Alle Artikel in der Kategorie “Kinder und Jugendliche / Schule”

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„Tägliches Vorlesen steigert die schulischen Leistungen“ – Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft veröffentlicht

Dass es für Kinder positiv ist, wenn sie regelmäßig lesen oder ihnen jemand vorliest, ist allseits bekannt. Die neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegt nun, dass sich Noten damit in manchen Schulfächern verbessern können. Die Ergebnisse zu den längerfristigen Effekten des täglichen (Vor-)Lesens sind im IW-Report 39/13 unter dem Titel Tägliches (Vor-) Lesen steigert die schulischen Leistungen enthalten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Quelle: Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Tübingen, Newsletter 09/19

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Schüler*innen sehen wenig Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem

Der Stifterverband hat unter Schülerinnen und jungen Erwachsenen eine Umfrage zur Chancengleichheit im Bildungssystem durchgeführt. Die Umfrage zufolge zweifelt mehr als die Hälfte der 14- bis 21-jährigen daran, dass alle Schülerinnen in Deutschland die gleichen Chancen auf gute Bildung haben. Viele Jugendliche sehen im Einsatz digitaler Technologien keinen markanten Mehrwert für Bildung: „Auf die Frage, in welcher Form digitale Technologien die Bildungs- und Berufschancen sozial benachteiligter Kinder verbessern könnten, wusste die große Mehrheit spontan keine Antwort.“

Die Jugendlichen, die in digitalen Medien und Technologien eine Chance auf verbesserte Zukunftsperspektiven sehen, denken, dass sozial benachteiligte Kinder hier nur eine Chance haben, wenn sie digitale Geräte kostenlos nutzen könnten. Solang das nicht der Fall sei würden digitale Technologien die Ungleichheit eher verstärken.
Die Hälfte der Jugendlichen gibt an, dass ihre Schule nicht sonderlich gut oder schlecht mit digitalen Medien ausgestattet sei. Mehr als 60 % halten zudem ihre Lehrer für unzureichend kompetent im Umgang mit digitalen Medien. Weniger als 1/3 gibt an, dass ihre Eltern sie beim Umgang mit digitalen Medien sehr unterstützen würden.
Den Beitrag können Sie hier nachlesen.

Quelle:
Merton-Magazin- „Schlechte Noten für Chancengleichheit im Bildungssystem“ (03.01.2019), online verfügbar unter:
https://merton-magazin.de/schlechte-noten-fuer-chancengleichheit-im-bildungssystem

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Risikobewusstsein im Internet bei Kindern und Jugendlichen

Wenn Kinder und Jugendliche das Internet nutzen, werden sie mit vielfältigen Risiken konfrontiert, die sie jedoch oftmals anders als ihre Eltern wahrnehmen. Dies ging aus der „EU Kids Online-Befragung in Deutschland“ hervor, die das Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) erstellt hat.

Die Ergebnisse zeigen, dass nicht von DER Online-Nutzung und DEN Online-Erfahrungen gesprochen werden kann. Je nach altersbezogener Entwicklungsphase und geschlechtsspezifischen Vorlieben, teilweise auch nach familiärem Hintergrund, entwickeln Kinder und Jugendliche ganz spezifische Muster des Umgangs mit Onlinemedien. „Kinder werden je nach Nutzungsverhalten mit unterschiedlichen Risiken konfrontiert und benötigen ein Set an verschiedenen Medienkompetenzen und Coping-Strategien, das sie flexibel einsetzen können und das ihnen hilft, die Potenziale des Internets zu nutzen und Herausforderungen im Netz souverän zu begegnen“, so Hasebrink in seinem Fazit.

Quelle: InfoDigital 2019_11 (Newsletter der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Stuttgart)

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Das Kinderministerium

Eine neue Kinderwebsite des Bundesfamilienministeriums erklärt die Kinderrechte. Die Rechte auf Gleichheit, Bildung, Beteiligung, Privatsphäre, Schutz vor Gewalt, Gesundheit, Fürsorge der Eltern, gute Lebensbedingungen, Förderung bei Behinderung und Spiel, Freizeit und Erholung werden kindgerecht dargestellt.

 

Quelle: Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Tübingen, Newsletter 09/19