Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Jede Menge Reisebekanntschaften

Im Rahmen des Social Media Projekts wurde das Facebook Profil der Stadtbibliothek Wuppertal geschärft und weiterentwickelt. Zusätzlich wurde auf Instagram ein weiterer Social Media Kanal eröffnet, der sich innerhalb kurzer Zeit größter Beliebtheit erfreute. Beide Kanäle verzeichnen steigende Followerzahlen und sorgen innerhalb der Stadtverwaltung, in der Stadtgesellschaft und neuerdings auch über die Grenzen der Stadt und der Fachwelt hinaus für eine gesteigerte und positive Wahrnehmung der Bibliothek und der Menschen in ihr.
Sehr beliebt ist das Instagram-Format „Fun with Zeitschriftenextras“, das stereotype Erwartungen über Bibliotheksmenschen erfolgreich frustriert und Fachkolleginnen und –kollegen begeistert.

Wuppertal_Instagram

 

Als Folge des Projekts eröffnete nach kollegialer Beratung im Herbst 2018 die Universitätsbibliothek Wuppertal einen eigenen Instagram-Account, um anlässlich des Tages der Bibliotheken am 24.10.18 mit uns einen gemeinsamen Instawalk zu veranstalten. Eine Jury kürte die besten Bilder für den ersten Wuppertaler Bibliothekskalender 2019. Die Zusammenarbeit der beiden Bibliotheken, aber auch mit Akteuren in der Stadt, zum Beispiel mit Wuppertal Marketing, erfuhr damit schönen Aufwind.

Wuppertal_Instagram2

Da Social Media lebensweltlich recht präsent ist, ergeben sich Kontakte auch gern zunächst informell. Eine Kollegin des Social Media Teams postete beispielsweise privat ein Foto der frisch sanierten Zentralbibliothek, das einem ihr bekannten Location Scout einer Kölner Fernsehproduktionsfirma ins Auge sprang.

Nachdem er sich unter dem Hashtag #stabiwupp weiter kundig gemacht hatte, nahm er den Kontakt auf, um die Bibliothek als möglichen Drehort zu besichtigen.

Wuppertal_#Stabiwupp_19_03_06

Ob es jemals einen in der Bibliothek Wuppertal gedrehten Tatort geben wird, sei dahingestellt. Aber wir hatten einen klasse Termin und sind sehr gespannt, was sich aus diesem und all den anderen neuen Reisebekanntschaften weiter ergibt!


Die Stadtbibliothek Wuppertal nimmt am 7. Social Media-Qualifizierungsprogramm der Initiative „Lernort Bibliothek“ teil. Das Qualifizierungsprogramm steht unter dem Motto „Entwicklung einer Leitidee für Social Media“


Ansprechpartner:
Cordula Nötzelmann
Stadtbibliothek Wuppertal
Kolpingstraße 8
42103 Wuppertal

Die Stadtbibliothek Wuppertal im Netz:
Webseite: https://www.wuppertal.de/kultur-bildung/stadtbibliothek/index.php
Facebook: https://www.facebook.com/Stadtbibliothek.Wuppertal/
Instagram: https://www.instagram.com/stadtbibliothekwuppertal/


Weitere Informationen zum Qualifizierungsprogramm:

Leitidee für Social Media – die #Bibreise ist wieder on Tour!
Gelebte Utopien: Als Coachin bei der #BibReise
Was Sie noch nicht über öffentliche Bibliotheken wussten…
An Ems und Wupper: Rheine und Wuppertal auf #BibReise
Im Land der tausend Berge: Menden und Lüdenscheid auf #BibReise
Gestatten: Die Teams aus Stadtlohn und Gescher auf #BibReise
Aufbruchstimmung im Münsterland: Dorsten und Warendorf auf #BibReise

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E-Lending in Bibliotheken, kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Sachstand

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass Bibliotheksnutzern unter Wahrung der Vertragsfreiheit ein noch besserer Zugang zum Repertoire von E-Books ermöglicht wird.“

So steht es im aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Die FDP fragte bei der Bundesregierung nach, was konkret getan wird. Die Anfrage und die Antwort der Bundesregierung ist online hier zu finden.

Quelle: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Thomas Hacker, Roman Müller-Böhm, Katja Suding, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/6459, online verfügbar unter: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/070/1907008.pdf#search=%22%22Drucksache%2019/7008%22%22

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Folien der VDB Fortbildung Bibliotheksbau: „Menschen und Räume“ verfügbar

„Bibliotheksbau: Menschen und Räume“ – unter dieses Thema stellte der Landesverband Bayern des VDB seine ganztägige Fortbildung rund um die Nutzung und eine zeitgemäße Konzeption von Benutzungsbereichen in wissenschaftlichen Bibliotheken.

