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„Nachgefragt: DDR“ – Veranstaltungsformat für Bibliotheken

Mit „Nachgefragt: DDR“ bietet die Bundesstiftung Aufarbeitung ein bundesweit buchbares Veranstaltungsformat an, das sich auch an Bibliotheken mit geeigneter Infrastruktur richtet. Zur Auswahl stehen Podiumsgespräche zu den Themen „Jungsein in Demokratie & Diktatur“ sowie „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft“.

Das Angebot umfasst die Vermittlung von Referent*innen, Werbematerialien und einen Zuschuss von bis zu 1.000 Euro brutto für die Durchführung der Veranstaltung, solange entsprechende Fördermittel zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/bildung/nachgefragt-ddr/ueber-nachgefragt-ddr

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Feedback zum Demokratie-Guide für Bibliotheken gefragt

Gemeinsam mit Partner*innen wie dem dbv entwickelt die Initiative Faktor D derzeit einen digitalen Demokratie-Guide für Bibliotheken. Die Publikation soll Bibliotheken mit praxisnahen Formaten, Methoden und Anregungen für die demokratiefördernde Arbeit unterstützen und erscheint voraussichtlich im Herbst 2026.

Für die Weiterentwicklung werden aktuell noch Expert*innen gesucht, die den Entwurf fachlich begleiten und Feedback geben möchten. Parallel dazu läuft eine Umfrage, in der Bibliotheken ihre Wünsche zu ergänzenden Begleitangeboten rund um den Demokratie-Guide einbringen können.

Mehr Informationen auf dieser Website https://bibliotheksportal.de/2026/07/08/demokratie-guide-fuer-bibliotheken/

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Sonderausschreibung im Rahmen des dbv-Förderprogramms „Gemeinsam Digital! Kreativ mit Medien“ / 25.07.26

Vom 05. bis zum 25. Juli 2026 findet eine Sonderausschreibung im Rahmen des dbv-Förderprogramms „Gemeinsam Digital! Kreativ mit Medien“ statt. 

Im Ausschreibungszeitraum können Bibliotheken und andere Einrichtungen in einem lokalen „Bündnis für Bildung“ noch Anträge für Projekte im Durchführungszeitraum Herbst 2026 stellen:

– Im Fokus sind Projekte der digitalen Leseförderung. Der thematische Zuschnitt ist frei wählbar und sollte sich an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen orientieren. Folgende Formate sind möglich: Drei-Termine-Veranstaltung, Projektwoche, Termine über drei Monate (Die Zeitvorgaben sind Richtwerte)

– Laufzeitbeginn ist frühestens der 20. September 2026

– Projektstart ist frühestens der 01. Oktober 2026

– Projektende ist spätestens der 15. Dezember 2026

– Laufzeitende ist spätestens der 31. Dezember 2026

– Es können maximal zwei Teilprojekte beantragt werden

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Projektmittel für das Jahr 2026 beantragt werden können. Anträge über Projektmittel für das Jahr 2027 sowie überjährige Projekte für 2026 und 2027 sind im Rahmen der Sonderausschreibung nicht möglich. 

Den Link zur Antragsdatenbank und weitere Informationen finden Sie auf der Programmwebsite von „Gemeinsam Digital!“

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Deutscher Gemeinsamkeitspreis 2026 / 16.08.26

Der in diesem Jahr erstmalig verliehene Deutsche Gemeinsamkeitspreis bringt das wichtige Thema in den öffentlichen Fokus – und würdigt diejenigen, die bereits heute aktiv handeln: die Projekte, Organisationen und Initiativen, die gegen Einsamkeit kämpfen und für gelebtes Miteinander einstehen. 

Mit dem Preis setzt das BMBFSFJ zusammen mit dem KNE und im Rahmen der Allianz gegen Einsamkeit ein klares Zeichen, der Herausforderung Einsamkeit gemeinsam zu begegnen. Der Wettbewerb lenkt den Blick darauf, welche funktionierenden Lösungen es bereits gibt und soll andere inspirieren, ebenfalls für soziale Verbundenheit aktiv zu werden.

