Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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1000 Dinge – Aktive Medienvermittlung für regelmäßig nachgefragte Themen

Es gibt Fragen, die kennt jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin einer Bibliothek: Haben Sie neue Bastelanregungen für Weihnachten?  Haben Sie Bilderbücher zum Thema Ostern, Weihnachten, Trennung der Eltern, Tod…? Ich soll einen Vortrag zum 25-jährigen Dienstjubiläum eines Kollegen/ einer Kollegin halten. Haben Sie Vorlagen dazu? oder Haben Sie Anregungen für die Gestaltung von Silberhochzeitsfeiern?. Hier werden schnelle Rechercheergebnisse bzw. Antworten erwartet.

Dank guter Bestandskenntnisse und OPAC sind diese schnell gefunden. Eine weitere Präsentationsform der Ergebnisse solcher Anfragen sind Thementische oder Sonderaufstellungen zu den angefragten Themen. Ebenso kennen und präsentieren viele Bibliotheken Medienausstellungen zu den Festen im Jahreskreis oder besonderen Anlässen, die es im Leben der Menschen immer wieder gibt: Geburt, Taufe, Hochzeit, Erstkommunion, Konfirmation, Schulabschlussfeiern, Dienstjubiläum u.v.m. Der analoge Bestand im Bibliotheksraum wird regelmäßig sichtbar gemacht. Ein beliebtes Hilfsmittel sind auch Themenlisten – auf Papier gedruckt.

Als weitere Quelle für Bibliothekskunden dienen auch thematische Medienlisten in Social Media-Angeboten der Bibliothek. Sie können die Suche auf mobilen Endgeräten oder von zu Hause aus für viele ganz bequem unterstützten.

Zum Beispiel können die oben angesprochenen Themenlisten – ähnlich wie es die Stadtbibliothek Dormagen mit ihren Neuerwerbungslisten macht – auf LibraryThing zusammengestellt – in die Facebook-Seite oder Seiten anderer Social Networks der Bibliothek integriert werden. Statt in langer Liste können die Ergebnisse der thematischen Suche in einer 3D-Animation oder als Bücherregal angezeigt werden. Um eine Vorstellung davon zu erhalten, hier der folgende Link https://www.facebook.com/stadtbibliothek.dormagen/app_159924979291.

Falls jemand noch andere Social Reading-Dienste kennt, die dies auch ermöglichen, ist eine ergänzende Nennung sehr willkommen.

Natürlich können regelmäßig wiederkehrende Themenanfragen auch mit hinterlegten Dateien auf Infoscreens in der Bibliothek oder bei Multi-Touch-Screen-Anwendungen hinterlegt werden. Auch manche WEB-OPACs ermöglichen die Darstellung per 3D-Animation. Diese unterstützen die Bestandspräsentation sowohl in der Bibliothek als auch zu Hause oder mobil.

Zu den Themen passende und gesichtete Quellen im Internet können unterstützend über Linklisten erschlossen werden. Diese bedürfen der regelmäßigen Pflege und gut sichtbaren Einbindung in das Online-Angebot einer Öffentlichen Bibliothek.

Mobil kann auch die Bibliothek selbst mit ihrem Angebot werden. Dies bedeutet allerdings etwas mehr Planungsaufwand und Personaleinsatz.

Zum Beispiel könnten Infobildschirme in der Arbeitsagentur mit Literatur- und Medientipps zu Arbeitssuche, Berufswahl, Bewerbung in allen Formen, Zeugnisdeutung, Bewerbungsgespräch… von Seiten der Bibliothek bespielt werden.

Ähnliches gilt für eine Verknüpfung dieses Angebotes mit den Homepages der Schulen vor Ort – je nach Thema natürlich angepasst an den Schultypus.

Vielleicht lassen sich Referenten oder MitarbeiterInnen finden, die an außergewöhnlichen Orten etwas andere Medienpräsentationen durchführen. Als Beispiele könnten dienen das Café in der Nähe, das Eltern-Café im Kindergarten oder Familienzentrum, die Feuerwehrwache, das Jugendzentrum, eine Bäckerei, ein Gartencenter oder ein Büchertisch in der Arbeitsagentur mit Ansprechpartner aus der Bibliothek oder ein Bestattungsinstitut oder der Buchhandlung…

Die Empfehlungen des „Lesestart-Projektes“ (http://www.lesestart.de/lesetipps.html) , die im Bibliotheksbestand vorhanden sind, können so ebenfalls vielseitig bekannt gemacht werden.

