Die Autorinnen Wiebke Wessels und Loredana Pinna fassen in einem Artikel für die Mitteilungen der VÖB die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zusammen. Erforscht wurden ob und in welcher Form mobile Anwendungen in öffentlichen Bibliotheken in Deutschland relevant und realisierbar sein könnten. Und dies jeweils aus Sicht der Bibliotheken und (sehr interessant) aus Sicht der potenziellen Nutzer. Der Artikel ist unter folgenden Titel online: Mobile Anwendungen von öffentlichen Bibliotheken in Deutschland (Mitteilungen der VÖB 66 (2013) Nr. 2) http://eprints.rclis.org/19577/1/vm_66_2013_2_Wessels_Pinna.pdf
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Instagram in Bibliotheken
Nicht nur Videos (vine haben wir am Anfang des Monats schon mal vorgestellt), sondern auch Fotos können den Nutzer näher an die Bibliothek bringen. Fotos, wie Videos, transportieren eine Botschaft, die mit Worten schwer auszudrücken ist. Zugleich hat der Nutzer schon mal gesehen wie es bei uns aussieht und fühlt sich gleich wohler.
Beispielhaft für jede andere Fotoapp zeigt David Lee King in seinem Blog, was man bei der Nutzung von Instagram beachten sollte:
- Lerne das Tool kennen (also Fotos machen, Fotos machen, Fotos machen…)
- Mixe Lustiges mit Beruflichem (wenn es nicht dasselbe ist…)
- Benutze deine Instagram Fotos auf anderen Plattformen (Facebook etc.)
- Geh nah ran, die Fotos sind klein genug
- Wechsel den Blickwinkel, alles zentral fokussieren ist langweilig. Probiere etwas Ungewöhnliches aus!
- Bearbeite die Bilder (kräftige satte Farben, hell genug)
- Verwackelte Fotos vermeiden (bei Smartphone und Tablet ist das nicht ganz leicht. Versuche den Trick: Finger bereits auf Auslöser legen und wenn der richtige Moment kommt, einfach lösen. Besser?)
Bundeszentrale für Politische Bildung: Dossier über Wikipedia veröffentlicht
Wer ist „Wikipedia“? Wer schreibt denn dort wirklich? Stimmt die Qualität der Information? Wer versucht dort die Deutungshoheit über z.B. geschichtliches Wissen zu gewinnen? Wie verändert Wikipedia die Recherche? Auf diese und noch viel mehr Fragen wird in dem Dossier eingegangen. Für alle die Wikipedia nutzen oder sich mit den Fragen der Medienkompetenz beschäftigen, ist dies sicher eine nützliche Hintergrundinformation.
#Hashtags in Facebook eher negativ?
In einem Artikel von Andreas Weck auf t3n wird eine Studie vorgestellt, welche die Wirkung von Hashtags in Facebook und Twitter gegenüberstellt. Laut dieser Studie, funktionieren die Hashtags in Twitter sehr gut. In Facebook dagegen haben die Hashtags die gegenläufige Wirkung. Posts mit #Hashtag haben eine geringere Reichweite als die Post ohne. Als Grund wird der grundlegende Unterschied der Plattformen vermutet. Während man auf Facebook mit Freunden, Bekannten
und Verwandten in Kontakt bleibt, liegt das Hauptaugenmerk bei Twitter auf dem
Informationsaustausch.
Hier geht’s zum Blog der Studie: http://edgerankchecker.com/blog/2013/09/hashtags-on-facebook-do-nothing-to-help-additional-exposure/
Artikel von Andreas Weck: http://t3n.de/news/facebook-studie-hashtags-reichweite-492104/
68 Quellen zu eBooks
Ellyssa Kroski weist in ihrem Blogbeitrag auf ihre umfangreiche Sammlung von Quellen für eBooks hin. Die 68 Quellen decken alle Bereiche ab: von Artikeln über eBooks bis hin zu den Punkten 33-36: Kostenfreie Online-Sammlungen, zB. Openculture, Projekt Gutenberg, Scribd, mobipocket, free-ebooks.net, etc.
Durchklicken lohnt sich!