Die Bewerbung ist bis einschließlich Sonntag, 16. August 2026 online möglich: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/deutscher-gemeinsamkeitspreis-2026

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Bibliotheksinspiration von den Lofoten

Unsere Kollegin Karin Lachmann ist in ihrem Sabbathalbjahr auf dem nördlichsten Abschnitt des europäischen Fernwanderwegs E1 unterwegs. Als Bibliothekarin interessiert sie sich dabei auch für Bibliotheken in anderen Ländern und dafür, wie sie gestaltet und ausgestattet sind. Auf den norwegischen Lofoten hat sie zwei Bibliotheken besucht und schildert hier ihre Eindrücke.

Svolvaer: Bibliothek mit langer Geschichte

Auf meiner Wanderung über die Lofoten durfte natürlich auch ein Bibliotheksbesuch nicht fehlen. Mein Weg führte mich nach Svolvær, der größten Stadt der Inselgruppe. Obwohl die Bibliothek eher klein ist, hat sie mich mit einigen Besonderheiten überrascht.

Besonders aufgefallen sind mir drei Dinge. Zum einen die gelungene Kombination aus moderner Technik und zeitgemäßer Ausstattung mit vielen liebevoll ausgewählten Vintage-Möbeln. Das schafft eine angenehme Atmosphäre und erinnerte mich ein wenig an die Stadtbücherei Menden.

Spannend war auch ein Blick in den historischen Bereich der Bibliothek. Dort ist dokumentiert, dass die Bibliothek bereits vor rund 100 Jahren bis 20 Uhr geöffnet hatte. Lange Öffnungszeiten sind hier also keine neue Entwicklung.

Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die Bibliothek der Dinge. Ausgeliehen werden kann alles, was man für Aktivitäten in der Natur benötigt: Gummistiefel, Isomatten, Zelte, Wanderstöcke, Skier oder Skateboards. Das zeigt sehr schön, wie sich das Angebot einer Bibliothek an den Bedürfnissen ihrer Region und ihrer Nutzerinnen und Nutzer orientiert.

Leknes: „Die schönste Bibliothek der Welt“

Meine zweite Bibliotheksstation auf den Lofoten war die Bibliothek in Leknes. Gleich am Empfang fällt ein leuchtender Schriftzug ins Auge: „Die schönste Bibliothek der Welt“. Das ist zwar mit einem Augenzwinkern gemeint, aber die Bibliothek hat durchaus einiges zu bieten.

Wie schon in Svolvær ist sie Teil eines Kulturzentrums. Bibliothek, Kino, Theater und Restaurant gehen fließend ineinander über und schaffen einen lebendigen Treffpunkt. Besonders gut gefallen haben mir der großzügige Makerspace und die vielen gemütlichen Aufenthaltsbereiche.

Eine Idee fand ich besonders sympathisch: Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter präsentiert eigene Buchempfehlungen. Schließlich sind Geschmäcker verschieden und genau das macht persönliche Empfehlungen oft so interessant.

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Umfrage des europäischen Bibliotheksverbands zum Einfluss des politischen Umfelds auf Bibliotheken / 31.07.26

Der Europäische Bibliotheksverband (EBLIDA) führt im Rahmen seines ELAN-Projekts eine Umfrage mit dem Titel „Der Einfluss des politischen Umfelds auf Bibliotheken“ durch.

Diese internationale Umfrage zielt darauf ab zu verstehen, wie politische Rahmenbedingungen die tägliche Arbeit, die Entscheidungsfindung und die langfristige Entwicklung von Bibliotheken in ganz Europa beeinflussen. Sie steht Bibliotheksfachkräften aller Ebenen offen – von Berufseinsteiger*innen bis zur Führungskraft – und umfasst alle Arten von Bibliotheken, darunter öffentliche, wissenschaftliche, Schul-, National- und Spezialbibliotheken.

Die Umfrage ist auf Englisch. (Eine deutsche Übersetzung aller Fragen (inkl. der möglichen Antworten) finden Sie bei Bedarf hier.) Bitte führen Sie die Umfrage ausschließlich im (englischen) Umfrage-Tool durch, bis spätestens 31. Juli 2026.

