Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Senioren gestalten das Internet

Der diesjährigen Wettbewerb „Die schönen Seiten des Internets“ zeigt, wie kreativ Senioren mit dem Internet umgehen. 93 Beiträge wurden beim Wettbewerb eingereicht, der von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN), Google Deutschland und der Stiftung Digitale Chancen organisiert wurde. Die Schirmherrschaft übernahm Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich. Die ausgezeichneten Beiträge bieten vielfältige Anregungen für Bibliotheksveranstaltungen. Ausgezeichnet wurden u.a.:

Marlit Pfefferle, Freiburg
Aus der Idee, für die Kinder und Enkelkinder Rezepte für Plätzchen online zu stellen, ist im Ergebnis ein eBook geworden, das sogar bei Amazon angeboten wird.

Marianne Bednorz, Kassel
Die Website „Erinnerungen im Netz“ ist voller persönlicher Geschichten in Fotos, Filmen, Texten und Interviews. Die beispielhafte Verbindung zwischen Offline- und Online-Welt ist eine wegweisende Nutzung digitaler Medien, um Heimatgeschichte gemeinsam zu gestalten.

Barbara Leisner, Lutzhorn
Beim „Kunstsurfen“ tauscht sich Barbara Leisner mit Kunstinteressierten per Videochat zu Kunstwerken aus und vermittelt Kenntnisse zu Epochen, Genres und Stilen. Zudem gibt sie in einem Kunstblog nebenbei auch Tipps zum Umgang mit dem Internet.

Robert Roseeu, Gröbenzell
Mit seinem USB-Stick hat Robert Roseeu eine innovative und nutzerfreundliche Möglichkeit für ein Selbstlernprogramm für PC und Internet geschaffen.

Helga Schwab, Rheinzabern
Helga Schwab zeigt in ihrem hilfreichen Blog ganz konkrete Anwendungen im Internet und erklärt, wie dies alles funktioniert. Sie bietet Online-Stammtische an, darunter auch einen Radio-Stammtisch, der über Skype stattfindet.“

Weitere Informationen: http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/PM/2013/BAGSO_PM_13.2013_Internet_Wettbewerb.pdf

Quelle: mekonet NRW – Newsletter – November / Dezember 2013

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Bibliotheken haben eine Strategie – ja sicher, aber welche?

Haben Sie diese kreativen Köpfe in ihrem Team?
Die Bibliothekarin oder der Bibliothekar, die nur so sprühen vor neuen Ideen. Diese Bibliothekarinnen und Bibliothekare setzen die Ideen ganz von alleine um. Mit ihrer Begeisterung reißen sie alle anderen im Team mit. Diese Bibliothekare haben immer ein offenes Ohr für Bibliothekskunden, und wissen, was diese interessiert. Sie sind perfekt organisiert und kennen sich in alten Strukturen und neuen Medien aus. Kurz: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben perfekte Voraussetzungen dafür, dass ihre Bibliothek wie von alleine läuft und neue Dienstleistungen am Fließband entwickelt!
Für alle anderen stellt sich hin und wieder die Frage:

Wie entwickel ich eigentlich neue Dienstleistungen? Und wie sieht eine geeignete Strategie dafür aus?

Folgende Überlegungen könnten bei der Beantwortung der Fragen weiterhelfen:
1. Wer sind wir?
Erscheinungsbild: Was sind unsere Werte, unser Nutzerversprechen? Wie möchten wir als Bibliothek wahrgenommen werden? Eher als Mentor „ich helfe dir finden“ oder als Literaturliebhaber „wir lieben Literatur, komm entdecke mit uns tolles…“ oder auch als Freiheitskämpfer „freies Wissen für alle…“ (Liste beliebig erweiterbar)
Botschaften: Vermitteln wir aktiv die Botschaft, die zu unserem angestrebten Erscheinungsbild passt? Erzählen wir die Geschichten, die unsere Botschaft weiter gibt? Welche Emotion wollen wir mit der Bibliothek verbunden wissen: Neugier, Entspannung, Zugehörigkeit etc. (Abgleich mit den Marketingmaßnahmen)? Welchen Auftrag haben wir von unserem Träger?
Ziel: konkrete Ziele und Botschaften / Geschichten formulieren

2. Wer sind unsere Nutzer?
Welche Inhalte brauchen unsere Kunden? Warum kommen sie zu uns? Wo halten sie sich im Internet auf? Was müsste ich wo tun, um bei meiner anvisierten Zielgruppe mit dem gewünschten Erscheinungsbild wahrgenommen zu werden? – Haben sie den Mut, eine oder mehrere Zielgruppe zu definieren.
Ziel: finden sie so viel wie möglich über ihre Zielgruppe heraus.

