Alle Artikel mit dem Schlagwort “Fortbildung

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Neues Fortbildungsprogramm für Öffentliche Bibliotheken 2. Halbjahr 2022


Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW hat ihr neues Fortbildungsprogramm für das zweite Halbjahr 2022 veröffentlicht, das sie in Kooperation mit dem ZBIW der TH Köln anbietet: 15 verschiedene Themen stehen auf der Agenda, die Teilnahme an den Weiterbildungen sind für die Beschäftigten aus Öffentlichen Bibliotheken in NRW kostenfrei. Aufgrund der großen Nachfrage werden einige Themen erneut angeboten, andere sind neu hinzugekommen: beispielweise agile Methoden, Influencer-Marketing oder Innovationsmanagement und Trendbeobachtung in Bibliotheken.

Es werden einige Fortbildungen digital angeboten, was nach umfassenden Befragungen weiterhin sehr gewünscht wird. Angebote, für die eine Präsenz vor Ort besonders bedeutsam ist, finden in Tagungsräumen Öffentlicher Bibliotheken statt.

Das Fortbildungsprogramm für Öffentliche Bibliotheken NRW ist Teil der Landesförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW. 

Zu Programm und Anmeldung: https://www.th-koeln.de/weiterbildung/fuer-oeffentliche-bibliotheken-in-nrw_5876.php


7.01 Recherchetraining für Facharbeiten – eine Einführung für Öffentliche Bibliotheken

7.02 Escape Games in der Bibliotheksarbeit

7.03 Bibliothek der Dinge – von der Idee bis zum Konzept

7.04 Agile Methoden für Bibliotheken – eine Einführung

7.05 TikTok für Öffentliche Bibliotheken

7.06 Interaktives Storytelling in der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit

7.07 Workshop: Bibliotheksangebote für https://www.th-koeln.de/weiterbildung/workshop-bibliotheksangebote-fuer-schulen-und-kitas-digital-ergaenzen_94237.phpSchulen und Kitas digital ergänzen

7.08 Diverse Teams: mit Vielfalt zum bibliothekarischen Dreamteam

7.09 Auftreten in Videos und Tutorials der Bibliothek – mediengerecht sprechen

7.10 Kooperationspraxis in Bibliotheken: Kooperationen aufbauen und pflegen

7.11 Influencer-Marketing in Öffentlichen Bibliotheken aufbauen

7.12 Bibliothekarisches Zahlenmaterial aufbereiten und präsentieren

7.13 Innovationsmanagement und Trendbeobachtung für Bibliotheken

7.14 Agenda 2030 – Öffentliche Bibliotheken auf dem Weg zur ökologischen Nachhaltigkeit

7.15 Die Lebenswelten von Jugendlichen als wichtige Zielgruppe der Bibliothek verstehen und ihr Potenzial entdecken

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Bibliothekarische Fortbildungen auf einen Blick

Die Webseite library-thing.de ist eine zentrale Plattform im Bereich der bibliothekarischen Fortbildung. Sämtliche auf library-training.de veröffentlichten Fortbildungsangebote werden aus frei verfügbaren Quellen täglich aktualisiert. Der Metadaten-Harvester von library-training.de wertet RSS-Feeds, strukturierte HTML-Seiten, JSON-Dateien oder offene XML-Schnittstellen aus und ist damit genauso aktuell wie die ausgewerteten Quellen selbst.

Link: https://www.library-training.de/quellen.php

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HdM Stuttgart bietet Certificate of Advanced Studies (CAS) Bibliothekspädagogik an

Die Hochschule der Medien in Stuttgart (HdM) bietet einen neuen Weiterbildungsabschluss für Bibliothekspädagogik auf Masterniveau an. Das Certificate of Advanced Studies (CAS) Bibliothekspädagogik bündelt drei inhaltlich passende Weiterbildungsmodule und verleiht nach erfolgreichem Abschluss das Certificate of Advanced Studies. Mit diesem Zertifikat erwerben Teilnehmende einen Weiterbildungsabschluss auf Masterniveau. Die Hochschule der Medien bietet als einzige deutsche Hochschule ein CAS an und reagiert damit auf die unterschiedlichen Weiterbildungsbedarfe im Bibliothekssektor.

