„Lernpunkt im BiC“ heißt das Angebot im BildungsCenter im KÖWE-Einkaufszentrum Regensburg, das Volkshochschule und Stadtbücherei in Kooperation initiiert haben. Kostenlos oder zu moderaten Preisen können Interessierte eine individuelle Weiterbildungsberatung erhalten. An fünf Nachmittagen in der Woche steht das Angebot zur Verfügung. Die Lernunterstützung durch die VHS ergänzt die Bibliothek durch Bereitstellung von vielfältigem Informationsmaterial zu Weiterbildungsmöglichkeiten, Fachliteratur rund um die Bewerbung, Einstufungstests im Sprachenbereich sowie weiteren Büchern und Medien des Lernpunkts.
http://www.oebib.de/bibliotheken/bibl-nachrichten/article/2014/04/02/lernpunkt-im-bic-eine-neue-anlaufstelle-fuer-lern-und-wissbegierige-in-regensburg/
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Australien: Internationale Studie zu Best Practice in der elektronischen Ausleihe
Der dbv weist in seinem April-Newsletter auf die Untersuchung der “Australian Library and Information Association (ALIA) hin. ALIA hat 2013 bei der in Brüssel ansässigen Denkfabrik Civic Agenda eine internationale Studie über die elektronische Ausleihe in Auftrag gegeben. Im Zentrum der Studie standen Initiativen Öffentlicher Bibliotheken, die ihren Nutzerinnen und Nutzern einen niedrigschwelligen Zugriff auf E-Books sichern wollen. Die Untersuchung wurde nun abgeschlossen und als Report veröffentlicht.
Weitere Informationen (in englischer Sprache): https://www.alia.org.au/sites/default/files/publishing/ALIA-Elending-Landscape-Report-2014.pdf
Quelle: dbv-Newsletter Nr. 22 2014 (30. April)
Großbritannien: E-Book-Ausleihe Erfolg für Bibliotheken und Verlage
So überschreibt Andreas Mittrowann auf seinem Blog „Globolibro“ seinen Bericht über das britische Pilotprogramm zur E-Ausleihe. „Das Projekt wurde im März 2014 in vier Landesregionen durchgeführt. Dabei erhielten Bibliothekskunden Zugriff auf andernorts bisher nicht verfügbare digitale Verlagstitel inklusive der Neuerscheinungen.
Nach einem Bericht des Weblogs “Good E-Reader” sind die Ergebnisse positiv und sehr ermutigend. So zeigen die Ergebnisse dieses Versuches und weitere Pilotprojekte, dass in Folge der E-Ausleihen auch die Verkaufszahlen der angebotenen E-Books steigen.“
Weitere Informationen.
Helsinki: „Now we know what it looks like!“
Andreas Mittrowann hat auf seinem Blog „Globolibro“ die Gewinnerentwürfe der Architekturausstellung für die neue Zentralbibliothek Helsinki vorgestellt:
„Wir wollen die Bibliothek in ein visuelles Kontinuum integrieren und gleichzeitig neue Verbindungen in verschiedene Richtungen herstellen“, sagt Janne Teräsvirta mit Blick auf das zentrale Gelände in der Innenstadt, in der das Gebäude platziert werden soll… Er betont darüber hinaus den einladenden, aktivierenden und funktionalen Charakter des Gebäudes. Das Gesamtkonzept verfolgt einen dreigeteilten Ansatz: Einerseits sollen eine traditionelle und zweckorientierte Bibliothek sowie eine konsequente Verbindung mit dem öffentlichen Raum realisiert werden.“
Weitere Informationen: http://keskustakirjasto.fi/en/2014/01/17/kaannos-is-here/
Was bleibt geöffnet, wenn die Bibliothek gerade geschlossen hat?
Eine etwas andere Sichtweise auf Schließungstage hat David Lee King gezeigt: Statt nur zu informieren „Bibliothek hat geschlossen von…bis…“ haben sie sich dazu überlegt, was alles noch „geöffnet“ ist
- Der Katalog
- Die Datenbanken
- Ebook-Ausleihe
- Social Media Kanäle
- Telefonsprechstunden
- Wifi in offenen Gebäudeteilen
- …
Was bleibt in ihrer Bibliothek offen, wenn die Türen zu sind?
