Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Digitale Reisetagebücher

Bruchstückhaft setzt sich der Reiseverlauf im digitalen Zeitalter zusammen. Da werden Erlebnisse und Bilder auf Facebook gepostet, Geschichten von der Reise auf Whatsapp erzählt und Fotos auf einer Festplatte begraben.

Mit der App „MobilyTrip“ lässt sich alles zusammenführen. Sie zeichnet über GPS – nicht über Daten-Roaming, was ja vor allem im Ausland wichtig ist – die einzelnen Stationen eines Trips auf und markiert sie auf einer interaktiven Karte. Dazu kann man die einzelnen Wegpunkte mit Beschreibungen, Anekdoten und Bildern oder Videoclips versehen. Was MobilyTrip vergleichbaren Anwendungen voraus hat: Es ist möglich, nachträglich noch Fotos von einer externen Kamera in die Tag-für-Tag-Chronologie einzufügen. Dann nämlich, wenn man seine Reisedokumentation auf MobilyTrip.com als Blog veröffentlicht.

Aber auch die Apps „TripColor“,  „TrackMyTour“ und „Swemos“ bieten dieselben Funktionen. Es muss ja nicht immer die Dokumentation des dreimonatigen Andentrips sein, sondern kann auch eine schön aufbereitete Darstellung des letzten Betriebsausflugs der Bibliothek sein.

Quelle:

http://mobil.deutschebahn.com/leben/der-rote-reisefaden/

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Urlaubszeit – Reisezeit : Praktische Apps fürs Kofferpacken und Reiseplanung

Nicht nur für die Arbeit, sondern auch für die schönste Zeit des Jahres im Urlaub, wenn Smartphone, Computer und Facebook eigentlich ruhen sollten, gibt es praktische Apps. Wer die Hand auch in den Ferien nicht vom Smartphone lassen kann, sollte den digitalen Helfer dann auch für die Urlaubsvorbereitung und Reiseplanung nutzen.

Handy, packe meinen Koffer!
Für viele dürfte Kofferpacken zu den unliebsamsten Aufgaben im Vorfeld einer Reise gehören. “Pack the Bag” nimmt sowohl Chaos-Kandidaten als auch Organisations-Profis bei der Hand und erleichtert die Planung des Reisegepäcks. Mithilfe der iOs-App können Sie Packlisten erstellen und für spätere Reisen speichern, vermerken, was bereits im Koffer gelandet ist und sich rechtzeitig an die Dinge erinnern lassen, die noch fehlen. Ganz ähnlich funktioniert auch “Packing List” für Android.

Mobiler Wegweiser
Auf unbekanntem Terrain verliert man schnell mal die Orientierung. Mit “maps.me” sind Sie im Ausland weder auf einen soliden Internetzugang angewiesen, noch müssen Sie horrende Roaminggebühren fürchten – vorausgesetzt, Sie haben das benötigte Kartenmaterial vorher auf Ihr Smartphone geladen. Dann greift die Wegweiser-App nämlich offline auf die Straßenpläne zurück und zeigt Ihnen auf Wunsch sogar Hotels, Geldautomaten, Tankstellen, Lokale, WLAN-Spots und vieles mehr an.

Der “Google Übersetzer” hat das Vokabular von 90 Sprachen parat und spuckt gewünschte Wörter oder Sätze sowohl in Textform als auch im Audioformat aus. Bei ausgewählten Sprachen hat man dank der Kamerafunktion außerdem die Möglichkeit, Fotos von unverständlichen Straßenschildern, Menükarten oder Anleitungen einzuspeisen und sich das Geschriebene direkt übersetzen zu lassen. In der Theorie zumindest. Insgesamt sollten die Erwartungen an die Übersetzungsfähigkeiten der App nicht zu hoch sein: Bei längeren Sätzen sind die Formulierungen etwas holperig – und grammatikalisch ziemlich grenzwertig …

Darüber hinaus gibt es noch viele Apps zur Reiseroutenplanung. Aber mit diesen praktischen Apps sollte der Start in den Urlaub gelingen.

Quelle:

http://mobil.deutschebahn.com/leben/reise-apps-die-smarten-wegbegleiter/2/

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25. Jubiläum in Steinfurt

Gestern fand die Auftaktveranstaltung zum 25. bestehen der Stadtbücherei Steinfurt ihrem derzeitigen Standort statt. Die Bibliothek befindet sich seit 1990 im historischen Weinhaus am Markt.

