Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Recklinghausen: Planung der neuen Bibliothek veröffentlicht

Vor dem Umzug der Stadtbücherei Recklinghausen wurden die Pläne für die neue Bibliothek veröffentlicht. Interessant ist die versteckte Bühne in der Mitte der Bücherei in Gelb. Hier sollen bei Großveranstaltungen die Regale der Sachliteratur und Belletristik verschoben und so eine große Veranstaltungsfläche geschaffen werden.

Quelle: Facebookauftritt der Stadtbücherei Recklinghausen (zuletzt aufgerufen am 14.03.2018), online verfügbar unter: https://www.facebook.com/stadtbuecherei.re/?hc_location=group_dialog

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OERcamp West 2018 in Hattingen 8./9.6.2018

Auch in 2018 finden deutschlandweit wieder OERCamps statt. In NRW besteht am 8. und 9. Juni die Möglichkeit, am OERcamp West teilzunehmen und neues über aktuelle Entwicklungen von OER zu erfahren.
Ein Teil des Programms wird in Form von parallelen Workshops stattfinden, für welche bis zum 8. April Vorschläge eingereicht werden können. Eine Anmeldung für das Camp ist ab sofort hier möglich. Das Camp wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von einer engagierten deutschen OER-Community durchgeführt. Einen Einblick in den Themenbereich OER und das Konzept der OERCamps bekommen Sie anhand des letztjährigen Programms hier.

Quelle:
biboer-Open Educational Resources in Bibliotheken: „Die Termine und Orte der OERcamps 2018 stehen fest!“ (12.03.2018), onliner verfügbar unter: https://biboer.wordpress.com/2018/03/08/die-termine-und-orte-der-oercamps-2018-stehen-fest/

 

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„Netzwerk Grüne Bibliothek“ – Interessengemeinschaft in Berlin gegründet

Die Initiative „Netzwerk Grüne Bibliothek“ wurde in Berlin von Bibliotheksvertretern, Bibliotheks- und Informationswissenschaftlern, Studierenden und FaMI-Auszubildenden gegründet.

„Die Ziele der Initiative sind:

  • Schaffung einer Plattform zum Thema der ökologischen Nachhaltigkeit in Bibliotheken und Informationseinrichtungen für den D-A-CH-Raum
  • Initiierung von Netzwerken und Kooperationen zur Umsetzung innovativer Projekte
  • Unterstützung von Bibliotheken und Informationseinrichtungen bei der Umsetzung der UN-Ziele der Agenda 2030 für eine nachhaltige globale Entwicklung
  • Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie der Aus- und Weiterbildung zur Thematik der „Grünen Bibliothek“
  • Unterstützung für Bibliotheken und Informationseinrichtungen als aktive Partner in der (Umwelt-)Bildung, bei der Schaffung innovativer Lernorte und der nachhaltigen Entwicklung von Kommunen und Regionen“

Als gewählte Sprecherinnen stehen Andrea Kaufmann und Dr. Petra Hauke der Initiative vor. Eingeladen zur Mitarbeit sind alle Bibliotheken oder Informationseinrichtungen, die sich auf dem Weg zu ökologischer Nachhaltigkeit befinden.

Kontakt zur Geschäftsstelle: kontakt@netzwerk-gruene-bibliothek.de
Die Webseite www.netzwerk-gruene-bibliothek.de ist noch im Aufbau.

Vertreter der Initiative werden auf dem Deutschen Bibliothekartag in Berlin am Freitag, den 15.6.2018, von 10–12 Uhr in Lab II bei der Worldcafé-Veranstaltung „Bibliotheken auf dem Weg zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit“ für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.

