Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Karl-Preusker-Medaille 2014: Thomas Feibel

Die diesjährige Karl-Preusker-Medaille wurde am 31. Oktober in Berlin an Thomas Feibel verlieren. Der Journalist, Kinderbuchautor und Medienexperte wurde für sein herausragendes Engagement im Bereich der Leseförderung und der Vermittlung elektronischer Medien für Kinder und Jugendliche ausgezeichnet.

Die Karl-Preusker-Medaille wird von Dem Dachverband der Bibliotheksverbände (BID) seit 1996 an Personen und Institutionen verliehen, die den Kultur- und Bildungsauftrag des Bibliothekswesens fördern und unterstützen. Die Preisträger der Vergangenheit finden Sie unter: http://www.bid.bideutschland.de/karl-preusker-medaille/

Quelle: Pressemeldung des BIB

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Kultur bildet! Aktuelle Beilage zum Thema Leseförderung und Lesekompetenz

Die Beilage von „Politik + Kultur“, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, beschäftigt sich in der 6. Ausgabe 2014 mit dem Thema Leseförderung:

  • Barbara Schleihagen (dbv): Auch im Zeitalter der Neuen Medien ist die Bibliothek zentraler Ort der Leseförderung.
  • Esther Dopheide & Juliane Pflugmacher: Kann man dem pubertären »Leseknick« heutzutage mit Leseclubs entgegenwirken?
  • Gisela Beste & Irene Hoppe: Lesen ist der Schlüssel zur Welt, denn fachliches Lernen ist sprachliches Lernen. Fast nichts ist wichtiger von all dem, was Schule ihren Schülern mit auf den Lebensweg geben kann.
  • Elisabeth Simon-Pätzold: Die Digitalisierung macht auch vor der Leseförderung keinen Halt. Dabei kann der Einsatz des Computers zur Leseförderung hoch motivierend sein.
  • Birgit Dankert: Beileibe nicht das Lesen, wohl aber die Kinder- und Jugendliteratur gehört zu den größten Erfolgsgeschichten bundesrepublikanischer Kinderkultur.
  • Sascha Schröder: Genug der Worte? Warum manche Sechstklässler zwei Millionen Worte gelesen haben und andere gerade mal ein Zehntel dessen?

Zu diesen und weiteren Texten: Kultur bildet. Beiträge zur kulturellen Bildung | Nr. 6 – November 2014

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Wie riecht denn unsere Bibliothek…?

Diese Frage hatten wir uns in Paderborn bisher noch nicht gestellt. Wir wissen, wie manche unserer Bibliothekskunden riechen, aber die Bibliothek selber?- Hoffentlich gut.

In der 2. Runde von Lernort Bibliothek lernen wir „Kreative Content Strategien“. Dass wir uns dabei erst einmal u.a. auch mit dem Geruch, den Geräuschen und anderen Besonderheiten unserer Bibliothek auseinandersetzen sollten, hat uns überrascht.

Bisher haben wir gepostet, was uns gerade eingefallen ist. Besonders gut angenommen wurden bisher die Posts über die Bibliothek und ihre Angebote sowie Posts, in denen  unsere Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen. Wir haben auch geschaut, wer aus unserer Bibliothek besondere Fähigkeiten hat und diese im Social Media gezielt einsetzen kann.

In den ersten Social Media Fortbildungen hatten wir gelernt, dass wir möglichst alle Mitarbeiter für den Bereich Social Media gewinnen sollten. Ideen sollten nicht zerredet werden, um Frustration vorzubeugen. So haben wir gepostet, was irgendwie mit Bibliothek oder den Mitarbeitern dort zu tun hatte.