Die Folien der Vortragenden sind nun abrufbar. Einige Anregungen mögen auch für Öffentliche Bibliotheken dabei sein.

Quelle: Verein deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare: „Bibliotheksbau: Menschen und Räume“ (zuletzt aufgerufen am 01.04.2019), online verfügbar unter: https://www.vdb-online.org/veranstaltungen/806/

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Ab in die Tonne

Die Bücherei in Stadtlohn besitzt zusammen mit dem benachbarten Kindergarten keine Papiertonne, sondern einen Container, der wöchentlich geleert wird. Dieser Umstand ist sicherlich noch keine Geschichte wert, aber dieser Container verleitete uns zu unserem ersten Video auf Facebook und bescherte uns ein Teamerlebnis der besonderen Art.

Besagter Container steht praktischer Weise direkt vor dem Fenster, hinter dem unsere ausgeschiedenen und beim Flohmarkt nicht gewollten Bücher lagern. Diese Bücher dürfen zum Abschied einmal fliegen – zum Fenster hinaus direkt ins Altpapier. Das macht nicht nur den Büchern Spaß, sondern auch uns Mitarbeiterinnen. Das Bücherfliegen haben wir in einem Facebook-Post am 29. September 2017 festgehalten – was unser allererstes Video war und tatsächlich noch vor Start von Lernort Bibliothek.

 

[wpvideo OWJdCSm7]

Aber der Container hat uns noch ein weiteres Mal für ein Video inspiriert. Am Mittwoch, 23. Mai 2018, haben wir vier hauptamtlichen Mitarbeiterinnen uns um 14:00 Uhr verabredet, um unsere Idee vom letzten Teammeeting umzusetzen. Innerhalb einer halben Stunde wollten wir ein Video mit der App „Boomerang“ erstellen.

Erstes Problem:

„Wer filmt eigentlich? Wir müssen doch alle vier aufs Foto!“ Die Lösung kam gerade um die Ecke: eine Erzieherin vom benachbarten Kindergarten, die nicht dringend nach Hause musste und kurzerhand zur Kamerafrau ernannt wurde.

Zweites Problem:

„Wer geht jetzt da rein? Und wie?“ Zwei Freiwillige wurden schnell gefunden und ein Stuhl war auch in der Nähe. Nach kurzer Einweisung unserer Kamerafrau hieß es dann „Action!“. Und wow – ein Versuch, der saß! Da nimmt man doch zwei schmerzende Köpfe gerne in Kauf. Wir waren alle begeistert, haben uns vielmals bei der Erzieherin bedankt und hatten es tatsächlich in der uns zur Verfügung stehenden Zeit geschafft. Die Bücherei wurde pünktlich um 14:30 Uhr aufgesperrt und eine Kollegin konnte nach Oeding in die Zweigstelle fahren.

Drittes Problem:

„Wo ist das Video bei Boomerang?“ Speichert die App Videos nicht automatisch ab? Echt nicht?! Ich war kurz vorm Heulen! Ich hatte unser perfektes Video nicht abgespeichert und einfach die App geschlossen.

Viertes Problem:

„Wann können wir es wiederholen?“ Dazu sollte man wissen, dass wir vier uns nur mittwochs von 14:00 bis 14:30 Uhr regulär sehen und in den nächsten Wochen sollten wir alle abwechselnd im Urlaub sein. Also wurde die Kollegin in Oeding angerufen und gebeten, abends nochmal in Stadtlohn vorbeizuschauen. Was sie auch getan hat. Um 18:20 Uhr haben wir also unseren zweiten Versuch gestartet, mit einer neuen Kamerafrau und unter erschwerten Bedingungen. Der Container stand jetzt in der Sonne. Draußen waren es knapp 30 Grad und im Container? Aber unsere beiden Freiwilligen waren sehr tapfer!

Fünftes Problem:

„Das ist nicht so gut wie das Erste!“ Ich weiß nicht, wie viele Versuche wir unternommen haben, aber wir haben es nicht wieder so gut hinbekommen – was nicht an der Kamerafrau lag. Wie soll man auch ein doppeltes Kopfanstoßen auch nachstellen, das, was das erste Video so perfekt gemacht hat. Sechstes Problem: „Warum sind jetzt die Farben so komisch?“ Beim Abspeichern der Videos trat irgendwie ein Fehler bei den Farben auf, es war so scheckig. Nachdem es aber bereits kurz vor 19:00 Uhr war, wir absolut gefrustet waren und nur noch Feierabend haben wollten, beließen wir es dabei.

