Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

Kommentare 0

Was lesen Migranten?

Der ZDF-Filmbeitrag zeigt, wie Menschen in Deutschland mit Migrationshintergrund zum Lesen kommen und welche Literatur sie bevorzugen. Kann Literatur eine Brücke zwischen den Kulturen schlagen?
Ein Filmbeitrag aus der ZDF-Mediathek (Video 14:57 Min.):

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/200320 0/Was-lesen- Migranten%253F#/beitrag/video/2003200/Was-lesen-Mig ranten%3F

Quelle: Fachstelle Tübingen – Newsletter 18. Dezember 2013

Kommentare 1

Büchereizentrale Niedersachsen: Neues Themenpaket Inklusion

Die Büchereizentrale Niedersachsen hat ein Themenpaket zum Thema Inklusion zusammengestellt: „Inklusion bedeutet, dass kein Mensch ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden darf. Inklusion ist aber nicht nur ein Thema für Menschen mit Behinderungen. Es ist für alle Menschen wichtig, die nicht voll und gleichberechtigt an allen Bereichen der Gesellschaft teilhaben können, etwa aufgrund ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung, einer Behinderung, ihrer Hautfarbe, Herkunft oder ihrer Geschlechtsidentität. Dieses Themenpaket bietet mit 32 Titeln die Möglichkeit, sich dem Thema Inklusion bereits im Kindergarten- und Grundschulalter spielerisch anzunähern und Ausgrenzung und Intoleranz von Anfang an zu verhindern.“

Die Titelliste finden Sie hier.

Quelle: BZ-Newsletter 12/2013

Kommentare 0

RDA-Informationsveranstaltungen April 2014

Im April 2014 bietet das ZBIW in Zusammenarbeit mit dem hbz drei Informationsveranstaltungen zum Thema RDA-Regelwerksumstieg an. Die Inhalte der Veranstaltungen sind jeweils identisch. Um den Teilnehmenden die Gelegenheit zu geben, Fragen zu stellen und miteinander zu diskutieren, ist die Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt. Die Veranstaltungen finden jeweils in der Zeit von 10.00 bis 13.30 Uhr statt. Die Veranstaltungen richten sich sowohl an Wissenschaftliche als auch an Öffentliche Bibliotheken.

Anmeldung bis spätestens 25.02.2014 – zum Anmeldeformular
Kosten: Gebühr für Nicht-Landesbedienstete NRW: 55,- €
Im Preis enthalten ist ein Mittagessen.
Veranstaltungsorte und Daten:
Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, „Bibliothekssaal“ (08.04.2014)
Fachhochschule Köln, Ubierring 48, Raum 211 (09.04.2014)
Universitätsbibliothek Wuppertal, Fachbibliothek 3, Schulungsraum (10.04.2014)

Weitere Informationen Webseiten des ZBIW.

Kommentare 0

Volkspaläste, People’s Palace oder Papiermuseum

Susanne Kippenberger schreibt in ihrem Artikel „Neue Volkspaläste“ im Tagesspiegel über die neuen modernen Bibliotheken und ihre Wirkungen auf ihre Stadt. Das Bibliotheken (und andere Kulturbauten) keine Papiermuseen sind, sondern Impulse für die Stadtentwicklung geben können, wird auch Bilbao-Effekt genannt. Anhand von Birmingham, Stuttgart und Seattle werden die neuen Einflussmöglichkeiten beschrieben.