Quelle: Rundmail Forum OEB „Gründung des Netzwerks Grüne Bibliothek“ (10.03.2018)

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Rietberg: Wachsende Ausleih- und Nutzerzahlen bestärken die Konzeptarbeit

Die Statistik gibt der Arbeit in Rietberg recht. Die Zahlen haben im vergangenen Jahr gezeigt das die Ausrichtung der Bibliothek und die vergangene Konzeptarbeit für Kooperationen jetzt Früchte trägt. Bibliotheksleiter Manfred Bein bezeichnet es als das „erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Stadtbibliothek Rietberg“. Das Kennenlern Angebot der Stadtbibliothek wurde neu entwickelt und in zwei sich ergänzenden Konzepten festgehalten. Darin enthalten sind Kooperationen mit den Schulen vor Ort, das Angebot des Sommer-Lese-Clubs und ergänzende Veranstaltungen innerhalb der Bibliothek.

Im nächsten Jahr soll die Kooperationsarbeit noch ausgebaut werden und das logistische Problem mit den entfernteren Kindergärten gelöst werden.

Quelle: Westfalen-blatt.de – „Erfolgreichstes Jahr in der Geschichte“ (zuletzt aufgerufen am 12.03.2018), online verfügbar unter: http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Guetersloh/Rietberg/3212023-Stadtbibliothek-verzeichnet-erfreulichen-Zuwachs-an-Kunden-und-Ausleihen-Erfolgreichstes-Jahr-in-der-Geschichte

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Düsseldorf: Stand der zukünftigen Einrichtungsgestaltung der Zentralbibliothek

Der Kulturausschuss hat Verwaltung und Öffentlichkeit der Stadt Düsseldorf über den aktuellen Stand der Pläne für den neuen Standort der Zentralbibliothek im ehemaligen Postamt-Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz (kurz KAP1) informiert. Demnach sind für die Bücherei rund 7.750 Quadratmeter im 2. und 3. Obergeschoss vorgesehen. Zudem sollen die Kinderbücherei erheblich erweitert, ein separater Jugendbereich geschaffen und rund 600 Arbeitsplätze und 13 Gruppenarbeitsräume eingerichtet werden. Für eine gemeinsame Nutzung mit dem im gleichen Gebäude angesiedelten Theatermuseum ist ein Veranstaltungssaal für ca. 180 Personen geplant. Die Umbaumaßnahmen werden 2019 beginnen. Mit einem Einzug der Bibliothek wird in 2021 gerechnet.

Quelle:
Webseite der Stadt Düsseldorf- „7.750 Quadratmeter Besucherfläche in der neuen Zentralbibliothek (09.03.2018), online verfügbar unter: https://www.duesseldorf.de/aktuelles/news/detailansicht/newsdetail/7750-quadratmeter-besucherflaeche-in-der-neuen-zentralbibliothek-1.html

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Iserlohn: Kulturausschuss beschließt Umzug der Bücherei

Der Kulturausschuss der Stadt Iserlohn hat den Umzug der Bücherei in ein anderes Gebäude beschlossen. Die Verwaltung wurde mit der Suche nach einem geeigneten, zentral gelegenen Gebäude mit einer Größe von rund 2.250 Quadratmetern beauftragt. Aktuell ist die Bibliothek im alten Rathaus, einem denkmalgeschützten Gebäude, untergebracht. Wann mit der Umsetzung des Grundsatzbeschlusses gerechnet werden kann, steht noch nicht fest.

Quelle:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung- „Eine neue Bücherei für Iserlohn“ (09.03.2018), verfügbar unter: https://www.waz.de/staedte/iserlohn/eine-neue-buecherei-fuer-iserlohn-id213665017.html

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Süddeutsche Zeitung über Bibliothek als Ort der Begegnung