 

[wpvideo zTyqLxTv]

Letztendlich sieht der Post vom 22. Juni 2018 so aus, als hätten wir einen Filter darüber gelegt. Warum eigentlich erst einen Monat später? Daran kann ich mich wirklich nicht mehr erinnern…
Was genau wir gemacht haben und was uns letztendlich als Team wachsen ließ, das ist immer noch auf Facebook zu sehen


Die Öffentliche Bücherei St. Otger Stadtlohn nimmt am 7. Social Media-Qualifizierungsprogramm der Initiative „Lernort Bibliothek“ teil. Das Qualifizierungsprogramm steht unter dem Motto „Entwicklung einer Leitidee für Social Media“.


Ansprechpartner:
Daniela Kies
Öffentliche Bücherei St. Otger
Dufkampstraße 33
48703 Stadtlohn

Die Öffentliche Bücherei St. Otger  im Netz:
Webseite: http://www.buecherei-stadtlohn.de/
Facebook: https://www.facebook.com/buechereistadtlohn
Instagram: https://www.instagram.com/buechereistadtlohn/


Weitere Informationen zum Qualifizierungsprogramm:

Leitidee für Social Media – die #Bibreise ist wieder on Tour!
Gelebte Utopien: Als Coachin bei der #BibReise
Was Sie noch nicht über öffentliche Bibliotheken wussten…
An Ems und Wupper: Rheine und Wuppertal auf #BibReise
Im Land der tausend Berge: Menden und Lüdenscheid auf #BibReise
Gestatten: Die Teams aus Stadtlohn und Gescher auf #BibReise
Aufbruchstimmung im Münsterland: Dorsten und Warendorf auf #BibReise

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Eckpunktepapier für den Umgang mit Beständen aus der Kolonialzeit

Die FDP-Bundestagsfraktion brachte einen Antrag ein, in dem sie die Einrichtung einer Ethikkommission fordert, die Empfehlungen für oder gegen die Rückgabe von Kulturgütern aus ehemaligen Kolonialstaaten ausspricht. Ähnliches wurde in der Vergangenheit bereits von den Grünen gefordert.
Außerdem haben die Kulturminister der Länder, Vertreter des Bundes und der kommunalen Spitzenverbände Eckpunkte für den Umgang mit kolonialem Erbe formuliert.

Quelle: dbv-Newsletter 144 2019, onlinw verfügbar unter: https://www.bibliotheksverband.de/datensaetze/newsletter-national/2013-ab-maerz/dbv-newsletter-nr-144-2019-04-april.html

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„Short-Track-Studium“ für FaMis geplant

Beruflich qualifizierte Studierende schneller zu einem Studienabschluss zu führen und damit auch die Durchlässigkeit zwischen Berufsausbildung und Studium zu fördern, das ist das Ziel des Projektes „Short-Track-Studium“. Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst entwickelt die HdM derzeit ein Konzept, mit dem Studieninteressierte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI) ein verkürztes Studium durchlaufen können, um so schneller als qualifizierte Bachelor-AbsolventInnen in den Beruf einsteigen zu können. Zu diesem Thema veranstaltet der BIB mit der HdM am 09.09.2019 einen FaMI-Tag 2019 an der HdM Stuttgart.

Anmeldung: verbindlich bis 31.07.2019 über den BIB-Veranstaltungskalender: http://www.bib-info.de/aus-fortbildung/fortbildung/fortbildungskalender.html

 

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Lost in Warendorf: Hasi sucht Baby

Das war unser erstes Socialmedia-AHA-Erlebnis: 2052 erreichte Personen und 233 Interaktionen für einen Facebook-Post und das kam so:
Irgendwann eines sommerlichen Nachmittags lag ein ziemlich dürrer, schmuddeliger aber fröhlich aussehender Schnuffeltuch-Hase ohne Anhang einsam in der Bücherei.

Ratlosigkeit unter der Belegschaft, was nun geschehen sollte. Rätselraten, wer zuletzt mit einem Kind samt Kinderwagen hier in der Stadtbücherei Warendorf zu Besuch war. Wir ahnten, dass es wohl zu einer unruhigen Eltern-Kind-Nacht kommen würde, wenn sich herausstellte, dass Hasi nicht da ist. Und dann haben wir ein Foto des langohrigen Gesellen gemacht und um 13.21 Uhr einen Aufruf gestartet per Facebook.

