Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Medienbildung in der Schulbibliothek verankern!

Neben Lesen, Schreiben und Rechnen soll Medienkompetenz die vierte Kulturtechnik werden. Dies diskutierten am 22. April in Frankfurt namhafte Forscher, Pädagogen und Praktiker und in diesem Zusammenhang definierten sie die neue Rolle von Schulbibliotheken. Ausgelöst wurde die Diskussion durch die Digitale Agenda der Bundesregierung.

Die Frankfurter Erklärung zur Medienbildung enthält folgende Grundsätze:

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss die Schule mit der nötigen medialen Infrastruktur und mit qualifiziertem Personal ausgestattet werden: mit Schulbibliothek und Schulbibliothekarin/Schulbibliothekar. Dabei sind insbesondere die folgenden drei Grundsätze zu beachten.

1.Schulbibliothek als Medienzentrum: Die Schulbibliothek ist der zentrale Ort in der Schule, an dem alle Lern-und Unterrichtsmedien bereitgehalten werden und an dem die Schülerinnen und Schüler den intelligenten Umgang mit allen Medienüben können.

2.Schulbibliothek als Lernumgebung: Für die Schülerinnen und Schülerbewährt sich die Schulbibliothek im Unterricht und außerhalb als multimediale Lernumgebung.

3.Die schulbibliothekarische Fachkraft als Medienpädagogin: Die Schulbibliothekarin/der Schulbibliothekar leitet die Schulbibliothek, stimmt das Medienangebot auf die Unterrichts-und Lernpraxis an der Schule ab und initiiert als Partner/Partnerin der Lehrerinnen und Lehrer medienpädagogische Projekte für alle Fächer und Jahrgänge.

.Quelle:

https://jugendbibliothek21.files.wordpress.com/2015/04/frankfurter_erklaerung.pdf

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Gelsenkirchen: Wiedereröffnung der Stadtteilbibliothek Buer 27.04.15

Nach fünfwöchiger Schließungszeit wird die Stadtteilbibliothek Gelsenkirchen-Buer am 27. April 2015 in ihren neuen Räumlichkeiten im Linden-Karree (ehemaliges Karstadt-Gebäude, Hochstraße 40-44) wiedereröffnet. Um 11 Uhr wird Oberbürgermeister Frank Baranowski in den neuen Räumen die Mitarbeiterinnen, Architekten sowie Vertreter/innen der Investorengemeinschaft, der Bezirksvertretung und des Kulturausschusses begrüßen. Ab 12 Uhr steht die Zweigstelle dann für alle Interessierten, Besucher und Kunden offen.
http://www.stadtbibliothek-ge.de/Homepage/Aktuelles/Pressemitteilungen/default.asp?id=18992

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Google bevorzugt mobil optimierte Webseiten

Infolge einer Ankündigung vom 26. Februar bevorzugt der Suchmaschinenanbieter Google bei der Ergebnisanzeige gefundener Treffer seit dem 21.04.15 mobil, also für die Anzeige auf Smartphones oder Tablet-PCs optimierte Webseiten. Webentwicklern stellt Google einen Leitfaden zur mobilen optimierung von Webseiten zur Verfügung.

Quelle:

http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2015/04/mobilegeddon_muskelspiel_einer.html

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Openbibliojobs noch besser

Wer sich beruflich mal ins Ausland verändern möchte, ist bei Openbibliojobs richtig. Neben der listenförmigen und tabellarischen Darstellung von Stellenanzeigen im Bibliotheks- und Archivwesen, gibt es noch eine geographische Übersicht auf einer Weltkarte. Wer gerne in den USA oder Irland arbeiten möchte, wird so schnell fündig.

http://log.netbib.de/archives/2015/04/19/openbibliojobs-noch-besser/

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Lebende Bücher in der Münchner Stadtbibliothek

Der Bayrische Rundfunk berichtete am 13.04. über „Die Lebende Bibliothek“. Ein Veranstaltungsformat der Münchner Stadtbibliothek, bei dem Menschen als „Bücher“ von ihrem Leben und ihren Erfahrungen berichten. Den Bericht kann man sich unter diesem Link in der Mediathek des BR ansehen (ab Minute 17).

Quelle:
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/puzzle/lebende-bibliothek-100.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

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Londoner Manifest: Faires EU-Urheberrecht für Bibliotheken und Archive

Der bibliothekarische Berufsverband Großbritanniens (CILIP) fordert in seinem „Londoner Manifest“ eine europaweite Reform hin zu einem fairen Urheberrecht für Bibliotheken und Archive um unter anderem Bibliotheken pauschal das Recht einzuräumen, digitale Inhalte zu erwerben und zu verleihen.

Das Manifest ist unter diesem Link einsehbar. Organisationen innerhalb Europas, können sich hier auch den Forderungen offiziell anschließen.

