Alle Artikel mit dem Schlagwort “Leseförderung”

Lebenslanges Lernen

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Bad Salzuflen: Lese-Club in leichter Sprache will Lesekompetenz stärken

Die Volkshochschule Bad Salzuflen bietet in Kooperation mit dem Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Detmold und der Stadtbücherei Bad Salzuflen einen Lese-Club in leichter Sprache an. Das Angebot will Menschen mit geringer Lesekompetenz den Spaß am Lesen vermitteln. Gemeinsam werden Texte in leichter Sprache gelesen und besprochen. Die Bücherei wird dafür Medien in Leichter Sprache bereitstellen. Über eine Führung sollen die Teilnehmer die Angebote der Stadtbücherei kennenlernen. Geplant ist zudem eine Lesung in leichter Sprache in der Bibliothek.

Die leichte Sprache ist eine auf maximale Verständlichkeit hin angelegte Variante der Schriftsprache. Sie wurde von Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt und folgt einem Regelkatalog. Dieser wird u.a. vom Netzwerk Leichte Sprache und Inclusion Europe herausgegeben.

Quelle: Website Lippische Zeitung: „Leichte Sprache stärkt Lesekompetenz in Bad Salzuflen“ (14.02.2020), online unter : https://www.lz.de/lippe/bad_salzuflen/22696223_Leichte-Sprache-staerkt-Lesekompetenz-in-Bad-Salzuflen.html?fbclid=IwAR1DwddU2lhjNRhRX-EzBnrzkBPrb1GA-WZ-IET2bXCQ0IK3BAY444JlkNg

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Argumente für das Lesenlernen mit Comics

Auf Orf.at wurde ein Beitrag über das Lesenlernen mit Comics veröffentlicht, welcher sich u.a. mit Vorbehalten gegenüber dem Medium beschäftigt. Häufig würde Comics beispielsweise der Einsatz „mangelhafter Sprachformen“ (Stichwort: „Tschack“, „Bumm“, „Bäng“) zugeschrieben sowie der hohe Bildanteil.

Peter Rinnerthaler von der Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (STUBE) sieht in diesen Gestaltungsmitteln eher einen innovativen Umgang mit Sprache. Zudem könne die Hybridform aus Bild und Text vor allem einen hilfreichen Übergang vom Bilderbuch zu längeren Fließtexten darstellen, so Rinnerthaler. Comics enthielten mehr Text  als Bilderbücher, ohne jedoch vollständig auf die Bildebene verzichten zu müssen.

Rinnerthaler kennt nur zwei Gründe gegen das Lesenlernen mithilfe von Comics: „Schlechte Comics und Comics, die das Kind überfordern.“ Für herkömmliche Kinderbücher gelte das jedoch genauso. Den Beitrag, indem auch Mitarbeitende der Stadtbüchereien Wien zu Wort kommen, können Sie hier einsehen.

Quelle:
VÖBBLOG- „orf.at: Lesen lernen Comics vs. ‚richtige‘ Bücher“ (16.01.2020), online verfügbar unter: https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=50750

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Broschüre mit Ideen zur Lesemotivationsförderung veröffentlicht

Das Institut für angewandte Kindermedienforschung der Hochschule der Medien Stuttgart hat mit Unterstützung des DBV eine Broschüre zur Lesemotivationsförderung herausgegeben. In der Broschüre werden Ideen zu Veranstaltungen, aufgeschlüsselt nach Nutzergruppen gegeben. Für Eltern mit (Klein-)Kind, Kinder und Kindergarten und Schüler und Schule sind Angebote enthalten.

Quelle: Plieninger, Jürgen: „Broschüre Tatort Bibliothek“ (16.01.2020), online verfügbar unter: https://bibfobi.wordpress.com/2020/01/16/broschure-tatort-bibliothek/