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#DigitiativeNRW: Darum sollten sich Bibliotheken mit ChatGPT beschäftigen

ChatGPT ist in aller Munde. Bisher sind KI-Instrumente wie ChatGPT häufig noch sehr ungenau. Aber sie werden immer besser. Und: Sie sind gekommen, um zu bleiben. Daher sollten sich auch Bibliotheksbeschäftigte mit dem Thema „Textgenerierender KI“ auseinandersetzen.

ChatGPT kann auf eine Vielzahl von Texten und Informationen zugreifen, um Antworten auf Fragen zu finden. Und das innerhalb von Sekunden.

Wer möchte, kann sich das angezeigte Ergebnis noch nach verschiedenen Parametern anpassen lassen. So kann die KI den Text in einem Absatz oder hinsichtlich eines Aspektes zusammenfassen. Oder auch auch auf eine bestimmte Zielgruppe zuschneiden, zum Beispiel auf ein Grundschulkind. Dies funktioniert auch mit langen Artikeln, die nicht von der KI generiert wurden.

Allerdings zeigt ChatGPT bei von der KI generierten Texten keine Quellenangaben zu den Informationen an, da es als Sprachmodell nicht darauf trainiert wurde, Quellen zu identifizieren oder anzugeben. Um aber zuverlässige Informationen zu finden, kann ChatGPT so gesteuert werden, dass es nur auf vertrauenswürdige Quellen zugreift.

So antwortet das Tool auf den Befehl: „Definiere ChatGPT und nutze nur deutsche Nachrichtenquellen“:

ChatGPT als Recherche-Tool

Interessierte können mit dem Tool auch nach bestimmten Quellen für Informationen recherchieren – zum Beispiel zum Thema „Drittes Reich“ nach Websites, die sich speziell für Schulkinder eignen.

Neben dem Ergebnis weist das Tool in einem separaten Absatz am Ende auch daraufhin, „dass Schüler bei der Recherche zu diesem Thema von einem Lehrer oder einer Lehrerin begleitet werden sollten, um sicherzustellen, dass die Informationen angemessen sind und das Verständnis der Schülerinnen und Schüler nicht überfordern.“ Ein Hinweis, der auch von einem Bibliothekar sein könnte….

ChatGPT kann auch bei der Arbeit mit Suchmaschinen unterstützen. Das Tool kann Suchparameter und Filter vorschlagen, um ein Suchergebnis auf bestimmte Quellen wie zum Beispiel „akademische Websites“ einzugrenzen.

Das Tool kann auch Zeitschriften, Magazine oder Bücher zu einem Thema vorschlagen – inklusive einer kurzen Erklärung, warum dieses Medium nützlich ist.

Fazit: Textgenerierende KI-Tools wie ChatGPT können Nutzer*innen bei der Recherche von Informationen unterstützen. Auf längere Sicht können sie den Auskunftsdienst in Bibliotheken unterstützen und verändern. Daher ist es wichtig, dass Bibliothekare verstehen, wie diese Tools funktionieren, sie auch anwenden können. Und natürlich auch kritisch einschätzen.

Und was sagt ChatGPT dazu?

Wie seht Ihr den Einsatz von ChatGPT im Bibliothekswesen? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

P.S.: Dieser Text basiert noch auf der Chat GPT3-Version.

Nachrichtenbild
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Nachhaltigkeit in Bibliotheken: Ratgeber mit Best-Practice-Beispielen

Der Schweizer Bibliotheksverband Bibliosuisse hat einen Ratgeber zu Nachhaltigkeit in Bibliotheken veröffentlicht. Der Ratgeber will Bibliotheken die Arbeit erleichtern, indem er erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte vorstellt, die in Bibliotheken bereits umgesetzt wurden. Der Ratgeber basiert auf einer Studienarbeit und bündelt Informationen aus Online-Ressourcen, Social-Media-Beiträgen, aus der Kommunikation von Bibliotheken und weiteren Quellen. Er stellt Projekte vor, mit denen Bibliotheken zu den Nachhaltigkeitszielen der Agenda
2030 beitragen können. Mehr Informationen unter https://www.bibliosuisse.ch/Portals/0/Bibliosuisse%20Ratgeber%20Nachhaltigkeit%20in%20Bibliotheken%20DE%20web_1.pdf