Die nächsten Module, die für das CAS Bibliothekspädagogik belegt werden können:
** Teaching Literacy; Start 11.02.2022; Dozent Dr. Wolfgang Eckart
** Lernort Bibliothek; Start 01.04.2022; Dozent Prof. Dr. Richard Stang
** Teaching Library; Start 28.10.2022; Dozent Dr. Wilfried Sühl-Strohmenger 

Weitere Informationen und die Möglichkeit, die Module zu buchen unter https://www.hdm-weiterbildung.de/zertifikatskurse/cas-bibliothekspaedagogik

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Freie Plätze im Online-Seminar „Bibliothek der Dinge – von der Idee bis zum Konzept“ (17.-31.01.22)

Vom 17. bis 31. Januar 2022 findet unser Online-Seminar „Bibliothek der Dinge – von der Idee bis zum Konzept“ mit Dozent Christoph Höwekamp statt. Es richtet sich an Beschäftigte Öffentlicher Bibliotheken, die Angebote in diesem Bereich aufbauen oder innovativ weiterentwickeln möchten.

Weitere Informationen:

https://www.th-koeln.de/weiterbildung/bibliothek-der-dinge—von-der-idee-bis-zum-konzept_84287.php

Da kurzfristig wenige Plätze frei geworden sind, melden Sie Ihr Interesse bitte per Mail an zbiw@th-koeln.de

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Webinarreihe zur Barrierefreiheit ab morgen!

Das Institut für Menschenrechte setzt die Reihe der Fortbildungen zum Thema Barrierefreiheit ab morgen fort.

Webinar 1, 19.10.2021, 15-16 Uhr: Sprache und Bildsprache über Behinderung

Webinar 2, 28.10.2021, 10-11 Uhr: Rassismuskritische Sprache

Webinar 3, 02.11.2021, 10-11 Uhr: Gendersensible Sprache in Bibliotheken

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Information und die Anmeldung ist auf der Webseite: Deutsches Institut für Menschenrechte zu finden.

Quelle: Fortbildung in Bibliotheken

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Zertifikatskurs „Fit für die Zukunft“ – Jetzt anmelden!

Vom 29. April bis 15. Dezember 2021 findet der nächste Zertifikatskurs „Fit für die Zukunft“  statt. In fünf Modulen werden zentrale Aspekte zu Strategien, Finanzen, Personal, Geschäftsmodellen, Marketing, Controlling, Leadership und Wandel vermittelt.

Der Kurs richtet sich an Beschäftigte Öffentlicher Bibliotheken, die zukünftig Leitungs- und Führungsaufgaben übernehmen wollen oder ihre bestehenden Kenntnisse vertiefen und reflektieren möchten.

Das Angebot ist Teil der Landesförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW und wird für Beschäftigte aus Öffentlichen Bibliotheken in NRW zu 80% von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW gefördert.

Der Kurs ist für alle Interessierten aus dem deutschsprachigen Raum offen, Anmeldungen sind bis zum 29. März möglich.

Mehr Informationen und Anmeldung unter:

https://www.th-koeln.de/weiterbildung/zertifikatskurs-fit-fuer-die-zukunft_56263.php

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Fortbildung: Kooperationen zur Sprachförderung, Frist 30.09.20

Eine Fortbildung aus dem Angebot des ZBIW und der Fachstelle ist noch nicht ausgebucht. Die Anmeldefrist ist der 30.09.2020, die Teilnahme ist für Beschäftigte aus NRW-Bibliotheken wie immer kostenfrei.

Die Fortbildung Nummer 07.09 „Sicher und professionell die Bibliothek präsentieren“ ist mittlerweile ausgebucht, daher wurde der weiterführende Text aus diesem Beitrag gelöscht.

