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Großbritannien: Bibliotheken als warme Orte für den Winter

Die Bibliotheken in Großbritannien bereiten sich darauf vor, als warme Zufluchtsstätten für Menschen zu dienen, die es sich nicht leisten können, in den Wintermonaten zu heizen und durch die Kälte gefährdet sind. Sie sind dabei Teil eines landesweiten Netzwerks, das einen warmen Schutz bietet soll. Gleichzeitig sind auch die Bibliotheken mit den steigenden Energiekosten konfrontiert. Die Geschäftsführerin von Libraries Connected, die den öffentlichen Bibliothekssektor vertritt, fordert daher, dass die Regierung zusätzlich Mittel zur Verfügung stellt, um die steigende Energiekosten zu decken.

Quelle: The Guardian

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Kinder Medien Monitor 2022

Die Ergebnisse des Kinder Medien Monitors 2022 zeigen, dass Lesen von Büchern und Zeitschriften weiterhin eine beliebte Beschäftigung von Kindern ist. 72% aller vier bis 13-Jährigen lesen in ihrer Freizeit mehrmals die Woche, dabei werden Zeitschriften meist vollständig durchgelesen, aufbewahrt oder mit anderen zusammengelesen. Elektronische Endgeräte und Lesemedien spielen hierbei kaum eine Rolle. Zwar nimmt die Begeisterung hinsichtlich Hörbüchern und Hörspielen ab, dafür steigt in der Altersklasse der Sechs- bis Neunjährigen die Nutzung von Geräten wie der Toniebox, V-Story und der tigerbox.

Quelle: Börsenblatt

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dbv: Schulbibliotheken brauchen Unterstützung

Die Auswertung der für 2021 vorliegenden, noch nicht repräsentativen Daten der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) zeigt: Im Durchschnitt versorgt eine Schulbibliothek rund 650 Schüler*innen mit insgesamt 5.000 Medien auf 120 m². Das sind im Schnitt acht Medien pro Schüler*in. Im Durchschnitt stehen fünf Internetzugänge zur Verfügung. Schaut man sich die vorliegenden Daten im Einzelnen an, wird deutlich, dass die Bandbreite der Bibliotheken stark variiert: Sie reicht von kleineren Räumen in der Schule mit wenigen Büchern und ohne regelmäßigen Etat bis hin zur modernen, gut ausgestatteten und professionell geführten Schulbibliothek mit einem breiten und aktuellen Medienangebot und differenzierten bibliothekspädagogischen Kursen.

Der Deutsche Bibliotheksverband fordert daher in einer Pressemitteilung den flächendeckenden Ausbau attraktiver Schulbibliotheken sowie eine bessere Ausstattung – auch mit qualifiziertem Personal – der Schulbibliotheken in Deutschland.

Mehr Informationen unter https://www.lifepr.de/inaktiv/deutscher-bibliotheksverband-dbv-ev/schulbibliotheken-brauchen-unterstuetzung/boxid/914163

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Hagen: Leitungswechsel

Stabübergabe in der Stadtbücherei Hagen: Die langjährige Leiterin Andrea Steffes geht in den Ruhestand. Sie war über 40 Jahre in der Bibliothek aktv, seit 2006 als Leiterin der Einrichtung. Ihre Aufgaben ab 1. Oktober übernimmt Verena Lückel, die bisher die Kinder- und Jugendbücherei geleitet hat.

Quelle: WP (17.08.2022)

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Afghanistan: Aktivistinnen eröffnen eine Bibliothek für Frauen

In der Hauptstadt Kabul hat ein Frauenkollektiv eine Bibliothek für Frauen eröffnet. Neben einer Sammlung von bisher rund 1.000 Büchern soll mit der Eröffnung auch ein Ort für das gemeinsame Lesen, Lernen und den Austausch geschaffen werden. Finanziert wird die Bibliothek durch Spenden aus der Zivilgesellschaft sowie von Frauenrechtsorganisationen. Eine offizielle Erlaubnis seitens der Taliban-Regierung hat die Bibliothek bisher nicht. Doch die Frauen wollen für ihr Recht auf Bildung kämpfen und weitere Bibliotheken eröffnen. Seit der Machtübernahme durch die Taliban vor einem Jahr sind Mädchenschulen ab der siebten Klasse geschlossen.  