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Frankfurter Rundschau: Über die Wechselwirkung von öffentlichem Raum und Bibliotheken

Welche Parallelen und Analogien existieren zwischen den Sphären Stadtentwicklung und Bibliotheken? Der Autor Robert Kaltenbrunner nähert sich dieser Frage in der Frankfurter Rundschau online anhand von 5 Thesen:
1. Die mediatisierte Öffentlichkeit wird die räumlich erfahrbare nicht ersetzen – und sie wird auch nicht als Ersatz empfunden.

2. Der öffentliche Raum wird zunehmend uneinheitlich und hybrid.

3. Der öffentliche Raum hat keine zeitlose Bedeutung – aber eine grundlegende.

4. Die Dialektik von öffentlichem und privatem Raum geht über in eine Dialektik wechselhaft besetzter Orte.

5. Eine monokausale Verbindung zwischen Öffentlichkeit und Gestaltung gibt es nicht.

https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/bibliotheken-zwischen-buechern-eine-loesung-92187803.html

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Online-Seminar „Digitalstrategien für Bibliotheken / Anmeldung bis 24.04.23

Das Seminar des ZBIW richtet sich an Beschäftigte Wissenschaftlicher und Öffentlicher Bibliotheken, die für ihre E-Learning-Angebote eine sinnhafte Digitalstrategie entwickeln möchten und dazu explizite Lösungen für das Gelingen einer Digitalstrategie benötigen.

Ziel des Workshops ist es, eine ganzheitliche Digitalstrategie für die Bibliothek zu erstellen – statt bestehende Angebote „nur“ durch E-Learning zu ergänzen. Dazu orientiert sich der Workshop nicht zuerst an der Technik, sondern an den Menschen aus den Zielgruppen der Bibliothek. Es wird erläutert, wie zunächst Aufmerksamkeit für digitale Angebote erzeugt und im zweiten Teil, wie diese in den Veranstaltungen nachhaltig aufrechterhalten werden kann. Abschließend werden die erstellten Lösungen zusammen mit dem Dozent in einem Einzelcoaching besprochen, inklusiv individuellem Feedback.

Das Seminar findet zwischen dem 05. und 19.06.23 statt. Eine Anmeldung ist bis zum 24.04.23 möglich.

Mehr Informationen unter https://www.th-koeln.de/weiterbildung/digitalstrategien-fuer-bibliotheken—wie-sie-aufmerksamkeit-fuer-und-in-ihren-angeboten-erzeugen_98440.php

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Deutschlandfunk: Kommentar zur Situation der öffentlichen Bibliotheken

Auf Deutschlandfunk Kultur beklagt der Bibliothekar Marius Müller das stille Sterben der Bibliotheken in Deutschland. Er fordert stattdessen eine bessere Ausstattung und finanzielle Unterstützung der Bibliotheken – am besten mithilfe eines Bibliotheksgesetzes, indem Bibliotheken als Pflichtaufgabe der Kommunen festgeschrieben sind. Über ein solches Gesetz verfügen nach seinen Angaben bereits mehr als die Hälfte der EU-Staaten.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommentar-geld-bibliotheken-100.html

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Hückeswagen: Freundeskreis macht im Stadtrat Werbung für die Stadtbibliothek

Der Freundeskreis der Stadtbibliothek hat im Vorfeld der nächsten Ratssitzung zum Haushalt einen Brief an alle Ratsmitglieder geschickt, in dem er die jüngere Bilanz seiner Zusammenarbeit mit der Bibliothek auflistet. Damit will der Freundeskreises deutlich machen, für wie bedeutsam viele Bürgerinnen und Bürger die Stadtbibliothek halten. Mehr Informationen unter https://rp-online.de/nrw/staedte/hueckeswagen/werbung-in-der-politik-fuer-die-hueckeswagener-stadtbibliothek_aid-85724153