In den zweiten Fortbildungsreihe geht es nun um das „“fine tuning.“ Unsere Social MediaErfahrungsbericht 1 - Paderborn_1_14_10_15 Aktivitäten sollen dasselbe Profil bekommen wie unsere Bibliothek. Auch im Social Media müssen wir als Stadtbibliothek Paderborn erkennbar sein. Dazu mussten wir eine Ist-Analyse unserer Angebote machen und das Besondere unserer Bibliothek herausarbeiten. Für Paderborn stellte sich schnell heraus, dass wir für „Tradition & Moderne“ stehen. Mit verschiedenen kreativen Arbeitstechniken lernen wir nun Geschichten dazu zu erzählen.

Wir sind gespannt, wie schnell wir diese wertvollen Methoden nun an alle Mitarbeiter vermitteln können.

Katrin Stroth

Links zu den Web 2.0-Auftritten der Stadtbibliothek Paderborn:

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Anhörung zum Kulturfördergesetz NRW 30.10.14

Am 30. Oktober 2014 haben der Ausschuss für Kultur und Medien sowie der Ausschuss für Kommunalpolitik eine Anhörung zum Gesetz zur Förderung und Entwicklung der Kultur, der Kunst und der kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen (Kulturfördergesetz Nordrhein-Westfalen) im Landtag durchgeführt. Der vbnw hat die Belange der NRW-Bibliotheken mit einer Abordnung aus dem Vorstand und der AG der Universitäts- (und Landes)bibliotheken vertreten.
Wir haben für Sie Kommentare zum Gesetz sowie zur Anhörung zusammengestellt:

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ZBW-Blogreihe zu Veränderungsmanagement

Auf dem ZBW-Mediatalk wurde eine fünf-teilige Serie zum Thema „Disruptive Innovationen Vs. Bibliotheken“ veröffentlicht.

Quasi „über Nacht“ können disruptive Innovationen ganze Branchen umkrempeln. Vormals überlegene Technologien und Anbieter werden bedeutungslos, wenn sie die Zeichen der Zeit nicht erkennen – oder nicht erkennen wollen. (…) Eine Gefahr für Bibliotheken?

 

 

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Grimme-Institut: Broschüre zu aktuellen Themen der Wissensgesellschaft

Das Grimme-Institut veröffentlicht unter dem Titel „IM BLICKPUNKT“ eine Reihe Broschüren zu aktuellen Themen der Wissensgesellschaft. Dabei geht es vor allem um Neue Medien und die Chancen bzw. Herausforderungen, die die neuen Formate mit sich bringen. Alle Ausgaben stehen als PDF-Format zum Download bereit und können auf der folgenden Übersicht eingesehen werden: http://www.grimme-institut.de/imblickpunkt/

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Silver Tipps – sicher online!

Die Initiative Medienintelligenz der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) startete Anfang September gemeinsam mit der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) ein neues Serviceportal für die Generation 60+: Fundiert, verständlich und werbefrei beant-wortet „Silver Tipps – sicher online!“ Fragen rund um die Themen Daten- und Verbraucher-schutz. Experten und Wissenschaftler geben konkrete Informationen, Anregungen und Tipps, die den täglichen Umgang mit den neuen Medien sicher machen und Berührungsängste abbauen.

Die Tipps eignen sich auch für die Umsetzung von Social Media-Angeboten, die Bibliotheken (nicht nur) für die Generation 60+ anbieten.

http://www.silver-tipps.de
Quelle: InfoDigital 14-10 der Fachstelle Stuttgart

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Norwegen: Nationalbibliothek stellt „Hauswikipedianer“ ein

In Zusammenarbeit mit Wikimedia Norwegen hat die Norwegische Nationalbibliothek eine Stelle für einen „Hauswikipedianer“ geschaffen. U. a. schult er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalbibliothek darin, wie man für die bekannte Online-Enzyklpädie schreibt und in geeigneter Weise zu den Wissensquellen in der Nationalbibliothek verlinkt. Ein „Wikipedian in Residence“ wurde erstmals vom British Museum im Jahr 2010 im Rahmen eines befristeten Projekts eingesetzt. Die norwegische Nationalbibliothek und andere Einrichtungen in Norwegen wollen das Konzept hingegen institutionalisieren.
Weitere Informationen: http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/norwegen-nationalbibliothek-beschaeftigt-hauswikipedianer.html

