Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Bibliotheken

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Die Bibliothek im Radio

Seit 2012 gehen zwei Bibliothekare aus Vancouver, Kanada regelmäßig  mit ihrem Radioprogramm “Librarians on the Radio” auf Sendung. Mit ihrem Programm wollen Jason Kuffler und Justin Unrau sowohl Kollegen und Bibliotheksnutzer, als auch Aussenstehende erreichen.

Die Sendung besteht regelmäßig aus Interviews mit anderen Bibliothekaren und Autoren, Buchbesprechungen und Geschichten aus dem Bibliotheksalltag.

Durch die Radioshow soll ein neuer Zugang zur Bibliothek und dem Bibliothekswesen geschaffen werden. Diese etwas andere Unterstützung des Bibliothekswesens wurde dieses Jahr mit dem Advocacy and Marketing Merit Award geehrt.

Vergangene Sendungen kann man auf http://virl.bc.ca/news/radio/archive nachhören.

Quelle: http://publiclibrariesonline.org/2015/07/canadas-librarian-radio-show/

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Millionster Besucher in Hattingen!

Am Donnerstag, den 06. August 2015 besuchten die Millionsten Gäste die Stadtbibliothek Hattingen (Link zur Internetseite der Bibliothek). Zur Feier des Tages wurden die zwei „Millionäre“, Mutter und Tochter, mit einem Blumenstrauss, einem Millionärskuchen und jeweils einem kostenlosen Jahresausweis belohnt.

Die Stadtbibliothek zog vor 6 Jahren in ihren jetzigen Standort. Da ist die Freude natürlich groß, dass in so relativ kurzer Zeit die Millionengrenze erreicht wurde und der Standort dementsprechend gut angenommen wird.

Quelle: http://www.pressemeldung-nrw.de/hattingen-bibliothek-empfaengt-besuchermillionaer/

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Leverkusen: Umräumarbeiten beendet

Nach zwei Wochen Schließung und den damit verbundenen Umräumarbeiten hat die Stadtbibliothek Leverkusen ihre Türen wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Leser müssen sich bei ihrem nächsten Bibliotheksbesuch darauf einstellen, sich neu zu orientieren um die gewünschten Medien zu finden. Parallel zu den umsortierten Medien wurden auch die Regale neu angeordnet. So gibt es jetzt einen abgetrennten Lernbereich für Schüler und Studenten. Diese mussten sich vor den Umräumarbeiten auf die verschdienen Lernbereiche in der ganzen Bibliothek verteilen. Es wurde aber nicht nur umgeräumt. Ab sofort haben die Nutzer der Stadtbibliothek die Möglichkeit auf das im ganzen Haus verfügbare W-Lan kostenfrei zuzugreifen.

Auf der Facebook Seite der Bibliothek wurde die Aktion ausführlich dokumentiert. hier

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/wegweiser-fuer-nutzer-der-neuen-bibliothek-aid-1.5274559

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Autorenpatenschaften in Bibliotheken

Neben den Vorlesepaten erobern die Autoren langsam und mit demselben Ziel die öffentlichen Bibliotheken, nämlich Leseförderung zu betreiben. Neben der Lesung eigener Werke und einer Schreibwerkstatt, in der Kinder und Jugendliche eigene literarische Texte schreiben können, finden auch Gespräche und Diskussion mit dem Autor über die eigenen Texte statt. Dies ist sicherlich noch mal eine intensivere Auseinandersetzung mit einem literarischen Text.

In NRW hat z.B. der Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. NRW  (FBK) die Vermittlung von Autorenbegegnungen mit Kindern und Jugendlichen in Bibliotheken übernommen. Er wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW unterstützt, darüber hinaus gibt es zahlreiche Projektpartner von der Stiftung Zollverein bis zum Kulturforum Witten.

Aus einem Autorenpool kann man sich gezielt eine Autorin / einen Autor auswählen, der mit Kindern und Jugendlichen zu einem bestimmten Thema arbeitet. (Andere Länder, Mobbing, Krieg, Liebe, Heimat)

Auf der Homepage der FBK findet man einen Blog mit literarischen Texten der Kinder und Jugendlichen. Von Gedichten bis zum Erfahrungsbericht über die Projektarbeit kann man sich dort festlesen. Besonders beeindruckend war sicher das Projekt „Am Fluss entlang schreiben“, bei dem ca. 70 Jugendliche im Frühjahr 2013 zusammen einen Ruhrgebietsroman verfasst haben, der dann unter dem Titel „Strom abwärts. Ein Emscher Roadmovie“ im Herbst 2013 im Klartext Verlag erschien.