3. Abgleich des Selbst- und Fremdbildes:
Wo treten Differenzen zwischen der Selbst- und der Fremdwahrnehmung auf? Sind unsere bisherigen Angebote aktuell und relevant für unsere Nutzer? Wie passen unsere bisherigen Angebote zu unserer gewünschten Wahrnehmung?
Ziel: konkrete Lücken erkennen, neue Handlungsfelder benennen

Nun sollten ein paar Ideen entstanden sein, wo ein bestehendes Angebot optimiert oder ein Neues generiert werden kann. Wichtig ist: Dienstleistungen entwickeln, Aktionen gestalten oder Content für’s Web erstellen ist keine Aufgabe für eine Person im Team. Der Input muss von allen Mitarbeitern kommen, von jedem aus seinem Bereich. Eine oder zwei Personen behalten den Überblick und loten Synergien aus.

Und das Wichtigste zum Schluss:

Der größte Fehler (bitte unbedingt vermeiden!) ist, es nicht zu versuchen!

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RDA: Arbeitspaket 5 – Schulungen

Das Arbeitspaket Schulungen hat im Oktober 2013 begonnen. Zurzeit wird in der DNB ein Konzept für die Erarbeitung der Schulungsunterlagen und der eigentlichen Schulungen sowohl für die DNB/ZDB als auch für die kooperative Erarbeitung in der AG RDA erarbeitet. Es sieht einen modularen Aufbau für die Schulungsunterlagen vor. Die Grundlagenschulungen (FRBR und Benutzung des RDA-Toolkits) sowie das erste Modul (Einführung in die RDA) müssen bereits in Kürze fertig gestellt werden, da sie für die Schulungsunterlagen zur GND benötigt werden. Die Erarbeitung der Schulungsunterlagen für das Modul Normdaten in der GND hat begonnen (siehe Arbeitspaket 3). Ein erster Entwurf für das Schulungskonzept wurde der AG RDA Anfang September 2013 vorgestellt. Eine Rückmeldung der Partner in der AG RDA ist für Dezember 2013 erbeten.
Ein Teil des Arbeitspakets Schulungen ist die Einbeziehung der Ausbildungseinrichtungen. Hierzu wird es im Frühjahr 2014 eine eigene Veranstaltung in der DNB in Frankfurt geben.

Quelle: dnb – Newsletter Standardisierung und Erschließung Nr. 24, Dezember 2013

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Portal „ich-will-deutsch-lernen“

Der Deutsche Volkshochschulverband stellt einen kostenlosen Online-Deutschkurs ins Netz. Mit dem Portal „ich-will-deutsch-lernen“ soll die sprachliche, gesellschaftliche und berufliche Integration von Deutschlernern in Integrationskursen unterstützt werden. Für Unterrichtszwecke steht das Portal dem pädagogischen Personal in Einrichtungen der Erwachsenenbildung zur Verfügung. Das Angebot des Sprachkurses umfasst die Niveaustufen A1 bis B2 sowie einen umfangreichen Teil mit Übungen zum Lesen und Schreiben lernen. Lernende, die sich individuell anmelden, werden von Tutoren des Deutschen Volkshochschulverbandes betreut.
www.dvv-vhs.de

Quelle: Fachstelle Stuttgart InfoDigital 13-12

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vbnw: PROLibris in der Fachdatenbank

Die vom vbnw herausgegebene Zeitschrift ProLibris wurde für die Aufnahme in die Fachda-tenbank „Academic Search“ von EBSCO vorgeschlagen. Das Herausgeber-Gremium hat der Aufnahme gerne zugestimmt, da diese die Bekanntheit von ProLibris erhöhen kann. Die Da-tenbank hilft Forschern, Studenten und Informationsspezialisten dabei, neue Inhalte aus ih-ren Fachgebieten kennenzulernen, diese zu erwerben und mit Autoren in Kontakt zu kom-men. EBSCO gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern wissenschaftlicher Datenbanken weltweit und wird von 90% der akademischen Bibliotheken und in vielen Un-ternehmen und Forschungseinrichtungen genutzt.

