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Münster: Was hat das Lernort-Projekt in Ihrer Bibliothek verändert?

2009 hat das Land NRW die Initiative „Lernort Bibliothek“ ins Leben gerufen. Mit der Abschlussveranstaltung am 15. Mai 2019 hat die Initiative ihr offizielles Ende gefunden. ProLibis hat das 10-jährige Jubiläum zum Anlass genommen, um noch einmal einen Blick zurück zu werfen. Wir freuen uns, dass wir diese Rückblicke nun auch auf unserem Blog veröffentlichen können. Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW bedankt sich herzlich bei allen Mitstreitenden in den vergangenen 10 Jahren und natürlich bei den Autorinnen und Autoren dieser Artikel.


Von Gunter Riemers, Stadtbücherei Münster

Rückenwind

Für die Stadtbücherei Münster war das Lernort-Projekt ein Glücksfall, der viele Steine ins Rollen gebracht hat und den Blick für die Anforderungen an Bibliotheken in einer sich wandelnden, zunehmend digitalen Gesellschaft geschärft hat.

Mit der Q-thek entstand erstmals ein medienfreier (!) Raum zum Lernen, Informieren, Kommunizieren und Entspannen. Mittlerweile ist die Q-thek als Marke etabliert – bis heute finden hier fast täglich Vorträge, Workshops, Kurse und Sprechstunden statt rund um Internet, eBooks, Smartphones und Co.

münster

Um die Bibliothek den neuen Anforderungen anzupassen, haben wir das Projekt „Mehr Raum für Menschen“ gestartet. Zunächst wurde das Medienangebot um mehr als 20 Prozent reduziert. Neue Veranstaltungsbereiche entstanden, zusätzliche Arbeits- und Anleseplätze wurden eingerichtet, Büroräume verwandelten sich in Lernräume.
Auch wurde die Technikausstattung im gesamten Haus modifiziert. Das JuWel samt Gamingraum wurde geboren und mit dem Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ ausgezeichnet.
Die Rückendeckung des Landesprogrammes ermöglichte uns auch den Einstieg in die Sozialen Medien: Die Etablierung eines überaus umfangreichen internen Wikis, die Nutzung von Blogs für die interne und externe Kommunikation, den Einstieg bei Facebook und Instagram.
Danke für all den Rückenwind – wir freuen uns auf weitere spannende Projekte mit Ihrer Unterstützung!


Ansprechpartner:
Stefanie Dobberke
Stadtbücherei Münster
Alter Steinweg 11
48143 Münster
Die Stadtbücherei Münster im Netz:
Webseite: https://www.stadt-muenster.de/buecherei/startseite.html
Facebook: https://www.facebook.com/stadtbuecherei.muenster
Instagram: https://www.instagram.com/stadtbuechereimuenster/
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC1lBoS0Itmv2EAGcKZxH5Sg

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Garbsen: VR-Rundgang durch die Stadtbibliothek veröffentlicht

Die Stadtbibliothek Garbsen kann nun auch virtuell besucht werden. Den Weg durch die Räume kann der Nutzer selbst bestimmen, man orientiert sich mittels Grundriss. Websiteboxen sind mit Hintergrundinformationen angereichert, Links leiten Besucher zu weiterführenden Informationen.

Quelle: Facebookbeitrag der Bücherezentrale Niedersachsen – „Virtueller Rundgang durch die Stadtbibliothek Garbsen“ (zuletzt aufgerufen am 13.08.2019), online verfügbar unter: https://www.facebook.com/buechereizentraleniedersachsen/posts/2325207447556714?__xts__%5B0%5D=68.ARBosMZ0yAO1EpfW6qxQsjc0umqRl3hRj-uJQyjuSse2OxclCcMs1HSy0WfCdN4pz3uFek5zaa0IkSCoz5nJodbB9A1PR6v9ryJCuxCrdliPHpiAfFNTK2VJmsqVh84ssh-gf6JRp-afIR-zCQa7beSoyL_b6D_-dONTHamOyfj-v1ZE5SeSDHJaI2mQ97NE7utgQU8yDUvPUK11uNJgBZ5S4Wt5lHpGGMSlHZzMsllwD77rvVP_rm4tpGx9qfaS5AcucHPGQn7a1PQhYCsEag5At4G2PDylcraiBPPUnh6_wFQDcuUOh5aNCj-PsPqOR-Rc61YBlmP_0s35Rol6_8hpqY__43RO_cIzhduztdeDaZFwz__58QNC-DXoT78mN6ZgQ6wv4G3W1GdsW9mOo6WJZp8p9V15f_zXHiRAacqF_Qva5IH9yiK6rI6tj19Vr3bBnVtRC6UYFxLnwMdA20nVO4OnXp-vX-w&__tn__=H-R

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Erfolgsstory Roter Faden – Bibliotheken sind (wieder) Thema!