Quelle:

http://www.boedecker-kreis-nrw.de/

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Büchervernichten in Berliner Zentral- und Landesbibliothek?

„Büchervernichten in Berlin? Bibliotheken werden kaputt rationalisiert“ so lautet derzeit die Überschrift einer Online-Petition, die schon 25.000 Unterschriften gesammelt hat. Das ist schon eine enorme Leistung so viele Bürgerinnen und Bürger für bibliothekarische Arbeitsabläufe zu interessieren.

Kritisiert wird die Berliner Zentral- und Landesbibliothek in ihrer Aussonderungspolitik, dass alle Bücher, die die letzten zwei Jahre nicht ausgeliehen wurden, makuliert werden. Außerdem wurde der Bestandsaufbau an ein externes Unternehmen vergeben, um Lektoren zu entlasten.

Aus fachlicher Sicht handelt die Zentral- und Landesbibliothek in Berlin sicher richtig. Bücher die zwei Jahre nicht entliehen wurden, nehmen Platz für Neues weg und Rationalisierung und Outsourcing von Dienstleistungen müssen wahrgenommen werden, damit Zeit für neue Aufgaben vorhanden ist.

An dieser Bewegung wird jedoch deutlich wie sehr Bibliotheken noch mit Archiv und Bewahrung von Wissen in Verbindung gebracht wird. Es gibt noch viel zu tun, um das Image der modernen öffentlichen  Bibliotheken außerhalb der Fachwelt zu transportieren. Was man daran auch sieht, ist auch die nostalgische Sehnsucht nach Stillstand im schnelllebigen Informationszeitalter.

Quelle:

https://www.openpetition.de/petition/online/buechervernichten-in-berlin-bibliotheken-werden-kaputt-rationalisiert

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Die Welt-Beitrag zu „Jugendbibliotheken“

In der Online-Ausgabe (Regionales NRW) der „Die Welt“ wurde ein Beitrag zum Thema Jugendbibliotheken veröffentlicht. Es werden verschiedene „neue Entwicklungen“ in dem Bereich beschrieben. Dazu wurden u.a. auch Bibliothekare aus Aachen, Hattingen und Münster befragt.

Zum Artikel geht es hier: http://www.welt.de/regionales/nrw/article143790335/Jugendliche-gehen-wieder-in-Bibliotheken.html

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Mehrsprachige Vorlesepaten

Emre Karademir und Taha und Azam Mecid Kaya sind als Vorlesepaten ganz klar im Vorteil, denn sie sind männlich und Türken. Damit wird auch dem Klischee der agilen Seniorin über 60 eine Absage erteilt. Die jungen Männer sind erst neun, elf und zwölf Jahre, aber hochmotiviert lesen sie in Deutsch und Türkisch vor. Ihren Einsatz haben sie in der Solinger Stadtbibliothek.

Während Emre über seine Mutter, die sich zur Vorlespatin ausbilden ließ, zum Ehrenamt kam, wurde Taha von Claudia Elsner-Overberg entdeckt, die vom Kommunalen Integrationszentrum mit Hilde Hess-Steinhauer die Vorlesepaten ausbildet. Als Familienprojekt schloss sich dann noch der große Bruder Azam Mecid an.

Eine weitere Vorlespatin, Monique Pütz, liest den Kindern gerne in Englisch vor. Und wenn die Kombination in einer zweisprachigen Lesung stimmt, dann lesen der türkische Junge Emre das Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ auf Deutsch und Monique Pütz auf Englisch vor. Damit sind deutsche öffentliche Bibliotheken sehr international.

Quelle:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/solingen/vorlesepaten-jetzt-auch-zweisprachig-aid-1.5195537

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Kempen: Bücherei nach Renovierung wieder geöffnet

Die Stadtbücherei Kempen hat die Teppichböden des Eingangsbereiches, sowie der Belletristikabteilung erneuert. Aufgrund der Renovierungsarbeiten musste die Stadtbücherei ab Mitte Mai bis zum 12. Juni geschlossen werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der Stadtbibliothek Kempen.

Vor der Renovierung:

Nach der Renovierung:

 

Weitere Einblicke finden Sie auch auf der Facebook-Seite des Fördervereins der Stadtbibliothek Kempen unter: https://www.facebook.com/pages/Förderverein-Stadtbibliothek-Kempen-eV/

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/stadtbibliothek-wieder-geoeffnet-aid-1.5157949