Quelle: Blue News (28.08.2022)

Nachrichtenbild
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Bildungsmonitor: NRW auf dem drittletzten Platz

Nordrhein-Westfalen gehört mit seinem Bildungssystem nach einer aktuellen Erhebung zu den Schlusslichtern in Deutschland. Beim jährlichen Bildungsmonitor im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft belegt NRW im Vergleich mit den anderen Bundesländern gemeinsam mit Brandenburg den drittletzten Platz. Dahinter liegen Sachsen-Anhalt und Bremen. Spitzenreiter ist Sachsen, gefolgt von Bayern und Thüringen.

Unter anderem schnitt NRW beim Thema Bildungsausgaben schlecht ab. Im Vergleich zu anderen Ländern gab NRW im Verhältnis zu seinen sonstigen Ausgaben den geringsten Betrag für seine Schulen aus. Auch die Betreuungssituation ist laut Studie trotz Verbesserungen nach wie vor schlechter als in den anderen Ländern. Zum ersten Mal wurde im Bildungsmonitor auch die Digitalisierung betrachtet. Hier lag NRW im Mittelfeld (Platz 8).

Der vollständige INSM-Bildungsmonitor 2022.

Quelle: WDR (17.08.2022)

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Moers-Repelen: Neue Stadtteilbibliothek eröffnet

Die Bibliothek Moers konnte zum Monatsstart ihre Stadtteilbibliothek Repelen an neuem Standort mit neuer Ausstattung wieder eröffnen. Vorteile der neuen Räumlichkeiten (272qm) mit einem Angebot von 12.000 Medien sind die Barrierefreiheit, die moderne Einrichtung im skandinavischen Stil, kostenloses WLAN und die zentrale Lage im Stadtteil. Historische Fotos an den Wänden, die vom Stadtarchiv zur Verfügung gestellt wurden, erinnern an die lange Geschichte der Bibliothek im Stadtteil und sorgen für Lokalkolorit. Bis zum Jahresende wird es ein Gerät zur Selbstverbuchung und einen von außen zugänglichen Rückgabeautomaten geben.

Das Projekt wurde mit Mitteln des Landes NRW gefördert. Die weitere technische Ausstattung wird durch Förderung mit EU-Mitteln möglich gemacht.

Quelle: RP online (02.08.2022)

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Digitale Mindeststandards in Schulen

Die Forderung des Bundesrechnungshofs, das Digitalpakt Schule einzustellen ohne dabei eine Alternative vorzuschlagen, stößt auf Kritik. Der aktuelle Bildungsmonitor der Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigt, dass nur mit der Digitalisierung in Zukunft noch eine gute Schulqualität erreicht werden kann. Laut Professor Dr. Wortmann führt die Digitalisierung der Schulen jedoch nur zu komplizierten Einzellösungen und Doppelstrukturen, da die Länder auf sich allein gestellt sind. Der Bund bräuchte mehr Handlungsspielraum, um Mindeststandards vorgeben zu können.

Quelle: Bildungsklick

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#vBIB22: Digitale Perspektiven – Call for Participation

Unter dem Thema „Digitale Perspektiven“ wird bei der diesjährigen vBIB vom 07.-08. Dezember digitalität aus verschiedenen Richtungen betrachtet. Die Themencluster Wandel, Zukunft und Nachhaltigkeit strukturieren die Tage.

Die online Konferenz ist eine Kooperation des BIB und TIB und findet seit 2020 statt.

Der Call für Participation ist gestartet. Alle Beiträge können bis zum 02. September eingereicht werden.

Wichtig dabei zu beachten:

  • Formate: Alles, was nicht nur frontal ist und interaktive Elemente beinhalten
  • Gesamtdauer: 20 Minuten
  • Special: Wir bieten einige wenige 40-Minuten-Slots an. Diese sollten jedoch einen sehr hohen interaktiven Anteil haben. Wenn ihr der Meinung seid, dass eure Idee dafür in Frage kommt, könnt ihr das in unserem Formular vermerken.

Quelle: vBIB (23.08.2022)

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14. Wildauer Bibliothekssymposium – „Best of Scheitern“

Innovation braucht Mut, Risikobereitschaft und eine Fehlerkultur. Wir lernen aus Fehlern! Als praktische Hilfe im Alltag soll auf dem 14. Bibliothekssymposium am 13.-14. September ein „Best of Scheitern“ zusammengetragen werden. Aus dieser Sammlung sollen Hilfestellungen, Tipps und Akzeptanz für Fehler entstehen.

Das Symposium findet online statt.

Quelle: TH Wildau (23.08.2022)