Bücher werden zum neuen Statussymbol in der Modewelt: Luxusmarken wie Miu Miu, Chanel und Jil Sander setzen zunehmend auf Buchclubs und Bibliotheken. Bei Veranstaltungen und in eigens eingerichteten Räumen werden Bücher als Ausdruck von Bildung, Kultur und Stil inszeniert.
Der Trend hat Tradition: Schon im 19. Jahrhundert gehörten eigene Bibliotheken zum Selbstverständnis der Dandys. Heute verbinden Modehäuser Literatur mit ihrem Markenimage und sprechen damit gezielt ein kulturinteressiertes Publikum an.
Der NDR beleuchtet den Trend und fragt, warum Bücher gerade jetzt als Zeichen von Bildung und gesellschaftlicher Zugehörigkeit inszeniert werden. Für Bibliotheken ist die Entwicklung durchaus interessant: Sie zeigt, dass Bücher und Bibliotheksräume längst nicht nur als Orte des Lesens, sondern auch als kulturelle und soziale Räume wahrgenommen werden.
Mehr Informationen auf der Website des NDR: „Das Buch als Statussymbol in der Mode“