Alle Artikel in der Kategorie “Rund um Internet und Technik

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Netzwerk Bibliothek Medienbildung – zwei Mitschnitte zum Thema KI in der Mediathek verfügbar

Zwei Online-Seminare aus dem Pool von Netzwerk Bibliothek zeigen, wie Bibliotheken das Thema Künstliche Intelligenz in ihre Bildungsangebote aufnehmen können.

Im Seminar „KI-Kompetenz fördern: Methoden für junge Zielgruppen“ stellt Julian Kasten praxisnahe Ansätze vor, mit denen sich das Thema KI mit Kindern und Jugendlichen in der Bibliotheksarbeit aufgreifen lässt. Im Mittelpunkt stehen Methoden, die dabei helfen, Funktionsweisen von KI verständlich zu machen und gleichzeitig einen reflektierten Umgang mit KI-Anwendungen zu fördern.

Einen anderen Schwerpunkt setzt das Online-Seminar „Recherchetraining mit KI als Angebot von Bibliotheken“. Hier zeigt Lambert Zumbrägel, wie KI-Tools sinnvoll in Recherchetrainings integriert werden können. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie sich klassische Informationskompetenz mit neuen KI-gestützten Rechercheformen verbinden lässt.

Beide Seminare stehen im Materialpool von Netzwerk Bibliothek zur Verfügung und bieten Bibliotheken konkrete Anregungen für eigene Bildungsangebote rund um KI.

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Digital Independence Day (DID) bzw. Digitale Unabhängigkeitstag (DUT)

Am ersten Sonntag jedes Monats findet der Digital Independence Day (DID) beziehungsweise Digitale Unabhängigkeitstag (DUT) statt. Die Aktion möchte Menschen dazu ermutigen, von großen Plattformen wie Google, Meta Platforms, Amazon oder Microsoft zu freien, lokalen oder weniger problematischen Alternativen zu wechseln.

Rund um diesen Tag gibt es in vielen Städten Deutschlands und auch online kostenlose Workshops, sogenannte Wechselcafés und weitere Veranstaltungen. Organisiert werden sie überwiegend von ehrenamtlichen Initiativen und zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Alle aktuellen Termine sowie praktische „Wechselrezepte“ für zu Hause sind auf der Aktionsseite zu finden: https://di.day. In den sozialen Medien lassen sich unter den Hashtags #DIDit und #DUTgemacht bereits zahlreiche Erfahrungsberichte und Diskussionen von Menschen verfolgen, die den Umstieg planen, gerade umsetzen oder bereits vollzogen haben.

Die Idee zum Digital Independence Day stammt von dem Autor Marc-Uwe Kling. Inzwischen wird das Projekt von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen und von der Initiative Save Social – Networks For Democracy koordiniert. Unterstützt wird es unter anderem vom Chaos Computer Club.

Für Bibliotheken könnte der Aktionstag ebenfalls interessant sein – etwa als Anlass für eigene Workshops, Beratungsangebote oder Informationsveranstaltungen rund um digitale Selbstbestimmung.

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Positionspapier zu Parental Control Apps

Wenn Eltern nach sogenannten „Parental Control Apps“ (PCA) oder „Jugendschutz-Apps“ suchen, finden sie in den App-Stores eine große Bandbreite an Angeboten. Diese unterscheiden sich teils erheblich in ihren Funktionen, Wertvorstellungen und Zielsetzungen.

Das Projekt ACT ON! hat dazu ein Positionspapier veröffentlicht. Auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse werden darin sechs zentrale Bewertungsdimensionen vorgestellt, mit deren Hilfe sich PCA differenziert einordnen lassen. Das Papier soll sowohl pädagogischen Fachkräften als auch Eltern als Orientierung und Entscheidungshilfe bei Auswahl und Einsatz solcher Apps dienen: https://act-on.jff.de/positionspapier-zu-parental-control-apps/

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Cybersicherheitsmonitor 2025

Kinder und Jugendliche sollten vor der Anschaffung eines eigenen Smartphones über Risiken im Internet sowie über Schutzmaßnahmen informiert werden. In der Praxis geschieht dies jedoch nur in weniger als einem Drittel der Haushalte. Das zeigt der Cybersicherheitsmonitor 2025, eine repräsentative Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizei.

Im Mittelpunkt der Gespräche zur IT-Sicherheit steht meist der Umgang mit Kontaktanfragen von unbekannten Personen. Deutlich seltener wird hingegen über wichtige Schutzmaßnahmen gegen Cyberkriminalität gesprochen – etwa über die Sicherung von Nutzerkonten oder das Erkennen von Online-Betrug.