Quelle und nähere Infos

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Steinfurt/2003449-Stadtbuecherei-Jubilaeum-in-spannender-Zeit

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Bibliotheksarchitektur der Zukunft

Andreas Mittrowann weist auf seinem Blog „Globolibro“ auf ein Interview mit dem Architekturbüro Rice+Lipka hin. Das Büro hat unter anderem das Hamilton Grange Library Teen Center in New York gestaltet – die erste Bibliothek in New York, die Kindern und Jugendlichen ein komplettes Stockwerk widmet. Die Website „Ottawa Citizen“ hat mit Rice ein Gespräch über die anstehende Planung in Ottawa und die Gestaltungsprinzipien für die Bibliotheksarchitektur der Zukunft geführt.

„Er betont darin insbesondere die Bedeutung der Bibliothek als „civic hub“ und unterstreicht, dass es von diesen öffentlichen Begegnungsräumen immer weniger gäbe. Teilweise hätten auf dem nordamerikanischen Kontinent Starbucks oder die Buchhandelskette Barnes and Noble diese Funktionen übernommen. Hinzu komme der nach wie vor große Bedarf nach zusätzlicher unterrichtsbezogener Betreuung, Programmen zur Leseförderung, Angeboten für ältere Menschen und einem Ort für Treffen der Gemeinschaft. Über das klassische medienbezogene Angebot hinaus sieht Rice Raum für die Unterstützung bei der Erforschung des Internets und Gaming.“

Weitere Informationen und Statements direkt im Interview:
http://ottawacitizen.com/news/local-news/q-and-a-shedding-light-on-the-library-of-the-future

Quelle: https://globolibro.wordpress.com/2015/04/13/kanada-interview-mit-dem-architekten-lyn-rice-uber-die-bibliothkarchitektur-der-zukunft/

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webinale 2015: Design, Digitales und Diversity (7. – 11.6.2015)

Die Webinale ist eine Konferenz für www-Macher und Trendsetter in Berlin. Wer sich das Programm anschaut, wird schnell feststellen, dass man hier bei der Wirtschaft und Internet angekommen ist. Auch witzige Beiträge wie „WTF – Bier per Smartphone“ zeigen, der Verkauf geht über das Internet. Meine Firma ist erfolgreich, wenn der Internet-Auftritt stimmt. Sehr interessante Themen auch für Bibliotheken werden dort vorgestellt, besonders „Responsive Webdesign“ ist Schwerpunktthema der Webinale und bezeichnet ein Verfahren,  die eigene Website auf unterschiedlichen mobilen Endgeräten abzubilden. Ein Problem für  Bibliotheken, denn viele Bibliothekshomepages lassen sich kaum auf dem Smartphone lesen geschweigen denn, dass sich Recherchen im Opac auf dem Smartphone vernüftig durchführen lassen.

Quelle:

https://webinale.de/2015/zeitplaner

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Flüchtlinge – ein Thema für Bibliotheken?

Aufgrund der zunehmenden Krisengebiete auf der Welt erreichen uns zurzeit sehr viele Flüchtlinge. Auf ihrem Fluchtweg haben sie viel gesehen und erfahren, von abenteuerlich bis lebensbedrohlich reichen hier die Erlebnisse. Umso wichtiger ist es eine Willkommenskultur zu schaffen, die den Menschen hilft sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, kulturelle Unterschiede zu ihrem Heimatland erklärt zu bekommen und die schulische Ausbildung fortzusetzen.

Wer derzeit die Düsseldorfer Stadtbibliothek bzw. VHS besuchen möchte, stößt im Foyer auf eine Ausstellung zum Thema Flüchtlinge. Nach eigenen Aussagen möchten die Menschen aber nicht exponiert, sondern integriert werden. Spezielle Feste, die die Flüchtlinge in den Vordergrund stellen wollen, werden von Ihnen abgelehnt.

