Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Ein gelungener Cliffhanger

Der erste Coaching-Termin der Fortbildungsreihe „Kreative Content Strategien für Social Media“ war ein unerwarteter Einstieg in das Thema – unerwartet, weil die gewählten und unterhaltsamen Beispiele für das digitale und damit multimediale Erzählen von Geschichten Inhalte aus diversen Themengebieten mit unterschiedlichsten Hintergründen präsentierten, die sich mit völlig verschiedenen Intentionen an die Betrachter wenden. In Kombination mit interaktiven Spielen mit dem Ziel der intuitiven Begriffsproduktion und einer entsprechenden Hausaufgabe blieben zunächst eher Wolken von Informationen als offene Fragen im Raum, denn diese galt es zunächst selbst zu stellen.

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Ein kreativer Prozess der Ideenfindung ganz im Sinne der Veranstaltung und – nicht zuletzt dank der motivierenden Art der Social Web Rangerin Frau Ladwig – ein Wiki14gelungener Cliffhanger, der mit dem Schritt vom Allgemeinen zum Konkreten beim zweiten Coaching-Termin seine Fortsetzung fand. Der Blick auf die verschiedenen Facebook-Profile der teilnehmenden Bibliotheken war ein hilfreiches Mittel zur Verortung und Reflexion der eigenen Aktivitäten und Inspiration zugleich, unterstrichen durch die Präsentation der eigenen Einrichtung auf der Grundlage der in der Hausaufgabe erarbeiteten Begriffe.

Wiki18Hilfreich für das Entwerfen eigener Texte und dabei auflockernd war das Schreiben einer
Patchwork-Geschichte mit Hilfe ausgewürfelter Begriffen, bei der das Genre, der Ort, das Ende (gut oder schlecht) und einige weitere Details dem Zufall überlassen waren. Als Hausaufgabe gilt es nun in der nächsten Zeit, die erarbeiteten Inhalte in Form einer Serie thematisch zusammenhängender Postings der realen, virtuellen Social-Media-Welt umzusetzen.

Rabea Kammler, Stadtbibliothek Hattingen

Link zum Hattinger Web 2.0-Auftritt:
Facebook: https://www.facebook.com/Stadtbibliothek.Hattingen

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Podcast: Die digtale Stadtbücherei

Am 18. Oktober strahlte Deutschland Radio Wissen eine Sendung zum Thema „Die Digitale Stadtbücherei“ aus. Als Gast wurde Wibke Ladwig (http://www.sinnundverstand.net/) geladen. Als Coach im Rahmen der NRW-Initative Lernort Bibliothek hat Sie Einblicke in die Welt der Öffentlichen Bibliotheken gewinnen können. In dem Beitrag werden aktuelle Angebote von Öffentlichen Bibliotheken genannt (u.a. Onleihe, Makerspaces) und dem veralteten Bild der „Ausleihstation“ entgegengestellt. Dabei werden auch Probleme angesprochen, die Öffentliche Bibliotheken bei der Bereitstellung von zeitgemäßen Angeboten haben.

„In Bibliotheken kann man mehr als nur Bücher ausleihen. Bibliotheken sind Aufenthaltsort, Lernort und sozialer Raum in einer Stadt. Oft auch der letzte nichtkommerzielle Raum.“

Ein Mittschnitt steht als Podcast auf der Homepage des Radiosenders zur Verfügung: http://dradiowissen.de/beitrag/social-reading-stadtbücherei-digital
Hinweis:
Die Erfahrungsberichte zu den Workshops „Kreative Content-Strategien“ mit Wibke Ladwig finden Sie hier: http://oebib.wordpress.com/tag/content-strategie/

 

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Video: „All About The Books“

Die Öffentliche Bibliothek Nashville hat ein Video mit einem Cover des Popsongs „All About The Bass“ von Meghan Trainor auf YouTube hochgeladen. Dabei wurde der Text von dem Bibliotheksteam angepasst. Der Song „All About The Books“ beschäftigt sich mit den Vorteilen der Angebote der Bibliothek.

We had a little bit of fun showcasing how easily Nashvillians can borrow, download and stream books, music and movies with a free library card.

