wz-newsline berichtet, dass in der Bezirksvertretung Uerdingen/Gellep-Stratum das Weiterbestehen der Zweigstelle Uerdingen neu diskutiert wird. Die Politiker diskutieren die Einrichtung eines provisorischen Ausleihbetriebes.
http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/stadtteile/uerdingen-gellep-stratum/kehrtwende-in-sachen-uerdinger-bibliothek-1.1667550
Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Bibliotheken”
Köln: Aktionstag zu 3D-Druck und 3D-Scan in der Zentralbibliothek 21.06.14
Wer sich umfassend zum Thema 3D informieren möchte, ist am Samstag, den 21. Juni, in der Zentralbibliothek Köln richtig. Hier kann man sich umfassend über das Thema informieren. Eine tolle Fortbildungsmöglichkeit auch für Bibliotheken!
http://stadtbibliothekkoeln.wordpress.com/2014/06/10/3day-aktionstag-zu-3d-druck-und-3d-scan/
Dormagen: 50 Jahre Glück!
Die Stadtbibliothek Dormagen feiert ihr 50jähriges Bestehen. Das Bibliotheken „happy“ machen – 50 Jahre lang – beweist der Jubiläumsfilm. Wir gratulieren dem Team!
[youtube=http://youtu.be/FztuRSLiyNU]
Erkrath: Digital Storytelling oder wie Bilder eine Geschichte erzählen
Die Stadtbibliothek Erkrath hat einen schönen Erfahrungsbericht über unsere Fortbildung zum Thema „Digital Storytelling“ gebloggt. Das Fazit: „Mit der Methode Digital Storytelling kann man sicherlich, mit ein wenig Übung, schöne Filme erstellen. Sei es beispielsweise zur Kataloganreicherung oder um Kunden Angebote der Bibliothek besser und übersichtlicher zu vermitteln. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Vielleicht bedarf es einer gewissen Einarbeitungsphase, einer Zeit des Ausprobierens und eventuell ein wenig technisches Verständnis, um ein vorzeigbares Ergebnis produzieren zu können. Und wenn man mal soweit ist, lässt sich die Methode hervorragend für Projekte oder Veranstaltungen mit Schülergruppen nutzen.“
Neugierig wie das Workshop-Ergebnis aussieht? Wer den Film sehen möchte, muss die Stadtbibliothek Erkrath dazu auffordern:
http://stadtbuechereierkrath.wordpress.com/2014/06/12/digital-storytelling-oder-wie-bilder-eine-geschichte-erzahlen/#comment-370
Preis: Zukunftsgestalter 2014
Der mit 500€ dotierte Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ geht in diesem Jahr an die Projekte „StudyKing“ der UB St. Gallen und das Projekt „All-In-One“ der PH Bern.
„StudyKing“ ist eine Facebook-App die den Studierenden der Universitätsbibliothek St. Gallen die Möglichkeit bietet in der Bibliohek einzuchecken und den eigenen Aufenthaltsort mit anderen zu teilen. Die App wird von einem Wettbewerb begleitet. Wer sich besonders häufig eincheckt erhält einen privaten Arbeitsplatz (für einen gewissen Zeitraum), ein Schließfach (ebenfalls zeitlich begrenzt) oder ein Laptopschloss. Mehr zum Projekt unter: http://www.unisg.ch/de/wissen/bibliothek/dienstleistungen/studyking
Raffael Ammann von der Universität St. Gallen im Interview mit Erik und Jaap von TWIL
[vimeo http://vimeo.com/97416802]
„All-In-One“ ist ein Projekt des Instituts für Medienbildung der PH Bern in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Architekturbüro Reich und Wamser (auch Q-thek). In dem kooperativen Arbeitsbereich wurde ein Community-Table mit Platz für 10 Personen gestellt. Neben einem großen Tablet-PC stehen den Nutzern eine Videoleinwand, eine kleine Besprechungsecke (max. 4 Personen) und 2 Kursräume (je 10-15 Personen) zur Verfügung. Der gesamte Bereich verfügt über WLAN.
Gabriela Lüthi (PH Bern) und Verena Wamser (Reich & Wamser) im Interview
[vimeo http://vimeo.com/97438922]
Der Preis wird bereits seit 2012 vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. verliehen.
Mühlheim: Stadtteilbibliothek leiht E-Book-Reader an Senioren
Die Stadtteilbibliothek Mülheim-Styrum bietet 18 E-Book-Reader zur Leihe an. Das Angebot richtet sich speziell an Senioren. Bei Interesse erhalten die Kunden eine Einführung. Die Geräte werden mit E-Books aus der Mülheimer Onleihe bespielt und müssen nach vier Wochen zurückgegeben werden.