Mehr Informationen und Link zur Umfrage: https://eblida.org/survey-on-the-political-environment-and-libraries/

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Initiative entwickelt Snackbox: Energie für Demokratie

Medienbildung spielt eine wichtige Rolle für die Orientierung in der digitalen Welt. Die Snackbox der Initiative „Aufwachsen mit Medien“ widmet sich dem Thema Demokratiegefährdung in sozialen Medien durch rechtsextreme Inhalte und Strategien. In kurzen, thematisch gegliederten „Snacks“ vermittelt sie Hintergrundinformationen, Orientierung sowie Anregungen und Methoden für die pädagogische Praxis. Sie unterstützt Fachkräfte dabei, das Thema im eigenen Arbeitsalltag sowie gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aufzugreifen.

Mehr Informationen auf dieser Website https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/energie-fuer-demokratie

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KI-Chatbots im Alltag junger Menschen: Tipps für den Familienalltag

Schulstress, Liebeskummer, Einsamkeit oder Zukunftsängste: Immer mehr junge Menschen wenden sich mit persönlichen Fragen an KI-Chatbots. Diese sind jederzeit erreichbar, reagieren verständnisvoll und bewerten ihr Gegenüber nicht. Gerade in belastenden Situationen erscheinen sie daher oft als niedrigschwellige Anlaufstelle, die im Gegensatz zu Beratungs- oder Therapieangeboten rund um die Uhr verfügbar ist.

Ein Ersatz für zwischenmenschliche Gespräche oder professionelle Beratung sind KI-Chatbots jedoch nicht. Je nach Thema können ihre Antworten unvollständig, ungeeignet oder sogar problematisch sein und im ungünstigsten Fall eine schwierige Situation verschärfen. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg hat aktuelle Studien ausgewertet und gibt auf seiner Website praktische Hinweise für den Familienalltag: https://www.lmz-bw.de/lmz-spotlights/me-myself-and-ai-ki-chatbots-im-alltag-von-kindern-und-jugendlichen

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#DesignDienstag: Gaming in der Bibliothek – mehr als ein Zusatzangebot

Willkommen zum #DesignDienstag. In dieser Reihe wirft unsere Innenarchitektin Anja Thimm einen praxisnahen Blick auf Gestaltung in Bibliotheken. Diesmal widmet sie sich den Gamingbereichen. Gamingbereiche in öffentlichen Bibliotheken sind längst mehr als ein kurzfristiger Trend. Sie stehen exemplarisch für den Wandel der Bibliothek hin zu einem offenen, vielfältigen Aufenthaltsort, der unterschiedliche Interessen zusammenbringt. Richtig geplant, können sie neue Zielgruppen erschließen, bestehende Nutzer stärker binden und die Bibliothek als sozialen Raum stärken. Entscheidend ist jedoch, dass Gaming nicht als isoliertes Zusatzangebot gedacht wird, sondern als integraler Bestandteil der räumlichen und konzeptionellen Gesamtstrategie. Daher bringt die Einrichtung von Gamingbereichen einige planerische und organisatorische Fragen mit sich, die frühzeitig bedacht werden sollten.

Nutzergruppen im Blick behalten

Ein sinnvoller Einstieg in die Planung ist der Blick auf die unterschiedlichen Nutzergruppen und ihre Bedürfnisse. Gaming spricht eine erstaunlich breite Zielgruppe an: Kinder, Jugendliche und zunehmend auch Erwachsene, die spielerische Formate für sich entdecken. Dabei unterscheiden sich die Erwartungen deutlich. Während jüngere Nutzer häufig in Gruppen spielen, sich austauschen und auch laut sein dürfen, suchen andere eher ruhigere, kooperative oder kreative Spielerfahrungen. Ein gut konzipierter Bereich trägt dieser Vielfalt Rechnung, indem er unterschiedliche Nutzungsformen ermöglicht, ohne dass sie sich gegenseitig stören.

Der passende Standort

Diese Überlegungen führen unmittelbar zur Frage nach der geeigneten räumlichen Einbindung eines Gaming-Angebots. Gaming bringt Bewegung, Geräusche und Aufmerksamkeit mit sich – Eigenschaften, die bewusst in die Bibliotheksgestaltung einbezogen werden sollten. Eine Platzierung direkt im Eingangsbereich kann zwar Neugier wecken und Sichtbarkeit schaffen, führt jedoch häufig zu Nutzungskonflikten. Bewährt haben sich Bereiche, die gut erreichbar sind, zugleich aber ausreichend Abstand zu klassischen Ruhe- und Arbeitszonen bieten. Übergänge zwischen Kinder- und Jugendbereich oder Flächen mit Aufenthaltsqualität eignen sich dafür oft besonders gut. Offene Raumstrukturen oder transparente Abtrennungen können dazu beitragen, den Gaming-Bereich sichtbar und einladend zu gestalten, ohne dass sich Geräusche oder Aktivitäten ungehindert auf die gesamte Bibliothek auswirken.

