt. Die Stadtbibliothek Paderborn ist in kommunaler Trägerschaft und hat 4 Standorte (Zentralbibliothek, Kinder- und Computerbibliothek, Schul- und Stadtteilbibliothek Elsen, Schul- und Stadtteilbibliothek Schloß Neuhaus). Mit über 110.000 Medien im Bestand und über 600 Veranstaltungen im Jahr 2018 im Jahr bietet die Stadtbibliothek ihren Nutzern ein umfassendes Angebot.

Ansprechpartner:
Katrin Stroth
Stadtbibliothek Paderborn
Am Rothoborn 1
33098 Paderborn
Tel. 05251-881166
k.stroth[at]paderborn.de

Nachrichtenbild
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DBV: Webinar Mitschnitt online „Die Möglichkeiten entdecken: Bibliothekspädagogik mit digitalen Medien“

Vor kurzem fand das Webinar von Frau Harling aus der Stadtbibliothek Mannheim zum Thema „Bibliothekspädagogik mit digitalen Medien“ vom Deutschen Bibliotheksverband statt. Der Mitschnitt ist online auf der Plattform edudip verfügbar. Frau Harling ist eine der ExpertInnen der Initiative Netzwerk Bibliothek des Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Deutschen Bibliotheksverband.

Weitere Experten finden Sie auf der Webseite Netzwerk Bibliothek.

Quelle: Webseite des Deutschen Bibliotheksverband e.V. – „Die Möglichkeiten entdecken: Bibliothekspädagogik mit digitalen Medien“ (zuletzt aufgerufen am 05.03.2019), online verfügbar unter: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/fachtagungen-veranstaltungen-webinare/webinare/digitale-bibliothekspaedagogik.html?fbclid=IwAR3kJK230f-9ZmQf4Q1ceLYr8Us6u288Lu62ugkVkKmA_hvoBD4XhBbmGAc

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Interview mit Leiterin des MIT Media Lab: „Mehr als Bücher“

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Interview veröffentlicht, das im Rahmen der Next Library Conference vom 12. – 15.09.2018 aufgenommen wurde. Die Leiterin des MIT Media Lab, Katherine McConachie, gibt einen Überblick über die aktuelle Arbeit im MIT und dem Public Library Innovation Exchange. 

Dazu wurde ein kurzes Inhaltsverzeichnis von der Bundeszentrale erstellt:
00:09 – Was ist der Public Library Innovation Exchange?
01:17 – Was macht Bibliotheken zu besonderen Lernorte?
02:21 – Welche Ausstattung brauchen Bibliotheken, um kreatives Lernen zu ermöglichen?
03:20 – Was ist die Rolle von Bibliotheken im 21. Jahrhundert?
03:54 – Welche Rolle spielen Bibliotheken bei der Förderung digitaler Bildung?
04:54 – Wie fördern Bibliotheken (digitale) Inklusion?

Tipp: Das Interview ist in englischer Sprache, es kann aber ein deutscher Untertitel ausgewählt werden.

Quelle: Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung – „“Mehr als Bücher“: Was Bibliotheken zu besonderen Lernorten macht“ (zuletzt aufgerufen am 05.02.2019), online verfügbar unter: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/283873/mehr-als-buecher-was-bibliotheken-zu-besonderen-lernorten-macht?fbclid=IwAR1OpdRSIMvvrCe9b1AMKlJiVOYANif9AlCGTgClmC1OYd9sDO4IwSb0dyA