Einen gut aufgebauten Überblick über die Abstimmungsprozesse bei der Gründung eines E-Medien-Verbundes – Schwerpunkt Bestandsaufbau – bietet der Verbund „muensterload.de“.
Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen”
Fahrbibliotheksumfrage 2014 gestartet
Die mittlerweile fünfte bundesweite Fahrbibliotheks-Umfrage möchte einen aktuellen Überblick zur Situation der Fahrbibliotheken in Deutschland ermitteln. Alle Fahrbibliotheken sind zur Teilnahme aufgerufen. Nach der letzten Umfrage von 2012 gab es zahlreiche Anregungen und Wünsche seitens der teilnehmenden Bibliotheken, die in die aktuelle Umfrage eingeflossen sind. Neu sind z.B. Fragen zu den Kosten für Treibstoff, Werkstatt usw., zur Veranstaltungsarbeit und zur tariflichen Eingruppierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Teilnahmeschluss für die Umfrage ist der 30. Mai 2014.
DBS Berichtsjahr 2014 – überarbeiteter Fragebogen online
Das HBZ hat jetzt den überarbeiteten Fragebogen für das DBS-Berichtsjahr 2014 online gestellt. Die Steuerungsgruppe hat Änderungen bei den Fragen 9-11, 34, 34a (neu), 36-37, 62, 64 (entfällt), 78, 84 und 100 beschlossen.
Wir berichteten: http://oebib.wordpress.com/2014/04/24/dbs-2015-anderungen-im-bereich-digitale-angebote/
Zum Fragebogen:
http://www.hbz-nrw.de/dokumentencenter/produkte/dbs/aktuell/frageboegen/
Die Bereitstellung des neuen Fragebogens 2014 in der Konkordanz wird zeitnah umgesetzt.
DBS 2015 – Änderungen im Bereich „Digitale Angebote“
Das Protokoll der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe ist auf den Webseiten der DBS veröffentlicht. Ein Blick in das Protokoll lohnt sich. Die Steuerungsgruppe hat sich intensiv mit dem Thema „Digitale Angebote“ beschäftigt:
Zählung von virtuellen und elektronischen Medien
– wie werden künftig Onleihe-Nutzer in der DBS gezählt,
– wie werden künftig virtueller Bestand/virtuelle Entleihungen und Zugang/Abgang an Medieneinheiten in Onleihe-Verbünden erfasst. Was ist hier bei DiViBib-, Ciando- oder sonstigen Geschäftsmodellen technisch möglich bzw. zu berücksichtigen.
Die Steuerungsgruppe spricht sich einstimmig dafür aus, Onleihe-Nutzer künftig in den DBS-Fragen 9 bis 11 mit zu erfassen. Ein Entleiher (aktiver Nutzer) ist zukünftig auch eine Person, die mindestens einmal einen Download getätigt hat. Die Erläuterungen werden ergänzt:
- NEU: Definition DBS-Frage 9 (Entleiher – aktive Nutzer):Entleiher sind die Benutzer, die im Berichtsjahr mindestens einmal (physisch oder virtuell) Medien entliehen haben.
- Die Definitionen DBS-Frage 10a und b entsprechend DBS-Frage 9.
- DBS-Frage 11 (Neuanmeldungen): Als Neuanmeldungen gelten Benutzer, die sich im Berichtsjahr in der Bibliothek erstmalig (physisch oder virtuell) angemeldet haben.
- DBS-Frage 36: die Definition wird erweitert. (Vorschlag DBS-Redaktion) : „Unter Zugang an Medieneinheiten wird die Zahl aller Medieneinheiten (hierzu zählt auch lizenzierter Zugang) angegeben, die dem Bestand der Bibliothek durch Kauf, Tausch, Schenkung oder aus anderen Quellen im Laufe des Berichtsjahres als Eigentum der Bibliothek hinzugefügt wurden. Empfangene Austauschbestände zählen bei der nehmenden Bibliothek nicht als Zugang. Zeitschriftenhefte werden hier mitgezählt.“ Die DBS-Redaktion prüft, in welchen DBS-Fragen der lizenzierte Zugang ergänzt werden muss. Weiterhin prüft die DBS-Redaktion in welchen Definitionen neben DiViBib auch ‚Ciando oder sonstige Anbieter‘ genannt werden müssen.