Akustik als Schlüsselthema

Besonders sensibel ist in diesem Zusammenhang das Thema Akustik. Gaming ist mit Geräuschen verbunden – durch Gespräche, Reaktionen und die Spiele selbst. Ohne gezielte Maßnahmen kann dies schnell zu Spannungen führen. Eine durchdachte akustische Gestaltung ist daher keine Kür, sondern Voraussetzung. Schallabsorbierende Materialien an Decken und Wänden, textile Oberflächen oder entsprechend gestaltete Möbel tragen wesentlich dazu bei, die Geräuschkulisse zu dämpfen. Auch die räumliche Struktur spielt eine Rolle: Teilweise abgeschirmte Bereiche oder Raum-in-Raum-Lösungen können helfen, den Schall zu bündeln, ohne den offenen Charakter vollständig aufzugeben.

Inhalt und Gestaltung

Neben funktionalen Aspekten lohnt sich ein genauer Blick auf die inhaltliche und gestalterische Ausrichtung. Ein Gamingbereich wirkt dann überzeugend, wenn er ein erkennbares Thema oder eine klare Idee transportiert. Das kann von kompetitivem Gaming über kreative Anwendungen bis hin zu Retro-Ansätzen reichen. Dieses Thema beeinflusst nicht nur die Auswahl der Inhalte, sondern auch die Gestaltung des Raums. Farben, Materialien und Licht tragen dazu bei, eine eigene Atmosphäre zu schaffen, die sich vom restlichen Bibliotheksraum abhebt, ohne sich völlig davon zu lösen. So entsteht ein Ort mit eigenem Charakter, der dennoch Teil des Ganzen bleibt.

Möblierung und Funktionalität

Die Möblierung übernimmt dabei eine zentrale Rolle. Sie muss unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden: Komfort bei längeren Nutzungszeiten, Robustheit im Alltag und Flexibilität für verschiedene Szenarien. Sitzmöbel sollten ergonomisch sein und gleichzeitig eine gewisse Lässigkeit vermitteln, die zum informellen Charakter des Spielens passt. Modulare Elemente ermöglichen es, den Raum schnell an unterschiedliche Nutzungen anzupassen, etwa für Einzelspiel, Gruppenangebote oder kleine Veranstaltungen. Auch technische Aspekte sollten von Anfang an mitgedacht werden. Eine saubere Integration von Bildschirmen, Konsolen und Kabeln sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern auch für eine aufgeräumte, hochwertige Anmutung.

Atmosphäre durch Licht und Material

Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung von Licht und Materialität. Bildschirmarbeit stellt besondere Anforderungen an die Beleuchtung: Blendfreiheit und eine ausgewogene Grundhelligkeit sind entscheidend. Ergänzend können gezielte Lichtakzente eingesetzt werden, um den Bereich atmosphärisch aufzuwerten. Materialien sollten sowohl funktional als auch gestalterisch überzeugen, also langlebig, pflegeleicht und zugleich akustisch wirksam sein.

Ein neuer Baustein der Bibliothek

Ein gut gestalteter Gamingbereich fügt sich so selbstverständlich in die Bibliothek ein, dass er nicht als Sonderfläche wahrgenommen wird, sondern als ein weiterer, zeitgemäßer Baustein des Angebots. Er schafft Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben – und erweitert damit das klassische Verständnis von Bibliothek auf überzeugende Weise.

Beispiele aus NRW

Zahlreiche Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass es viele gute Lösungen gibt. Hier ein paar Beispiele:

Bergheim

In der Stadtbibliothek Bergheim bildet der Gamingbereich das Zentrum des Zwischengeschosses zwischen dem Erdgeschoss und der Jugendbibliothek im ersten Obergeschoss. Dank der Sitzmöbel mit hohen Rückenlehnen und seiner räumlichen Anordnung ist der Bereich klar abgegrenzt. So entsteht ein geschützter Spielbereich, in dem der Durchgangsverkehr kaum als störend wahrgenommen wird.