Falls Sie praktische Erfahrungen mit erfolgreichen eigenen Bestandspräsentationen – vor allem im Web 2.0 – haben, ist es für viele sicher unterstützend, von diesen zu lesen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen.

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TIB: Datenbank European Sources Online (ESO) ist frei verfügbar

Sigrid Fuest meldet auf dem TIBBlog, dass die ESO Datenbank nun frei im Netz verfügbar ist. Die Datenbank des European Documentation Centre (Cardiff EDC) enthält Informationen über die Europäische Union, Veröffentlichungen der Institutionen und über die “ESO Country Information Guides” detaillierte Information über die Länder Europas.

Zugang zur ESO: http://www.europeansources.info/search.jsp

Quelle: http://blogs.tib-hannover.de/tib/2013/12/03/european-sources-online-jetzt-frei-im-netz/

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Kontroverse Diskussion des Börsenvereins über Open Access

Der Börsenverein plädiert für einen Neubeginn in der Zusammenarbeit mit den Wissenschaftsorganisationen. Anlass ist der zehnte Jahrestag der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlicher Information“ der Max-Planck-Gesellschaft. Der Hamburger Verleger Manfred Meiner hat scharfe Kritik am neuen Positionspapier zum Open Access geübt.
http://www.boersenblatt.net/648647/
http://www.boersenblatt.net/650206/

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Inklusion und Bibliotheken

Wolfgang Kaiser schreibt auf bibliothekarisch.de ein Plädoyer für Inklusion in Bibliotheken. Er plädiert für mehr Inklusion in der Bibliothek als Bildungseinrichtung. Er fragt: „Müssten Bibliotheken, dann nicht auch Kinder und Erwachsene, unabhängig von deren körperlichen und geistigen Voraussetzungen, den Zugang zu ihren Einrichtungen erleichtern und Barrieren diesbezüglich abbauen, so dass alle diese gleichermaßen nutzen können?“

Zum Artikel: http://bibliothekarisch.de/blog/2013/12/03/ein-plaedoyer-fuer-mehr-inklusion-statt-integration-in-bibliotheken/

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Unterrichtsmaterial teilen und gemeinsam nutzen?

Wie Unterrichtsmaterial frei genutzt, angepasst und weitergegeben werden kann, zeigt eine Linksammlung bei Lehrer Online. Die Beiträge informieren über Hintergründe und Ideen sowie konkrete Ansätze zur unterrichtlichen Nutzung der neuen Möglichkeiten der freien Unterrichtsmaterialien, der Open Educational Resources (OER), im Netz.
http://www.lehrer-online.de/cc-unterrichtsmaterial.php?sid=23310287983850714238563796379270

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Lesestart-Webinare

Die Stiftung Lesen führt im Dezember im Rahmen der Lesestart-Initiative drei Webinare für Bibliotheksfachkräfte durch:

  • Montag, 09.12.2013, 10.00 Uhr Nicht von Pappe! Bücher für die Jüngsten
  • Dienstag, 10.12.1013,16.00 Uhr Ab 3 dabei! Bücher für Kinder ab drei Jahren
    (inkl. mehrsprachiger Buchempfehlungen)
  • Freitag, 13.12.2013, 10.00 Uhr Unverzichtbar:Die Vorleseklassiker

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.lesestart.de/webinare.html

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ID soll noch bessere Infos für den Bestandsaufbau bieten

Die drei Partner der Lektoratskooperation – der Berufsverband Information Bibliothek (BIB), der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) und die ekz.bibliotheksservice GmbH – möchten die Aussagekraft der Anschaffungsvermerke in den Lektoratsdiensten weiter verbessern. Ziel ist es die Lektoratsdienste zu dem zentralen Instrument des Bestandsaufbaus in Öffentlichen Bibliotheken auszubauen. Weitere Informationen:
www.b-u-b.de/mehr-information-durch-modifizierten-anschaffungsvorschlag/

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Software-Preis GIGA-Maus 2013

