Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Unterrichtsmodul zur Wikipedia

Klicksafe und Wikimedia Deutschland haben ein Unterrichtsmodul zum Thema „Wikipedia“ erarbeitet. Unter dem Titel „Wikipedia: Gemeinsam Wissen gestalten“ bietet das Heft Einblicke hinter die Kulissen der Wikipedia und vermittelt einen aufgeklärten Umgang mit ihr. Das neue Modul ist Teil des Lehrerhandbuchs „Knowhow für junge User“
Das Modul steht kostenlos zum Download zur Verfügung:
http://www.klicksafe.de/service/fuer-lehrende/zusatzmodule-zum-lehrerhandbuch/
Quelle: mekonet NRW – Newsletter – November / Dezember 2013

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Jugendschutzhomepage

Mit der neuen Internet-Plattform www.youngdata.de wendet sich der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner speziell an Jugendliche. Die Seite erkläre, warum Staat und Wirtschaft ein Interesse an persönlichen Daten haben, wie man sich schützen kann und schützen sollte. „Es ist bundesweit die erste und bislang einzige Datenschutz-Homepage, die sich speziell an Jugendliche richtet“, erklärte Wagner in Mainz. Das Angebot wurde am 20. November offiziell freigeschaltet.
Weitere Informationen:
www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Jugendhomepage-zum-Datenschutz-im-Internet-2038358.html

Quelle: Fachstelle Stuttgart InfoDigital 13-12

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Leseförderung für Lesemuffel

Die Website lesezündstoff.de widmet sich der Leseförderung hartnäckiger Nichtleserinnen
und Nichtleser und Lesemuffel. Im Gegensatz zu vielen Leseförderungsseiten sollen auf
der im Aufbau befindlichen Seite ausschließlich Aktionen vorgestellt werden, die sich mit
der Klientel der „Lesefernen“ in der Praxis bewährt haben.
http://lesezündstoff.de/

Quelle: Fachstelle Stuttgart InfoDigital 13-12

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Bibliotheken haben eine Strategie – ja sicher, aber welche?

Haben Sie diese kreativen Köpfe in ihrem Team?
Die Bibliothekarin oder der Bibliothekar, die nur so sprühen vor neuen Ideen. Diese Bibliothekarinnen und Bibliothekare setzen die Ideen ganz von alleine um. Mit ihrer Begeisterung reißen sie alle anderen im Team mit. Diese Bibliothekare haben immer ein offenes Ohr für Bibliothekskunden, und wissen, was diese interessiert. Sie sind perfekt organisiert und kennen sich in alten Strukturen und neuen Medien aus. Kurz: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben perfekte Voraussetzungen dafür, dass ihre Bibliothek wie von alleine läuft und neue Dienstleistungen am Fließband entwickelt!
Für alle anderen stellt sich hin und wieder die Frage:

Wie entwickel ich eigentlich neue Dienstleistungen? Und wie sieht eine geeignete Strategie dafür aus?

Folgende Überlegungen könnten bei der Beantwortung der Fragen weiterhelfen:
1. Wer sind wir?
Erscheinungsbild: Was sind unsere Werte, unser Nutzerversprechen? Wie möchten wir als Bibliothek wahrgenommen werden? Eher als Mentor „ich helfe dir finden“ oder als Literaturliebhaber „wir lieben Literatur, komm entdecke mit uns tolles…“ oder auch als Freiheitskämpfer „freies Wissen für alle…“ (Liste beliebig erweiterbar)
Botschaften: Vermitteln wir aktiv die Botschaft, die zu unserem angestrebten Erscheinungsbild passt? Erzählen wir die Geschichten, die unsere Botschaft weiter gibt? Welche Emotion wollen wir mit der Bibliothek verbunden wissen: Neugier, Entspannung, Zugehörigkeit etc. (Abgleich mit den Marketingmaßnahmen)? Welchen Auftrag haben wir von unserem Träger?
Ziel: konkrete Ziele und Botschaften / Geschichten formulieren

2. Wer sind unsere Nutzer?
Welche Inhalte brauchen unsere Kunden? Warum kommen sie zu uns? Wo halten sie sich im Internet auf? Was müsste ich wo tun, um bei meiner anvisierten Zielgruppe mit dem gewünschten Erscheinungsbild wahrgenommen zu werden? – Haben sie den Mut, eine oder mehrere Zielgruppe zu definieren.
Ziel: finden sie so viel wie möglich über ihre Zielgruppe heraus.