Kamp-Lintfort

In der Mediathek Kamp-Lintfort befindet sich das „Zockerzimmer“ in direkter Nachbarschaft zum Kinder- und Jugendbereich innerhalb der Open Library. Als abgeschlossener Raum lässt sich seine Zugänglichkeit auch während der personalfreien Öffnungszeiten gezielt steuern. Gleichzeitig können die Spielenden ungestört spielen, ohne dass Geräusche in die übrigen Bibliotheksbereiche dringen. Die folierten Glaswände ermöglichen Einblicke von außen, schaffen zugleich aber eine geschützte Atmosphäre und ausreichend Privatsphäre.

Kreuztal

In der Stadtbibliothek Kreuztal befindet sich ein separater Gamingraum im Obergeschoss, der akustisch von der ansonsten offen gestalteten Bibliotheksfläche getrennt ist. Glaswände schaffen Sichtbeziehungen zwischen dem Raum und der Bibliothek, sodass die Spielenden die übrige Bibliotheksfläche einsehen können und umgekehrt. Ein Graffiti am Eingang macht die Nutzung des Raumes als Gamingbereich bereits auf den ersten Blick erkennbar.

Lünen

In der Stadtbücherei Lünen befindet sich der Gamingbereich in einem zentral gelegenen, ovalen Raum. Von außen ist seine Funktion nicht unmittelbar erkennbar. Gerade diese zurückhaltende Gestaltung weckt jedoch die Neugier der Bibliotheksnutzenden und lädt dazu ein, den Bereich zu entdecken.

Minden/Selm

In den Stadtbibliotheken Minden und Selm besteht der Gamingbereich aus zwei unterschiedlichen Elementen. Zum einen gibt es einen offenen Spielbereich mit einem an der Wand montierten Bildschirm und der dazugehörigen Konsole, der sich insbesondere für das gemeinsame Spielen in größeren Gruppen eignet. Ergänzt wird dieser durch ein halboffenes, mobiles Gamingmöbel, das bis zu vier Personen Platz bietet und einen innenliegenden Bildschirm für gemeinsames Spielen integriert.

In der Stadtbibliothek Minden befindet sich unmittelbar daneben ein weiteres Möbel desselben Typs, das jedoch nicht zum Gaming, sondern als Hörstation konzipiert ist. Mithilfe einer Sounddusche ermöglicht es das ungestörte Hören von Audioinhalten, ohne die übrigen Bibliotheksbereiche akustisch zu beeinträchtigen.

Minden

Selm

Arnsberg-Neheim

In der Bibliothek Neheim (Arnsberg) können Nutzende an mehreren nebeneinander installierten Bildschirmen parallel spielen. Der Gamingbereich lässt sich durch einen hinter den Sitzplätzen angebrachten Vorhang optisch und in begrenztem Maße auch akustisch von der übrigen Bibliotheksfläche abtrennen. Seit Kurzem sorgt ein LED-Lichtband mit variabler Farbgestaltung für eine stimmungsvolle Atmosphäre und unterstreicht den Charakter des Bereichs.

Velbert

In der Bibliothek Velbert wurde der Gamingbereich unter einer Treppe eingerichtet und nutzt den vorhandenen Raum auf effiziente Weise. Dadurch entsteht ein halbgeschützter Bereich, der sich deutlich von der übrigen Bibliotheksfläche abhebt. Die integrierte Sitzlandschaft ermöglicht sowohl gemeinsames Spielen als auch das Zuschauen. Farb- und Materialgestaltung sowie die geschwungene Formensprache schaffen eine einladende Atmosphäre und verleihen dem Bereich zugleich eine moderne Anmutung.

Dorsten (Pen and Paper)

In der Stadtbibliothek Dorsten wurde mit der „Zwischenwelt“ ein Gamingbereich geschaffen, der einen anderen Schwerpunkt setzt. Die auf einer Zwischenebene eingerichtete Fläche ist nicht dem digitalen, sondern dem analogen Spielen gewidmet. Statt klassischer Brettspiele steht hier ein umfangreicher Bestand an Pen-and-Paper-Rollenspielen im Mittelpunkt. Neben der Ausleihe bietet der Bereich auch die Möglichkeit, die Spiele direkt vor Ort in Gruppen auszuprobieren.