Freudiges Stimmengewirr liegt in der Luft. Die hohen Außentemperaturen tun der Wiedersehensfreude keinen Abbruch. Aufeinander treffen zehn Bibliotheksleitungen, die in den ersten zwei Durchgängen an der Fortbildung „Den roten Faden finden – wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie“ unter Federführung von Sonja Bluhm und der fachlichen Begleitung der Fachstelle teilnahmen. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Klassentreffen an; ein Treffen mit dem Ziel einen Blick zurück zu werfen.

Was bewirkte das Bibliothekskonzept nach ein bis zwei Jahren in den Bibliotheken vor Ort? Wissend der Tatsache, dass konzeptionelle Arbeit anspruchsvoll und zeitaufwendig ist, stellt sich die Frage: Lohnt sich die Mühe?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage kann und wird es nicht geben. Im Folgenden sind drei Facetten beleuchtet, auf die sich ein Konzept konkret auswirkt.

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Fachlich

In einem Punkt sind sich die meisten Anwesenden einig. Ein Konzept führte zu einer Professionalisierung. Nicht nur in der eigenen Arbeit, sondern auch in der Wahrnehmung von außen. Die Akzeptanz der Bibliothek ist Mancherorts „so hoch wie nie“. Andernorts ist der fachliche Inhalt der Konzeption so überzeugend, dass die Verwaltung die Bibliothek als Best-Practice Beispiel für andere Kultureinrichtungen heranzieht.

Auch der Eindruck in der Politik ändert sich. Auf Grundlage der Konzeption fordern Fraktionen eine zukunftsweisende Weiterentwicklung der Bibliothek.

Neue Bildungspartnerschaften und Veranstaltungsangebote entstehen, interne Abläufe neu gedacht. Dies führt dazu, dass die Bevölkerung ebenfalls auf die Veränderungen reagiert. Besucherzahlen und Ausleihzahlen steigen. Die Angebote der Bibliothek entwickeln sich so gut, dass die Nachfrage mit den vorhandenen Ressourcen nicht zu decken ist. Hier kann nun klar kommuniziert werden, was leistbar ist und wo das Angebot zwangsläufig Grenzen finden muss. „Es ist hilfreich, wenn die Kunden den Bedarf direkt an die Verwaltung herantragen“. So bleibt die Bibliothek in Bezug auf die notwendige Ausstattung präsent.

Die Entwicklungen von Kommune zu Kommune sind unterschiedlich. Aber eins ist geschafft – die Bibliothek ist (wieder) Thema!

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Persönlich

Nicht nur fachlich lassen sich Veränderungen feststellen. Vielmehr führt der Weg der Konzepterstellung auch zu persönlichen Erkenntnissen. Wie weit diese um sich greifen ist ebenfalls unterschiedlich. Sie reichen von der Frage „Bin ich hier eigentlich noch richtig?“ bis hin zu neuem Mut und offensivem Auftreten.

Die Frage „Bin ich hier eigentlich noch richtig?“ soll nicht als Platzhalter für eine Sinnkrise stehen. Sie bildet vielmehr die Realität in Klein- und Mittelstadt Bibliotheken ab. Denn meistens stellt sich beim Blick auf die Analysen heraus, dass das IST dem SOLL weit hinterherhinkt. In der Regel liegt dies nicht am mangelnden Engagement der Bibliotheksleitungen, sondern an der zögerlichen Investitionsbereitschaft von Kommunen für Ihre Bibliotheken. Unter der Gesamtschau der Rahmenbedingungen ist die aufgeworfene Frage mitunter also zu recht zu stellen.

Auf der anderen Seite liefert ein Konzept die nötige Sicherheit, um souverän aufzutreten. Das Vorbringen von schwierigen Themen fällt leichter, wenn fachlich fundierte Tatsachen im Hintergrund stehen. Dies erleichtert eine klare Position zu einem Thema, dass auch im Diskurs vertretbar ist.

„NEIN sagen“ spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. Fast alle Anwesenden sind sich darüber einig, dass das „NEIN sagen“ ein schwieriger Lernprozess ist, den die Konzepterstellung klar begünstigt. Zu wissen, dass es mit den vorhandenen Ressourcen nicht möglich ist „Alles für Alle“ anzubieten wirkt entlastend. Das Wissen darüber, was möglich ist gibt Sicherheit.