3. Abgleich des Selbst- und Fremdbildes:
Wo treten Differenzen zwischen der Selbst- und der Fremdwahrnehmung auf? Sind unsere bisherigen Angebote aktuell und relevant für unsere Nutzer? Wie passen unsere bisherigen Angebote zu unserer gewünschten Wahrnehmung?
Ziel: konkrete Lücken erkennen, neue Handlungsfelder benennen

Nun sollten ein paar Ideen entstanden sein, wo ein bestehendes Angebot optimiert oder ein Neues generiert werden kann. Wichtig ist: Dienstleistungen entwickeln, Aktionen gestalten oder Content für’s Web erstellen ist keine Aufgabe für eine Person im Team. Der Input muss von allen Mitarbeitern kommen, von jedem aus seinem Bereich. Eine oder zwei Personen behalten den Überblick und loten Synergien aus.

Und das Wichtigste zum Schluss:

Der größte Fehler (bitte unbedingt vermeiden!) ist, es nicht zu versuchen!

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RDA: Arbeitspaket 5 – Schulungen

Das Arbeitspaket Schulungen hat im Oktober 2013 begonnen. Zurzeit wird in der DNB ein Konzept für die Erarbeitung der Schulungsunterlagen und der eigentlichen Schulungen sowohl für die DNB/ZDB als auch für die kooperative Erarbeitung in der AG RDA erarbeitet. Es sieht einen modularen Aufbau für die Schulungsunterlagen vor. Die Grundlagenschulungen (FRBR und Benutzung des RDA-Toolkits) sowie das erste Modul (Einführung in die RDA) müssen bereits in Kürze fertig gestellt werden, da sie für die Schulungsunterlagen zur GND benötigt werden. Die Erarbeitung der Schulungsunterlagen für das Modul Normdaten in der GND hat begonnen (siehe Arbeitspaket 3). Ein erster Entwurf für das Schulungskonzept wurde der AG RDA Anfang September 2013 vorgestellt. Eine Rückmeldung der Partner in der AG RDA ist für Dezember 2013 erbeten.
Ein Teil des Arbeitspakets Schulungen ist die Einbeziehung der Ausbildungseinrichtungen. Hierzu wird es im Frühjahr 2014 eine eigene Veranstaltung in der DNB in Frankfurt geben.

Quelle: dnb – Newsletter Standardisierung und Erschließung Nr. 24, Dezember 2013

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Portal „ich-will-deutsch-lernen“

Der Deutsche Volkshochschulverband stellt einen kostenlosen Online-Deutschkurs ins Netz. Mit dem Portal „ich-will-deutsch-lernen“ soll die sprachliche, gesellschaftliche und berufliche Integration von Deutschlernern in Integrationskursen unterstützt werden. Für Unterrichtszwecke steht das Portal dem pädagogischen Personal in Einrichtungen der Erwachsenenbildung zur Verfügung. Das Angebot des Sprachkurses umfasst die Niveaustufen A1 bis B2 sowie einen umfangreichen Teil mit Übungen zum Lesen und Schreiben lernen. Lernende, die sich individuell anmelden, werden von Tutoren des Deutschen Volkshochschulverbandes betreut.
www.dvv-vhs.de

Quelle: Fachstelle Stuttgart InfoDigital 13-12

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vbnw: PROLibris in der Fachdatenbank

Die vom vbnw herausgegebene Zeitschrift ProLibris wurde für die Aufnahme in die Fachda-tenbank „Academic Search“ von EBSCO vorgeschlagen. Das Herausgeber-Gremium hat der Aufnahme gerne zugestimmt, da diese die Bekanntheit von ProLibris erhöhen kann. Die Da-tenbank hilft Forschern, Studenten und Informationsspezialisten dabei, neue Inhalte aus ih-ren Fachgebieten kennenzulernen, diese zu erwerben und mit Autoren in Kontakt zu kom-men. EBSCO gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern wissenschaftlicher Datenbanken weltweit und wird von 90% der akademischen Bibliotheken und in vielen Un-ternehmen und Forschungseinrichtungen genutzt.

