Alle Artikel mit dem Schlagwort “Lesekompetenz

Lebenslanges Lernen

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Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche: Info-Veranstaltung für Förderangebot zur Gründung von Leseclubs und media.labs

Am 08.07.2021 findet von 15:30 – 16:30 Uhr eine Informationsveranstaltung der Stiftung Lesen zum Förderangebot im Rahmen von Kultur macht Stark statt. Zur Steigerung der Lesemotivation und Medienkompetenz, werden Leseclubs und media.labs in vielen Einrichtungen gefördert. Die Angebote sollen außerschulisch stattfinden. Die Leseclubs sind für die Altersgruppe 6-12 Jahre und media.labs für 12-18-Jährige gedacht. In der digitalen Info-Veranstaltung der Stiftung Lesen werden Interessierte über das Förderangebot informiert und Fragen rund um die Bewerbung und Durchführung beantwortet. Mehr Informationen unter https://www.digitale-chancen.de/content/events/index.cfm/rss.1/key.4947/y.2021/m.7/d.8

Zur Anmeldung

Quelle: Digitale-chancen.de

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Abschlussbericht erschienen: Pilotprojekt „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ – mit 20 Impulsen für die Praxis

Im Rahmen des Pilotprojekts „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ ist der Abschlussbericht veröffentlicht worden. Der Bericht beinhaltet zum einen die Erfahrungsberichte der sechs Bündnispartner (Bergneustadt, Euskirchen, Krefeld, Oberhausen, Ochtrup und Plettenberg) sowie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation der Universität Paderborn.

Zum anderen liegt der Fokus auf konkreten Handlungsempfehlungen. So haben wir aus den Erfahrungen der beteiligten Bündnisse ein modellhaftes Vorgehen für den Aufbau einer Kooperation zur Umsetzung medienpädagogischer Arbeit mit Kindern in Kindertageseinrichtungen abgeleitet. Daran schließen sich hilfreiche Tipps und Tricks zur Planung und Durchführung einer Kooperation an.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Praxisimpulse. Im Projektverlauf sind in den Bündnissen vielfältige praktische Ideen für (mehr-)sprachliche Bildung mit digitalen Medien entstanden und bereits in der eigenen kooperativen Praxis umgesetzt worden. Diese Ideen sind in 20 Impulskarten gebündelt worden, um sie allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Sie dienen als Anregungen zur Durchführung von medienpädagogischen Angeboten in der Arbeit mit Kindern im KiTa-Alter.

Die Karten beinhalten neben der Verlaufsbeschreibung Tipps und Tricks sowie eine Materialliste und Hinweise für die Vorbereitung. Die verwendeten digitalen Medien reichen von Tablets, Bee-Bots, digitalen Lesestiften, Digitalkameras bis hin zu Apps, zum Beispiel zur Erstellung von Stop-Motion-Filmen. Oft in Kombination mit analogen Medien und Materialien wie Bilderbüchern oder einem Kamishibai-Theater. Die Impulskarten können gebündelt heruntergeladen werden oder auch einzeln.

Über das Qualifizierungsprogramm

Das Qualifizierungsprogramm „Sprachschatz- Bibliothek und Kita Hand in Hand“ wurde von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) initiiert und als Pilotprojekt zwischen 2017 und 2019 in sechs Kommunen in ganz NRW durchgeführt. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurde die gemeinsame Arbeit durch die Universität Paderborn. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW hat das Projekt finanziert. Im Projektzeitraum kooperierten in Bergneustadt, Euskirchen, Krefeld, Oberhausen, Ochtrup und Plettenberg die jeweilige Öffentliche Bibliothek, ein bis zwei Kindertagesstätten sowie das auf Ebene des Kreises bzw. der kreisfreien Stadt angesiedelte Kommunale Integrationszentrum (KI) miteinander. Ziel war die Förderung der Sprach- und Medienbildung sowie der Aufbau einer tragfähigen Kooperation zwischen den Partnerinstitutionen. Im Fokus stand daneben auch die Veröffentlichung der erarbeiteten Module/Impulse.

Titelfoto: © kolinko_tanya – stock.adobe.com

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Materialheft „Leseleidenschaft wecken. Leseförderung in und außerhalb der Schule“ veröffentlicht

Die AG Jugendliteratur und Medien der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ein Materialheft zur Förderung der Lesemotivation veröffentlicht. Verscheidene Methoden von Vorschule bis zur Sekundarstufe II werden vorgestellt.

