Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Bayernwerk Kinderbibliothekspreis 2015

Auch in diesem Jahr hat der Netzbetreiber Bayernwerk fünf öffentliche Bibliotheken mit dem mit 5.000,- Euro pro Bibliothek dotierten Kinderbibliothekspreis ausgezeichnet. Unter dem Motto „Bibliotheken fördern Lesen – wir fördern Bibliotheken“ verleiht das Unternehmen diesen Preis seit mittlerweile neun Jahren gemeinsam mit dem Sankt Michaelsbund und der Bayerischen Staatsbibliothek -Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen. Der Kinderbibliothekspreis würdigt das Engagement der Bibliotheken und ihrer Mitarbeiter, die es durch ihren außergewöhnlichen und persönlichen Einsatz schaffen, Kinder und Jugendliche auch im digitalen Zeitalter für das Lesen zu begeistern.

Im kommunalen öffentlichen Bereich wurden ausgezeichnet:
Stadtbibliothek Amberg (Oberpfalz)
Kurzporträt (PDF)
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=OmKLYJczfTY

Bücherei im Bahnhof Veitshöchheim (Unterfranken)
Kurzporträt (PDF)
Video (Bayernwerk; rechts unten)

Stadtbücherei Weilheim (Oberbayern)
Kurzporträt (PDF)
Video (Bayernwerk; rechts unten)

Die weiteren zwei Preisträger sind die Stadtbücherei Dachau und die Gemeindebücherei Ergolding aus dem Arbeitsbereich des St. Michaelsbundes.

Weitere Informationen: https://www.oebib.de/service/meldungen/article/2015/07/10/fuenf-herausragende-bibliotheken-ausgezeichnet/

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Der verschollene fünfte Teil von Gullivers Reisen

Von Bad Salzuflen ins Land der digitalen Zwerge und Riesen

„Mögest du alle Tage deines Lebens leben.“*

Vor kurzem entdeckte eine lippische Bibliothekarin in einem verborgenen Winkel der Stadtbücherei ein Manuskript. Es musste zwischen die Seiten eines Werkes über die Fledermaus im Lippischen gerutscht sein. Zum größten Erstaunen der Bibliothekarin und ihrer Kolleginnen handelte es sich um die unvollständige Urschrift eines fünften Teils von Jonathan Swifts Gullivers Reisen. Eine Sensation! Besonders die Karte im Manuskript sah verlockend aus: ‚Digitalien‘ hieß das Land, in dem die Reise ging. Und es sah dem Lippischen Land verblüffend ähnlich … Auf die Rückseite waren drei Wörter gekritzelt: Dolmetsch, Reiseschachtel und Mussestunden.

Die Neugier und Abenteuerlust der Bibliotheksmannschaft war geweckt! Und die Entscheidung gefallen: Sie würden das geheimnisvolle Digitalien aufsuchen und sich zu eigen machen. Doch was, wenn alles nur erfunden ist?

Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.*

Bücher haben wie die Menschen nur einen Weg, um in die Welt zu kommen, aber sie haben tausend, um sie zu verlassen und nie wiederzukehren.*

*Jonathan Swift.

Zur Erklärung: Alles – nur kein (Bibliotheks-)Alltag

Jetzt beginnen wir mit den Vorbereitungen zur nächsten Runde unseres „Lernort Bibliothek“-Qualifizierungsprogrammes 2015-2017. Richtig los geht es am 25. August in Duisburg. Dann treffen sich die Biblotheken zum Auftakt-Workshop. Wie auch bei den vorherigen Qualifizierungsrunden erwarten die Bibliotheksteams viele neue Eindrücke und spannende Herausforderungen.

13 Bibliotheken aus BadPicsArt_1439472570834 Salzuflen, Bielefeld, Detmold, Dinslaken, Eschweiler, Espelkamp, Leverkusen, Lüdinghausen, Oberhausen, Ochtrup, Plettenberg, Recklinghausen und Steinfurt stürzen sich mutig ins Lernort-Abenteuer. In den nächsten beiden Jahren sind diese Bibliotheken und Ihre Mitarbeiterteams die Helden ihrer eigenen Abenteuergeschichte.

