Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Obdachlose in der Bibliothek

Neben digitalen Problemen in öffentlichen Bibliotheken, gibt es auch analoge mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben. Nicht selten sind sie ungewaschen, sie „riechen“, schleppen alle ihre Habseligkeiten mit sich, ruhen sich in öffentlichen Bibliotheken aus und betteln auch mal die anderen Benutzer der Bibliotheken an.

Der Zeitung „Berliner Woche“ war dies ein Artikel wert, einem Alltagsproblem der öffentlichen Bibliotheken,  insbesondere während der kalten Jahreszeit. Die Heinrich-Schulze-Bibliothek in Charlottenburg steht vor dem Problem, dass Obdachlose häufig Tische blockieren, die anderen Benutzern zum Lernen fehlen.

Menschlichkeit auf der einen Seite, Rücksichtnahme auf die anderen Benutzer auf der anderen, rausschmeißen oder still dulden, stehen hier in einem Spannungsverhältnis. Bis jetzt gibt es kaum richtige Lösungsansätze für dieses Problem der öffentlichen Bibliotheken.

Quelle

http://www.berliner-woche.de/charlottenburg/soziales/obdachlose-suchen-schutz-in-der-heinrich-schulz-bibliothek-d76229.html

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re:publica 2015 – Finding Europe (Berlin 5.5. – 7.5.2015)

Tag 2 der re:publica 2015. Erste Eindrücke und Stimmen. Zwischen Resignation und Aufbruch bewegen sich die Besucher der Konferenz, die seit 2007 regelmäßig die Digital Community zusammenführt. Immer wieder dieselben Themen, angefeuert von aktuellen Skandalen beherrschen die Diskussion auf der Konferenz. Der aktuelle BND-Skandal bietet genügend Zündstoff für das Thema Massenüberwachung und -datenspeicherung kontra Terrorismusbekämpfung.

Das Internet als einem Ort ohne Zensur mit Macht für alle, ist nicht das digitale Paradies geworden, das sich die Digital Community vorgestellt und gewünscht hat. Manch bittere Erkenntnis mischt sich mit neuen Ideen.

Wer Einblicke in eine wirklich fremde Welt nicht verpassen möchte, sollte sich den Vortrag (vielleicht im Livestream) von Alexander Gerst heute um 15.00 Uhr anhören:

„Blue Dot Mission – Sechs Monate Leben und Arbeiten auf der ISS“

Quelle:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/re-publica-livestream-blicken-sie-hier-live-in-die-zukunft-a-1032027.html

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Ein bißchen Facebook reicht nicht aus

Laut Christoph Deeg steckt die digitale Kulturvermittlung immer noch in den Kinderschuhen. Viele Gründe,  die dies verursachen,  stehen im Raum wie das Verbot für Mitarbeiter privat auf der Arbeit im Internet zu surfen oder kaum vorhandenes digitales Basiswissen. Deshalb die Forderung von Deeg „Wir brauchen eine neue Vision der Kulturvermittlung“. Klassische Konzepte in und mit digitalen Medien funktionieren nicht, digitale Medien sind in vielen Fällen selbst Kunstwerk und kultureller Inhalt.

Quelle:

http://www.sagwas.net/ein-bisschen-facebook-reicht-nicht-aus/

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Aufgabenmanagement optimieren mit Wunderlist / Büro-Apps #9

Die letzte App, die in der Kategorie „Arbeitsorganisation“ vorgestellt wird, ist Wunderlist von 6Wunderkinder. Auch hierbei handelt es sich um eine Software zur Verwaltung von Aufgaben in Form einer To-Do-Liste.

Ein Vorteil von Wunderlist ist sicherlich, dass man die App am Computer weiter nutzen und fortführen kann, da die Entwickler auch eine Website passend zur App eingerichtet haben.

Um Wunderlist nutzen zu können, muss ein kostenloser Account erstellt werden. Dieser ist notwendig, um von verschiedenen Endgeräten oder vom PC auf seine Aufgabenlisten zugreifen zu können.

Beim Start der Anwendung werden Beispiellisten (Einkaufsliste, Filme, Arbeit, etc…) als Startlisten angeboten. Wählt man diese aus, wird man auf den Standardstartbildschirm der App weitergeleitet, auf dem sich links alle Listen befinden, die man angelegt hat- Auf der rechten Seite erscheint ein Textfeld, in dem man neue Aufgaben erstellen kann. Im unteren rechten Bereich befindet sich eine Menüleiste, mit der man Aufgaben teilen, veröffentlichen und sortieren kann.

Um neue Aufgaben einer Liste hinzuzufügen, muss man nur die benötigte Liste antippen und kann dann die neue Aufgabe erstellen. Die Aufgabe wird automatisch der Liste hinzugefügt. Hinter jeder Aufgabe befindet sich ein Kästchen. Hier kann man die Aufgabe als „erledigt“ kennzeichnen. Klickt man das Kästchen an, wird die Aufgabe aus der Liste entfernt und in den verborgenen Bereich „erledigte Einträge“ versetzt. Der Hinweis auf diesen Bereich wird erst sichtbar, wenn die erste Aufgabe als erledigt gekennzeichnet wurde. Klickt man den Hinweis „erledigte Einträge“ an, werden alle erledigten Aufgaben angezeigt. Dies Funktion ist – insbesondere bei Listen, auf die verschiedene Personen Zugriff haben – sehr nützlich. So kann man bei größeren Arbeitsprozessen nachvollziehen, welche Tätigkeiten bereits erledigt wurden. Entfernt man das Häkchen übrigens wieder, so wird die Aufgabe erneut in den Bereich der zu erledigenden Aufgaben zurück versetzt. Auch diese Funktionsweise ist sehr nützlich.

Die von der Software vorgeschlagenen Listen kann man löschen und / oder um individuelle Listen ergänzen. Beim Eröffnen einer neuen Liste können weitere Personen zur Beobachtung und Mitbearbeitung hinzugefügt werden. Dies bietet wie bei Evernote die Möglichkeit mit anderen Personen Aufgaben arbeitsteilig zu verfolgen.

Die Arbeitsoberfläche ist durch ihre klare Strukturierung sehr ansprechend gestaltet und selbsterklärend. So wird dem Nutzer von Anfang an die Hemmung genommen mit dieser App zu arbeiten. Zumal die erste Aufforderung der Software ist, eine neue Aufgabe zu erstellen.

Eine Suchfunktion befindet sich am linken oberen Rand. Dort ist auch der Button untergebracht, der anzeigt, ob es Diskussionen zu einzelnen Listen gibt.

Ebenfalls oben links findet sich ein Icon des eigenen Profils. Tippt man dieses an, gelangt man in das Optionen-Fenster. Dort kann man das Profil wechseln, einstellen welche Listen einem links dauerhaft angezeigt werden, den Hintergrund ändern (sollte einem der von Haus aus eingestellte Berliner Fernsehturm nicht gefallen), den In-App-Ton ein- bzw. ausstellen, über diverse Wege um Hilfe bitten (Forum-Link, Kontaktformular, Link zum Emailprogramm) und alle Profildaten verwalten. Bei Bedarf kann mein sein Konto mit einem vorhandenen Google- bzw. Facebook-Account verbinden. Das erlaubt Wunderlist sich mit dem jeweiligen Account und dessen Ereignissen zu synchronisieren. In Bezug auf Kalenderereignissen oder Terminen kann dies sehr hilfreich sein, ist aber um die App einwandfrei nutzen zu können, nicht notwendig.

Fazit:
Von den drei getesteten Aufgabenverwaltungsapps hat Wunderlist am meisten beeindruckt. Durch die klare Strukturierung und Bedienfreundlichkeit punktet diese App. Hinzu kommt, dass es sich bei den Entwicklern um ein deutsches Team handelt und deshalb auch der Support deutschsprachig ist. Wunderlist ist für Android und iOS verfügbar.

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Fachtagung „Bildungswege gestalten“ 12.-13.11.15

Im Nachgang zum Bibliothekarstag findet in Nürnberg die Fachtagung „Bibliothekswege“ gestalten“ statt. Nürnberg wird im November zum Treffpunkt für kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie Expertinnen und Experten der Weiterbildung und des Bibliothekswesens aus dem deutschsprachigen Raum. Auf der Fachtagung „Bildungswege gestalten“ werden neue Wege der Vernetzung in der kommunalen Bildungslandschaft vorgestellt und diskutiert. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu der zweitägigen Veranstaltung erwartet, die vom Bildungscampus der Stadt Nürnberg in Kooperation mit der Hochschule der Medien, Stuttgart, und dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung, Bonn, ausgerichtet wird.

Quelle:

http://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_42443.html

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8. Bibliothekssymposium in Wildau “Innovation und RFID” 08.-09.09.15

Am 8./9. September findet auf dem brandenburgischen Hochschulcampus südlich von Berlin das 8. Wildauer Bibliothekssymposium zu “Innovation und RFID” statt.
Diesjährige erste Themen von Referenten aus Zürich, Konstanz, Göttingen, Hamm, Bielefeld, Berlin bis Hamburg sind:

Innovationsmanagement, ETHorama, agiles Projektmanagement, Serendipität in Discovery-Systemen, Open Source Burnout, Streaming-Dienste, iBeacon – orientierte Indoor-Lokalisierung, Hochschule ohne Bibliothek, Einrichtung eines berufsbegleitenden Masterstudienganges Bibliotheksinformatik, Web-Shop als Erwerbungstool, chaotische Lagerhaltung; und hinsichtlich der RFID-Technologie der Umstieg auf das Dänische Datenmodell inkl. Systemwechsel, 24/7 Öffnung, Manipulationsschutz von RFID-Etiketten, RFID-extensions am Beispiel von Rückstelltischen und Neues zur Inventur.

Programmdetails finden sich unter http://www.th-wildau.de/rfid-and-beyond/8-wildauer-bibliothekssymposium-2015/referentenvortraege0.html

Weitere Informationen inkl. Anmeldung (Frühbucherrabatt bis 30.6.) finden sich unter www.bibliothekssymposium.de

Quelle:

http://b-u-b.de/8-bibliothekssymposium-in-wildau-innovation-und-rfid/

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„The World through Picture Books“

Die Sektion „Kinder- und Jugendbibliotheken“ der IFLA hat eine neue Auflage des erfolgreichen Katalogs „The World through Picture Books“ vorgestellt. Die auf Empfehlungen von Bibliotheksfachleuten basierende Publikation gibt einen Überblick über Bilderbücher aus der ganzen Welt in einer Vielzahl von Sprachen. Die Neuauflage des Katalogs kann unter www.ifla.org als PDF gratis heruntergeladen oder gegen Gebühr als Druckwerk bestellt werden. Aus den Titeln wurde zudem eine Buchausstellung kuratiert, die von der Bibliothèque nationale de France entliehen werden kann.
Quelle: dbv-Newsletter Nr. 43 2015 (16. April)

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„Sagt’s Ihnen!“ ‒ Argumente für Öffentliche Bibliotheken

In allen NRW-Kommunen, deren (Ober-)Bürgermeister im Mai 2014 nicht gewählt wurden, stehen am 13. September 2015 Wahlen an. Das heißt für die Öffentlichen Bibliotheken, dass sie sich jetzt zeitnah bemühen sollten, mit den Kandidatinnen und Kandidaten ihrer Kommunen ins Gespräch zu kommen. Der vbnw bietet Hilfestellung an, indem er in einem Flyer darstellt, aus welchen Gründen Kommunen und Bürger von ihren Bibliotheken profitieren. Den Flyer können vbnw-Mitgliedsbibliotheken demnächst kostenfrei über die vbnw-Geschäftsstelle bestellen oder von der Internetseite www.bibliotheken-nrw.de downloaden.

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„Grenzüberschreitungen?! Analoge, digitale und mediale Grenzen der Kinder- und Jugendliteratur“ 13.-15.11.15

Das diesjährige Seminar des Arbeitskreises für Jugendliteratur e.V. findet vom 13. bis 15. November 2015 in Würzburg statt. Diesmal beschäftigt man sich mit Grenzüberschreitungen als zentralem Bestandteil moderner Kinder- und Jugendmedien. Das Seminar richtet sich an Journalist/innen, Lehrkräfte, Bibliothekar/innen und Buchhändler/innen, Pädagog/innen, Verlagsmitarbeiter/innen und andere Vermittler/innen von Kinder- und Jugendliteratur.
Weitere Informationen: www.jugendliteratur.org/…
Quelle: dbv-Newsletter Nr. 43 2015 (16. April)

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Vreden: Neueröffnung der Bücherei am Kirchplatz 09.05.15

In 14 Monaten Bauzeit konnten die Räumlichkeiten der Öffentlichen Bücherei Vreden renoviert und erweitert werden. Am 09. Mai 2015 findet die offizielle Eröffnung der neu gestalteten Räumlichkeiten statt. Die Pfarrei St. Georg konnte als Träger der Bibliothek in Kooperation mit der Stadt Vreden und mit Unterstützung des Bistums Münster die Voraussetzung für ein zukunftsweisendes öffentliches Büchereiwesen in Vreden schaffen. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport hat die Maßnahme finanziell gefördert. Am Sonntag, 10.05.2015, haben alle Interessierten von 10.30 – 17.30 Uhr im Rahmen eines Tages der offenen Tür die Gelegenheit, die neue Bücherei zu erkunden.
http://www.buecherei-vreden.de/publish/viewfull.cfm?objectID=83e50675_a364_f1b9_c37bf5a4901413a5