Zum Artikel: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/bibliotheksneubauten-aufregende-moderne-neue-volkspalaeste/9215940.html#kommentare

Kommentare 3

Neue Dienstleistungen – von der Idee zur Umsetzung

Ende des letzten Jahres haben wir uns mit Strategieplanung für Bibliotheken beschäftigt. Schauen wir unserer Muster-Bibliothekarin Frau Müller einmal über die Schulter. Sie und ihre Team haben sich auf den Weg gemacht um neue Dienstleistungen einzuführen:

Wir, als Bibliothek in unserer Stadt, möchten uns neu ausrichten. Weil wir nicht so genau wissen wo es hingehen soll, haben wir uns anhand der Fragen zur Bibliotheksstrategie überlegt wie wir wahrgenommen werden möchten und wie unsere Zielgruppe aussieht:
Die Stadtbibliothek möchte die Menschen in unserem Stadtteil besser in unsere Bibliothek integrieren. Wir möchten als Plattform, als Treffpunkt, als 2.Zuhause wahrgenommen werden. Hier ist es gemütlich, hier trifft man sich, hier entdeckt man neue Ideen. Wir möchten als Liebhaber von Literatur und als Treffpunkt für Gleichgesinnte gesehen werden. Als Ort wo Gemeinsamkeiten und die Neugier an schönen Dingen betont werden.
Wir nehmen die Zielgruppe genau unter die Lupe um zu sehen, wo wir unsere Zielgruppe finden können. Dabei haben wir zum Beispiel festgestellt, dass wir und unsere Zielgruppe auf Facebook sind. Wir haben also den richtigen Kanal gewählt! Das hat uns sehr gefreut! Allerdings passten die Aktivitäten von uns noch nicht zur gewollten Wahrnehmung in der Zielgruppe. Als Liebhaber schöner Dinge können wir die Begeisterung über schöne Dinge, schöne Literatur und ähnliches auch dort teilen. Die nüchternen Ankündigungen bisher, passen da nicht ins Bild. Als wir das anpassten, fiel uns auf, das die Emotionen die wir selber in die Posts legen tatsächlich von der Community zurückgespiegelt werden…
Auch die Veranstaltungen die wir in der Bibliothek haben, Recherche in Datenbanken, passen nicht so recht zu diesem Bild. Eine unserer Mitarbeiterinnen näht gerne und hat einen Kontakt zum ortsansässigen Näh- und Stoffladen hergestellt. Mit diesem machen wir jetzt probeweise kostengünstige Nähkurse in der Bibliothek. Beim ersten Kurs fiel uns auf, dass zur Gemütlichkeit in unserem Raum auch dringend eine Kaffeemaschine und ein Wasserkocher gehören. Genauso könnte man die Tische noch etwas anders anordnen… Und mit einfachen kostengünstigen Maßnahmen ist der Raum schon viel attraktiver und gemütlicher geworden.
Eine Teilnehmerin des Kurses warb für diesen Kurs im Kindergarten um die Ecke, da dort viele Mütter Interesse am Nähen haben. Auch mehren sich die Anfragen zu Literatur und Blogs zum Thema.
Jetzt kam uns die Idee eine Linkliste, die besten Nähblogs, zu erstellen und monatlich auf Facebook die Nähidee des Monats vorzustellen. Allerdings müssen dafür einige Mitarbeiterinnen erstmal lernen Blogs zu suchen und auf Facebook zu posten… Die neuste Idee ist aber, kurze Videos über die genähten Stücke und ihre Näherinnen zu drehen und über Youtube die Videos vorzustellen. Die neu angeschafften Tablets sind dabei sehr wichtig, da damit die kurzen Videos gedreht werden können. Durch die Tablets haben wir auch gemerkt wie langsam unser WLAN ist. Das Hochladen der Videos dauert viel zu lange. An das WLAN müssen wir wohl nochmal ran…
Angeregt durch diese Erfahrungen stehen plötzlich noch viele Ideen im Raum: Könnte man nicht auch für den Seniorenkreis mit der lokalen Computerschule Kurse anbieten? Wir haben ja Arbeitsplätze hier! Und könnte man nicht auch Veranstaltungen mit Romanautoren machen? Wo man sich gemeinsam an den Werken erfreut? Auch ein Vorlesewettbewerb für Kinder haben wir jetzt ausgerufen und selbstverständlich gibt es die Großeltern-Vorlesetage. Um Zusammengehörigkeit, Gemeinsamkeit und die Freude an schönen Dingen zu teilen. Da es doch einige Mehrarbeit war, verbessern wir unsere Zusammenarbeit. Klare Aufgabenteilung und Verantwortung festlegen wird immer wichtiger…

