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Mikroförderung für Engagement und Ehrenamt / 01.11.26

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unterstützt mit ihrem Mikroförderprogramm „Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken.“ erneut Projekte zur Stärkung freiwilligen Engagements, besonders in ländlichen und strukturschwachen Regionen. Gefördert werden Vorhaben außerhalb des regulären Betriebs, etwa zur Gewinnung und Qualifizierung Engagierter, zur Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit oder zur Weiterentwicklung von Organisationen. Anträge können fortlaufend bis zum 01.11.2026 eingereicht werden.

Weitere Informationen auf dieser Website https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/mikrofoerderprogramm/#informationen

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Online-Reihe: Klimafolgeanpassung in Kultureinrichtungen / 16. + 23.04.26

Nachdem die Kulturstiftung des Bundes (KSB) im vergangenen Jahr die Ergebnisse eines Pilotprojekts zur Klimaanpassung in Kultureinrichtungen veröffentlicht hat, führt die Green Culture Anlaufstelle den Austausch nun mit der Reihe „Perspektiven“ fort. Eine Online-Veranstaltung am 16.04.2026 widmet sich unter anderem der Frage, was Klimafolgenanpassung für Kultureinrichtungen konkret bedeutet und worauf es bei der Umsetzung ankommt. Am 23.04.2026 werden in einer weiteren digitalen Veranstaltung Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt. Dafür können noch Beiträge eingereicht werden.

Weitere Informationen und Anmeldung auf dieser Website: https://www.greenculture.info/veranstaltungen/perspektiven-auftakt-klimafolgenanpassung/

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Spotlight „Rassismuskritische Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit“

Im Rahmen des Programms „360°-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes (KSB) ist das Praxisnetzwerk „Rassismuskritische Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit“ entstanden. Seither tauschen sich Kinder- und Jugendbibliothekar*innen über konkrete Handlungsansätze aus, etwa zur diversitätsorientierten und rassismuskritischen Bestandsentwicklung. Ein neues Spotlight auf dem Bibliotheksportal zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie das Netzwerk arbeitet: https://bibliotheksportal.de/rassismuskritische-kinder-und-jugendbibliotheksarbeit/

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„Wer Inklusion will, findet einen Weg“ – Weitere Schritte zur Barrierefreiheit in der Stadtbibliothek Neuss

Multifunktionales und geeignetes Mobiliar für ältere Menschen, Videos in Gebärdensprache, ein Audioguide zur leichteren Orientierung sowie gezielte Fortbildungen für das Team – all diese Bausteine haben dazu beigetragen, dass die Stadtbibliothek Neuss ihre Barrierefreiheit weiter verbessern konnte. Das Projekt wurde vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Landesförderung für Öffentliche Bibliotheken gefördert.

Gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen, ist ein zentrales Ziel der Stadtbibliothek Neuss. In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Barrierefreiheit erfolgreich umgesetzt werden. Allerdings gab es immer wieder Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden, dass die Möbel in der Bibliothek ihre Bedürfnisse nicht ausreichend erfüllen. Auch bei der Ausstattung des Veranstaltungsraumes galt es, unterschiedliche Bedarfe zu berücksichtigen.

Aus diesem Grund sollten im Rahmen des Projektes mit dem klingenden Titel „Wer Inklusion will, findet einen Weg – Weitere Schritte zur Barrierefreiheit in der Stadtbibliothek Neuss“ (angelehnt an einen Buchtitel von Raúl Aguayo-Krauthausen) die bestehenden barrierefreien Angebote erweitert werden, um für möglichst viele Menschen den Zugang zur Bibliothek sowie die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Das Projekt umfasste mehrere Ebenen:

  • Beschaffung von multifunktionalen und  geeigneten Möbeln für ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität
  • Produktion von Erklärvideos in Gebärdensprache für die Bibliothekswebsite
  • Erstellen einer Guide-App, die der Kundschaft die Orientierung im Haus erleichtert – besonders während der servicefreien Zeiten
  • Durchführung von Schulungen zu inklusiven Themen, um das Bibliothekspersonal zu sensibilisieren und weiterzubilden

Das Gesamtvolumen des Projektes betrug € 36.000, wovon 80% als Förderung bei der Bezirksregierung Düsseldorf beantragt wurden.