Quelle: vbnw: Newsletter 11/12-2013

 

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dbv: Cover-Vertrag mit VG Bild Kunst erneut verlängert

Die Verwertungsgesellschaft Bild Kunst und der Deutsche Bibliotheksverband haben den Vertrag von 2007 über die Nutzung der Buchumschläge/Cover für die elektronischen Kataloge der Mitgliedsbibliotheken um ein weiteres Jahr für 2014 zu verlängert.
Weitere Informationen:  http://www.bibliotheksverband.de/dbv/vereinbarungen-und-vertraege/kataloganreicherung-vereinbarungen-und-vertraege.html

Quelle: dbv-Newsletter Nr. 15.2013 (09. Dezember)

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ISSN für Blogs

Die Konferenz der Direktoren der nationalen ISSN-Zentren hat sich darauf verständigt, dass ab sofort auch wissenschaftliche Blogs und Blogs von allgemeinem Interesse eine ISSN erhalten können. Bisher waren sie von einer ISSN-Zuteilung ausgenommen.
Anwendung finden sollen dabei die allgemeinen Kriterien für die Zuteilung einer ISSN für
fortlaufende Sammelwerke. Dies bedeutet, dass die Blogs entweder den Kriterien einer
wissenschaftlichen Publikation entsprechen oder von allgemeinem Interesse sein müssen. Für Blogs, die nicht unter die Sammelpflicht einer Nationalbibliothek fallen, kann die Zuteilung einer ISSN verweigert werden.
Quelle: dnb – Newsletter Standardisierung und Erschließung Nr. 24, Dezember 2013

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Bibliothekare, Technik und Vorurteile…Best Practice Mobi Dig

„Ich selbst bin übrigens Bibliothekar, ich habe keine Ausbildung in irgendeiner Fachrichtung der Informatik. Ich bin quasi der lebende Beweis, dass man sich in dieses Thema einarbeiten kann, wenn man etwas Geduld und Neugier mitbringt“. So oder so ähnlich stellten sich die zwei jungen Männer 59mal im letzten Jahr vor. Sie haben 4823 Kilometer absolviert um immer wieder den lebenden Beweis zu erbringen:

Das Vorurteil „Bibliothekaren liegt dieser ganze Technikkram nicht.“ stimmt nicht. Wer einen der 59 Mobi Dig Workshops in diesem Jahr erlebt hat, konnte sehen: Bibliothekare und mobile Endgeräte, das ist nicht nur eine moderne Entwicklung die Ebooks so mit sich bringen. Nein, das passt auch zusammen. Bibliothekare, wie Robin Horn und Dirk Ehlen, können mobile Endgeräte bedienen, eine allgemeine Einführung in die Bedienung dieser Geräte geben und ohne kommerzielles Interesse für den Gebrauch von E-Books beraten. Man muss sich nur trauen, die Geräte in die Hand nehmen und es einfach machen.

Was ist Mobi Dig?
MobiDig NRWFinanziert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport wurden von den Dezernaten Öffentliche Bibliotheken bei den Bezirksregierungen in NRW 6 Koffer voller mobiler Endgeräte angeschafft. Die Koffer kommen mit einem Einführungsworkshop zu der jeweiligen Bibliothek und verbleiben dann mit Selbstlernkurs 2-4 Wochen dort. Wie der Name sagt: Mobil und Digital.

Wie sahen die Workshops aus?

Mobi Dig in Hilden, Fachstelle für öffentliche Bibliotheken Düsseldorf

Mobi Dig in Hilden, Fachstelle für öffentliche Bibliotheken Düsseldorf

Dirk Ehlen oder Robin Horn fuhren, mit jeweils einem Koffer zu den Bibliotheken. Die Koffer waren nicht nur mit Geräten bestückt, sondern jeder hat eine eigene Persönlichkeit mit eigenen Accounts bei Facebook, Twitter, Evernote und ähnlichem. Pip, Ahab und ihre vier anderen Mitstreiter, wie die Koffer sich nennen, bieten den Bibliotheksmitarbeitern die Möglichkeit, alle Geräte einmal in die Hand zu nehmen und diverse Tools auszuprobieren. Ohne sie selber kaufen und eigene Daten offenbaren zu müssen. Einfach machen. Dafür hatten die Bibliotheken nicht nur den einen Vormittag  Zeit, sondern auch die 2-4 Wochen danach, so intensiv sie möchten.

Stimmt die Überzeugung, dass Bibliotheken und mobile Endgeräte zusammen passen?

Lassen wir die Bibliothekare das letzte Wort haben:

Stadtbibliothek Elsdorf   „Aber wie alles hat so ein Workshop einen Haken? Welchen? Hausaufgaben, ganz viele Hausaufgaben. Aber wir machen das gerne…“
Oder auch die Stadtbibliothek Erkrath „…Für gute drei Wochen durften wir uns einen Koffer voller modernem Schnick-Schnack ausleihen. Tablet-PCs, E-Book-Reader, Notebooks… Jedem Technik-Fan wäre da wohl das Herz vor Freude aus der Brust gehüpft. Und auch wir – die wir teilweise anfangs noch ein bisschen skeptisch und voller Berührungsängste waren – sind dabei voll auf unsere Kosten gekommen!…“
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