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Ideen finden kann man lernen

Seit 2009 ist die Öffentliche Bücherei St. Martin Teilnehmer am Projekt „Lernort Bibliothek“, damals waren wir die kleinste teilnehmende Bibliothek und damit Versuchskaninchen, wie die Ideen des Projektes sich mit wenig Raum, Personal und Budget umsetzen lassen. Seit Ende 2010 haben wir eine Facebook-Seite und einen Blog, Experimente mit anderen Social Media-Angeboten wie FlickR-Seite, Google+ oder You Tube-Kanal lagen leider schnell brach.

Wie vielen anderen ging es auch uns so, dass das Finden und Einpflegen von Inhalten und vor allem das Strukturieren der Social Media-Aktivitäten öfter ins Stocken geriet. Deshalb haben wir es begrüßt, dass die Bezirksregierung uns den Workshop „Kreative Content Strategien“ mit Frau Ladwig und Herrn Deeg angeboten hat.

P1130520Wir haben zu zweit teilgenommen, unsere dritte Kollegin wurde intern mit eingebunden. Im ersten Workshop haben wir mit Hilfe verschiedener methodischer Anregungen (Wörterliste Sinneseindrücke, Ortsbeschreibung, typischer Leser usw.) uns einmal genauer klargemacht, was eigentlich unsere Bibliothek ausmacht. Was ist das Besondere bei uns, wer sind wir eigentlich? Diese Sammlung von beschreibenden Wörtern, die Storyworld, dient nun als Basismaterial für unsere Ideen zum Storytelling, dem Thema des zweiten Workshops.

Besonders hilfreich war es, von den Kollegen aus den anderen Bibliotheken und von Frau Ladwig ein ehrliches Feedback zum Blog und zur Facebook-Seite zu bekommen. Ergebnis: Unser Blog braucht dringend ein Layout-Update, mehr Bilder und kürzere bzw. mehrteilige Texte. Das Feedback zu unseren Facebook-Aktivitäten war sehr positiv, es hat uns gutgetan, für abwechslungsreiche Inhalte gelobt zu werden!

Nach interessanten Beispielvideos zu gelungenem Storytelling hieß es dann: selber machen! Interessant war das Spiel mit Wort-Würfeln, durch das später eine Geschichte entwickelt wurde. Die lehrreiche Erfahrung war, dass Beiträge durchaus durch spielerische Elemente entstehen können und der Ideenfindung so freier Lauf gegeben wird.

Rotes Sofa - Bücherei St. Martin RheinbachUnser vorläufiges Ergebnis zur Content-Strategie heißt, unsere beherrschende Idee muss in den Social Media-Aktivtäten sichtbar sein. Die Öffentliche Bücherei St. Martin zeichnet sich durch eine intensive Zusammenarbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern ganz unterschiedlichen Alters und die Einbeziehung der Leser aus („Wir machen das gemeinsam“). Einerseits hatten wir beim Brainstorming über mögliche Geschichten Ideen wie „Bernd das Buch zeigt die Bibliothek“, „Der Marabu Fridolin (Maskottchen) erzählt eine Geschichte“ oder eine Serie „Das rote Sofa erzählt“. Andererseits wollen wir persönlicher werden, wollen mehr von den Menschen zeigen, die die Bibliothek ausmachen. Wir werden also auf kreative Weise Menschen vorstellen.

Wir bedanken uns dafür, mit Hilfe des lebhaften Workshops einen Blick von außen auf unsere Bibliothek werfen zu können, „Rezepte“ für kreatives Arbeiten zu bekommen und klarer zu erkennen, wie man die alltägliche Arbeit der Bibliothek und die Aktivitäten im Internet sinnvoll verbinden kann.

Daniela Hahn, Martina Prüser

Links zu den Web 2.0-Auftritten der Öffentliche Bücherei St. Martin in Rheinbach: