Alle Artikel mit dem Schlagwort “Mediennutzung

Digitaler Ort

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Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht der Medienanstalten 2019

Die auf Länderebene angesiedelten Medienanstalten haben einen neuen Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht veröffentlicht. Dieser trägt den Titel „Der Ton wird härter. Hass, Mobbing und Extremismus“ und beschäftigt sich mit dem zunehmenden digitalen Hass und Extremismus. Für Akteure im Rahmen der Medienbildung wird insbesondere das Spannungsfeld zwischen Schutz der Jugendlichen im Rahmen der Mediennutzung einerseits und dem gleichzeitigem Recht auf freie Meinungsäußerung und Selbstentfaltung andererseits als Herausforderung benannt.

Der Bericht enthält Anregungen für eigene Projekte und Argumente für den gesellschaftlichen Diskurs und steht hier zum kostenfreien Download bereit:

Quelle:
Landesanstalt für Medien NRW- „‚Der Ton wird härter. Hass, Mobbing und Extremismus‘: Präsentation des Jugendschutz- und Medienkompetenzberichtes der Landesmedienanstalten“ (23.04.2019), online verfügbar unter:
https://www.medienanstalt-nrw.de/service/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2019/2019/februar/der-ton-wird-haerter-hass-mobbing-und-extremismus.html

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Kinder-Medien-Studie 2018 veröffentlicht

Zum zweiten Mal wurde die Kinder-Medien-Studie von den Verlagen Blue Ocean Entertainment AG, Egmont Ehapa Media GmbH, Gruner + Jahr, Panini Verlags GmbH, SPIEGEL-Verlag und ZEIT Verlag in Auftrag gegeben. Die repräsentative Studie untersucht den Medienkonsum und das Freizeitverhalten  von Kindern zwischen 4 und 13 Jahren.

Demnach bevorzugen Kinder beim Lesen stark Printmedien. In allen Altersgruppen spielen E-Books eine untergeordnete Rolle.

Kinder nutzen nach wie vor gern die klassischen Medien und sehen fern, hören Radio und Hörspiele auf CD. Mit zunehmendem Alter steigt aber die Nutzung von Streaming Diensten, Video-Portalen etc.

Kinder kommunizieren auf viele verschiedene Arten. Sie telefonieren, schreiben Nachrichten oder senden Sprachnachrichten, schreiben aber auch Briefe und Postkarten.

In ihrer Freizeitbeschäftigung finden sie eine gute Bilanz zwischen analogen und digitalen Aktivitäten.

Die Ergebnisse der Studie sind in der Präsentation zur Pressekonferenz aufbereitet und als Download verfügbar.

Quelle: Website zur Studie: „Kinder-Medien-Studie 2018 – Kinder in Deutschland: Smart! Mit und ohne Phone“ (zuletzt aufgerufen am 02.01.2019), online verfügbar unter: https://www.kinder-medien-studie.de/?page_id=246

 

 

 

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ARD/ZDF-Onlinestudie 2018 veröffentlicht

 

Seit 20 Jahren untersucht die ARD/ZDF-Onlinestudie die Entwicklung der Internetnutzung und den Umgang mit Angeboten und Mediennutzung im Internet.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick sind:

  1. 63 Millionen Menschen haben einen Internetzugang (+1 Million), das sind 90 % der Deutschen
  2. Die Internetnutzung pro Tag ist erheblich gestiegen (+79 Minuten auf insgesamt 353 Minuten täglich)
  3. Die Mediennutzung im Internet verteilt sich wie folgt: 1. Sehen (32 Minuten), 2. Lesen (30 Minuten), 3. Hören (25 Minuten)

Link zur kompletten Studie: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/

Quelle: Dennis Horn: „Ich habe die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018 gelesen, damit ihr es nicht müsst“ (12.10.2018) online verfügbar unter: https://blog.wdr.de/digitalistan/ich-habe-die-ard-zdf-onlinestudie-2018-gelesen-damit-ihr-es-nicht-muesst/