Neben der Versorgung mit Sachmitteln, Möbeln und Kleidern haben die Menschen ein großes Bedürfnis ihre Umgebung kennenzulernen. Dazu gehört die persönliche Vermittlung. Aushänge in den Unterkünften kann man sich sparen. Ausflüge mit Flüchtlingen müssen selbst organisiert werden und die Leute an die Hand genommen werden. Orientierungsprobleme und die richtige Benutzung des ÖPNV stellen sicherlich Hürden dar, die man mit Hilfe Ortskundiger besser nehmen kann.

Eine große Chance für Bibliotheken ein Angebot für Flüchtlingen zu sein und umgekehrt profitieren auch die Flüchtlinge von den Angeboten der Bibliothek. In weiteren Blogbeiträgen stellen wir Bibliotheken vor, die mit Flüchtlingsarbeit begonnen haben.

Quelle:

http://fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf.de/

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Workshop: „Suchen, finden, weitergeben“

Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat in mit der Deutschen UNESCO-Kommissionmit und dem vbnw ein Kursmodul zum Thema „Informationskompetenz im Netz“ entwickelt. Wie Sie bereits unserem Newsletter 5/2015 entnehmen konnten, bietet die Fachstelle für Öffenltiche Bibliotheken NRW zwei Schulungstermine an, an denen die Materialien vorgetellt und die Vermittlung der Inhalte gemeinsam besprochen werden sollen. Aktuell stehen folgende Termine zur Verfügung:

  • 25.06.2015 – Bielefeld (10:00 – 15:00 Uhr)
  • 29.06.2015 – Düsseldorf (10:00 – 15:00 Uhr)

Anmeldeschluss ist der 12.06.2015

Bitte senden Sie die Anmeldung bzw. die Interessensbekundung an dez48.bibl@brd.nrw.de

Das Anmeldeformular finden Sie hier: Anmeldeformular Workshop „Suchen, finden, weitergeben“

Update: Der Termin in Düsseldorf ist bereits fast ausgebucht. In Bielefeld stehen noch etwa 10 Plätze zur Verfügung. Bitte melden Sie sich auch per Mail, wenn Sie grundsätzlich Interesse an der Veranstaltung hätten, allerdings keine Möglichkeit haben, an den aktuellen Terminen teilzunehmen. Sofern das Interesse groß genug ist, bieten wir weitere Termine im Herbst 2015 an.

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Berufsbild Bibliothekar / Bibliothekarin wandelt sich

Frau Reckling-Freitag hat auf ihrem Blog “Zwischenseiten” eine kurze Zusammenfassung ihrer Eindrücke vom Bibliothekartag 2015 veröffentlicht und weist auf das sich wandelnde Berufsbild des Bibliothekars bzw. der Bibliothekarin als zentrales Thema hin.

Zum Blogartikel: http://zwischenseiten.com/2015/05/27/bibtag15-bibliothekarinnen-fur-neue-berufsanforderungen-fit-machen/

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Die Graphic Novel

Die Graphic Novel (graphischer Roman) ist eine besondere Variante des Comics. Im Unterschied zum Comic erzählt die Graphic Novel eine komplexere und längere Geschichte, sie ist aufwändiger gezeichnet und erscheint meist in Buchform. Vielfach ist sie auch hochwertiger in der Aufmachung als ein Comic, gedruckt auf Hochglanzpapier und in gebundener Form als Hardcover oder Broschur.

Die Graphic Novel,  die dieses neue Genre begründet hat,  heißt „A contract with God“ von Will Eisner. Der amerikanische Comiczeichner publizierte diese Buch 1978 und als Untertitel benutze er die Bezeichnung „a graphic novel“ , um deutlich zu machen, dass es sich hier um ein literarisches Werk handelt, darüber hinaus wurde auch von einem Literaturverlag herausgegeben.

Die Graphic Novel bildet ein breites Spektrum ab, vom Krimi bis zur gezeichneten Weltliteratur sind alle Richtungen vertreten, besonders auch im Kinder- und Jugendbereich. In der Kunst haben solche Graphic Novels auch schon ihren Platz gefunden. Sie gehören zur Kunstgattung Grafik und Ausstellungen wie „Geschichten zeichnen“ (Museum Folkwang, Essen, 2012) zeigen wie vielfältig und künstlerisch anspruchsvoll die Zeichnungen sind.

Sie bilden einen völlig anderen Zugang zu Stoffen der Weltliteratur. So ist Shakespears „Hamlet“ als Graphic Novel sicher ein ganz besonderes „Leseerlebnis“.