Zum 16. Mal vergab die Zeitschrift ELTERN family den Software-Preis GIGA-Maus. Die Preisträger sind:

Sonderpreis Goldene GIGA-Maus – Das beste Programm des Jahres: Petterssons Erfindungen DELUXE,Verlag Friedrich Oetinger, für iPad und Android-Tablets
Kinderpreis: SimCity mit der Erweiterung Die Sims 3 Inselparadies, Electronic Arts, für PC

Kategorie Kinder 4 bis 6 Jahre
Das beste Lernprogramm und Sieger in der Kategorie 4-6: Die Schlaumäuse – Im Land der Sprache, Helliwood media & education, für PC, Tablet-PC
Das beste Lernspiel: Monster ABC, wonderkind interaktionsmedien, für iPad, iPhone
Das beste Spiel: Hotzenplotz-App, Thienemann Verlag, für iPad, iPhone
Das beste interaktive E-Book: Erste Zahlen, Ravensburger Buchverlag, TipToi

Kategorie Kinder 6 bis 10 Jahre
Das beste Lernprogramm Künstlerische Fächer und Sieger in der Kategorie Kinder 6-10 Jahre: Monsterstarke Musikschule, Ravensburger Spieleverlag, Brettspiel mit TipToi
Das beste Lernprogramm Deutsch: www.onilo.de, Oetinger, online
Das beste Lernprogramm Fremdsprachen: Englisch-Stars 3, Oldenbourg, TING
Das beste Lernprogramm Mathematik: Flex und Flo 1, Bildungshaus Schulbuchverlage, für PC und Mac
Das beste Lernspiel: Conni Lernspaß Mathe 1. Klasse, Carlsen Verlag, für iPhone, iPad
Das beste Spiel: Privatdetektiv Diggs, Sony, für PS3
Das beste interaktive E-Book: Der Kinder Brockhaus – Reise ins Unsichtbare, wissenmedia, für iPad

Kategorie Kinder ab 10 Jahre
Das beste Spiel und Sieger in der Kategorie Kinder ab 10 Jahre: Lego City Undercover, Nintendo, Wii U
Das beste Lernprogramm Deutsch: www.scoyo.de, scoyo GmbH, online
Das beste Lernprogramm Fremdsprachen: Découvertes, Série jaune, Ernst Klett Verlag, für PC und Mac
Das beste Lernprogramm Mathematik: www.unterricht.de, WP Wissensportal GmbH, online
Das beste Lernprogramm Künstlerische Fächer: Die Losleser, www.losleser.de, LO Lehrer-Online GmbH, online
Das beste Programm zum Nachschlagen: Berufe Universum (auf www.planet-beruf.de), BW Bildung und Wissen Verlag, online
Das beste Lernspiel: Zicke Zacke Hühnerkacke, TheCodingMonkeys, für iPad

 Kategorie Familie
Das beste Lernprogramm und Sieger in der Kategorie Familie: Flimmo, Programmberatung für Eltern e. V., für iPad, iPhone
Das beste Programm zum Nachschlagen: Duden – Die deutsche Rechtschreibung, 26. Auflage, Bibliographisches Institut, Buch, online, iPad, iPhone, Android-Tablet und Smartphone
Das beste Lernspiel: Professor Layton und die Maske der Wunder, Nintendo, für Nintendo 3DS
Das beste Spiel: FIFA 13, Electronic Arts, Xbox 360
Das beste interaktive E-Book: Wimmelburg HD, Wolkenlenker, für iPad, iPod, iPhone und Android

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Handys aus?

Michael Stevens ruft in seinem Blog dazu auf, einen kritischen Blick auf die Beschilderung der Bibliothek zu werfen. Ist sie optisch gut und schnell zu erkennen? Ist sie positiv formuliert? Hängen nur benötigte Schilder? Wird nur das nötigste Verboten, statt gleich vieles mehr noch mit?

  • Negativ Beispiel: Handys aus!
  • Positiv Beispiel: Ruhearbeitszone

Er weist auf Studien hin, die sagen dass Handys zu viel mehr als nur zum Telefonieren genutzt werden. Zum Blog: http://lj.libraryjournal.com/2013/11/opinion/michael-stephens/mobile-at-the-library-office-hours/#comments