Die Süddeutsche Zeitung hat einen Beitrag über Öffentliche Bibliotheken als Orte der Begegnung und des Aufenthalts am Beispiel der Stadtbibliothek im Münchner Gasteig veröffentlicht. Aufgegriffen wird die Idee des Dritten Ortes nach Definition von Ray Oldenburg, welcher diese als Zuhause außerhalb der eigenen vier Wände versteht, wo sich nicht in direkter Beziehung zueinander stehende Menschen unverbindlich begegnen können. Dieser Trend eines unverbindlichen Treffpunkts werde zunehmend auch von Konzernen, wie bspw. Apple, aufgegriffen. Alleinstellungsmerkmal der Bibliotheken sei, dass sie bedeutende Themen unserer Zeit- nämlich „Wissen, Teilen und Begegnung“- vereinten und „neben Parks die wahren öffentlichen Räume in unserer Gesellschaft“ darstellten (Prof. Rudolf Hickel, Institut für Arbeit und Wirtschaft). Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte zudem eine Galerie mit Fotos von für dieses Konzept beispielhaften Bibliotheken, welche unter dem folgenden Link einzusehen sind: http://www.sueddeutsche.de/kultur/architektur-und-stadtbild-wie-sich-bibliotheken-fuer-die-zukunft-wappnen-1.3895405

Quelle:
Süddeutsche Zeitung- „Zukunft der Bibliotheken- Lest nicht, begegnet euch!“ (09.03.2018), online verfügbar unter: http://www.sueddeutsche.de/kultur/zukunft-von-bibliotheken-lest-nicht-begegnet-euch-1.3895378

 

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Projekt „Sprachschatz“: Trickfilm als Element der alltagsintegrierten Sprachförderung für fast alle Altersklassen

Das Pilotprojekt „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ ist im Oktober 2017 gestartet. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW und der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI). In den nächsten Monaten werden verschiedene Gastbeiträge veröffentlicht, welche allen Interessierten anhand fachlichen Inputs Einblicke in das Projekt „Sprachschatz“ ermöglichen sollen. Mit dem Abschluss des Projekts in 2020 werden die Ergebnisse für den Einsatz in der Fläche aufbereitet und in Form eines Abschlussberichts veröffentlicht. In diesem Blogbeitrag gibt einer der Medienpädagogen des Projekts einen Einblick in den Praxisteil. Den Bündnissen werden viele Möglichkeiten zur Sprachbildung vorgestellt, die dann getestet und bei Erfolg als ein Modul mit in das Kooperationskonzept eingebunden wird.

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„Trickfilm“ von Akki e.V. unter CC BY SA-3.0

Die Produktion von Trick- oder Animationsfilmen ist ein extrem einfaches und effizientes Mittel der Auseinandersetzung mit Medien. „Animare“ heißt „zum Leben erwecken“ und genau das lässt sich hier erproben: Ein Bild wird aufgenommen, dann wird etwas verändert und ein zweites Bild wird aufgenommen, usw. Erklärt werden muss nicht viel, einfaches Vormachen lässt die Zielgruppe fast sofort anfangen. Technisch ist das Ganze auch nicht sehr aufwändig, entweder braucht es einen Rechner, einen Bildgeber (Kamera oder Webcam), eine entsprechende Stopmotion Software. Es gibt online auf den Seiten der Vertriebler eine ganze Menge Infofilmchen. Sehr hilfreich sind auch die Publikationen der Filmothek von Jugend NRW e.V. in Duisburg zum Beispiel gibt es dort viele kleine Anleitungsfilme zu allen Aspekten der Trickfilmproduktion.

Softwarelösungen sind relativ teuer, es können aber auch so ziemlich alle Kameras angeschlossen werden. Deutlich preiswerter sind natürlich Apps zu diesem Thema.

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„Requisiten“ von Akki e.V. unter CC BY SA-3.0

Wichtig ist hierbei die Qualität der Halterung des Endgerätes.

 

Zugegeben, Kindergartenkinder brauchen noch etwas mehr Anleitung, Grundschüler arbeiten nach einer extrem kurzen Einweisung absolut selbstständig. Immerhin sollten mindestens 7 Bilder pro Sekunde Film gemacht werden, sonst läuft die Animation sehr holprig. Professionelle Animationsfilme arbeiten mit 25 Bildern pro Sekunde. Mit den Kids zusammen entstehen sehr schnelle kurze Filme. Auch interessant als Eltern-Kind-Angebot auszubauen.