Mettmann: Neue Bibliotheksleiterin möchte Service verbessern
Imke Ridder ist neue Leiterin der Stadtbücherei Mettmann. Wir freuen uns, dass die Stadtbücherei Mettmann jetzt wieder eine neue Leiterin hat und wünschen Frau Ridder einen guten Start und viel Erfolg!
http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/mettmann/stadtbuecherei-die-neue-chefin-moechte-den-service-verbessern-1.1643449
Kamp-Lintfort: Pläne für neue Bibliothek werden konkreter
Die Stadtbücherei Kamp-Lintfort hat auf ihrem Blog über die Umzugspläne berichtet. Neben dem Grundkonzept der Stadtbücherei kann man auch einen Blick auf den stadtplanerischen Entwurf werfen.
http://stadtbuechereikamplintfort.wordpress.com/2014/05/24/wollen-wir-eine-mediothek-schaffen/
250 Fans – die Bücherbande setzt sich Ziele
Seit ihrem letzten Bericht vor ungefähr einem halben Jahr ist bei der Bücherbande viel passiert. Die drei Ost-Westfälischen Bibliotheken haben hart gearbeitet. Drücken wir Ihnen die Daumen, dass sie ihre Ziele bis Ende des Jahres erreichen!
„Seit etwas über einem Jahr gibt es auf Facebook inzwischen die „Bücherbande“. Unser Verbund besteht aus den Bibliotheken Bad Oeynhausen (3,5 Stellen), Kirchlengern und Porta Westfalica (jeweils 1,5 Stellen). Außerdem gibt es da noch Digicat – sozusagen als außerbibliothekarischen Mitarbeiter …
Am 19. Februar hatten wir „Einjähriges“ und haben in dem Jahr bei den Workshops mit Herrn Deeg sehr viel neues gelernt und einiges davon auch schon erfolgreich umgesetzt. So fällt uns der Umgang mit der Plattform „Facebook“ inzwischen wesentlich leichter als zu Beginn, wo wir häufig dachten „Wie schreib‘ ich das jetzt?“ etc.
Die Vernetzung mit anderen Gruppen und Bibliotheken auf Facebook ist klasse – man kann voneinander lernen und profitieren. Ebenso die „Kleingruppen“, wie „Bücherbande intern“ und vor allem „Kleiner Lernort“, wo man Fragen stellen kann, Antworten und Tipps erhält und tröstlicherweise auch manchmal feststellen kann, dass alle anderen ähnliche Probleme haben.
Insgesamt ist es ein tolles Projekt, und wir sind froh, daran teilnehmen zu können. Aber – wir sehen auch die Dinge, die wir eben (noch) nicht erreichen. Zum Beispiel haben wir im Vergleich zu den anderen Gruppen mit Abstand die wenigsten „Fans“, obwohl wir schon sehr viel mehr mit anderen kommunizieren als zu Beginn und unsere Posts oft als Frage formulieren, um auch Antworten zu bekommen.
Da stellt sich mir immer wieder die wichtige Frage: Wie können wir die Menschen „da draußen“ besser erreichen? Es gibt so unendlich viele Gruppen und Seiten auf Facebook – wie also können wir es schaffen, die Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen, um mehr Fans zu gewinnen?
Außerdem gibt es immer mal wieder technische Schwierigkeiten oder Fragen zur Handhabung, daher sind wir froh, das Angebot von Herrn Horn zu haben und auch zu nutzen, um uns vor den eigentlichen Workshops mit Herrn Deeg schon einmal mit diesen Fragen zu beschäftigen.
Bei unserem letzten Coaching haben wir uns neue Gruppen- und Einzelziele gesetzt, an denen wir kräftig arbeiten. So wollen wir mindestens 1x täglich etwas posten, was sehr gut gelingt. Meistens schaffen wir mehr, außerdem kommentieren wir jetzt auch häufiger andere Posts und versuchen so, ins Gespräch zu kommen.
Seit Projektbeginn gehen wir oft mit anderen Augen durch den Alltag, manches Mal mit der Fragestellung „Wäre das nicht ein schönes Foto oder ein guter Post für unsere Facebook-Seite?“ Auch werden wir inzwischen neugierig auf andere Tools und Plattformen, und fangen an, uns mit der einen oder anderen zu beschäftigen. Vor kurzem haben wir unser erstes Video gedreht und bei YouTube eingestellt.