Zu jedem Abenteuer gehört ein spannender Anfang. Deshalb veröffentlichen wir bis zum 24. August den Beginn von 13 wundersamen Reisen!

 

Neugierig? Dann schauen Sie ab jetzt regelmäßig vorbei…

Übersicht über die bereits erschienenen und ausstehenden Geschichten.

  1. Bad Salzuflen (Der verschollene fünfte Teil von Gullivers Reisen)
  2. Bielefeld
  3. Detmold
  4. Dinslaken
  5. Eschweiler
  6. Espelkamp
  7. Leverkusen
  8. Lüdinghausen
  9. Oberhausen
  10. Ochtrup
  11. Plettenberg
  12. Recklinghausen
  13. Steinfurt
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Recherchefahrplan

Mit dem Video „Recherchefahrplan für wissenschaftliches Arbeiten“ hat die Hochschule Bonn Rhein-Sieg in Zusammenarbeit mit Explainity eine Hilfestellung für Studenten erarbeitet

Das Kurzvideo zeigt, wie man eine Abschluss- oder Hausarbeit aus Recherchesicht angehen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=uuvTC80X4k0

Quelle: https://bibfobi.wordpress.com/2015/07/31/video-recherchefahrplan-fuer-wissenschaftliches-arbeiten/

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IFLA Weltkongress 15.-21.08.15

Wer den IFLA-Weltkongress auch in diesem Jahr verfolgen möchte, kann dies wieder auf „BII Stories“, dem Blog von Bibliothek & Information International (BII), tun. Auch die IFLA-Zentrale hat sich für die Berichterstattung per Blog auf Facebook entschieden. Der „IFLA-Express“ wurde mangels Nutzung eingestellt.
Weitere Informationen: https://biistories.wordpress.com/

Für diejenigen, die sich einen Überblick über die deutschen Beiträge auf dem Kongress verschaffen möchte, hat der dbv eine Übersicht erstellt:

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Besuchsbericht von der Gamescom 2015 in Köln…

( …und warum es beim Gaming in Bibliotheken gar nicht nur ums Spielen geht)

Mittwoch, den 05.08.15 war es mal wieder so weit, der Auftakttag der wichtigsten (meint größten) Spielemesse Europas – der Gamescom – lockte wieder viele Spielebegeisterte nach Köln. Wenn man wissen will, was sich im Gaming-Kosmos Neues tut, muss man auf die Gamescom fahren. Denn nur hier treffen Gaming-Kult,- Kultur, -Business, Bildung und natürlich Spaß in einer Dimension aufeinander, die deutlich macht, dass digitale Spiele als Teil der Medienwelt einfach nicht mehr wegzudenken sind. Auch Bibliotheken experimentieren zunehmend damit, digitale Spiele in ihre Arbeit mit einzubinden. Also hieß es auch für mich als Fachstellengamingbeauftragter: auf nach Köln!

Meine Erkundung der Koelnmesse begann mit einem Gang über die Internationale Firmenausstellung für das Fachpublikum. Anschließend habe ich das Jugendforums NRW in Halle 10 besucht, auf dessen Stand diverse Jugendmedienprojekte vorgeführt und am Sonntag auch das Finale der Deutschen Games Schulmeisterschaft ausgespielt wurde.

Turnier-PCs für die deutsche Games Schulmeisterschaft

Turnier-PCs für die deutsche Games Schulmeisterschaft

Als Gamescom Erstling mag man sich vielleicht wundern, wie viele Dinge es hier tatsächlich zu sehen gibt, die gar nicht oder nur indirekt etwas mit dem Spielen von Games zu tun haben. Für „Wiederkehrer“ ist aber klar, dass die Gamescom neben einer Messe auch eine Kulturveranstaltung und ein Treffpunkt ist.