Die Umsetzung

Nach Erhalt des Bewilligungsbescheides Anfang Juni 2025 erfolgte die Realisierung des Projektes. Bis zum Jahresende wurden verschiedene Möbel angeschafft:

  • 3 Arbeitsboxen und 2 Sessel mit Schreibtablar für Menschen, die reizarme Rückzugsbereiche benötigen,
  • 2 Sessel für ältere Menschen mit geeigneter Sitzhöhe und 8 höhenverstellbare Stühle, die für verschiedene Körpergrößen passend eingestellt werden können (in 2 Varianten – mit und ohne Armlehnen)
  • Ein höhenverstellbares und rollstuhlgerechtes Rednerpult für Veranstaltungen
  • 8 höhenverstellbare Tische für verschiedene Einsatzbereiche
Die Inklusionsbeauftragte der Stadtbibliothek Claudia Neufurth sitzt in einer der neuen Arbeitsboxen.
Die Inklusionsbeauftragte der Stadtbibliothek Claudia Neufurth testet eine der neuen Arbeitsboxen.
Links daneben die neuen Sessel mit Schreibtablar. (Foto: Copyright Stadtbibliothek Neuss)
Claudia Neufurth von der Stadtbibliothek Neuss steht am neuen höhenverstellbaren Stehpult
Das neue höhenverstellbare Stehpult. (Foto: Copyright Stadtbibliothek Neuss)

In Zusammenarbeit mit einer Agentur wurden vier Videos in Gebärdensprache produziert (hier ein Beispiel).

Alle Videos sind über die Bibliothekswebsite sowie direkt über YouTube aufrufbar. Die Videos geben einen Überblick über die Angebote der Bibliothek und erläutern die Anmeldung, Ausleihe und Rückgabe von Medien sowie die Suche im Online-Katalog.

Mit einer weiteren Firma wurde ein Audioguide erstellt. Dieser kann mittels der gleichnamigen App kostenfrei auf Smartphones oder Tablets heruntergeladen werden. Die Inhalte und das Bildmaterial wurden vom Bibliotheksteam erstellt und der Firma zur Verfügung gestellt. Der Audioguide bietet zwei Tour-Varianten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kund*innen gerecht zu werden:

  • Ein Rundgang für Erwachsene stellt anhand von 16 Stationen wichtige Punkte auf allen Etagen der Bibliothek vor. Diese Tour gibt es auch in Einfacher Sprache oder auf Englisch.
  • Ein Rundgang durch das Erdgeschoss der Bibliothek zeigt an 12 Stationen die Angebote, die für Familien mit Kindern interessant sind.
Screenshot mobiles Telefon des kostenlosen Audioguide der  Stadtbibliothek Neuss für Smartphones inklusiv QR-Code

Über den QR-Code kann die App auch schon vorab installiert werden. Speziell darauf abgestimmte Lagepläne geben einen Überblick über die Stationen des Audioguides auf den jeweiligen Etagen. Die Lagepläne werden als Flyer zum Mitnehmen an der Servicetheke im Erdgeschoss angeboten und sind ebenfalls Bestandteil der Informationstafeln auf allen Stockwerken.

Um das Bibliotheksteam zu sensibilisieren, wurden zwei ganztägige Inhouse-Workshops mit der Kulturwissenschaftlerin Eeva Rantamo zu den Themen „Respektvolle und hilfsbereite Kommunikation mit allen Gästen“ und „Respektvoller Umgang mit Menschen mit Behinderungen“ durchgeführt. Diese Fortbildungen dienten einerseits als Auffrischung für ältere Mitarbeitende, andererseits konnten auch aktuelle Situationen im Publikumsdienst besprochen werden. Die Kolleginnen und Kollegen die neu ins Team gekommen sind, wurden durch die Workshops auf den gleichen Wissensstand gebracht.