Das oftmals vorhandene Bauchgefühl wird durch Zahlen und Fakten untermauert, die nicht ohne Weiteres wegzuwischen sind. Das führt dazu, Entscheidungsträger von der Sache zu überzeugen.

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Finanziell

Überzeugte Entscheidungsträger finden sich in so mancher „Roter Faden- Kommune“.

In der Konsequenz wirkt sich das auf die finanzielle Lage der Bibliothek aus. Durchsetzen von Stellenentfristungen, Realisierung von Nachbesetzungen und Höhergruppierungen sowie Einrichtung von neuen Stellen sind Ergebnisse daraus.

Auch angepasste Etas sind die Folge. Manche einmalig, andere dauerhaft. So hat eine Mittelstadt ihren Medienetat von 20.000€ auf 60.000€ verdreifacht! An anderer Stelle gibt es erstmalig einen eigenen Etat für Veranstaltungen. Anderswo wirbt die Konzeption großzügige Spenden für die Neumöblierung ein.

Die Mittel zur RFID-Einführung und Umsetzung von Neumöblierungskonzepten stehen anstandslos bereit. Es gibt sogar erste konkrete Ideen bei Neubaufragen und Standortwechseln.

Ohne Frage ist der gangbare Weg der Konzepterstellung nicht ohne Fleiß, Mühe und Anstrengung zu gehen.

Der Eingangsfrage „Lohnt sich die Mühe?“ steht am Ende jedoch ein klares und strahlendes JA der Anwesenden gegenüber!

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dbv: Expert*innen gesucht – „Netzwerk Bibliothek Medienbildung“

Das neue Qualifizierungsprojekt „Netzwerk Bibliothek Medienbildung“ sucht bundesweit nach Expert*innen aus öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliotheken. Gesucht wird fundiertes Wissen und Erfahrungen in der Vermittlung von digitaler Medien- und Informationskompetenz für unterschiedliche Nutzergruppen.

Vorschläge können bis zum 15. September 2019 unter Israel@bibliotheksverband.de eingereicht werden. Die Namen, der Themenschwerpunkt und die Arbeitsstelle mit ggf. Link oder Kontaktdaten sind dabei zu nennen. Eine unabhängige Fachjury wird im Anschluss über die Auswahl entscheiden und acht Expert*innen auswählen.

Das Ziel des Projektes ist Bibliothekmitarbeiter*innen in der Vermittlung digitaler Medien- und Informationskompetenz zu qualifizieren.

Die Expert*innen werden im Rahmen dieses Projektes fachlich zusammenarbeiten, Fortbildungsveranstaltungen konzeptionieren und Webinaren/Tutorials entwickeln.

Weitere Informationen folgen auf der Seite des Deutschen Bibliotheksverbandes.

Quelle: Rundmail Deutscher Bibliotheksverband e.V.: „Netzwerk Bibliothek Medienbildung“ sucht Expert*innen – Bitte um Ihre Mithilfe (14.08.2019)

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Köln: Was hat das Lernort-Projekt in Ihrer Bibliothek verändert?

2009 hat das Land NRW die Initiative „Lernort Bibliothek“ ins Leben gerufen. Mit der Abschlussveranstaltung am 15. Mai 2019 hat die Initiative ihr offizielles Ende gefunden. ProLibis hat das 10-jährige Jubiläum zum Anlass genommen, um noch einmal einen Blick zurück zu werfen. Wir freuen uns, dass wir diese Rückblicke nun auch auf unserem Blog veröffentlichen können. Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW bedankt sich herzlich bei allen Mitstreitenden in den vergangenen 10 Jahren und natürlich bei den Autorinnen und Autoren dieser Artikel.


Von Dr. Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln

Nachhaltige Anstöße

Die Lernort-Initiative der Bezirksregierung hat zukunftsweisend und proaktiv den Gedanken des Dritten Ortes, der heute in der Fachwelt in aller Munde ist, aufgenommen und wichtige Impulse gegeben für die Weiterentwicklung der Stadtbibliothek Köln zu einem attraktiven Aufenthalts- und Aktionsort.

Kreative Content Strategie - Köln 2014_07_22-09

Nicht nur die gemeinsame Erarbeitung des Q-thek-Konzeptes sondern auch das darauf folgende Social-Media-Coaching und die Entwicklung des Quellentauchers, für den wir Pilotbibliothek sein durften, haben unsere Arbeit sehr bereichert.

Das Projekt hat nachhaltige Anstöße gegeben, neue Lernzugänge einzurichten, bei denen heute die digitale Teilhabe durch Partizipation und eigenes Tun, das Lernen durch Anfassen und Experimentieren und das niederschwellige Ausprobieren digitaler Technologien im Vordergrund stehen.