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In einer Geschwindigkeit bereitete sich das Hasenschicksal aus, dass wir nur so staunten. Es wurde ge-liked, geteilt und kommentiert. Eine Leserin identifizierte das Tier dann Aktenzeichenxy-mäßig und funkte eine Bekannte an und die wiederum dann irgendwann die Mutter vom Baby. Um 16:11 Uhr waren die Ermittlungen beendet: Baby Emma gehörte Schmuddelhase und die Omi holte das Getier ab. Die Babysitterin von Emma hatte den Hasen erkannt. Ende gut alles gut. Und das in rasendem Tempo von ca. 2,5 Stunden. WOW.
Das hatte uns ziemlich beeindruckt und ohne Facebook wäre Hasi irgendwann in der FindefuchsFundgrubenschachtel zwischen Postkarten, Handschuhen und Plastikbällen gelandet und hätte dort sein einsames Dasein gefristet. So konnten wir jedoch dieses grausame Schicksal abwenden. Und wenn Hasi nicht gestorben ist, dann lebt es doch wohl noch heute.

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Und die Moral von der Geschicht´: Unterschätz´ Socialmedia nicht!


Die Stadtbibliothek Warendorf nimmt am 7. Social Media-Qualifizierungsprogramm der Initiative „Lernort Bibliothek“ teil. Das Qualifizierungsprogramm steht unter dem Motto „Entwicklung einer Leitidee für Social Media“.


Ansprechpartner:
Birgit Lücke
Stadtbücherei Warendorf
Kurze Kesselstr. 17
48231 Warendorf
Die Stadtbibliothek Warendorf im Netz:
Webseite: http://www.buecherei-warendorf.de/de/
Facebook: https://www.facebook.com/buecherei.warendorf
Instagram: https://www.instagram.com/stadtbuecherei_warendorf/


Weitere Informationen zum Qualifizierungsprogramm:
Leitidee für Social Media – die #Bibreise ist wieder on Tour! 
Gelebte Utopien: Als Coachin bei der #BibReise 
Was Sie noch nicht über öffentliche Bibliotheken wussten… 
An Ems und Wupper: Rheine und Wuppertal auf #BibReise 
Im Land der tausend Berge: Menden und Lüdenscheid auf #BibReise 
Gestatten: Die Teams aus Stadtlohn und Gescher auf #BibReise 
Aufbruchstimmung im Münsterland: Dorsten und Warendorf auf #BibReise 

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Update 2019 ASB-KAB-Online

Im Wiki ASB-KAB-online sind ab sofort die aktuellen Fassungen von der Allgemeinen Systematik für Öffentliche Bibliotheken (Stand 30.01.2019) und der Klassifikation für Allgemeinbibliotheken (Stand 21.02.2019) verfügbar.

Quelle: Webseite ekz:Bibliotheksservice: „Systematisierung: Update 2019 ASB-KAB-Online“ (zuletzt aufgerufen am 18.04.2019), online verfügbar unter https://www.ekz.de/unternehmen/aktuelles/news/news-artikel/systematisierung-update-2019-asb-kab-online/?tx_news_pi1[day]=31&tx_news_pi1[month]=1&tx_news_pi1[year]=2019&cHash=6c072bea484b1368e509240352f32a16

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Deutsche Gamesförderung – 50 Mio. Euro vom Bund für die Entwicklung der Gaming-Branche in Deutschland

Die Entwicklung von Computerspielen und der dazugehörigen Branche bewirkt auch eine Veränderung der bisherigen Förderung der Computerspiele in Deutschland. Bei der Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreises am 09.04.19 in Berlin hat Verkehrsminister Andreas Scheuer die Gamesförderung in zwei Phasen bekannt gegeben. Bereits in der Pilotphase können Projekte mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden. In der anschließenden Phase soll die Förderung von Projekten mit noch höheren Beträgen möglich sein. Dieser Vorgang bedarf allerdings vorab einer Bewilligung der EU. Insgesamt sollen 50 Millionen Euro für die Deutsche Gamesentwicklung zur Verfügung stehen.

Quelle: Homepage der Zeitschrift Gamesmarkt „Gamesförderung kommt in zwei Phasen“ (zuletzt aufgerufen am 10.04.2019), online verfügbar unter : http://beta.gamesmarkt.de/details/439232?fbclid=IwAR0HLsAAbnOwk7KHKeFX-_R4bFKVTH9sxJ-NLdBmKIusu6ujwFzo1LX0YCw