Fazit: Mehr Komfort, verbesserte Teilhabe

Die neuen Möbel im Publikumsbereich werden bereits rege genutzt und sind ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Durch die neuen Ausstattungselemente im Veranstaltungsraum kann auf verschiedene Bedarfe bei Vortragenden und auch bei der Moderation reagiert werden. Die Bereitstellung von Videos in Gebärdensprache ermöglicht gehörlosen Menschen den Zugang zu wichtigen Informationen über die Bibliothek. Die Guide-App erleichtert die Orientierung innerhalb des Hauses – besonders in den servicefreien Zeiten, wenn kein Fachpersonal anwesend ist. Die Arbeit endet jedoch nicht mit dem Abschluss dieses Projekts. Die Stadtbibliothek wird sich weiterhin aktiv für Inklusion und Barrierefreiheit einsetzen und auch künftig neue Verbesserungen umsetzen, um noch mehr Menschen sowohl den Zugang als auch den Aufenthalt zu erleichtern.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an:

Claudia Neufurth
E-Mail: Claudia.Neufurth@stadt.neuss.de
Tel.: 02131-904223

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Online-Seminar: „Personalgewinnung: Wie wir dem Fachkräftemangel aktiv begegnen“ / 23.04.26

Ein Online-Seminar der Kommission Personalgewinnung von BIB, VDB und dbv am 23.04.2026 zeigt, wie Bibliotheken dem Fachkräftemangel begegnen können und warum es sich lohnt, aktiv in die Personalgewinnung zu gehen. Ergänzt wird das Programm durch einen Impulsvortrag zur strategischen Personalgewinnung und -bindung im Non-Profit-Bereich. Mehr Informationen auf dieser Website: https://www.bibliotheksverband.de/personalgewinnung-wie-wir-dem-fachkraeftemangel-aktiv-begegnen

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KI-Box Klima auch in 2026 erhältlich

Auch 2026 können wieder KI-Klimaboxen kostenfrei ausgeliehen werden. Das Angebot richtet sich an Bildungsorte ab Klasse 8 und ermöglicht einen niedrigschwelligen Einstieg in die Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz und natürlicher Klimaschutz.

Die Boxen werden von kosmos b – Bildung. Begegnung. Beteiligung. bereitgestellt und enthalten verschiedene Bausätze, Spiele sowie aktivierende Bildungsmaterialien. Damit lassen sich unterschiedliche Projekte und Workshops umsetzen, in denen Jugendliche die Zusammenhänge von KI und Klimaschutz praktisch erkunden können.

Ergänzend stehen mehrere Online-Selbstlernkurse zur Verfügung, die die Inhalte der Box vertiefen und bei der Durchführung der Projekte unterstützen.

Die Teilnahmebedingungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich online: https://ki-box-klima.de/anmeldung/

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Wenn Dark Romance im Jugendzimmer landet: Was Lehrkräfte wissen sollten

Jugendliche greifen wieder häufiger zu gedruckten Büchern und lassen sich bei ihrer Auswahl stark von Social-Media-Plattformen inspirieren, etwa von Trends auf TikTok oder Instagram. Besonders gefragt ist derzeit das Genre „Dark Romance“.

Diese Romane erzählen oft von düsteren Liebesgeschichten und spielen mit Machtverhältnissen, Grenzüberschreitungen und problematischen Beziehungsmustern. Neben unkonventionellen sexuellen Vorlieben tauchen darin auch Themen wie aufgezwungene Intimität oder Stalking auf. Das sorgt bei vielen Eltern und Lehrkräften für Besorgnis.