Ich möchte mich sehr herzlich für die jahrelange angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken!


Ansprechpartner:
Dr. Hannelore Vogt
Stadtbibliothek Köln
Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln
Die Stadtbibliothek Köln im Netz:
Webseite: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/stadtbibliothek/index.html
Facebook: https://www.facebook.com/Stadtbibliothek.Koeln
Instagram: https://www.instagram.com/stbibkoeln/
YouTube: https://www.youtube.com/user/StadtbibliothekKoeln
Twitter: https://twitter.com/stbibkoeln
Blog: https://stadtbibliothekkoeln.blog/

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Deutschlandfunk sendet Reportage „Lange Nacht der Bibliotheken“ 

Der Deutschlandfunk hat eine Reportage zum Wandel Öffentlicher und Wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland veröffentlicht. Beleuchtet werden Veränderungen im Zuge der Digitalisierung und der Wechsel von der medien- zu nutzerorientierten Ausrichtung.
In dem Beitrag wird unter anderem Bezug auf die Universitätsbibliothek Leipzig und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin genommen. Zu Wort kommen neben Leitungen deutscher Bibliotheken auch internationale Experten aus dem Bibliothekskontext, wie bspw. Bibliothekswissenschaftler, aber auch bekannte Schriftsteller. Der Beitrag kann hier angehört oder als schriftliche Zusammenfassung gelesen werden.

Quelle:
VÖBBLOG- „deutschlandfunk.de: Die Lange Nacht über Bibliotheken – Erwarte das Unerwartete“ (12.08.2019), online verfügbar unter: https://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=49710

 

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Olching-Esting: Kooperationsprojekt von städtischer Bibliothek und Bäckerei – Erlebnisbücherei Esting

Die städtische Bibliothek und eine Bäckerei haben sich in den ehemaligen Räumen der Sparkassenfiliale am S-Bahnhof zusammengetan. In der neu geschaffenen „Erlebnisbücherei Esting“ geht der Verkaufsraum der Bäckerei „Rackls Backstubn“ fließend in den Nutzerbereich der Bibliothek über. Eine Trennung zwischen den Bereichen Bücherei und Café gibt es nicht. Diese Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Hand ist die erste dieser Art im Regierungsbezirk Oberbayern. Auch bei der Dekoration wurde diese besondere Verbindung berücksichtigt: über den Tischen und Stühlen der Bäckerei hängen zahlreiche Bücherinstallationen von der Decke.

Aus der ehemaligen Bücherei Esting, die in der nahen Grundschule angesiedelt war, soll nun eine Schulbibliothek entstehen. Die meisten Bücher aus dem alten Bestand wurden aussortiert und größtenteils im Zuge eines Flohmarktes verkauft. Aus diesem Grund stehen in der Erlebnisbücherei viele neue Medien in den Regalen. Aber diese sind nicht die einzige Neuerung. Mit Einführung von RFID und der Bereitschaft der Bäckereimitarbeitenden konnten auch die Öffnungszeiten erweitert werden. Die Bücherei steht von nun an 77 Stunden in der Woche zur Verfügung. Büchereileiter Matthias Wagner freut sich, dass die Erlebnisbücherei entstehen konnte: Sie sei ein Ort, an dem die Menschen zusammenkommen können.

Quelle: Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Bayern – „Kooperationsprojekt von städtischer Bibliothek und Bäckerei – Erlebnisbücherei Esting“ (zuletzt aufgerufen am 13.08.2019), online verfügbar unter: https://www.oebib.de/bibliotheken/bibl-nachrichten/article/2019/08/09/kooperationsprojekt-von-staedtischer-bibliothek-und-baeckerei-erlebnisbuecherei-esting/

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Kinder-Medien-Studie: Lesen wird wieder beliebter

Die u.a. vom Spiegel- und Zeit-Verlag in Auftrag gegebene „Kinder-Medien-Studie 2019“ ist erschienen. Im Rahmen der Studie über das Medienverhalten von 4- bis 13-jährigen wurde unter anderem festgestellt, dass das Lesen im Vergleich zum Vorjahr in dieser Altersgruppe wieder beliebter geworden ist. Insgesamt hat sich das  Mediennutzungsverhalten der Altersgruppe im Vergleich zu vorherigen Erhebungen wenig verändert. Die Nutzung kostenloser Videodienste (wie z.B. Youtube) und Streaming-Plattformen steigt zwar langsam weiter an, aber 72 % der Kinder lesen weiterhin regelmäßig gedruckte Zeitschriften oder Bücher.