Fortbildung Nummer 07.10 „Die Öffentliche Bibliothek als Kooperationspartner in der Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen“ wird von Anja Warnkross von Bildungspartner NRW durchgeführt. Auch hier handelt es sich um ein Online-Format mit zwei vierstündigen Treffen und einer Selbstlernphase, die Sie sich flexibel einteilen können.
Am Ende des Seminars
» sind Sie in der Lage, Ihre eigenen Lernangebote für Schulen hinsichtlich ihrer
Potenziale für die sprachliche Bildung zu reflektieren – z. B. Kamishibai, Bilderbuchkino
oder Trainings und Workshops,
» können Sie eigene Angebote für Schulen zur gezielten und differenzierten sprachlichen Bildung nutzen,
» verfügen Sie über konkrete Einblicke in schulischen Fachunterricht unter dem Blickwinkel der Sprachbildung,
» haben Sie Ideen für Schulen entwickelt, mit in der Bibliothek zur Verfügung stehenden Medien etc. in einer Laborsituation die Nutzung von Mehrsprachigkeit für den Unterricht auszuprobieren,
» haben Sie sich mit anderen Bibliotheken ausgetauscht und Ihr berufliches Netzwerk erweitert.

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Zertifikatskurs XPRTN für das Lesen

An dieser Stelle nochmal ein Hinweis auf den neu aufgelegten Zertifikatskurs „XPRTN für das Lesen“ des ZBIW der TH Köln. Der Kurs startet im März 2020. Anmeldungen sind noch bis zum 15. Januar 2020 möglich.

Der Zertifikatskurs ist Teil der Landesförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW und wird für Beschäftigte aus Öffentlichen Bibliotheken in NRW zu 80% gefördert. Der zu zahlende Eigenanteil beträgt 360,- €.

Noch sind Plätze frei 😉

Weitere Informationen rund um den Kurs finden Sie hier.

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dbv-Webinar „Azubi gesucht!“ am 14.11.2019

Die dbv-Kommission für Interkulturelle Bibliotheksarbeit veranstaltet am 14. November 2019 ein Webinar, welches Bibliotheken neue Ansätze für die Suche nach Auszubildenden bieten soll. Von 10:00 bis 11:30 Uhr werden Strategien für eine Neupositionierung auf dem Arbeitsmarkt und Ansprache der potentiellen Auszubildenden aufgezeigt. Migrant*innen werden als besondere Zielgruppe in den Blick genommen. Interessierte können sich über die Plattform Edudip kostenlos für das Webinar anmelden.

Quelle:
dbv- „Azubi gesucht! Mit neuen Strategien zu neuen Zielgruppen“ ( 23.10.2019), online verfügbar unter: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/fachveranstaltungen-und-webinare/webinare/azubi-gesucht-mit-neuen-strategien-zu-neuen-zielgruppen.html

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Erfolgsstory Roter Faden – Bibliotheken sind (wieder) Thema!

Freudiges Stimmengewirr liegt in der Luft. Die hohen Außentemperaturen tun der Wiedersehensfreude keinen Abbruch. Aufeinander treffen zehn Bibliotheksleitungen, die in den ersten zwei Durchgängen an der Fortbildung „Den roten Faden finden – wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie“ unter Federführung von Sonja Bluhm und der fachlichen Begleitung der Fachstelle teilnahmen. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Klassentreffen an; ein Treffen mit dem Ziel einen Blick zurück zu werfen.

Was bewirkte das Bibliothekskonzept nach ein bis zwei Jahren in den Bibliotheken vor Ort? Wissend der Tatsache, dass konzeptionelle Arbeit anspruchsvoll und zeitaufwendig ist, stellt sich die Frage: Lohnt sich die Mühe?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage kann und wird es nicht geben. Im Folgenden sind drei Facetten beleuchtet, auf die sich ein Konzept konkret auswirkt.

fachlich

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Fachlich

In einem Punkt sind sich die meisten Anwesenden einig. Ein Konzept führte zu einer Professionalisierung. Nicht nur in der eigenen Arbeit, sondern auch in der Wahrnehmung von außen. Die Akzeptanz der Bibliothek ist Mancherorts „so hoch wie nie“. Andernorts ist der fachliche Inhalt der Konzeption so überzeugend, dass die Verwaltung die Bibliothek als Best-Practice Beispiel für andere Kultureinrichtungen heranzieht.

Auch der Eindruck in der Politik ändert sich. Auf Grundlage der Konzeption fordern Fraktionen eine zukunftsweisende Weiterentwicklung der Bibliothek.