Die Idee stammt von einem Beitrag der Tonight-Show mit Jimmy Fallon.

http://www.youtube.com/watch?v=Pduszh4ADTU

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Geschenkte Wörter im Gepäck

Seit 2011 nimmt die Bibliothek am Projekt Lernort teil. ‚Social Media‘ war damals für alle Mitarbeiterinnen Neuland. 2012 wurde ein Blog gestartet, seit dieser Zeit sind wir im Web 2.0 unterwegs.

Als die Bezirksregierung nun die Möglichkeit anbot, an einer weiteren Qualifizierungsmaßnahme teilzunehmen, haben wir etwas Zeit gebraucht, um uns für die Fortbildung zu entscheiden. In einer personell sehr angespannten Situation standen alle Projekte auf dem Prüfstand. Auch die Öffnungszeiten mussten für eine Übergangszeit gekürzt werden. Trotzdem haben wir uns dann letztlich zur Teilnahme entschlossen: die Verknüpfung von virtueller und realer Welt betrachten wir mittlerweile als ein wichtiges Zukunftsprojekt, wissen aber, dass wir noch so Einiges dazulernen müssen. Deshalb wollten wir die Möglichkeit eines erneuten Coachingprozesses nutzen – solch ein Angebot erhält man schließlich nicht alle Tage!

3 von 5 Kolleginnen wurden also zur Fortbildung angemeldet, für die Aufrechterhaltung des Bibliotheksbetriebes musste ein ‚Notplan‘ erstellt werden.

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Eine genaue Vorstellung, was uns erwarten würde, hatten wir nicht. Wir erhofften uns neuen Auftrieb und Input für eine positive Weiterentwicklung unserer Web 2.0 – Aktivitäten. Der erste Seminartag z.B. verlangte von uns, sich nochmal grundlegende Gedanken zu machen über die Ziele unserer Aktivitäten, unser Bibliotheksprofil und die Zielgruppe. Schwierig fanden wir die gemeinsam zu lösende Aufgabe, uns einen stellvertretenden Nutzer unseres Blogs vorzustellen und näher zu beschreiben.
Diese systematische Herangehensweise hat uns gut gefallen, da man im Alltagsgeschäft diese Hintergründe schnell aus den Augen verlieren kann und wir hier die Möglichkeit hatten uns im ‚kleinen‘ Team nochmal Gedanken dazu zu machen.

Mit unzähligen Beispielen für das Digital Storytelling im Kopf und 3 bunten Zetteln mit geschenkten Wörtern im Gepäck endete für uns der 1. Tag.

Hilfreich am 2. Coachingtag war die Beurteilung unseres Blogs durch die Seminarleiterin und Kollegen und Kolleginnen der teilnehmenden Bibliotheken. Die immer wohlwollend vorgetragenen Kritikpunkte haben uns in den meisten Punkten nicht sehr überrascht, schließlich sind wir selbst auch nicht sonderlich zufrieden mit den derzeitigen Ergebnissen. Aber die Fremdwahrnehmung hat unsere Baustellen nochmal zusammengefasst und fokussiert. Wir berichten viel über Medien und Veranstaltungen und erzählen wenig Persönliches, lassen die Bibliothek nicht lebendig werden. Liegt es am (Mittel-) Alter des Bibliotheksteams, das die Bereitschaft, auch Einblicke in private Dinge zu gewähren nur in geringem Umfang vorhanden ist? Wir werden das nochmals diskutieren müssen, um einen für uns akzeptablen Kompromissweg zu finden.

Immerhin zeigte uns die Dozentin, dass in jedem von uns kreatives Potential steckt. Wir waren sehr erstaunt, dass wir in der Lage waren, innerhalb kürzester Zeit eine außergewöhnliche Geschichte zu verfassen! Storytelling ist das Schlüsselwort für eine gelungene Kommunikation mit dem Web 2.0 –Nutzer.

Jetzt gilt es, diese neuen Erkenntnisse in das Team zu tragen und in die Praxis umzusetzen, die dazu benötigte Zeit wird wie in der Vergangenheit das Hauptproblem darstellen.

Wir sind gespannt, ob und wie wir es schaffen werden, unsere ’Familienbibliothek mit Wohlfühlcharakter‘ im Web lebendig werden zu lassen. Gut dass uns die Dozentin bei dieser Hausaufgabe noch zur Seite stehen wird.