Quelle:
Buchreport- „Kinder-Medien-Studie 2019: Lesen wird beliebter“ (09.08.2019), online verfügbar unter: https://www.buchreport.de/news/kinder-medien-studie-2019-lesen-wird-beliebter/?fbclid=IwAR0Jhhtxl6plWBoEyFG88aKvxiIeYWE4BfEFsOvTlGU7gAEeGt2HMCmHq6E

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D21 Studie: Sonderauswertung NRW veröffentlicht

Auf der Seite der Medienanstalt NRW ist die Sonderauswertung für NRW, die im Rahmen der D21 Studie, vom Land NRW und der Landesanstalt für Medien NRW erstellt wurde, zu finden.

Die Sonderauswertung behandelt auch die Frage welche Erwartungen Sie an Medienkompetenzangebote stellen. Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, formulierte das Ergebnis treffend: „So unterschiedlich die Selbsteinschätzung zwischen den verschiedenen Befragten auch ausfällt, zeigt sich doch, dass es den übergreifenden Wunsch gibt, beim Umgang mit digitalen Medien nicht alleine gelassen zu werden.“

Darüber hinaus zeigt die Sonderauswertung für NRW ein steigen der Internetnutzung auf gut 84 Prozent und ein markanten Anstieg bei der Geräteausstattung in allen Altersgruppen. Damit verbunden ist aber ebenfalls die Sensibilisierung im Umgang mit digitalen Medien erkennbar gestiegen. Beispielsweise bei personenbezogenen Daten ist in allen Altersgruppen ein höheres Bewusstsein zu beobachten.

Quelle: Medienkompetenzportal NRW – „D21 Studie – Sonderauswertung für NRW“ (zuletzt aufgerufen am 07.08.2019), online verfügbar unter: https://www.medienkompetenzportal-nrw.de/aktuelles/alle-meldungen/detailseite/article/d21-studie-sonderauswertung-fuer-nrw.html?fbclid=IwAR06xUlHBs7N9dEW7evMAv2jX42HCazoKcXAPPWTrrwi-7CJotOChNKe2Pw

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Kamp-Lintfort: Was hat das Lernort-Projekt in Ihrer Bibliothek verändert?

2009 hat das Land NRW die Initiative „Lernort Bibliothek“ ins Leben gerufen. Mit der Abschlussveranstaltung am 15. Mai 2019 hat die Initiative ihr offizielles Ende gefunden. ProLibis hat das 10-jährige Jubiläum zum Anlass genommen, um noch einmal einen Blick zurück zu werfen. Wir freuen uns, dass wir diese Rückblicke nun auch auf unserem Blog veröffentlichen können. Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW bedankt sich herzlich bei allen Mitstreitenden in den vergangenen 10 Jahren und natürlich bei den Autorinnen und Autoren dieser Artikel.


Von Katharina Gebauer, Mediathek Kamp-Lintfort

Alleinstellungsmerkmal

Die Stadtbücherei Kamp-Lintfort war die zweitkleinste der acht Pilotbibliotheken und die kleinste, in der das Raumkonzept „Q-thek“ realisiert wurde. Tatsächlich konnte besonders die Visualisierung der Bibliothek als realer und virtueller Lernort in der Kommune bewirken, dass die Stadtbücherei in der öffentlich geführten Diskussion um die Stadtentwicklung zentrales Element wurde. Ihr Platz wurde als wichtiger Standortfaktor mit Alleinstellungsmerkmal im Stadtzentrum bestimmt. Es folgten Planungen für die neue Mediathek Kamp-Lintfort, in deren Mittelpunkt die Bereitstellung eines öffentlichen Raums zum individuellen Lernen und Informieren stand. Klare, intuitiv zu erfassende Orientierung und hoher Aufenthaltswert hatten Vorrang vor Regalmetern zur Unterbringung von analogen Medien.

KampLintfort

Dieses „Wohnzimmer der Stadt“ ist heute beispielgebend für dritte Orte der Kommunen NRWs geworden.
Und was bedeutet die Lernort-Initiative heute für die Mediathek Kamp-Lintfort?
Die Lernort-Initiative greift bis heute wichtige Trends auf und ist wichtige Ideenschmiede für unkonventionelle Lösungen, um reale Bibliotheksorte mit der Medienwelt zu verbinden.


Ansprechpartner:
Katharina Gebauer
Mediathek Kamp-Lintfort
Freiherr-vom-Stein-Straße 26
47475 Kamp-Lintfort
Die Mediathek Kamp-Lintfort im Netz:
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