Der Download ist direkt auf der Webseite der GEW möglich.

Weitere Informationen unter: Lesen in Deutschland

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Neue Praxistipps der Akademie für Leseförderung Niedersachsen veröffentlicht

Die Akademie für Leseförderung in Niedersachsen veröffentlicht regelmäßig „Praxistipps von A-Z“. Geordnet sind die Angebote nach Elementar-, Primar- und Sekundarbereich und sind in Form von Spielen, Übungen und Materialien verfügbar. Seit einigen Tagen sind neue Angebote hinzugekommen, bspw. ein neu Entwickeltes Spiel zu dem Kinderbuch „Das Schoko-Geheimnis“.

Weitere Informationen und die Praxistipps finden Sie auf der Webseite der Akademie für Leseförderung.

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Bad Salzuflen: Lese-Club in leichter Sprache will Lesekompetenz stärken

Die Volkshochschule Bad Salzuflen bietet in Kooperation mit dem Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Detmold und der Stadtbücherei Bad Salzuflen einen Lese-Club in leichter Sprache an. Das Angebot will Menschen mit geringer Lesekompetenz den Spaß am Lesen vermitteln. Gemeinsam werden Texte in leichter Sprache gelesen und besprochen. Die Bücherei wird dafür Medien in Leichter Sprache bereitstellen. Über eine Führung sollen die Teilnehmer die Angebote der Stadtbücherei kennenlernen. Geplant ist zudem eine Lesung in leichter Sprache in der Bibliothek.

Die leichte Sprache ist eine auf maximale Verständlichkeit hin angelegte Variante der Schriftsprache. Sie wurde von Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt und folgt einem Regelkatalog. Dieser wird u.a. vom Netzwerk Leichte Sprache und Inclusion Europe herausgegeben.

Quelle: Website Lippische Zeitung: „Leichte Sprache stärkt Lesekompetenz in Bad Salzuflen“ (14.02.2020), online unter : https://www.lz.de/lippe/bad_salzuflen/22696223_Leichte-Sprache-staerkt-Lesekompetenz-in-Bad-Salzuflen.html?fbclid=IwAR1DwddU2lhjNRhRX-EzBnrzkBPrb1GA-WZ-IET2bXCQ0IK3BAY444JlkNg

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Argumente für das Lesenlernen mit Comics

Auf Orf.at wurde ein Beitrag über das Lesenlernen mit Comics veröffentlicht, welcher sich u.a. mit Vorbehalten gegenüber dem Medium beschäftigt. Häufig würde Comics beispielsweise der Einsatz „mangelhafter Sprachformen“ (Stichwort: „Tschack“, „Bumm“, „Bäng“) zugeschrieben sowie der hohe Bildanteil.

Peter Rinnerthaler von der Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (STUBE) sieht in diesen Gestaltungsmitteln eher einen innovativen Umgang mit Sprache. Zudem könne die Hybridform aus Bild und Text vor allem einen hilfreichen Übergang vom Bilderbuch zu längeren Fließtexten darstellen, so Rinnerthaler. Comics enthielten mehr Text  als Bilderbücher, ohne jedoch vollständig auf die Bildebene verzichten zu müssen.

Rinnerthaler kennt nur zwei Gründe gegen das Lesenlernen mithilfe von Comics: „Schlechte Comics und Comics, die das Kind überfordern.“ Für herkömmliche Kinderbücher gelte das jedoch genauso. Den Beitrag, indem auch Mitarbeitende der Stadtbüchereien Wien zu Wort kommen, können Sie hier einsehen.

Quelle:
VÖBBLOG- „orf.at: Lesen lernen Comics vs. ‚richtige‘ Bücher“ (16.01.2020), online verfügbar unter: https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=50750

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Broschüre mit Ideen zur Lesemotivationsförderung veröffentlicht

Das Institut für angewandte Kindermedienforschung der Hochschule der Medien Stuttgart hat mit Unterstützung des DBV eine Broschüre zur Lesemotivationsförderung herausgegeben. In der Broschüre werden Ideen zu Veranstaltungen, aufgeschlüsselt nach Nutzergruppen gegeben. Für Eltern mit (Klein-)Kind, Kinder und Kindergarten und Schüler und Schule sind Angebote enthalten.