Neue Bildungspartnerschaften und Veranstaltungsangebote entstehen, interne Abläufe neu gedacht. Dies führt dazu, dass die Bevölkerung ebenfalls auf die Veränderungen reagiert. Besucherzahlen und Ausleihzahlen steigen. Die Angebote der Bibliothek entwickeln sich so gut, dass die Nachfrage mit den vorhandenen Ressourcen nicht zu decken ist. Hier kann nun klar kommuniziert werden, was leistbar ist und wo das Angebot zwangsläufig Grenzen finden muss. „Es ist hilfreich, wenn die Kunden den Bedarf direkt an die Verwaltung herantragen“. So bleibt die Bibliothek in Bezug auf die notwendige Ausstattung präsent.

Die Entwicklungen von Kommune zu Kommune sind unterschiedlich. Aber eins ist geschafft – die Bibliothek ist (wieder) Thema!

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Persönlich

Nicht nur fachlich lassen sich Veränderungen feststellen. Vielmehr führt der Weg der Konzepterstellung auch zu persönlichen Erkenntnissen. Wie weit diese um sich greifen ist ebenfalls unterschiedlich. Sie reichen von der Frage „Bin ich hier eigentlich noch richtig?“ bis hin zu neuem Mut und offensivem Auftreten.

Die Frage „Bin ich hier eigentlich noch richtig?“ soll nicht als Platzhalter für eine Sinnkrise stehen. Sie bildet vielmehr die Realität in Klein- und Mittelstadt Bibliotheken ab. Denn meistens stellt sich beim Blick auf die Analysen heraus, dass das IST dem SOLL weit hinterherhinkt. In der Regel liegt dies nicht am mangelnden Engagement der Bibliotheksleitungen, sondern an der zögerlichen Investitionsbereitschaft von Kommunen für Ihre Bibliotheken. Unter der Gesamtschau der Rahmenbedingungen ist die aufgeworfene Frage mitunter also zu recht zu stellen.

Auf der anderen Seite liefert ein Konzept die nötige Sicherheit, um souverän aufzutreten. Das Vorbringen von schwierigen Themen fällt leichter, wenn fachlich fundierte Tatsachen im Hintergrund stehen. Dies erleichtert eine klare Position zu einem Thema, dass auch im Diskurs vertretbar ist.

„NEIN sagen“ spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. Fast alle Anwesenden sind sich darüber einig, dass das „NEIN sagen“ ein schwieriger Lernprozess ist, den die Konzepterstellung klar begünstigt. Zu wissen, dass es mit den vorhandenen Ressourcen nicht möglich ist „Alles für Alle“ anzubieten wirkt entlastend. Das Wissen darüber, was möglich ist gibt Sicherheit.

Das oftmals vorhandene Bauchgefühl wird durch Zahlen und Fakten untermauert, die nicht ohne Weiteres wegzuwischen sind. Das führt dazu, Entscheidungsträger von der Sache zu überzeugen.

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Finanziell

Überzeugte Entscheidungsträger finden sich in so mancher „Roter Faden- Kommune“.

In der Konsequenz wirkt sich das auf die finanzielle Lage der Bibliothek aus. Durchsetzen von Stellenentfristungen, Realisierung von Nachbesetzungen und Höhergruppierungen sowie Einrichtung von neuen Stellen sind Ergebnisse daraus.

Auch angepasste Etas sind die Folge. Manche einmalig, andere dauerhaft. So hat eine Mittelstadt ihren Medienetat von 20.000€ auf 60.000€ verdreifacht! An anderer Stelle gibt es erstmalig einen eigenen Etat für Veranstaltungen. Anderswo wirbt die Konzeption großzügige Spenden für die Neumöblierung ein.

Die Mittel zur RFID-Einführung und Umsetzung von Neumöblierungskonzepten stehen anstandslos bereit. Es gibt sogar erste konkrete Ideen bei Neubaufragen und Standortwechseln.

Ohne Frage ist der gangbare Weg der Konzepterstellung nicht ohne Fleiß, Mühe und Anstrengung zu gehen.

Der Eingangsfrage „Lohnt sich die Mühe?“ steht am Ende jedoch ein klares und strahlendes JA der Anwesenden gegenüber!