Informieren Sie ihre Kunden darüber, zum Beispiel an der Tür?
Österreich: Imagefilm über niederösterreichische Bibliotheken
„So vielfältig wie das kulturelle und geistige Leben in Niederösterreich ist, so vielfältig ist auch die Bibliotheksszene. Von der kleinen Pfarrbibliothek in der Region bis zur zentralen Multi-Mediathek, von Bibliotheksverbünden bis zum Bücherbus erfüllen die Öffentlichen Bibliotheken eine unschätzbare Funktion für die Bevölkerung.“ So kommentieren die Bibliotheken in Niederösterreich den 15minütigen Imagefilm, der in Zusammenarbeit mit dem Forum Erwachsenenbildung und grafik.at entstanden ist.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LWsV89rlQ9A]
GfK: Nur jeder zweite E-Reader-Besitzer kauft E-Books
Zur Leipziger Buchmesse Mitte März hatte das Marktforschungsinstitut GfK eine aktuelle
Vermessung der Buchindustrie vorgelegt. Glaubt man den vorgelegten Zahlen zum Thema
E-Reading, werden viele E-Reader ausschließlich zum Schmökern piraterierter Titel
genutzt.
www.lesen.net/ebook-news/gfk-nur-jeder-zweite-e-reader-besitzer-kauft-ebooks-11364/
via: Fachstelle Stuttgart: InfoDigital 4-2014
Großbritannien: Sättigungsgrenze für E-Books
Die Unternehmensberater von Bain & Company und die Marktforscher von Enders Analysis haben u.a. den E-Book-Markt analysiert. Sie gehen davon aus, dass sich innerhalb der kommenden zwei Jahre der digitale Anteil von E-Books am Gesamtabsatz in
Großbritannien bei 35 Prozent einpendeln und anschließend nur noch langsam wachsen wird. Damit würde der britische Digitalmarkt eine ähnliche Entwicklung verzeichnen, wie sie sich seit 2012 in den USA beobachten lässt.
www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2014/03/24/digital-wird-ausgebremst.htm
via: Fachstelle Stuttgart: InfoDigital 4-2014
„LibRank“ – Suchergebnisse in bibliothekarischen Infosystemen auf dem Prüfstand
Die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) haben gemeinsam das Projekt „LibRank“ ins Leben gerufen: „Das von der DFG für zwei Jahre geförderte Forschungsprojekt „LibRank“ befasst sich mit der Analyse und Optimierung von Suchergebnissen in bibliothekarischen Informationssystemen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass das Rechercheverhalten auch von WissenschaftlerInnen und Forschenden heutzutage stark durch die Nutzung kommerzieller Suchmaschinen geprägt ist, will das Projekt die Auswirkungen und Adaptionen für bibliothekarische Informationssysteme analysieren bzw. durchführen. Ein Beispiel für dieses Nutzungsverhalten ist, dass die ersten Trefferergebnisse zu einer Suchanfrage implizit als die wichtigsten oder relevantesten gelten. LibRank untersucht diese Nutzererwartungen und berücksichtigt dabei vorhandene systemische Rankingfaktoren wie Aktualität, Qualität, Popularität oder Verfügbarkeit eines Suchergebnisses.“ Projektstart war im März 2014.
Kommerzielle Suchmaschinen haben auch Auswirkungen auf das Suchverhalten in Öffentlichen Bibliotheken. Es lohnt sich, das Projekt weiter zu verfolgen.
www.zbw.eu/de/forschung/knowledge-discovery/librank/
via: Fachstelle Stuttgart: InfoDigital 4-2014
Onleihe-Tipps und Interview mit Thomas Feibel im TV
Einen interessanten und sehenswerten Fernsehbeitrag über die Onleihe hat der Sender RBB am 25. März 2014 ausgestrahlt: In seiner TV-Reihe „zibb“ liefert er praktische Infor¬mationen rund ums digitale Leihen, Lesen und Hören. Thomas Feibel ist der führende Journalist in Sachen Kinder und Computer in Deutschland. Der Medienexperte leitet das Büro für Kindermedien in Berlin.
Zur Sendung: Radio Berlin Brandenburg online
Quelle: Fachstellen-Info Freiburg Ausgabe 3 – 2014