Quelle: Plieninger, Jürgen: „Broschüre Tatort Bibliothek“ (16.01.2020), online verfügbar unter: https://bibfobi.wordpress.com/2020/01/16/broschure-tatort-bibliothek/ 

 

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dbv: Bibliotheken beteiligen sich am Nationalen Lesepakt

Bezugnehmend auf die Ergebnisse der Anfang Dezember 2019 publizierten PISA-Studie hat der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) eine Pressemitteilung veröffentlicht, in welchem eine Teilnahme an dem von der Stiftung Lesen initiierten Nationalen Lesepakt bekräftigt wird.

Die im Jahr 2018 durchgeführte Studie ergab eine geringfügig bessere Lesekompetenz deutscher Schülerinnen im Vergleich zum OECD-Durchschnitt. Da jedoch 20,7 % der Schülerinnen über Schwierigkeiten beim Lesen verfügten und nach wie vor eine überdurchschnittlich hohe Abhängigkeit zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg bestehe, seien schulische und außerschulische Bildungsinstitutionen in der Verantwortung einen Beitrag zur Verbesserung der Ausgangssituation beizutragen.

Bibliotheken leisteten als feste Partner der Kindergärten und Schulen mit einem aufeinander aufbauenden Programm einen Beitrag zur Leseförderung und zur Lesemotivation. Der dbv fordert die Anerkennung und systematische Förderung der Partnerschaft von formalen Bildungsinstitutionen und Bibliotheken, bildungspolitischer Unterstützung sowie eine Verankerung der Kooperation in den Bildungsplänen der Bundesländer.

Quelle:
dbv- „PISA-Studie 2018: Leseförderung muss höchste Priorität bekommen.
Bibliotheken beteiligen sich am Nationalen Lesepakt“ (04.12.2019)

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dbv: Gütesiegel Buchkindergarten verliehen

Auf der Frankfurter Buchmesse sind 208 Kindergärten mit dem Gütesiegel Buchkindergarten ausgezeichnet worden. Die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Deutschen Bibliotheksverband (dbv) verliehene Auszeichnung würdigt Kindergärten, in welchen „Early Literacy“-Erziehung mit Reimen und Lesen Schwerpunkte des pädagogischen Konzepts darstellen. Neben dem regelmäßigen Vorlesen und altersgerechter Medienbildung war auch das Heranführen der Kinder an Buchhandlungen und Bibliotheken durch die Kita ein Auswahlkriterium. Alle ausgezeichneten Einrichtungen können hier eingesehen werden.
Weitere Informationen zum Gütesiegel finden Sie hier.

Quelle:
Buchhandel.de- „Verleihung des Gütesiegels Buchkindergarten- Auf Anhieb ein voller Erfolg“ (24.10.2019), online verfügbar unter:
https://www.boersenblatt.net/2019-10-18-artikel-auf_anhieb_ein_voller_erfolg_-verleihung_des_guetesiegels_buchkindergarten.1745972.html

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Duisburg: Projekt „Leselust statt Lesefrust“

Die Rheinische Post hat ein Interview mit Jens Holthoff, dem in der Stadtbibliothek Duisburg beschäftigten Sozialwissenschaftler und Sachgebietsleiter der Kinder- und Jugendbibliothek,, geführt. Holthoff berichtete in dem Interview von dem aus den Anfängen von Medienpartner und Schule entstandenen Projekt „Leselust statt Lesefrust“, welches jährlich in der Bibliothek durchgeführt wird. Mit dem Ziel die Lesemotivation der Schüler*innen zu steigern wurde das Projekt in den Deutschunterricht implementiert, sodass neben dialogischen Lesungen in der Bibliothek auch eine ausführliche Vor- und Nachbereitung in der Schule stattfindet.
Das Interview können Sie unter dem in der Quelle angegebenen Link nachlesen.

Quelle:
Rheinische Post- „Spielerisch Lesen Lernen“ (16.10.2019), online verfügbar unter: https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/interview-wie-die-duisburer-bibliothek-die-lesekompetenz-foerdert_aid-46373001?fbclid=IwAR1Gy9KU5mPdFTOhiH2pO2W6lFfPN8KNjvlQgg6b7bBRCaTU2FvC–p-srY