Zum Protokoll: http://www.hbz-nrw.de/dokumentencenter/produkte/dbs/aktuell/protokolle/
Netzwerk „Vorlesen“
Auf der Homepage www.netzwerkvorlesen.de gibt es viele Tipps rund ums (ehrenamtliche) Vorlesen:
- Vorleseinitiativen finden
- Gestaltung einer Vorlesestunde
- Mimik, Gestik
- Pausen, Sprechtempo, Ausdruck
- Rechtliches zum Vorlesen
- …
Quelle: http://www.netzwerkvorlesen.de/
Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!
Neue Berufe in Bibliotheken
Die Zeitschrift „BIS – das Magazin der Bibliotheken in Sachsen“ stellt in einer Reihe neue Berufe in Bibliotheken vor.
Im Heft 1 / März 2014 werden die Berufe Systembibliothekar/-in und TYPO3-Entwickler anhand lebendiger Beispiele vorgestellt. Die Artikel liegen online vor:
Systembibliothekarin
TYPO3-Entwickler
Quelle: BIS 1/2014
Video von „Reading Is Fundamental“
Kinder und Bücher gehören zusammen. Diese simple Tatsache wurde märchenhaft schön dargestellt als Video „Book People Unite“
http://www.youtube.com/watch?v=pdpKIjpaBU8
Gefunden und zusätzlich erläutert unter Bibliothekarisch.de – Wolfgang Kaiser
Storytelling für Multimedia-Präsentationen
Jens Radü, Multimedia-Journalist, hat für die Zeitschrift „journalist“ Heft 12/2013 einen Artikel mit seinen 5 goldenen Regeln für das multimediale Storytelling verfasst.
Die 5 Regeln in Kurzform:
- Die Geschichte: „…Die Geschichte ist die Geschichte ist die Geschichte…“ Stellen Sie sich die Fragen: Worum geht es in der Geschichte? Ist das die richtige Geschichte für eine multimediale Darstellung?
- Die Dan-Brown-Regel: „Sätze wie „Zu diesem Zeitpunkt wusste Professor Langdon noch nicht, dass er in fünf Stunden sterben sollte“ sind wenig subtil. Aber sie funktionieren…“ Die Klickraten steigen laut Herrn Radü bei Nummerierungen der Teile, bzw. beim Ausblick auf kommende Elemente.
- Die Orchester-Regel: „…Es ist wie im Orchester: Jedes Instrument hat seinen eigenen Klang, seine spezifischen Stärken und Schwächen. Genau wie die unterschiedlichen Elemente des multimedialen Erzählens…“ Elemente wie Video, Audio, Foto und Texte haben ihre spezifischen Stärken und Schwächen. Es gilt sie dosiert und bewusst einzusetzen.
- Das Team: „…eine One-Man-Show. Und eine Ausnahme…“. Jeder bringt seine Sichtweise und Fähigkeiten mit und bereichert die Darstellung.
- Verzichtet!: „Konzentriert euch auf den Weg, erzählt die Geschichte vom Anfang bis zum Ende, lasst Nebenstränge und Spielereien weg…“ Entscheidend ist die Reduktion auf das Wesentliche.
Usability für die Homepage
Julia Richter und Tabea van Lengen haben eine Usability-Studie zur Website der Landesbibliothek Oldenburg als Bachelorarbeit durchgeführt. Nach der Analyse des IST-Zustandes der Website erfolgt eine Evaluation anhand von vier Methoden (Personas, Heuristiken, Thinking-Aloud-Tests, Logfile-Analyse). Abschließend werden Empfehlungen zur Verbesserung der Usability gegeben. Diese Empfehlungen lassen sich auch auf andere Homepages übertragen.
Studie: http://serwiss.bib.hs-hannover.de/files/418/Bachelorarbeit+Richter+und+vanLengen.pdf
Quelle: http://infobib.de/blog/2014/04/07/richtervan-lengen-usability-studie-zur-webseite-der-landessbibliothek-oldenburg/