An diesem Punkt verlassen wir Frau Müller und ihre Bibliothek. Was sagt uns die Geschichte?
1. Eine konkrete Zielgruppe kann erreicht werden, wenn ich weiß wo sie ist und was sie interessiert – die Zielgruppe gibt die Plattform und die Werbeplattform vor.
2. Bleiben Sie ihrer gewünschten Wahrnehmung treu
3. Die Bibliothek benötigt Räume und deren Gestaltung gemäß ihrer Ziele
4. Die Bibliothek benötigt die technische Ausstattung für ihre Ziele
5. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen die Technik bedienen können
6. Klare Aufgabenteilung und Verantwortung für Terminlisten, Redaktionspläne und Absprachen sind nötig.
7. Die Bibliothek muss nicht alles selber können, arbeiten Sie mit Partnern zusammen

Und es gilt, vieles fällt erst bei der Umsetzung auf. Fangen Sie an und schauen Sie wohin der Weg Sie führt.

Kommentare 0

ASB Überarbeitung 2014 abgeschlossen

Mit dem Update 2014 zu den Gruppen V und Y ist die Überarbeitung der ASB weitgehend abgeschlossen. Punktuell überarbeitet wurde das SW-Register.

Die Überarbeitung der Gruppe Ws wurde aufgrund der ähnlichen Problematik (laufende Änderungen im Bereich der Digital-Technik) in der KAB vorerst zurückgestellt und wird im Zuge der KAB-Überarbeitung in den kommenden Jahren nochmals behandelt.

Ab 2014 wendet die ekz die Update-Version der ASB bei der Systematisierung an. Für bereits veröffentlichte Titel mit Erscheinungsjahr vor 2014 kann keine aktualisierte Notation garantiert werden.

Kommentare 1

RDA Toolkit – Lizenzierung ab sofort möglich

Die dnb hat am 16.12.13 über den Stand der Lizenzverhandlungen zum RDA Toolkit berichtet. Es wurden Gespräche mit ALA Publishing über eine mögliche Lizenzierung des RDA Toolkits für die Bibliotheken und Informationseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz geführt. Die Verhandlungen sind zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Konsortium mit einem gepoolten Zugriff für alle teilnehmenden Bibliotheken aufgebaut werden soll. Die Gesamtkosten tragen die im AG Verbund zusammengeschlossenen Verbünde sowie die Schweizer Nationalbibliothek, die Deutsche Nationalbibliothek und die ekz.

Bis zu einem neuen Vertragsabschluss erhalten die Teilnehmer des bisherigen, beim Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) angesiedelten und zum Jahresende beendeten Konsortiums über den Ablauf des Jahres 2013 hinaus weiterhin den Zugriff auf das RDA Toolkit. Neue Interessenten können ebenfalls bereits vor Inkrafttreten eines Vertrags schnell freigeschaltet werden und erhalten dafür zunächst einen 60 tägigen Testzugriff.

Die Deutsche Nationalbibliothek übernimmt, als Geschäftsstelle des Standardisierungsausschusses, die Gesamtorganisation und Gesamtkoordination der Lizenz. Alle am Zugriff auf das RDA Toolkit interessierten Bibliotheken sollen sich bei ihrer zuständigen Verbundzentrale bzw. bei der ekz melden. Wenn Sie keinem Verbund angehören und das Toolkit nicht über die ekz lizenzieren möchten, kann eine Meldung direkt an die Arbeitsstelle für Standardisierung erfolgen. Für die Lizenzierung müssen IP-Adresse(n) oder IP-Range der Bibliothek benannt werden. Sollte dies – insbesondere bei kleineren Institutionen – nicht möglich sein, kann der Zugriff alternativ auch über Kennung und Passwort erfolgen.

Interessenten melden sich bitte bei der Arbeitsstelle für Standardisierung unter der Mail-Adresse afs(at)dnb.de.