Weiter ging meine Tour durch das Cosplay-Village, einem extra eingerichteten Bereich für kostümierte Spielefans, die zumindest an den öffentlichen Tagen der Messe schon zum Inventar gehören. Am Fachbesuchertag gab es bereits einige verkleidete Elfen und Orks zu bestaunen, diese blieben aber eher unter sich.

Cosplay-Village auf der Gamescom.

Cosplay-Village auf der Gamescom.

Als nächstes ging es vorbei an der am lauten Sägen und Hämmern zu erkennenden Zone des Case-Modding Wettbewerbs. Dieser findet jedes Jahr in Köln statt. Hier werden im Laufe von 24 Stunden aus einfachen PC-Rechnergehäusen wahre Kunstwerke gebastelt und geschraubt. Etwas weiter kommt man vorbei an diversen E-Sport Bühnen und gelangt dann nach einem kurzen Schlenker durch die Merchandise Halle zum Kernstück des Events, der Spieleausstellung. Hier kämpfen die Moderatoren mit Mikrofonen bewaffnet um die Aufmerksamkeit der Messebesucher.

Die Bühnenlandschaft der "Entertainment-Area"

Die Bühnenlandschaft der „Entertainment-Area“

Neben den Bühnen mit diversen Events und Ankündigungen zukünftiger Entwicklungen, gibt es hier auch die Möglichkeit einige der Spieleneuheiten der größten Spieleschmieden der Welt anzuspielen (lange Wartezeiten vorausgesetzt). Auch sehr lohnend ist immer ein Besuch in der so genannten „Retro-Games-Area“. Hier werden Spielekonsolen vergangener Jahre ausgestellt. Wer möchte, kann sie auch ausprobieren.

Als Bibliotheksmitarbeiter kann man auf der Gamescom viele Eindrücke sammeln und viele Neues über Gaming lernen. Digitale Spiele sind mittlerweile ein Milliardengeschäft und haben sich abseits von der Arbeit öffentlicher Bibliotheken zu einer der wichtigsten und meistgenutzten Mediengattungen weltweit entwickelt. Aber worum geht es für Bibliotheken beim Gaming eigentlich?

Gaming ist ein Themenfeld, bei dem das bisherige Kerngeschäft der Bibliotheken „Verleih von physischen Datenträgern“ nicht mehr greift. Das ist eine Entwicklung, die – so hoffe ich – Bibliotheken dazu bewegt neue Strategien und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Denn anders als bei Printmedien kann durch den Verleih des physischen Datenträgers kein vollständiger Zugang zu diesem Medium geschaffen werden. Erstens benötigt man zur Nutzung immer auch ein entsprechendes Endgerät. Zweitens sind nicht alle Titel auf physischen Datenträgern verfügbar und drittens reicht das Spielen eines Computerspieles nicht aus um die Kultur des „Gaming“ in allen ihren Facetten zu begreifen.

Retro-Gaming-Area

Retro-Gaming-Area

Dies sollte dazu führen, dass Bibliotheken über das Thema „Zugang zu Informationen und Medien“ grundsätzlich nachdenken und verstehen, dass der Verleih von Medien nur eine mögliche Strategie ist, diesen zu schaffen.

Es geht nicht darum parallele Vertriebsstrukturen für beliebte Spiele bereitzustellen und somit in Konkurrenz zum Handel zu treten. Es geht auch nicht darum Digitale Spiele zu instrumentalisieren um Kindern und Jugendlichen Bibliotheken schmackhaft zu machen. Es geht darum Zugang zu einer Mediengattung und zu einer Kultur zu schaffen und den Prozess der Mediennutzung zu unterstützen und zu begleiten. Dieser Ansatz geht deutlich über das hinaus, was Bibliotheken mit dem Verleih von physischen Datenträgern erreichen können. Er schließt vor allem Infrastruktur und Veranstaltungsarbeit mit ein, über die Sie in den nächsten Beiträgen unserer Gaming-Blogreihe mehr erfahren können.

Robin Horn

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„Bibliothek des Jahres 2015“ – Auszeichnung geht nach Köln

Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) verleiht der Stadtbibliothek Köln den Preis „Bibliothek des Jahres 2015“. Die Stadtbibliothek Köln wird für ihre „unkonventionellen Denkansätze“ und „vielen innovativen Entwicklungen“ ausgezeichnet. Sie „stellt den Menschen in den Fokus all ihrer Planungen und wandelt sich so zu einem unverzichtbaren Ort in der Stadtgesellschaft.“ Die Preisverleihung findet am 24. Oktober statt.

Wir gratulieren dem Kölner Team zur Auszeichnung!
Weitere Informationen.

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Studie Zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Die Seite www.buchreport.de fasst die Ergebnisse einer Umfrage, die im Auftrag des Unternehmens Ehapa Media erstellt wurde, zusammen. Demzufolge sank der Anteil der 6- bis 13-Jährigen, die mindestens einmal in der Woche ein gedrucktes Buch lesen, seit 2013 von 81 auf 77 Prozent. Die Studie enthält darüberhinaus auch weitere Kennzahlen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen.

Quelle:

http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2014/08/12/kinder-lieben-print.htm

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Förderzusagen für Digitale Leseförderung

Im Rahmen der aktuellen Förderrunde des Projektes „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ hatten Bibliotheken wieder einmal die Möglichkeit Projektvorschläge einzureichen.
Mit den Projekten sollen Kinder und Jugendliche angesprochen werden, die keinen oder einen erschwerten Zugang zu Medien haben. Dabei sollen sie eigenständig und kreativ die Medien nutzen. Mit Hilfe von digitalen Medien, Social Media Anwendungen, Gaming, Geo- oder Edu-Caching und Film- oder Hörspielprojekten soll der Umgang mit Medien weiterentwickelt werden. Die Grundlage dafür bietet immer ein (vor)gelesener Text.
In der aktuellen Förderung ist auch die Öffentliche Bücherei Beckum mit ihrem Projekt „Sei kreativ, sei digital!“ vertreten.

Quelle: http://www.b-i-t-online.de/neues/2843 und www.lesen-und-digitale-medien.de

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Millionster Besucher in Hattingen!

Am Donnerstag, den 06. August 2015 besuchten die Millionsten Gäste die Stadtbibliothek Hattingen (Link zur Internetseite der Bibliothek). Zur Feier des Tages wurden die zwei „Millionäre“, Mutter und Tochter, mit einem Blumenstrauss, einem Millionärskuchen und jeweils einem kostenlosen Jahresausweis belohnt.

Die Stadtbibliothek zog vor 6 Jahren in ihren jetzigen Standort. Da ist die Freude natürlich groß, dass in so relativ kurzer Zeit die Millionengrenze erreicht wurde und der Standort dementsprechend gut angenommen wird.

Quelle: http://www.pressemeldung-nrw.de/hattingen-bibliothek-empfaengt-besuchermillionaer/

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Cognitive Computing

sind selbstlernende IT-Systeme, die in Echtzeit mit Menschen und anderen Computersystemen kommunizieren, sich an frühere Interaktionen erinnern und eigenständig Schlüsse ziehen können. Bis zum Jahr 2020 soll nach Prognosen des Digitalverbands BITKOM der weltweite Umsatz mit Hardware, Software und Services rund um Cognitive Computing auf ein Volumen von 13 Milliarden Euro anwachsen. Worum es dabei genau geht, hat Bitkom jetzt in der Broschüre „Kognitive Maschinen – Meilenstein in der Wissensarbeit“ zusammengefasst.

https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Publikation_525.html
Via Fachstelle Stuttgart Info Digital 15-6/7