Quelle: vbnw: Newsletter 11/12-2013

 

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ISSN für Blogs

Die Konferenz der Direktoren der nationalen ISSN-Zentren hat sich darauf verständigt, dass ab sofort auch wissenschaftliche Blogs und Blogs von allgemeinem Interesse eine ISSN erhalten können. Bisher waren sie von einer ISSN-Zuteilung ausgenommen.
Anwendung finden sollen dabei die allgemeinen Kriterien für die Zuteilung einer ISSN für
fortlaufende Sammelwerke. Dies bedeutet, dass die Blogs entweder den Kriterien einer
wissenschaftlichen Publikation entsprechen oder von allgemeinem Interesse sein müssen. Für Blogs, die nicht unter die Sammelpflicht einer Nationalbibliothek fallen, kann die Zuteilung einer ISSN verweigert werden.
Quelle: dnb – Newsletter Standardisierung und Erschließung Nr. 24, Dezember 2013

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Positive Kritik: „Plussing“ Diskussion und Kritik im Ideenfindungsprozess

Das Menschen kreativer werden wenn sie mitreden dürfen, ist bekannt. Dass die Entscheidungen in einem Betrieb besser werden wenn es vorher Kritik gab, eher nicht.  Ein interessanten Ansatz stellt das Harvard Business Manager Magazin vor: Plussing.

Kritik und Diskussion ist erwünscht. Um die positiven Effekte in den Mittelpunkt zu stellen, gibt es eine simple Regel: jeder Kommentar zur Arbeit eines Kollegen muss immer auch ein „Plus“ enthalten muss – einen Vorschlag, wie die Arbeit verbessert werden könnte oder wie man auf ihr aufbauen könnte.

http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/positive-kritik-foerdert-die-inspiration-a-922424.html

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vbnw: Neue Zusatzvereinbarung zwischen dbv und vbnw unterzeichnet

Am 29.11.2013 unterzeichneten in Berlin die Vorsitzenden von Deutschem Bibliotheksver-band e.V. (dbv) und Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e.V. (vbnw), Dr. Frank Simon-Ritz (Weimar) und Harald Pilzer (Bielefeld) die neue Zusatzvereinbarung zum Kooperationsvertrag zwischen den beiden Verbänden aus dem Jahre 1973. Die Unterzeichnung war jetzt möglich geworden, nachdem die Mitgliederversammlungen von vbnw und dbv am 11.10.2013 bzw. am 14.11.2013 dem im Juni zwischen den Vorsitzenden ausgehandelten Kompromiss zugestimmt hatten. Er sieht eine Laufzeit bis 2017 vor sowie die stufenweise Progression des dbv-Anteils am Mitgliedsaufkommen der nordrhein-westfälischen Bibliotheken von derzeit 50% auf 65%. 2017 muss neu verhandelt werden.

Quelle: vbnw: Newsletter 11/12-2013

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US- Bibliotheken bieten E-Book-Ausleihe in Flughäfen an

Immer mehr US-Bibliotheken präsentieren sich auch an Flughäfen. In Manhattan, Kansas sowie in Philadelphia haben die örtlichen Bibliotheken bereits eine virtuelle Ausleihe eingerichtet: Auch hierzulande wünschen sich viele Reisende einen solchen Service. Die Flugsuchmaschine Skyscanner hat 10.000 Reisende gefragt, von welchen kostenlosen Einrichtungen sie an Flughäfen träumen. Das Ergebnis: Die Bibliothek steht mit 32 Prozent nach einem Kino und Schlafkapseln auf Platz drei der meistgenannten Wünsche.
Quelle und weitere Informationen:
http://www.buchreport.de/nachrichten/nachrichten_detail/datum/2013/07/30/lektuere-als-lueckenfueller.htm

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1000 Dinge – Aktive Medienvermittlung für regelmäßig nachgefragte Themen

Es gibt Fragen, die kennt jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin einer Bibliothek: Haben Sie neue Bastelanregungen für Weihnachten?  Haben Sie Bilderbücher zum Thema Ostern, Weihnachten, Trennung der Eltern, Tod…? Ich soll einen Vortrag zum 25-jährigen Dienstjubiläum eines Kollegen/ einer Kollegin halten. Haben Sie Vorlagen dazu? oder Haben Sie Anregungen für die Gestaltung von Silberhochzeitsfeiern?. Hier werden schnelle Rechercheergebnisse bzw. Antworten erwartet.