Wenn auch bei allen Bandenmitgliedern die Begeisterung nicht gleichermaßen groß ist – es geht voran – wenn auch nur in kleinen Schritten.
Ob wir allerdings das Ziel erreichen werden, bis zum Ende diesen Jahres 250 Fans zu haben?
Aber trotz immer mal wieder auftretender Zeit-, Technik- und sonstiger Probleme – das Projekt macht Sinn und Spaß, und wir sind schon neugierig auf die Dinge, die uns in Zukunft noch erwarten.
Gabi Seidensticker
Bücherbande“
Jetzt schubsen Sie nur noch zu dritt!
Der Verbund der Lernort-Bibliotheken Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther startete mit viel Schwung die Web 2.0-Aktivitäten Ende 2012. Die Bücherschubsen schieben ihren Facebook-Auftritt mit viel Enthusiasmus voran. Mit über 400 Fans sind sie zur Zeit der „Star“ unter den Verbünden. Dass Enthusiasmus nicht immer ausreicht um eine neue Aufgabe auf Dauer zu erledigen, musste die Bücherei Harsewinkel erleben. Sie verabschiedete sich Anfang 2014 aus dem Verbund. Dass die einjährige Erfahrung im Web 2.0 alles andere als verschwendete Zeit war, können Sie dem Bericht entnehmen:

„Facebook: Weitermachen oder nicht? Diese Frage mussten sich die Bücherschubsen aus Harsewinkel nach einem Jahr stellen. Wir haben lange darüber nachgedacht und waren uns dann einig: für uns ist an dieser Stelle Schluss mit dem Online-schubsen. Erstmal.
Das vergangene Jahr war eine interessante und lehrreiche Erfahrung. Wir können nun einigermaßen (soweit Facebook uns lässt ) nachvollziehen, wie Facebook arbeitet, wir konnten ausprobieren welche Beiträge funktionieren und was unsere LeserInnen interessiert oder eben auch nicht.
Allerdings zeigte sich auch, wie zeitaufwendig Facebook ist. Gerade in einem großen Team wie in Harsewinkel (22 Erwachsene, 4 Kinder, davon 20 Ehrenamtliche die zum großen Teil nur 1-2 mal im Monat in der Ausleihe aktiv sind) können nicht alle aktiv beteiligt werden. Als Leitung kann und will ich niemanden zwingen und den meisten fehlt das Interesse an Social-Media generell bzw. sie lehnen diese für sich privat grundsätzlich ab.
Wir haben uns daher zu viert – 2 Ehrenamtliche, 2 Angestellte – dem Projekt Facebook gestellt. Den Ehrenamtlichen fehlte aber während ihrer Dienste oft die Zeit, sich länger mit der Thematik zu beschäftigen.
Ein weiteres Entscheidungskriterium für uns ist die Auffassung, dass Facebook nicht mehr „die“ Plattform ist. Firmen nutzen Facebook hauptsächlich als Werbeplattform, für Bibliotheken soll es jedoch eher um den „sozialen Kitt“ gehen. Für Werbung ist die Facebook-Verbund-Lösung ohnehin schwierig, da zumindest bei uns die räumliche Entfernung zu den anderen 3 Büchereien nicht unerheblich ist. Den Kontakt zu unseren Kunden können unserer Meinung nach gerade kleinere Büchereien mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern persönlich und direkt vor Ort viel besser aufbauen. Die Menschlichkeit und der enge Kundenkontakt und –Bezug ist unsere Stärke. Neue Leser über Facebook zu gewinnen ist sowieso eher unwahrscheinlich, wer sich nicht für Bibliotheken interessiert, wird auch nicht deren Facebook-Seite besuchen.
Die Vernetzung von Bibliotheken untereinander ist wichtig, aber auch hier bevorzugen wir weiterhin das direkte persönliche Gespräch.
In Bezug auf den Imagegewinn durch Facebook wird durch ein E-Book-Angebot oder gute Veranstaltungsarbeit sicher ein größerer Erfolg erzielt, der zudem auch noch messbar ist.
Alles in allem glauben wir, dass es für uns andere Wege gibt. – Durchaus online. Zum Beispiel wollen wir aufgrund der neuen Schubsen-Erfahrungen unsere Homepage überarbeiten. Auf alle Fälle werden wir die Aktivitäten der Schubsen ganz sicher weiterhin mit großem Interesse verfolgen.“
