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hbz: Jahresbericht 2016 veröffentlicht

Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) hat den Jahresbericht „Fakten und Perspektiven 2016“ veröffentlicht. In dem Bericht geht das hbz auf die wichtigsten Projekte und Statistiken ein. Der Bericht enthält außerdem Beiträge zu den Themen „Open Educational Resources (OER)“  und „Next Generation Bibliothekssysteme“, sowie einen Fokusartikel zum neuen Webauftritt der Nordrhein-Westälischen Bibliograpie (NWBib).

Quelle: Pressemeldung des hbz: „Jahresbericht „Fakten und Perspektiven 2016″ veröffentlicht“ (29.05.2017), online verfügbar unter: https://www.hbz-nrw.de/aktuelles/nachrichten/jahresbericht-fakten-und-perspektiven-2016-veroeffentlicht

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EU-Parlament beschließt ermäßigten Mehrwertsteuersatz für E-Books

Das EU-Parlament hat sich mit großer Mehrheit für eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes für E-Books und E-Publikationen ausgesprochen. Die neue Richtlinie erlaubt den Mitgliedsstaaten den bisherigen Satz von 19% auf 7% zu senken und ihn somit dem von Printpublikationen anzupassen. Ob die Reform vor der Bundestagwahl umgesetzt werden kann, ist bislang offen. In der Vergangenheit hat die Bundesregierung ihre Zustimmung für einen niedrigeren Steuersatz signalisiert.

Die Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

Quelle:
Buchreport: „Mehrwertsteuer für E-Books: EU macht Weg frei für ermäßigten Mehrwertsteuersatz“ (02.06.2017), online verfügbar unter: https://www.buchreport.de/2017/06/02/eu-macht-weg-frei-fuer-ermaessigten-mehrwertsteuersatz/

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WDR interviewt Social Media-Beraterin Wibke Ladwig

Anlässlich des Bibliothekartages in Frankfurt hat der WDR mit Social Media-Beraterin und Lernort-Coach Wibke Ladwig ein Gespräch über die Bedeutung von Sozialen Medien für Bibliotheken geführt.

Ladwig zufolge können Bibliotheken als offen zugängliche, nicht kommerzielle Einrichtungen die Zivilgesellschaft stärken. Soziale Medien würden dies unterstützen, indem sie beide Parteien einander näher bringen und zu deren Vernetzung beitragen.

Eine schwierige Ausgangssituation ergebe sich bisweilen aufgrund von Vorbehalten in Politik und Verwaltung, welche soziale Medien als unwichtig empfänden und den Öffnungsprozess deshalb blockierten.

Die Frage der Reporterin, ob Social Media einen Gewinn für Bibliotheken darstelle, bejaht Ladwig und führt aus: „Bibliotheken sind freier geworden. Sie waren ja in der Vergangenheit sehr abhängig von der örtlichen Berichterstattung. So aber haben die Bibliotheken jetzt ein eigenes Instrument, um von sich und der großen Bandbreite ihrer Angebote zu berichten.“

Den Artikel können Sie hier nachlesen.

Den Blog #bibreise der im  Artikel erwähnten Initiative Lernort Bibliothek können Sie hier einsehen.

Quelle:
Nina Giaramitta: „Bibliotheken gehen social“ (01.06.2917), online verfügbar unter http://www1.wdr.de/kultur/buecher/soziale-medien-nutzung-bibliotheken-100.html

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WiFi4EU – kostenlose Hotspots für öffentliche Plätze

Vertreter der EU-Staaten, des Europarlaments und der EU-Kommission haben die WiFi4EU-Initiative auf den Weg gebracht, die zum Ziel hat öffentliche Plätze mit Internet zu versorgen. Hierunter fallen neben Krankenhäusern auch Bibliotheken. Laut der EU-Kommission werden dafür 120 Millionen Euro bereitgestellt, um 6000 bis 8000 Gemeinden kostenlose öffentliche Zugänge zum Internet zu bieten, die bisher noch kein öffentliches WLAN zur Verfügung stellen.