Dank guter Bestandskenntnisse und OPAC sind diese schnell gefunden. Eine weitere Präsentationsform der Ergebnisse solcher Anfragen sind Thementische oder Sonderaufstellungen zu den angefragten Themen. Ebenso kennen und präsentieren viele Bibliotheken Medienausstellungen zu den Festen im Jahreskreis oder besonderen Anlässen, die es im Leben der Menschen immer wieder gibt: Geburt, Taufe, Hochzeit, Erstkommunion, Konfirmation, Schulabschlussfeiern, Dienstjubiläum u.v.m. Der analoge Bestand im Bibliotheksraum wird regelmäßig sichtbar gemacht. Ein beliebtes Hilfsmittel sind auch Themenlisten – auf Papier gedruckt.

Als weitere Quelle für Bibliothekskunden dienen auch thematische Medienlisten in Social Media-Angeboten der Bibliothek. Sie können die Suche auf mobilen Endgeräten oder von zu Hause aus für viele ganz bequem unterstützten.

Zum Beispiel können die oben angesprochenen Themenlisten – ähnlich wie es die Stadtbibliothek Dormagen mit ihren Neuerwerbungslisten macht – auf LibraryThing zusammengestellt – in die Facebook-Seite oder Seiten anderer Social Networks der Bibliothek integriert werden. Statt in langer Liste können die Ergebnisse der thematischen Suche in einer 3D-Animation oder als Bücherregal angezeigt werden. Um eine Vorstellung davon zu erhalten, hier der folgende Link https://www.facebook.com/stadtbibliothek.dormagen/app_159924979291.

Falls jemand noch andere Social Reading-Dienste kennt, die dies auch ermöglichen, ist eine ergänzende Nennung sehr willkommen.

Natürlich können regelmäßig wiederkehrende Themenanfragen auch mit hinterlegten Dateien auf Infoscreens in der Bibliothek oder bei Multi-Touch-Screen-Anwendungen hinterlegt werden. Auch manche WEB-OPACs ermöglichen die Darstellung per 3D-Animation. Diese unterstützen die Bestandspräsentation sowohl in der Bibliothek als auch zu Hause oder mobil.

Zu den Themen passende und gesichtete Quellen im Internet können unterstützend über Linklisten erschlossen werden. Diese bedürfen der regelmäßigen Pflege und gut sichtbaren Einbindung in das Online-Angebot einer Öffentlichen Bibliothek.

Mobil kann auch die Bibliothek selbst mit ihrem Angebot werden. Dies bedeutet allerdings etwas mehr Planungsaufwand und Personaleinsatz.

Zum Beispiel könnten Infobildschirme in der Arbeitsagentur mit Literatur- und Medientipps zu Arbeitssuche, Berufswahl, Bewerbung in allen Formen, Zeugnisdeutung, Bewerbungsgespräch… von Seiten der Bibliothek bespielt werden.

Ähnliches gilt für eine Verknüpfung dieses Angebotes mit den Homepages der Schulen vor Ort – je nach Thema natürlich angepasst an den Schultypus.

Vielleicht lassen sich Referenten oder MitarbeiterInnen finden, die an außergewöhnlichen Orten etwas andere Medienpräsentationen durchführen. Als Beispiele könnten dienen das Café in der Nähe, das Eltern-Café im Kindergarten oder Familienzentrum, die Feuerwehrwache, das Jugendzentrum, eine Bäckerei, ein Gartencenter oder ein Büchertisch in der Arbeitsagentur mit Ansprechpartner aus der Bibliothek oder ein Bestattungsinstitut oder der Buchhandlung…

Die Empfehlungen des „Lesestart-Projektes“ (http://www.lesestart.de/lesetipps.html) , die im Bibliotheksbestand vorhanden sind, können so ebenfalls vielseitig bekannt gemacht werden.

Falls Sie praktische Erfahrungen mit erfolgreichen eigenen Bestandspräsentationen – vor allem im Web 2.0 – haben, ist es für viele sicher unterstützend, von diesen zu lesen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen.