Alle Artikel in der Kategorie “Kinder und Jugendliche / Schule

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Leseförderung für Jungen

Die Fachstelle Tübingen hat einen Blogbeitrag von Dr. Bruno Köhler, Leiter des Projektes http://www.jungenleseliste.de, entdeckt:
„Auch wenn es dem einen oder der anderen vielleicht nicht gefallen wird, aber es gibt ausgeprägte Unterschiede in den Genrepräferenzen zwischen Jungen und Mädchen. Wenn wir geschlechterspezifische Leseförderung betreiben wollen, dürfen wir diese Fakten nicht ignorieren, nur weil sie uns vielleicht nicht passen. Auch die Schule muss sich diesen Tatsachen stellen, wenn sie ihr Versprechen nach individueller Förderung ernst meint. Hier geht es nicht um die Bestätigung alter Rollenbilder. Es geht hier lediglich um die Lesemotivation, um die Lust am Lesen.“
Bruno Köhler gibt einige Anregungen, wie auch eher „lesefaule“ Jungs mehr Lust am Lesen entwickeln können.
http://alphaprof.de/2015/

Quelle: Fachstelle Tübingen Newsletter Öffentliche Bibliotheken 5/2015

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dbv: „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“

Der dbv teilt mit: „Der Deutsche Bibliotheksverband und die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“ werden künftig enger zusammenarbeiten. SCHAU HIN!, der Medienratgeber für Familien, unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, Kinder zwischen drei und 13 Jahren im Umgang mit Medien zu stärken. Die Partner von SCHAU HIN! sind das Bundesfamilienministerium, Vodafone, Das Erste und ZDF sowie TV Spielfilm.

Auf der Website von SCHAU HIN! wurde ein Interview mit Barbara Lison, Vorstandsmitglied im dbv, veröffentlicht.

SCHAU HIN! bietet auf www.schau-hin.info Informationen, Publikationen, Filme, eine App und interaktive Angebote wie ein Medien-Trainingsprogramm und einen Onlinetest für Eltern.“
Der dbv ruft alle Bibliotheken auf, sich mit der Website von SCHAU HIN! zu verlinken. Außerdem können pro Bibliotheksstandort bis zu 100 Exemplare jeder Broschüre und jedes Flyers von „SCHAU HIN“ kostenfrei bestellt werden.

Weitere Informationen: http://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/schau-hin.html
Quelle: dbv-Newsletter Nr. 51 2015 (13. August)

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„Niedersachsen auf dem Weg zur Leseschule“

„Niedersachsen auf dem Weg zur Leseschule“ ist der Titel einer neuen dreiteiligen Veröffentlichung. Das erste Heft steht unter dem Motto „Zeit fürs Lesen“. Vorgestellt werden fünf Schulen in Niedersachsen, die sich für bestimmte Projekte oder Methoden wie beispielsweise regelmäßige Leseaktionen, Autorenbegegnungen oder Lesepatenschaften Zeit nehmen. Nach einer kurzen Vorstellung der jeweiligen Schule wird ein Schwerpunkt der Lese- oder auch Schreibförderung beschrieben. Links und QR-Codes verweisen den Leser auf weitere Websites oder zu Filmen. Die Reihe ist eine Veröffentlichung der Akademie für Leseförderung Niedersachsen mit Unterstützung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Eine Online-Version steht ab sofort auf der Website der Akademie kostenlos zur Verfügung.
Das Heft kann gegen eine Schutzgebühr von 3 € unter alf(at)gwlb.de per E-Mail bestellt werden.

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Schulunterricht ist noch nicht online

Die Stiftung Digitale Chancen hat in ihrem aktuellen Newsletter über den Einsatz von Online-Anwendungen im Unterricht berichtet. Im Rahmen des Projektes Online4EDU wurde im Februar 2015 eine Umfrage bei Lehrkräften durchgeführt:

„Als Digital Natives nutzen Kinder und Jugendliche Online-Anwendungen und Apps auf selbstverständliche Weise, doch im Schulunterricht sieht die Realität leider anders aus. Smartphones müssen meistens ausgeschaltet werden und die digitalen Lernmöglichkeiten am PC, Laptop oder Tablet werden in Deutschland immer noch sehr begrenzt genutzt. Ein Potenzial, digitale Anwendungen im Unterricht zu integrieren, liegt insbesondere darin, Lehrerinnen und Lehrer bei der Nutzung von Online-Anwendungen zu unterstützen.“

Projekt Online4EDU: Schulunterricht ist noch nicht online
Quelle: Stiftung Digitale Chancen, Newsletter Nr. 90

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Bayernwerk Kinderbibliothekspreis 2015

Auch in diesem Jahr hat der Netzbetreiber Bayernwerk fünf öffentliche Bibliotheken mit dem mit 5.000,- Euro pro Bibliothek dotierten Kinderbibliothekspreis ausgezeichnet. Unter dem Motto „Bibliotheken fördern Lesen – wir fördern Bibliotheken“ verleiht das Unternehmen diesen Preis seit mittlerweile neun Jahren gemeinsam mit dem Sankt Michaelsbund und der Bayerischen Staatsbibliothek -Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen. Der Kinderbibliothekspreis würdigt das Engagement der Bibliotheken und ihrer Mitarbeiter, die es durch ihren außergewöhnlichen und persönlichen Einsatz schaffen, Kinder und Jugendliche auch im digitalen Zeitalter für das Lesen zu begeistern.

Im kommunalen öffentlichen Bereich wurden ausgezeichnet:
Stadtbibliothek Amberg (Oberpfalz)
Kurzporträt (PDF)
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=OmKLYJczfTY

Bücherei im Bahnhof Veitshöchheim (Unterfranken)
Kurzporträt (PDF)
Video (Bayernwerk; rechts unten)

Stadtbücherei Weilheim (Oberbayern)
Kurzporträt (PDF)
Video (Bayernwerk; rechts unten)

Die weiteren zwei Preisträger sind die Stadtbücherei Dachau und die Gemeindebücherei Ergolding aus dem Arbeitsbereich des St. Michaelsbundes.

Weitere Informationen: https://www.oebib.de/service/meldungen/article/2015/07/10/fuenf-herausragende-bibliotheken-ausgezeichnet/

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Förderzusagen für Digitale Leseförderung

Im Rahmen der aktuellen Förderrunde des Projektes „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ hatten Bibliotheken wieder einmal die Möglichkeit Projektvorschläge einzureichen.
Mit den Projekten sollen Kinder und Jugendliche angesprochen werden, die keinen oder einen erschwerten Zugang zu Medien haben. Dabei sollen sie eigenständig und kreativ die Medien nutzen. Mit Hilfe von digitalen Medien, Social Media Anwendungen, Gaming, Geo- oder Edu-Caching und Film- oder Hörspielprojekten soll der Umgang mit Medien weiterentwickelt werden. Die Grundlage dafür bietet immer ein (vor)gelesener Text.
In der aktuellen Förderung ist auch die Öffentliche Bücherei Beckum mit ihrem Projekt „Sei kreativ, sei digital!“ vertreten.

Quelle: http://www.b-i-t-online.de/neues/2843 und www.lesen-und-digitale-medien.de

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Autorenpatenschaften für die frühkindliche Leseförderung

Die Autorenbegegnung mit Kleinkindern sieht natürlich anders aus als mit Kindern und Jugendlichen, trotzdem erhält die Vermittlung eines Kinderbuches durch den Autor auch für Kleinkinder eine besondere Bedeutung. Im Vordergrund steht der spielerische Umgang mit Sprache, Wortklang und Rhythmus. In erster Linie geht es um die ästhetische Wirkung von Sprache, die Freude an Worten und Geschichten. Autorenbegegnungen mit Kleinkindern ergänzen die schon vorhandenen Programme zur Leseförderung in Bibliotheken.

Der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW e.V. bietet neben Autorenbegegnungen mit Kindern und Jugendlichen auch ein spezielles Programm für Kleinkinder an. Dieses richtet sich an Kleinkinder ab 3 Jahren und ist zeitlich auf eine Stunde begrenzt. Die Zusammenarbeit findet insbesondere mit Kitas, Eltern und Erziehern statt. Dabei greift man auf einen Pool von 40 Autorinnen und Autoren zurück, die sich auf die Gruppe der Kleinkinder spezialisiert hat.

Autorenbegegnungen im frühkindlichen Bereich beinhalten neben der klassischen Lesung oder dem Erzählen von Geschichten auch andere Elemente, die die Autorenbegegnung zu einer Spielwerkstatt machen.

Beispiele für besondere Elemente:

  • Musikalische Begleitung/(Mit-)Singen, lautmalerische Spiele
  • Mitmachtheater, Puppenspiel (Hand- und Stabpuppen)/Puppen/Stofftiere
  • Malen, Basteln, visuelle Unterstützung, Bilderbuchkino
  • Mehrsprachige Lesung (deutsch-englisch-türkisch)
  • Massagegeschichten

Quelle:

http://www.boedecker-kreis-nrw.de/index.php/fruehkindliche-lesefoerderung