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JIM-Studie 2017 veröffentlicht

Der Medienpädagogische Verbund Südwest hat die JIM-Studie 2017 (Jugend, Information, (Multi-) Media) veröffentlicht. Neben der allgemeinen Mediennutzung liegt der Fokus der Befragung von 12- bis 19-jährigen auf dem Medieneinsatz im Zusammenhang mit Schule, Lernen und Hausaufgaben.
Die Umfrage ergab, dass rund die Hälfte der Befragten die Hälfte ihrer Hausaufgabenzeit (ca. 45 Minuten) am Computer arbeitet. In ihrer Freizeit nutzen mittlerweile 97 % der Altersgruppe Smartphones. Im Unterricht derweil erfahren bislang nur das Whiteboard und der Computer regelmäßigen Einsatz.
Zudem wurden die Jugendlichen gebeten ihre Kompetenz im Umgang mit Standardsoftware wie Word, PowerPoint und Excel zu bewerten. Während sich die Jugendlichen bei ersterem gute bis sehr gute Noten geben, schätzen sie ihre Fähigkeiten mit Excel deutlich schlechter ein.

Die aktuelle JIM-Studie können Sie hier einsehen.

Quelle:
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest- „Hausaufgaben digital– Lernen mit PC und Internet findet überwiegend zu Hause statt“ (01.12.2017), online verfügbar unter: https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Presse/2017/mpfs_PM_4_2017.pdf

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BLIKK Studie 2017: Übermäßiger Medienkonsum gefährdet Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) hat mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit sowie den beiden Leitern des Projekts „BLIKK Medien“, Prof. Dr. Rainer Riedel (RFH) und Dr. Uwe Büsching (BVKJ), 5.573 Eltern und deren Kinder zum Umgang mit digitalen Medien befragt. Die Studie beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen eines frühen Medienkonsums, insbesondere durch Smartphones.
Neben der Drogenbeauftragen des Bundes  hat sich auch das Internet-ABC mit der Studie und ihren Ergebnissen beschäftigt.

Quelle: Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung: Ergebnisse der
BLIKK Studie 2017 vorgestellt: Übermäßiger Medienkonsum gefährdet Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Drogenbeauftragte fordert mehr „digitale Fürsorge“ (29.05.2017), online verfügbar unter: http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Drogenbeauftragte/4_Presse/1_Pressemitteilungen/2017/2017_II_Quartal/2017-05-29_PM_Blikk.pdf

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JIM-Studie 2016 veröffentlicht

Die JIM-Studie 2016 (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest liegt nun, nachdem am 22. November bereits erste Ergebnisse veröffentlicht wurden, vollständig vor. Die Studie untersucht das Informations- und Mediennnutzungsverhalten von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren. Sie beleuchtet unter anderem die Verfügbarkeit bestimmter Endgerätetypen, die mediale und non-mediale Freizeitgestaltung, sowie Inhalte, die von der Zielgruppe bevorzugt konsumiert werden.

Zur Studie: mpfs – JIM-Studie 2016

 

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Medienkompetenz und Medienkonsum weiter im Wandel

Unter diesem Titel hat die Zeitschrift Library Essential einen Artikel zu einer aktuellen britischen Studie veröffentlicht, die sicher in weiten Teilen auch auf Deutschland übertragbar ist. Vier Trends scheinen mir für die Planung von Bibliotheks-Angeboten besonders interessant:

Informationskompetenz

Demnach besteht bei großen Teilen der Bevölkerung weiter ein großes Kompetenzdefizit bei Internet-Recherchen, und zwar besonders bei jungen Menschen.  Allerdings ist das den meisten Betroffenen gar nicht bewusst. Das ist ein Aufgabengebiet, auf dem sich Bibliotheken aus meiner Sicht in jedem Fall mit zielgruppengerechten Hilfs- und Schulungsangeboten profilieren können und sollten. Schwieriger – aber umso wichtiger – ist die Frage, wie Bibliotheken ihre besondere Recherchekompetenz und Quellenvielfalt so kommunizieren können, dass die Vorteile gegenüber einer laienhaften Internetrecherche überhaupt gesehen werden. Auch die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW wird sich des Themas „Informationskompetenzangebote von Bibliotheken“ vermehrt annehmen.