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Digitale Trainings der Bundeszentrale für politische Bildung für Bibliotheken

Mit kostenlosen Online-Trainings im Rahmen des Projekts „Land.schafft.Demokratie“ unterstützt die Bundeszentrale für politische Bildung Bibliotheksmitarbeitende dabei, ihre demokratiestärkende Arbeit weiterzuentwickeln. Die Trainings vermitteln praxisnahes Wissen und bieten die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Themen rund um die Förderung von Demokratie in Bibliotheken auseinanderzusetzen.

Stammtischparolen in der Bibliothek: Ein Argumentationstraining für Bibliotheksmitarbeitende mit M. Müller, Politikwissenschaftler
16.07. von 17:00-20:00 Uhr und 21.08. von 9:00-12:00 Uhr
Was kann man gegen sexistische, ausländerfeindliche, homophobe oder antisemitische Parolen, gegen diskriminierende und sachlich falsche Beiträge tun? Welche Verantwortung habe ich als Bibliotheksmitarbeiter*in? Warum sollten und dürfen wir die Diskussion nicht scheuen und wo liegen die Grenzen der Auseinandersetzung? Genau das wollen wir herausfinden und erproben, handlungs- und praxisorientiert, unter Einbezug von Beispielen aus Ihrer eigenen Erfahrungswelt. Während der Arbeit in der Bibliothek begegnen uns immer wieder Vorurteile und Stammtischparolen. Meist treffen sie uns unerwartet, sorgen für Unsicherheit und Sprachlosigkeit. Ein Argumentationstraining unterstützt Sie dabei, Strategien zu erproben und Handlungskompetenzen aufzubauen, um künftig selbstsicherer aufzutreten,  beleidigende und menschenfeindliche Aussagen zu markieren und klare Grenzen zu formulieren. Das Training baut auf Ihren eigenen Erlebnissen im Berufsalltag auf und verbindet analytische Elemente mit praktischen Erprobungsphasen im Rollenspiel.

NEU: Politische Bildung in Bibliotheken – Welche flexiblen Formate politischer Bildung passen besonders zu einer kleinen Bibliothek? JoDDiD (TU Dresden)
20.08. von 10:00-12:00 Uhr und 04.09. von 10:00-12:00 Uhr
Politische Bildung in Bibliotheken ist in vielfältigen Formaten denkbar! Wie können diese Formate niedrigschwellig, zugänglich und entlang grundlegender politikdidaktischer Standards konzipiert werden? Lassen Sie sich von den Erfahrungen der anderen Teilnehmenden inspirieren und uns gemeinsam mit Elisa Moser, die bereits mit mehreren sächsischen Bibliotheken zu politischer Bildung zusammengearbeitet hat, erprobte politische Bildungsformate reflektieren. Darüber hinaus werden Sie mit der Referentin didaktische Überlungen zu raumbezogener politischer Bildung in der Bibliothek anstellen und in die praktische Entwicklung zukünftiger Formate in Ihrer Bibliothek einsteigen. 

NEU: „Formate-Karussell” für Bibliotheken: Gute Ideen teilen, weiterdenken, nachmachen! lilazwei GmbH
01.10. von 10:00-12:00 Uhr und 15.10. von 10:00-12:00 Uhr
In Bibliotheken entstehen viele kreative Ideen, gelungene Veranstaltungen und spannende Formen der Öffentlichkeitsarbeit. Doch was funktioniert besonders gut? Und was lässt sich auch andernorts umsetzen? Im „Format-Karussell” stellen die teilnehmenden Bibliotheken erfolgreiche analoge und digitale Formate aus ihrer Praxis vor und kommen miteinander ins Gespräch. Welche Zielgruppen erreichen Sie? Welche Aktionen oder Kooperationen haben sich bewährt? Und wie machen Sie Ihre Angebote sichtbar? Gemeinsam sammeln wir Erfahrungen, tauschen Erfolgsfaktoren aus und entwickeln Ideen für die eigene Bibliothek weiter. Das Online-Format arbeitet mit Padlet als gemeinsamer Austausch- und Präsentationsplattform. Bitte teilen Sie gern bei der Anmeldung eigene erfolgreiche oder geplante Formate mit – gern mit kurzen Beschreibungen, Links oder Beispielen aus Ihrer Praxis.

Anmeldungen sind ab sofort unter land.schafft.demokratie@bpb.de möglich.