Quelle:

http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/grossbritannien-das-londoner-manifest-fuer-eine-faire-eu-urheberrechtsreform.html

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Systematic – Public Library of the Year Award 2015 15.06.15

Die Dänische “Agency for Culture” hat in diesem Jahr einen Preis für die beste neue öffentliche Bibliothek ausgeschrieben. Bewertet werden die Räumlichkeiten. Teilnehmen können Bibliotheken (auch aus NRW), die zwischen dem 01.01.2013 und dem 15.06.15 entweder neu erbaut, oder in bestehenden Gebäuden, die vorher nicht als Bibliothek genutzt wurden eröffnet wurden. Das Preisgeld beträgt 5000 US $.

Für die Teilnahme bewerben können sich Bibliotheken (auch als NRW) bis zum 15.06. unter diesem Link

Quelle:

http://modelprogrammer.kulturstyrelsen.dk/en/news-events/public-library-of-the-year-award-2015/#.VS-fN2NCOs0

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Was haben digitale Spiele mit dem Lesen zu tun?

Benjamin Rostalski, Projektmanager bei der Stiftung Digitale Spielekultur (http://www.stiftung-digitale-spielekultur.de/), äußert sich in einem Interview über das „literarische Quartett der Zukunft“, Spiele im Unterricht und unmenschliche Bleiwüsten. Er zeigt auf, warum auch bei digitalen Spielen gilt: Wer lesen kann, ist klar im (Spiel)Vorteil.
http://www.stiftunglesen.de/initiativen-und-aktionen/digitales/standpunkte_digitales/

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Fräulein, zum Diktat bitte… / Büro-Apps #6

Eine App, die man empfehlen kann, ist Dragon Dictation von Nuance Communications.
Es handelt sich – wie der Name schon impliziert – um eine Spracherkennungssoftware.

Das Prinzip ist leicht erklärt. Man spricht ins Mikrofon des Tablets oder Smartphones und die App wandelt das gesprochene Wort in einen Text um. Laut Hersteller erkennt die App fünf Sprachen. Dabei handelt es sich um Deutsch, Französisch, Englisch (UK und US), Italienisch und Spanisch. Der Test wurde in deutscher, französischer und englischer Sprache durchgeführt.

Die Arbeitsfläche der App ist überschaubar und sehr ansprechend gestaltet. Öffnet man Dragon Dictation, wird man aufgefordert, auf den Bildschirm zu tippen und in das Mikrofon zu diktieren. Um die Aufnahme zu beenden, muss nochmals auf den Bildschirm getippt werden. Der eingesprochene Text erscheint und kann abgeändert bzw. verbessert werden. Dazu kann man eine Tastatur am unteren Ende des Bildschirms hochwischen. Über dem Text wird in einer Leiste ein Button angeboten, mit dem man weitere Aufnahmen tätigen kann um den Text zu ergänzen. In dieser Leiste sind außerdem vier weitere Schaltflächen untergebracht. Mit diesen hat man die Möglichkeit , den kompletten Text oder den letzten diktierten Zusatz zu löschen, ein neues Diktat zu starten, auf erstellte Notizen/Diktate und auf die Optionen der App zuzugreifen. Über das Optionen-Menü kann man den eingesprochenen Text in sozialen Netzwerken teilen, per Email verschicken und kopieren. Das Einstellungsmenü findet man ebenfalls bei den Optionen.

Die Spracherkennungssoftware funktioniert genauso wie sie soll. Der Text sollte nach der Aufnahme jedoch trotzdem auf jeden Fall einmal überarbeitet werden. Die Spracherkennung funktioniert besser, wenn man frei in das Mikrofon spricht, als wenn man einen Text abliest. Es scheint keine Grenze für die Textlänge zu geben. Bei der Texteingabe sollte man darauf achten, dass man deutlich spricht und keine Nebengeräusche vorhanden sind. D dann funktioniert die Übertragung so gut wie einwandfrei.

Eine sehr gute und nutzerorientierte Funktion ist das Tipps-Fenster. Es erscheint, wenn man am unteren Bildschirm rechts auf das kleine i tippt. Dort wird erklärt, was man einsprechen muss um Satz- und Sonderzeichen und Layout-Besonderheiten im Text unterzubringen.

Bevor man Dragon Dictation ernsthaft einsetzt, sollte man die Software ausprobieren. So lernt man „richtig“ zu sprechen um einen fast fehlerfreien Text zu erhalten. Dies erspart Nachbesserungsarbeiten.

Ein Manko, wenn es denn eins ist, sind Zahlen. Diese schreibt die Software in der Regel richtig aus, was aber nicht der üblichen Form entspricht.

Fazit:
Dragon Dictation überzeugt mit einer einfachen Bedienoberfläche und ihrer Funktionsweise. Die App hält, was sie verspricht – sie ist ein Diktiergerät, dass gesprochenen Text fast fehlerfrei verschriftlicht. Übertragungsfehler lassen sich unproblematisch verbessern.
Die kostenfreie App ist funktionstüchtig und kann auf jeden Fall weiterempfohlen werden.
Diese App ist nur für iOS Endgeräte im App-Store zu finden. Eine genauso gute App für Android-Geräte ist Speech to Text Notepad von Heterioun Inc..