Stadtbibliothek Rheinberg

Link zum Rheinberger Web 2.0-Auftritt:
Blog: http://stadtbibliothekrheinberg.wordpress.com/

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Social Media Charts Belletristik von media control

Media Control hat zusammen mit Prof. Dr. Schweiger vom Lehrstuhl für interaktive Medien- und Onlinekommunikation der Universität Hohenheim eine Top Ten der erfolgreichsten Romane erstellt. Zur Ermittlung wurden mehr als 100.000 Tweets, Blog-, Foren und Facebook-Einträgen zu allen relevanten Büchern in Deutschland ausgewertet.

„Die Kommunikation rund um unser Kulturgut Buch findet in großem Umfang auch im Internet statt. Aus der Art der Kommunikation, den Häufigkeiten, dem Sentiment und vielen weiteren Verhaltensmustern können wir zum ersten Mal detaillierte Social Media-Charts ermitteln“

Uwe Herrmann (Leiter Digital Business Solutions, media control).

 

Quelle: http://www.media-control.de/coup-auf-buchmesse-1.-social-media-buch-charts.html?page=1

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Content Strategie für Büchertanten?

Ein Thema – endlose Weiten….

Nein, nun muss ich mal ernst bleiben! Schließlich soll dies ja ein Blogbeitrag für ein ernstes Thema und einen dienstlichen Blog sein. 😉
Meine Beiträge für unseren Blog schreibe ich ja mehr aus dem Bauch heraus.

Die Workshoptage 1 und 2 haben uns einige Erkenntnisse gebracht. Zum ersten Tag kann ich nur aus 2. Hand berichten, da ich selbst nicht dabei sein konnte. Aber alles Wichtige habe ich von meinen Kolleginnen erfahren. Das ist der Vorteil eines so kleinen Teams: der direkte Kontakt untereinander, der auch unsere Arbeit und somit auch den Blog prägt.

Wir fanden es schwierig, aber auch sehr informativ, dass wir uns überlegen sollten, für welche Zielgruppe schreiben wir eigentlich, also wen und was wollen wir damit erreichen?
Wir denken ja immer sehr pragmatisch und haben unsere Hausaufgaben „Wörter, die die Bibliothek beschreiben“ zum Teil fremd bearbeiten lassen ;-).

ElsdorfEin Aufruf an unsere Leser, sie mögen uns doch mitteilen, was Ihnen spontan einfällt, wenn Sie an die Stadtbibliothek Elsdorf denken, sollte uns bei unseren Hausaufgaben helfen. Dass wir Rückmeldungen erhalten haben spricht ja schon für uns und unseren Blog. Er wird anscheinend gelesen.
Und die Frage, ob man einen realen Ort durch Sprache abbilden kann, können wir mit Ja beantworten. Wenn es in guten Romanen funktioniert, wieso nicht beim Blog? Der Blog hat zudem den großen Vorteil, dass wir das ganze noch mit optischen Eindrücken verstärken können.

Und nun zum 2. Tag, den ich ja hautnah miterlebt habe. Und Elsie natürlich auch. Elsie? UnbenanntDas ist unser Maskottchen. Nein, eigentlich mittlerweile mehr als das. Sie ist eine „Büchertante“, wie wir auch. Sie hatte ihre eigene Storyworld, schon bevor wir wussten, was das ist. Ihre Abenteuer erheitern uns und unsere Leser. Die zweite Storyworld „Büchertanten“, war uns vor dem Workshop nicht so bewusst, aber auch sie war bereits vorhanden. Mittlerweile haben alle Mitarbeiterinnen (Elsie bekommt bestimmt noch eines) ein Büchertanten T-Shirt, das zu Veranstaltungen getragen wird. Wir sind also quasi unsere eigene Storyworld. Am schwierigsten fand ich den Teil spontan eine Geschichte aus gewürfelten Begriffen entwerfen und schreiben zu müssen. Und das in 10 Minuten.

Was haben wir hauptsächlich aus dem Workshop mitgenommen? Kreativität ist lernbar! Und wir sind bereits auf einem sehr guten Weg.