Bis Ende 2017 sollen die letzten Details geklärt werden. Interessierte sollen sich für Internet-Gutscheine bewerben können, die die Anfangskosten vollständig abdecken. Bei einem Zuschlag, muss der Hotspot für mindestens drei Jahre zur Verfügung gestellt werden.

Quelle:

Wilkens, Andreas: „WiFi4EU: EU will kostenlose Hotspots an bis zu 8000 Orten finanzieren“ (30.05.2017), online verfügbar unter: https://www.heise.de/newsticker/meldung/WiFi4EU-EU-will-kostenlose-Hotspots-an-bis-zu-8000-Orten-finanzieren-3727985.html

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Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2017 – Gewinner ausgezeichnet

Auf dem 106. Bibliothekartag wurden die Gewinner des Preises „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ ausgezeichnet. Der Preis wird vom Verlag De Gruyter gestiftet und in Kooperation mit BIBLIOTHEK Forschung und Praxis und dem Netzwerk Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung verliehen. Die Preisträger sind

  • die Mediathek der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW Basel – HGK FHNW für den «integrierten Katalog»
  • und für den Bereich Makerspace unter dem Motto „Wissen kommt von Machen!“ die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden – SLUB.

Quelle: buchreport.de: „Gewinner des Preises „Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2017“ ausgezeichnet“ (01.06.2017), online verfügbar unter: https://www.buchreport.de/2017/06/01/gewinner-des-preises-zukunftsgestalter-in-bibliotheken-2017-ausgezeichnet/

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Interview: Bibliotheken sind Orte der Demokratie

Karin Fischer (Deutschlandfunk) führte anlässlich des 106. Bibliothekartages mit Konstanze Söllner, Vorsitzende des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) ein Interview. In dem Gespräch geht Konstanze Söllner auf die Rolle der Bibliotheken in der heutigen Gesellschaft,  Erwartungen an das Urheberrecht, sowie die Themen E-Books und soziale Medien ein.

Quelle:

Karin Fischer: „Bibliotheken sind aus unserer Sicht Orte der Demokratie – Interview mit Konstanze Söllner“ (30.05.2017), online verfügbar unter: http://www.deutschlandfunk.de/deutscher-bibliothekarstag-bibliotheken-sind-aus-unserer.691.de.html?dram:article_id=387506

 

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3. #BibChatDE, 05.06.2017

Der Twitterchat für Bibliotheksinteressierte findet am 05.06.2017zum 3. Mal statt. Zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr erfolgt der Austausch zum Thema „Raus aus der Bibliothek. Wo sollen Bibliotheken morgen aktiv sein?“. Die Diskussion soll mithilfe von acht Fragen geführt werden. Alle Fragen und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage

Quelle:

Stephan Schwering: „ANKÜNDIGUNG 3. BIBCHATDE AM 05.06.2017“ (29.05.2017), online verfügbar unter: http://www.bibchat.de/vernetzt/ankuendigung-3-bibchatde-am-05-06-2017/

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„Zu arm zum Spielen“ ein Kommentar

Bereits seit einigen Jahren beschäftige ich mich im Rahmen meiner Beratungstätigkeit bei der Fachstelle für die Öffentlichen Bibliotheken NRW mit dem Thema „Gaming“ oder „Digitale Spiele“.

Jonas Seufert veröffentlichte am 30. Mai 2017 den Artikel „Zu arm zum Spielen“ in der Online-Ausgabe der Zeit ( http://www.zeit.de/digital/games/2017-05/games-armut-hartz-iv-kulturgut ). Darin geht er auf die Bedeutung von Videospielen als Kulturgut ein.  Er stellt dar, dass der Zugang zu Digitalen Spielen eng mit dem Einkommen verbunden ist. Mit einem Beispiel des Gaming-Angebotes der Bibliothek im Münchner Stadtteil Hasenbergl demonstriert er, welche Rolle derartige Angebote in Öffentlichen Bibliotheken für die Teilhabe spielen.