Ein Beitrag des Deutsches Schulportal plädiert jedoch dafür, den Trend nicht einfach zu ignorieren. Stattdessen könne er ein Anlass sein, mit Jugendlichen über Beziehungen, Grenzen sowie über Darstellungen von Liebe und Sexualität in Medien zu sprechen. Damit eröffnet das Thema auch Chancen, Sexual- und Medienkompetenz gezielt zu stärken.

Der vollständige Artikel ist hier zu finden:
https://deutsches-schulportal.de/schule-im-umfeld/dark-romance-im-jugendzimmer-was-lehrkraefte-jetzt-wissen-muessen/

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Wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie: Die SWOT-Analyse als Vorbereitung zur strategischen Positionierung

In unserer Fortbildung „Den roten Faden finden – wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie“ erarbeiten sich die Teilnehmer*innen eine Bibliotheksstrategie für die nächsten Jahre. Hierbei kommen Methoden und Denkansätze zum Einsatz, die einem in dem Strategieprozess helfen können. Ein paar Beispiele stellen wir in unserer Blogreihe vor. Im aktuellen Beitrag geht es um die SWOT-Analyse.

Bereits veröffentlicht wurde der Artikel „Die Analyse der Bibliothek und des Umfelds“. Ein weiterer wichtiger Baustein zur strategischen Analyse und als Vorbereitung zur strategischen Positionierung ist die SWOT-Analyse. In dieser Methode werden die Stärken (Strength) und Schwächen (Weakness) einer Bibliothek, den Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) des Umfeldes gegenübergestellt. Die Methode öffnet den Blick, da hierfür nicht nur intern die Stärken und Schwächen angesehen werden, sondern auch das Umfeld mit in den Blick genommen wird.

Wie sieht eine SWOT-Analyse aus?

Eine SWOT-Analyse ist eine Matrix, in der positive Aspekte den negativen gegenübergestellt werden. Dies wird einmal mit dem Blick auf die Bibliothek (intern) und einmal mit dem Blick auf das Umfeld gemacht.

Um diese Matrix ausfüllen zu können, ist es wichtig eine solide Analyse der Bibliothek (intern /extern) gemacht zu haben. An der Qualität der Vor-Analyse hängt nun auch die Aussagekraft der SWOT-Analyse. Es ist zu beachten, dass eine SWOT-Analyse Zustände und keine Strategien beschreibt. Strategien werden erst im Anschluss abgeleitet.

So könnte zum Beispiel eine fertige SWOT-Analyse einer Bibliothek aussehen:

Daraus ergeben sich in diesem Beispiel nun 4 mögliche Strategieplanungen bzw. Herangehensweisen:

  1. Stärken-Chancen-Strategie:
    • Stärke „Pädagogisches und Informationskompetentes Personal“ + Chance „Informationskompetenzvermittlung wird in Kommune als nötig angesehen“ = Informationskompetenz bewerben und ausbauen
    • Stärke „Pädagogisches und Informationskompetentes Personal“ + Chance „einziger nicht kommerzieller Aufenthaltsort für Kinder“ = Aufenthaltsort mit Angeboten für Kinder ausbauen
  2. Schwächen-Chancen-Strategie:
    • Schwäche „kleine Räumlichkeiten“ + Chance „einziger nicht kommerzieller Aufenthaltsort für Kinder“ = Raum anpassen und für Ausbau werben
    • Schwäche „mangelhafte technische Ausstattung“ + Chancen „Informationskompetenzvermittlung wird in Kommune als nötig angesehen“ + „sozialen Medien sind gesamtgesellschaftliche genutzt“ = für technische Ausstattung für Informationskompetenzvermittlung werben und anpassen
  3. Stärken-Risiken-Strategie:
    • Stärke „gute Zusammenarbeit mit Kita und Schule“ + Risiko „sinkendes Leseinteresse“ = Ausbau der Lesemotivationsförderung mit Partnern
  4. Schwächen-Risiko-Strategie (sogenannte Verteidigungsstrategie):
    • Schwäche „schwaches Image bei Entscheidern in Kommune“ +  Risiko „Budgetkürzungen“ = Lobbyarbeit verstärken, Drittmittelakquise

Fazit:

Vorteile dieser Methode: Eine SWOT-Analyse ist einfach, sie gibt einen Überblick und offenbart Zusammenhänge und Lücken, die im Alltag sonst untergehen.