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Bewerbungsstart für Gütesiegel Buchkita / 31.05.23

Kindergärten und Kitas können auch dieses Jahr wieder das „Gütesiegel Buchkita“ erhalten. Ausgezeichnet werden Einrichtungen, die im Bereich der frühkindlichen Leseförderung besonderes Engagement zeigen. Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2023 unter www.guetesiegel-buchkita.de/bewerbung eingereicht werden. Die Auszeichnung wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Deutschen Bibliotheksverband (dbv) organisiert, Schirmherr ist der Kinderbuchautor und Illustrator Paul Maar. Mehr Informationen unter https://www.guetesiegel-buchkita.de/bewerben/bewerbungsverfahren.html

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Save the Date: Online Fachtag „Rettet Ratte Rieke! – Das Escape Game zur Leseförderung in Bibliotheken“ am 15.06.2023

Im ersten Teil des Fachtags führt Referentin Janina Wiegand in die vielfältigen Möglichkeiten und Potentiale von Escape Games in Bibliotheken ein. Anschließend stellt Bildungspartner NRW das Escape Game „Rettet Ratte Rieke!“ vor: Gefangen in der Bibliothek schafft es Ratte Rieke als Lesemuffel nicht, aus ihrem Gefängnis zu entfliehen. Zum Glück helfen ihr Schüler*innen, indem sie Leserätsel für Ratte Rieke lösen. Die Bildungs-App BIPARCOURS leitet die Kinder durch die Bibliothek, lässt sie Stück für Stück den Aufenthaltsort der Ratte ausfindig machen und ihren Kidnapper überführen. Eingebettet in zahlreiche digitale und analoge Rätsel, fördert das Spiel lehrplanbezogen die Lesekompetenzen von Grundschüler*innen und ergänzt so optimal den Deutschunterricht. Das Escape Game ist für alle Bibliotheken in NRW kostenlos und kann für Schülergruppen individuell angepasst werden. Auf der Veranstaltungsseite von Bildungspartner NRW finden Sie in Kürze das Programm und die Anmeldung: https://www.bildungspartner.schulministerium.nrw.de/Bildungspartner/Die-Bildungspartner/Veranstaltungen/

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Digital-Kompass: Gemeinsam digitale Barrieren überwinden

Am 22. Februar 2023 eröffnete Bundesministerin Steffi Lemke die Auftaktveranstaltung des „Digital Kompass“ und gab den Startschuss für das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) geförderte Projekt. Ziel des Digital-Kompasses ist es, vielfältige Angebote für Menschen mit Sinnes- und Mobilitätsbeeinträchtigungen zu schaffen und eine digitale Teilhabe zu ermöglichen.

Der Digital-Kompass ist ein Verbundprojekt von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz (DsiN) e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund (DSB) e.V., dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbund (DBSV) e.V., der Universität Vechta und der Verbraucher Initiative.

Mehr Informationen unter https://www.digital-kompass.de/

Quelle: InfoDigital 23-03 der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Stuttgart

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Fröndenberg: Bibliothek präsentiert sich modern

Nachdem die letzten Coronamaßnahmen gefallen sind, kann sich die Stadtbibliothek Fröndenberg auf zahlreiche Besuche freuen. Die Bibliothek hat sich in den vergangenen Jahren im Rahmen unseres „Roter Faden“-Strategieprozesses modernisiert. Die Bibliothek lebt ihre Rolle als Wohlfühl- und Aufenthaltsort, der über die Stadtgrenzen hinweg bekannt ist. Neben Lesecafé und Veranstaltungen nimmt man erstmals an der Nacht der Bibliotheken teil. Außerdem ist stellt die Bibliothek einen Ort zum ungestörten Stillen und Wickeln bereit, was bei jungen Eltern sehr gut ankommt.

Quelle: https://www.wp.de/staedte/menden/froendenbergs-stadtbuecherei-als-erlebnisort-kennenlernen-id237900737.html