Um Eltern zu unterstützen, stellt das BSI entsprechende Online-Informationsangebote zur Verfügung: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber-Sicherheitsempfehlungen/Kinderschutz-im-Internet/kinderschutz-im-internet_node.html

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Aufruf zur Teilnahme an Umfrage zu KI-Kompetenz in Bibliotheken / 30.09.25

Wie wird Künstliche Intelligenz aktuell in deutschsprachigen Bibliotheken genutzt? Welche Kompetenzen bringen Mitarbeitende mit, und wo besteht Unterstützungsbedarf?

Diesen Fragen möchte das Fachreferat Informatik der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen in einer aktuellen Studie nachgehen. Ziel ist es, Einstellungen, Erfahrungen und den Bedarf von Bibliotheksmitarbeitenden im Umgang mit KI im beruflichen Kontext zu erfassen. Die Ergebnisse sollen helfen, passgenaue Unterstützungsangebote zu entwickeln und Perspektiven für die zukünftige Bibliotheksarbeit aufzuzeigen.

Die Teilnahme ist noch bis Ende September möglich.

Zur Umfrage: https://limesurvey.uni-due.de/index.php/266128

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Offenburg und Waldshut: Eröffnung von TechnoTheken in Kooperation mit dem VDI

In Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben die Stadtbibliotheken Offenburg und Waldshut jeweils eine TechnoThek eröffnet. Die Initiative des VDI verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Technik zu begeistern und ihnen einen praxisnahen Zugang zu den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu ermöglichen.

Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.offenburg.de/de/detail/nachricht-seite/id/20623-die-stadtbibliothek-hat-jetzt-eine-technothek/

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KI-Recherche-Assistent für Bibliotheken

Die Bibliotheken der Schweizer Stadt Schaffhausen haben ihre Website um einen KI-Recherche-Assistenten erweitert. Der Chatbot SHAI durchsucht nicht nur den Bestand. Er gibt auch Auskunft über die Angebote der Bibliothek und kennt sich mit der Schaffhauser Geschichte aus. SHAI kann verschiedene Sprachen und auch Einfache Sprache.

Mehr Informationen auf der Website der Bibliothek https://bibliotheken-schaffhausen.ch/de/

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Roboter in Büchereien

In immer mehr Bibliotheken stehen Roboter bereit, um Besuchern zu helfen und das Personal zu entlasten. Das Team des Kompetenzzentrums „RuhrBots – Bürgernähe und nutzendengerechte soziale Roboter in den Stadtverwaltungen der Metropole Ruhr“, geführt von der Hochschule Ruhr West (HRW), forscht intensiv daran, dass Roboter wie Pepper menschliches Personal bald entlasten können. https://www.waz.de/rhein-und-ruhr/article409196438/roboter-helfen-in-der-buecherei-aber-so-ueberfordert-man-sie.html

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Ludwigshafen: Roboter als Bibliotheksassistent

In der Stadtbibliothek Ludwigshafen soll der humanoide Roboter NAO als Bibliotheksassistent fungieren. Er kann Fragen der Gäste beantworten, die bis hin zu konkreten Mediensuchen reichen. Auch verfügt er über eine Anbindung an ChatGPT und über eine Verknüpfung zur Kommunikationsplattform Twilio. NAO soll die Bibliotheksmitarbeitenden entlasten und gehört zu einem Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen und der Stadtbibliothek Ludwigshafen.

Mehr Informationen im Artikel „NAO – der intelligente Bibliotheksassistent in der Stadtbibliothek Ludwigshafen“ von Tabea Krämer (B.I.T.-online-Ausgabe 6/2024)

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Kurswechsel bei Instagram und Facebook

Mark Zuckerberg kündigt einen Kurswechsel bei Facebook und Instagram an. Faktenchecks und Moderation sollen stark reduziert werden. Er orientiert sich dabei an Elon Musks Plattform X.

Nach dem US-Wahlsieg von Donald Trump 2016 hatte Meta noch versucht, Hetze und Fehlinformationen einzudämmen. Jetzt rückt Zuckerberg von diesen Prinzipien ab. In einer Videobotschaft erklärte er, es solle „einfachere Regeln“ und „weniger Restriktionen“ geben.

Er kritisiert Faktenchecks als politisch voreingenommen. Besonders bei Themen wie Migration und Geschlechtergerechtigkeit will er Inhalte weniger streng regulieren. Zuckerberg will Facebook und Instagram zurück zu „freier Meinungsäußerung“ führen. In der EU soll die Überprüfung von Fakten vorerst beibehalten werden. Die EU-Kommission hat Meta bereits mit Geldstrafen gedroht, falls das Unternehmen die Faktenchecks auch in der Europäischen Union einstellen sollte.

Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.zeit.de/digital/internet/2025-01/meta-erlaubt-sexismus-homophobie-usa