Stadtbibliothek Elsdorf

Link zum Elsdorfer Web 2.0-Auftritt:
Blog: http://stadtbibliothekelsdorf.wordpress.com/

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Onleihe führt Kaufbutton ein

Ein „Kaufbutton“ soll es Nutzern der Onleihe jetzt ermöglichen, ein bereits verliehenes E-Book mit wenigen Klicks alternativ auch zu erwerben. Diesen neuen Service führt die digitale Ausleihplattform Onleihe der divibib in einer Pilotphase mit den Stadtbüchereien Düsseldorf, den Hamburger Öffentlichen Bücherhallen sowie dem Onleihe-Verbund Oberlausitz ein. Weitere Informationen.
Der dbv hat am 24. September eine Stellungnahme veröffentlicht.

Die Entwicklung wirft die Frage auf, wie weit die Verknüpfung von Bibliotheksangeboten und kommerziellen Angeboten gehen sollte? Ist es gerechtfertigt, den kommerziellen freien Raum Öffentliche Bibliothek für mehr Kundenservice aufzugeben?

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Literaturnobelpreis 2014 an französischen Autor Patrick Modiano

Der diesjährige Literaturnobelpreis geht an Patrick Modiano. Das Werk des Schriftstellers thematisiere Erinnerung, Vergessen, Identität und Schuld, erklärte das Nobelkommitee. Modiano beherrsche die Kunst der Erinnerung, mit der er die unbegreiflichsten menschlichen Schicksale wachgerufen habe. Der 1945 geborene französiche Schriftsteller veröffentlichte zahlreiche Werke, die auch ins Deutsche übersetzt sind.

Quelle: Oebib, Öffentliche Bibliotheken in Bayern

 

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Einfach mal Fünfe gerade sein lassen..

Facebook, Blogs, Newsletter & Co. sind bei uns in der Stadtbücherei Münster schon seit einiger Zeit an der Tagesordnung. Mit Spaß und Neugierde basteln und organisieren wir an unseren virtuellen Angeboten, lassen uns von anderen Seiten inspirieren oder probieren gerne mal was aus. Die Technik wird in Augenschein genommen, die Kolleginnen und Kollegen informiert, das Layout steht meist schnell – doch immer wieder stolpern wir über unseren größten Stein: Welche Inhalte stellen wir ein?

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Dabei ist das ganze Haus voller Ideen, irrer Geschichten und lustigen Bildern. Hierfür den Blick zu schärfen, Ideen für Storys und Strategien für das Finden von ‚Social Media‘-Inhalten zu entwickeln – mit diesen Erwartungen haben wir uns für den Workshop „Kreative Content-Strategien für Social Media“ angemeldet.

Impulse für die tägliche Arbeit
Wir wurden nicht enttäuscht und haben einige wichtige Impulse bekommen. So arbeiten wir zum Beispiel daran, „einfach mal Fünfe gerade sein zu lassen“, auszuprobieren, risikofreudiger und auch persönlicher zu werden. Der Ort „Stadtbücherei Münster“ als Schauplatz hat viel Potential für spannende Geschichten. Diese gilt es zu vermitteln. Es muss nicht das Rad neu erfunden werden – vielmehr geht es darum den interessanten, inspirierenden, realen Ort virtuell zu spiegeln. Ein wichtiges Instrument ist dabei die Erschaffung einer Storyworld und der Aufbau eines Wortschatzes zu unserem Ort.

Der Haken an der Sache
„Ideen zu haben ist himmlisch, sie auszuarbeiten die Hölle.“ – Mit diesem Zitat von Maurice Maeterlinck im Hinterkopf sind wir aus dem zweiten Workshop gegangen. Und noch dazu mit einem Berg an Hausaufgaben. Vielleicht war die daraus entstehende leichte Demotivation der Grund, dass wir nicht sofort voller Elan mit dem kreativen Geschichten-Erzählen angefangen sind. Vielleicht sind aber auch viel zu viele andere wichtigere Dinge in unserer Bücherei passiert, um die wir uns zuerst kümmern mussten: Ein starkes Unwetter, dass eine unserer Büchereien überschwemmt hat, die Eröffnung unserer neuen „Jungen Welt“ und dazu das ganz alltägliche Tagesgeschäft.

