In der Hamburger Millerntorwache zeigen die Hamburger Bücherhallen derzeit die Ausstellung „Intellectual Freedom – Verboten, Entfernt, Diskutiert“. Thematisiert werden Zensur, Meinungsfreiheit und der Umgang von Bibliotheken mit umstrittener Literatur – von der Zeit des Nationalsozialismus bis zu aktuellen Entwicklungen etwa in den USA, Russland oder Belarus. Besucherinnen und Besucher können sich dabei auch aktiv beteiligen und Bücher symbolisch einsortieren, die ihrer Meinung nach in Bibliotheken gezeigt oder nicht gezeigt werden sollten. Die Ausstellung greift zudem aktuelle Debatten auf, etwa Proteste gegen Dragqueen-Lesungen in Bibliotheken. Ziel ist es, die Rolle von Bibliotheken als Orte der Informationsfreiheit, gesellschaftlichen Vielfalt und demokratischen Auseinandersetzung sichtbar zu machen.
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