Der aktuelle Film kann direkt überprüft werden. Danach kann sofort mit der Produktion weiter gemacht werden. Die Motivation ist oft sehr hoch, wenn eigenes Lieblingsspielzeug „zum Leben erweckt“ werden kann.

Wenn viele Fremdsprachige Kinder in der Gruppe sind, kann bei der Vertonung die Muttersprache von einem oder mehreren Kindern mit eingebunden werden. Die Produktion eines Trickfilms kann gut über mehrere Veranstaltungen hinweg gezogen werden, bspw. können an einem Tag die Bilder und an dem anderen Tag der Ton dazu aufgenommen werden.

Vorteile: Im Gegensatz zum Realfilm kann der Dreh jederzeit unterbrochen werden, es müssen keine Einverständnisse zur Personenabbildung von Erziehungsberechtigten eingeholt werden. Integriert werden können die verschiedensten Bastelangebote, es werden nicht nur Figuren, sondern auch Hintergründe und Requisiten benötigt, die gemalt, geklebt oder auch geknetet werden können. Nicht zu vergessen: Die fertigen Filme können, wenn sie denn lang genug sind, nachvertont werden. Die Anregung des Sprechens ist im Kindergartenalter noch besonders wichtig. Durch das Basteln und die Arbeit mit etwas spannendem, vergessen Kinder ihre Ängste und fangen ganz automatisch an zu sprechen.


Ansprechpartner:

Tom Birke
Akki e.V. – Aktion & Kultur mit Kindern in Düsseldorf
Telefon: 0211-788 55 37; E-Mail: tom.birke@akki-ev.de
Homepage: www.akki-ev.de

Sprachschatz_Logo_Farbe_17_12_13Weitere Informationen zu „Sprachschatz“:

Projekt „Sprachschatz“: Sprachbildung, Mehrsprachigkeit, Medienbildung und Medienkompetenz

„Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ – 2017-2019 Auftakt zum Pilotprojekt

Ausschreibung: Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand

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Kleve: Pläne für die Stadtbücherei

Der Bibliotheksleiter Jens Neumann hat sein Konzept für die Stadtbücherei Kleve dem Ausschuss für Kultur und Stadtgestaltung vorgestellt. Neben Plänen, wie man die Bibliotheksfläche besser mit Licht versorgen kann, gibt es Überlegungen den Eingangsbereich neu zu gestalten. Perspektivisch ist ebenfalls angedacht, die Bibliothek mit einem neuen, einheitlichen Mobiliar einzurichten. Ferner sollen die Bücherei als Wohlfühlort in der Kommune und die Rolle als Familienbibliothek weiter gestärkt werden.

Quelle: rp-online – „Wir sind eine Familienbücherei“ (06.03.2017), online verfügbar unter: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/wir-sind-eine-familienbuecherei-aid-1.7436512

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Düsseldorf: Moderne Bibliotheken müssen in Social Media aktiv sein

Karoline Kahmann und Stephan Schwering von den Stadtbüchereien Düsseldorf haben einen Gastbeitrag für den ZBW MediaTalk geschrieben. In ihrem Beitrag haben sie sieben Gründe vorgestellt, warum Bibliotheken auf Social Media-Plattformen vertreten sein müssen. Neben der Möglichkeit die Bibliothek als zukunftsorientierte Einrichtung darzustellen, wird u.a. die Kommunikation mit den Nutzer*innen sowie die Vernetzung mit Communities angesprochen. Den ausführlichen Blogbeitrag finden Sie hier.

Quelle: Kahmann, Karoline; Schwering, Stephan: „Warum moderne Bibliotheken in Social Media aktiv sein müssen: Sieben „glorreiche“ Gründe“ (06.03.2018), online verfügbar unter: https://www.zbw-mediatalk.eu/2018/03/warum-moderne-bibliotheken-in-social-media-aktiv-sein-muessen-sieben-glorreiche-gruende/ https://www.zbw-mediatalk.eu/2018/03/warum-moderne-bibliotheken-in-social-media-aktiv-sein-muessen-sieben-glorreiche-gruende/