Nachteil dieser Methode: Die Qualität der Aussagen hängt von der Qualität der Voranalyse der Bibliothek und des Umfelds ab. Die Aussagen sind nicht mit Zahlen unterlegt.      

(Der Beitrag ist in ähnlicher Form bereits am 30.05.2018 erschienen)

Über das Qualifizierungsprogramm „Den Roten Faden finden – Wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie“:
Strategisch denken und handeln und das Ziel vor Augen haben: Damit aus guten Ansätzen starke Bibliotheken werden, darf eines nicht fehlen, der rote Faden – die Bibliotheksstrategie! Mit diesem Weiterbildungsangebot der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken, bestehend aus vier Workshops, machen sich maximal zehn Bibliotheken auf den Weg und erarbeiten ihre eigene Bibliotheksstrategie für die nächsten Jahre. Die Verschriftlichung des Bibliothekskonzeptes erfolgt durch die Bibliotheksleitung und wird von der Fachstelle und der Dozentin eng begleitet. Mehr als 40 NRW-Bibliotheken haben diese Fortbildung in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich durchlaufen.

                                             

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Schulbibliotheken in Baden-Württemberg – Forschungsprojekt mit der Hochschule der Medien

Im Sommersemester 2025 widmeten sich Studierende der Fakultät Information und Kommunikation der Hochschule der Medien dem Thema Schulbibliotheken in Baden-Württemberg. Unter der Leitung von Frank Raumel entstanden fundierte Porträts ausgewählter Schulbibliotheken. Die Arbeiten geben Einblick in die Arbeitsrealität vor Ort und zeigen zugleich die vielfältigen Potenziale dieser zentralen Bildungseinrichtungen auf. Das Forschungsprojekt des dbv Landesverbands mit der Hochschule der Medien beleuchtet 13 Schulbibliotheken in Baden-Württemberg. Mehr Informationen auf dieser Website https://bw.bibliotheksverband.de/neuigkeiten-termine/neuigkeiten/45/forschungsprojekt-schulbibliotheken-in-baden-wuerttemberg

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Netzwerk Bibliothek Medienbildung – zwei Mitschnitte zum Thema KI in der Mediathek verfügbar

Zwei Online-Seminare aus dem Pool von Netzwerk Bibliothek zeigen, wie Bibliotheken das Thema Künstliche Intelligenz in ihre Bildungsangebote aufnehmen können.

Im Seminar „KI-Kompetenz fördern: Methoden für junge Zielgruppen“ stellt Julian Kasten praxisnahe Ansätze vor, mit denen sich das Thema KI mit Kindern und Jugendlichen in der Bibliotheksarbeit aufgreifen lässt. Im Mittelpunkt stehen Methoden, die dabei helfen, Funktionsweisen von KI verständlich zu machen und gleichzeitig einen reflektierten Umgang mit KI-Anwendungen zu fördern.

Einen anderen Schwerpunkt setzt das Online-Seminar „Recherchetraining mit KI als Angebot von Bibliotheken“. Hier zeigt Lambert Zumbrägel, wie KI-Tools sinnvoll in Recherchetrainings integriert werden können. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie sich klassische Informationskompetenz mit neuen KI-gestützten Rechercheformen verbinden lässt.

Beide Seminare stehen im Materialpool von Netzwerk Bibliothek zur Verfügung und bieten Bibliotheken konkrete Anregungen für eigene Bildungsangebote rund um KI.