Es freut mich, dass die Zahl der Bibliotheken, die die Bedeutung von Digitalen Spielen anerkennen und sich bemühen, diese in das Angebotsportfolio zu integrieren, stetig wächst.  Noch mehr freut es mich festzustellen, dass dieses Thema auch außerhalb der Bibliothekarischen Fachcommunity Aufmerksamkeit erhält und Bibliotheken hier sogar als positives Beispiel genannt werden. Gaming in Bibliotheken, das gibt es nicht nur in München, sondern auch in NRW. In Bielefeld, Borken, Geldern, Hamm, Krefeld, Köln, Lüdinghausen, Menden, Minden, Münster, Neuss,  Ochtrup oder Oberhausen- um nur einige zu nennen.

Stand heute unterscheidet sich die Qualität der Angebote mit Games in öffentlichen Bibliotheken jedoch stark. Neben den vielen innovativen und umfangreichen Konzepten wie z.B. in den o.g. Bibliotheken, gibt es auch noch immer Einrichtungen, in denen lediglich PC- oder Konsolenspiele in Form von Datenträgern verliehen werden. Für Digitale Spiele gelten jedoch andere Regeln als für Bücher oder andere Printmedien. Mit dem Verleih des Datenträgers ist der Zugang zum Inhalt nicht vollständig gewährleistet. Denn anders als Bücher benötigen Games und auch andere digitale Medien meist ein Endgerät zur Nutzung. Eine Spielekonsole, einen Bildschirm ggf. auch Zubehör. Der Verleih eines Buches und der Verleih eines Konsolenspieles sind in der Folge qualitativ nicht gleichwertig.

Wie der Zeitartikel zeigt, gibt es Menschen, die aufgrund starker finanzieller Einschränkungen keine eigenen Endgeräte zum Spielen besitzen.  Bibliotheken haben hier die Chance, eine wirklich umfassende Zugangsdienstleistung zu erbringen und das Kulturgut „Game“ für eine Zielgruppe zu erschließen, die ansonsten davon ausgeschlossen wäre. Hierfür müssen jedoch neben dem Verleih der Spiele auch mit der entsprechenden Technik ausgestattete Orte geschaffen werden, damit diese genutzt werden können.

Ebenfalls problematisch sehe ich die Fokussierung auf Konsolen im Gegensatz zum klassischen PC. Laut Branchenverbänden ist der PC nach Smartphone und Laptop noch immer die beliebteste Spieleplattform. Aus Kostengründen und weil PC-Spiele sich seltener für die Ausleihe eignen, widmen sich Bibliotheken diesem Feld bislang kaum. Unter dem Gesichtspunkt, Zugang zu diesem Kulturgut zu schaffen, ist diese Einschränkung jedoch nicht zu rechtfertigen.

Lassen sie uns diese Gelegenheit nutzen und unseren Kunden und Nutzern zeigen, dass Bibliotheken dieses Thema ernst nehmen, indem wir uns mehr Gedanken über den tatsächlichen Zugang zu einem Inhalt als über Ausleihstatistiken machen.

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50 Bilderbuch-Tipps (nicht nur) für Sprach-Kitas

Am 25./26. April 2017 fand in Quedlinburg unter dem Motto „ABC für alle – Sprache und Lesen als Schlüssel zur Welt“ das 23. länderübergreifende Seminar der Fachstellen Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit statt. In diesem Rahmen wurde eine gemeinsame Ideensammlung mit Buch-Tipps erarbeitet, die sich gut in der Zusammenarbeit mit Sprach-Kitas einsetzen lassen. Alle Empfehlungen mit kurzen Kommentaren zum Inhalt und Einsatz sind in einer 15-seitigen Datei zusammengefasst.

Quelle: BZ-Newsletter 05/2017