Quellensammlung: http://www.libraries.wright.edu/noshelfrequired/2013/08/12/68-essential-resources-for-ebooks-in-libraries-by-ellyssa-kroski/
Blog der OEDb http://oedb.org/ilibrarian/68-essential-resources-for-ebooks-in-libraries/
ARD/ZDF Online-Studie 2013 erschienen
Laut der Pressemitteilung der Studie treiben Tablet, Smartphone und Co. die Onlinenutzung rasant nach oben. Zum letzten Jahr hat sich die Nutzung fast verdoppelt, so dass jeder „Onliner“ ist im Schnitt 169 Minuten pro Tag im Internet ist. Insgesamt sind 77% der Erwachsenen ab 14 Jahren online.
Auch beachtenswert: die Über-70-Jährigen holen auf. Im letzten Jahr haben 10 % den Sprung vom Offliner zum Onliner geschafft, so dass bereits gute 30% dieser Gruppe tatsächlich online sind (zum Vergleich: 50-59jährige: 82,7%)
Zur Studie: http://ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=392
Quelle: http://ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Onlinestudie/PDF/PM1_ARD-ZDF-Onlinestudie_2013.pdf
dbv: Drittmittel-Ausschreibungen können als RSS-Feed abonniert werden
Auf dem dbv-Blog wird auf die Möglichkeit hingewiesen, aktuelle Drittmittel-Ausschreibungen sowie Drittmittel-Termine als RSS-Feed zu abonnieren. Die Feeds gibt es hier
http://www.bibliotheksportal.de/aktuelles_foerdermittel.xml
http://www.bibliotheksportal.de/termine_foerdermittel.xml
Quelle: http://www.bibliotheksverband.de/blog/jetzt-abonnieren-drittmittel-ausschreibungen-als-rss-feed/
12 Tipps zum Einsatz von Vine in Öffentlichen Bibliotheken
Ein aktueller Trend im sozialen Internet sind Kurzvideos. Anbieter wie Vine und Instagram bieten ihren Nutzern die Möglichkeit kurze 6 bzw. 15 Sekunden-Filme zu erstellen. David Lee King gibt auf seinem Blog 12 Tipps zur Erstellung solcher Vine-Filme:
1. Einfach ausprobieren und bei Bedarf neu filmen
2. Beschränke Dich auf eine Aussage
3. Gute Ausleuchtung ist grundlegend
4. Das wichtigste im Video ist was Du hörst
5. Denke in Szenen
6. Nutze andere Kameralinsen
7. Filme auch mal durch beschlagene Fenster oder Wasser
8. Animationen – einfach mal ausprobieren!
9. Baue Effekte ein: Musik, Hintergrundgeräusche, visuelle Stopp-Tricks
10. Filme zusammenschneiden
11. Hands-free mode (nur auf dem iPhone möglich)
12. Nutze hashtags
Ein Beispiel für ein Vine-Video der Topeka Public Library finden Sie hier
Quelle: http://www.davidleeking.com/2013/08/27/12-tips-on-making-better-vine-videos/#.Uh81UXdYXYk
Neuer Bericht zu Chancen und Risiken für Kinder und Jugendliche im Internet
Das Online-Magazin Digital Lernen weist auf einen neuen Bericht des Projekts „EU Kids Online“ hin. Der Bericht ist online abrufbar: http://www.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/EU%20Kids%20III/Classification/Country-classification-report-EU-Kids-Online.pdf
Quelle: http://www.digital-lernen.de/index.php?id=45&tx_ttnews[tt_news]=2833&cHash=fab4b22b62fb799c8118604a4ce0cb2c
Deutsche Internetbibliothek wird nach 10 Jahren eingestellt
Die Deutsche Internetbibliothek feiert in diesem Jahr das 10 jährige Bestehen – gleichzeitig meldet das Bibliotheksservice-Zentrum (BSZ), dass das Angebot zum Ende des Jahres eingestellt wird. Das BSZ hat sich entschlossen, einer Empfehlung des DBV zu folgen und wird die Kooperationsvereinbarung über den Betrieb der Deutschen Internetbibliothek zum 31.12.2013 zu kündigen. Die mitwirkenden Bibliotheken sind gebeten worden, noch bis zum Ende des Jahres eingehende Fragen zu beantworten. Die Linkliste dagegen wird nicht mehr aktualisiert.
Die geschlossenen vertraglichen Vereinbarungen mit den teilnehmenden Bibliotheken werden durch die Kündigung der Rahmenvereinbarung zum 31.12.2013 automatisch beendet.
Ausführlichere Informationen unter: http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M53f7f5ebc47.0.html