Die Stiftung Lesen hat eine Studie zum funktionalen Analphabetismus am Arbeitsplatz herausgegeben: „In Deutschland leben 7,5 Millionen erwachsene Menschen, die trotz Schulbesuchs nicht richtig lesen und schreiben können. Mehr als die Hälfte von ihnen ist erwerbstätig. Die Untersuchung zeigt, dass funktionaler Analphabetismus am Arbeitsplatz entgegen der gängigen Auffassung kein verstecktes Phänomen ist: Viele Betroffene gehen offen damit um, Kollegen und Arbeitgeber wissen häufig von funktionalen Analphabeten in ihrem Umfeld.“
Zur Studie.
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Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.
Online-Kurs „NetzWorking“ erfolgreich beendet
Der Grundlagenkurs für Bibliotheksarbeit im Social Web, den die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW in Kooperation mit der Büchereizentrale Niedersachsen durchgeführt hat, ist beendet. Vom 10. November 2014 bis zum 11. Mai 2015 haben ca. 40 Teilnehmende im wöchentlichen Rhythmus eine neue Lektion rund um das Thema Social Web bearbeitet. Zu jeder Lektion gab es Übungsaufgaben, die erste Praxiserfahrungen vermittelt haben.
Wir gratulieren allen Teilnehmenden und bedanken uns bei der Büchereizentrale Niedersachsen für die tolle Zusammenarbeit!
Alle Lektionen stehen auch weiterhin online zur Verfügung: https://netzworking.wordpress.com/
Digitale Schule – Vernetztes Lernen
Laut der aktuellen BITKOM Studie „Digitale Schule – Vernetztes Lernen“ wünschen sich
die Schüler mehr Unterricht zu Digitalthemen. Am häufigsten wünscht man sich Infos zu rechtlichen Grundlagen und Verhaltenstipps für das Internet. Beispielsweise möchte jeder Zweite von seinen Lehrern mehr über richtiges Verhalten in sozialen Netzwerken und Chats erfahren. Hilfe rund um Datenschutz, persönliche Einstellungen in sozialen Netzwerken und den Schutz der Privatsphäre interessieren 45% der Befragten. Auch bei der Nutzung moderner Technologien gibt es Nachholbedarf. Jeweils rund die Hälfte der Schüler möchte die richtige Bedienung von Programmen sowie die allgemeine Handhabung von Geräten wie Computern oder Beamern im Unterricht lernen.
Hier bieten sich Themen für die Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule!
Gedruckte Bücher mit Mehrwert
„Den Medienunternehmen misslingt es seit Jahrzehnten, den Wert ihrer Produkte beim Kunden zu beglaubigen.“ erklärt Michael Lemster in seinen Artikel „Mehrwert des Gedruckten handgreiflich machen“. Die Digitalisierung mit den E-Book-Flatrates ist die derzeitige Spitze des Eisberges, allerdings nicht der Ursprung.
Die Branche versucht jetzt zum Beispiel mit haptischem Mehrwert dagegenzusetzen: besondere Lackierungen, Prägungen oder auch besondere Formen. Anreicherungen mit Gerüchen oder Klang wären laut Hersteller ebenfalls möglich.
Mehr Beispiele finden Sie in dem Artikel: „Mehrwert des Gedruckten handgreiflich machen“
via: Buchreport
CTRL-Blog – Control the digital universe
Im CTRL-Blog schreiben Jugendliche aus ganz NRW über ihre Erfahrungen, aktuelle Entwicklungen und Trends im digitalen Raum. Sie beschäftigen sich mit Themen rund um Technik, Games, Kultur und vielem mehr. Darüber hinaus besuchen und berichten sie von Events und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen.
Hinter dem Blog steht die Jugendredaktion des Spieleratgebers-NRW und die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW.
Link zum Blog: http://ctrl-blog.de/
Tagung in St. Pölten „Transmediales Strorytelling für Kinder“ (27.5.2015)
Vorlesen ist out. Wie der Tagungstitel zeigt, werden auch im Bereich Kinder- und Jugendliteratur neue Formen des digital Storytelling entwickelt. Im transmedialen Storytelling werden die unterschiedlichsten Medienformen verknüpft und wie in einem Netz miteinander verwoben. Die Erzählung beginnt in einem Buch und auf Facebook oder in einem Blog werden neue Charaktere dazu erfunden und werden sich neue Handlungsstränge ausgedacht. Ähnliche Vernetzungen gibt es bei Kinofilmen und Fernsehserien, deren Handlungen in Computerspielen erweitert werden. Beliebte Kombination ist auch Film, Computerspiel und Comic. Das Besondere des transmedialen Erzählens ist, dass sich der Erzählkosmos erst in der Zusammenschau aller Medien ganz entfaltet.
Die Tagung „Transmediales Strorytelling für Kinder“ stellt sich die Frage, wie man diese Formen des Erzählens für Kinder übertragen kann, wie lassen sich solche Erzählkonzepte auch für kleinere Kinder interessant gestalten.
Quelle:
Zahlen, wenn es gefällt
Die Online-Plattform OpenBooks.com dreht den Spieß um: Erst wenn einem das Buch gefallen hat, muss man zahlen. 276 Titel von 130 Autoren werden als E-Books auf der Plattform angeboten. Die Bücher können gratis und ohne Anmeldung mit nur einem Klick heruntergeladen werden. Der Grundsatz des Angebotes lautet: „Read it,Love it, Price it, Share it“.
www.lesen.net/ebook-news/erst-lesen-dann-zahlen-innovatives-shop-konzept-fuer-viel-leser-und-self-publisher-20279/
via: Fachstelle Stuttgart, Info-Digital Mai 2015
Bericht zur Veranstaltung „Wie digital sind Sie?“ veröffentlicht.
Anlässlich des Welttages des Buches und des Urheberrechts, fand in der Stadtbibliothek Köln eine offene Fachtagung zum Thema digitale Serviceangebote in Bibliotheken statt. Ein Besuchsbericht wurde nun auf der Homepage des BuB veröffentlicht.
http://www.bib-info.de/verband/publikationen/aktuell.html?tx_ttnews[tt_news]=3064&cHash=fea818c6f9
dtv verzichtet auf hartes Digitales Rechtemanagement
Laut dem Verlagsportal dtv.de ist seit dem 1. Mai 2015 das gesamtes E-Book-Programm des Verlages nicht mehr mit dem harten Kopierschutz (DRM) versehen, sondern trägt ein Wasserzeichen. Nach Dumont verzichtet mit dtv damit binnen kurzem ein weiterer großer deutscher Verlag auf rigides Digital Rights Management à la Adobe Digital Editions.
www.e-book-news.de/wasserzeichen-als-ausstiegsdroge-dtv-sagt-tschuess-zu-hartem-drm/
via: Fachstelle Stuttgart, Info-Digital Mai 2015
Das Smartphone – der neue E-Book-Reader?
Bereits jeder achte Deutsche liest laut einer Bitkom-Umfrage seine E-Books auf dem Smartphone. Telefonieren scheint zur Nebensache zu werden. Knapp drei Viertel der 44 Mio. Smartphone-Nutzer greifen mobil auf soziale Netzwerke zu, lesen Online-News, spielen Games oder hören Musik. 23 Prozent nutzen das Telefon in der Zwischenzeit zum lesen von E-Papers oder E-Books.
via: Fachstelle Stuttgart, Info-Digital Mai 2015