Alltag des Storytelling
q-thek_05.04.2011 043Doch nun wird uns langsam bewusst: Genau das ist es, was wunderbar virtuell gespiegelt werden kann. Das Storytelling ist keine zusätzliche Aufgabe, sondern etwas, dass in den Alltag eingepasst werden kann. „Ideen und Kreativität im Alltag“ hieß ein Punkt, den Wibke Ladwig uns – neben dem handwerklichen Rüstzeug – vermittelt hat. Und das merken wir erst jetzt nach den ersten beiden Workshop-Tagen: Es geht nicht nur darum, Instrumente zu erlernen, mit denen wir kreative Geschichten erzählen und unsere Hausaufgaben erledigen können. Es geht vielmehr auch darum, das Bewusstsein und die Leichtigkeit zu erlangen, mit offenen Augen durch die Bücherei zu gehen, andere Perspektiven einzunehmen und alle Sinne einzubeziehen. Hieran feilen wir und hoffen, dass wir auch nach dem letzten Workshops dieses Bewusstsein in das ‚Tagesgeschäft‘ mitnehmen und integrieren können.

Erfahrungsbericht zum Workshop „Kreative Content Strategien“ mit Wibke Ladwig
Stadtbücherei Münster

Links zu den Münsterarner Web 2.0-Auftritten:
Blog: http://stadtbuechereimuenster.wordpress.com/
Facebook: https://www.facebook.com/stadtbuecherei.muenster

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Das bisschen Social Media macht sich von allein?

„Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann“, singt Johanna von Koczian in den Siebzigern. „Das bisschen Social Media macht sich von allein, sagt mein Chef“, könnte es, auf Bibliotheken bezogen, heute heißen. Denn der Witz an beiden Versen ist, dass eine (angebliche) Obrigkeit harte Arbeit nicht als solche anerkennt.

Kreative Content Strategie - Köln 1 - 14_05_19 - 02Der ignorante Mann hat nichts dazugelernt. Die Entscheider in den Bibliotheken schon. Social Media, d.h. die kreative, abwechslungsreiche und möglichst reichweitenstarke Bespielung verschiedener Kanäle macht ’sich‘ nämlich ganz und gar nicht von alleine. Und es ist auch keine Aufgabe, die man ‚mal eben nebenher‘ bewerkstelligen kann.

Darum ist es auch nur konsequent, dass dieser immer wichtiger werdende Part der Öffentlichkeitsarbeit entsprechende Wertschätzung erfährt. Eine Kommunikationsstrategie ist dabei das Fundament guter Arbeit. Denn die schützt vor Zerfledderung, vor Beliebigkeit und Profillosigkeit. Im Workshop „Kreative Content-Strategien für Social Media“ lernen wir, wie das geht.

Am Anfang steht dabei die Erkenntnis: Wir sind alle verschieden! Jeder Ort bringt ganz Kreative Content Strategie - Köln 1 - 14_05_19 - 03eigene Qualitäten mit. Wie ist er beschaffen? Wie sieht er aus? Wie hört er sich an, wie riecht er? Was ist typisch für Dormagen, Erkrath, Köln? Sind diese Themen erst einmal auf den Punkt gebracht (und das ist schwieriger als es sich liest), kommen die Schlagworte „Storytelling“ und „Storyworld“ ins Spiel. Will heißen: Welche Geschichten erzählt der Ort? Für welche Geschichten ist er die ideale Kulisse?

Ist dieses Fundament erst einmal ausdifferenziert, können die Geschichten, die Stories angepasst werden. Mit einem Helden, einer Reise, einer Entwicklung und allem, was dazu gehört. Sie sind schlüssig, glaubwürdig und wirken profilbildend. Kölns Kulisse, die Storyworld, geht aufs Wesentliche heruntergebrochen so: Medien und Technologien von morgen gemeinsam entdecken und ausprobieren. Das ganze in elf Zweigstellen und einer Zentralbibliothek, die in einem ästhetisch herausfordernden 70er-Jahre-Bau sitzt.

Eine spannende Entwicklung mit inspirierenden Workshops, an deren Ende wir dazu befähigt sein werden, passgenaue Geschichten zu erzählen. Da freuen wir uns drauf!

Sebastian Abresch und Constanze Döring
Stadtbibliothek Köln

Links zu den Kölner Web 2.0-Auftritten:
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