Privatsphäre

Erfreulich ist, dass es eine zunehmende Sensibilität für den Schutz der Privatsphäre zu geben scheint. Das bedeutet vermutlich auch, dass Schulungs-Angebote zu diesem Thema auf einige Interessenten treffen könnten.

Geräte

Die Internetnutzung wird immer weiter auf mobile Endgeräte verlagert. Allerdings trifft das nicht für alle Anwendungen zu. Um eine App-gerechte Darstellung ihres Angebots kommen Bibliotheken sicher nicht herum. Allerdings genügen hier evtl. leicht zugängliche Basis-Informationen. Für eine intensivere Beschäftigung mit den Inhalten werden immer noch hauptsächlich Computer genutzt.

Generationen

Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den Generationen, was Kommunikationskanäle und Internetnutzung angeht. Bibliotheken sollten deshalb bei der Planung ihrer Angebote ihre Zielgruppen kennen und eingrenzen und die demographische Entwicklung ihres Einzugsgebietes beachten.

Quellen:

Ofcom (Hrsg.): „Adults’ Media Use and Attitudes Report”; April 2016, online abrufbar unter http://stakeholders.ofcom.org.uk/binaries/research/media-literacy/adults-literacy-2016/2016-Adults-media-use-and-attitudes.pdf

Erwin König: “Medienkompetenz und Medienkonsum weiter im Wandel”; April 2016 online abrufbar unter: http://www.libess.de/medienkompetenz-medienkonsum-wandel/ (Volltext nur mit Zeitschriften-Abo verfügbar)

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JIM-Studie 2014 veröffentlicht

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest hat die diesjährige JIM-Studie veröffentlicht (Jugend, Medien, (Multi-)Media). Die JIM-Studie fragt Jugendliche nach Freizeitaktivitäten, Mediennutzung, Glaubwürdigkeitsbeurteilungen und ähnlichem.

Die Studie ist online verfügbar:
Auf der Homepage des Forschungsverbundes
Als Download

Klicksafe hat schon eine kurze Übersicht veröffentlicht (gefunden dank des Hinweises auf Bibliothekarisch.de):

Klicksafe (http://www.klicksafe.de/service/aktuelles/infografiken/#c21287)

Klicksafe (http://www.klicksafe.de/service/aktuelles/infografiken/#c21287)

Quelle: Newsletter „Bibliothek + Schule 12/14“

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Stadtbücherei Nordenham: Umfrage CD-Musikangebot/Onleihe

Die Stadtbücherei Nordenham hat auf dem Blog der „DBV-Fachkommission Kinder- und Jugendbibliothek“ eine Umfrage zum Thema Nutzungsverhalten Jugendlicher von Musik-CDs und der Onleihe gestartet. Die Fragen lauten:
1. Nutzen Jugendliche noch das CD-Musikangebot von Bibliotheken und wenn ja, wie sieht ein geeignetes Angebot für diese Zielgruppe aus?
2. Wir hören allenthalben, dass dieses Angebot immer schlechter genutzt wird, wie sind Ihre Erfahrungen?
3. Wie wird im Fall die Onleihe bei Ihnen von Jugendlichen genutzt?
4. Welche Alternativen hätten wir außer dem bestehenden Angebot der „Onleihe“?

Sie gelangen zur Umfrage unter: http://jugendbibliothek21.wordpress.com/2010/11/17/neue-fragerunde-cd-angebot/
Bevor Sie an der Umfrage teilnehmen können, müssen Sie sich bei wordpress.com anmelden. Sie können die Umfrage auch per E-Mail beantworten an: dudeck@stadtbuecherei-nordenham.de, mit dem Betreff „Jubi21“.