Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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NRW „Nacht der Bibliotheken“ 2015

Die Planungsgruppe „Nacht“ des vbnw hat sich zu ersten Arbeitstreffen zur Organisation der „Nacht der Bibliotheken“ getroffen, die am 6. März 2015 stattfinden wird. Erste Entscheidungen sind getroffen, Entwürfe für das Werbematerial in Arbeit. Das Geheimnis um Motto, Konzept und Werbematerial wird im nächsten Heft von ProLibris Anfang April 2014 gelüftet. Soviel sei verraten: Es wird (auch) sportlich.
Susanne Larisch, Öffentlichkeitsarbeit vbnw

Quelle: vbnw E-Mail-Nachrichten 1-2014

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Neue Entgeltordnung „Bund“ hat positive Auswirkungen für FaMIs

BuB berichtet jetzt über die Auswirkungen der neuen Entgeltordnung „Bund“:
„Ab dem 1. Januar 2014 ist eine neue Entgeltordnung des Arbeitgebers »Bund« (EntgO Bund) in Kraft getreten. …. Für Bibliotheksverhältnisse geht es positiv weiter.
…. Was hat sich für FaMIs geändert? ….Eine Eingruppierung kann nun bis zur E 12 erfolgen. Die Kriterien für höhere Eingruppierungen (Bestands- und Ausleihzahlen, Unterstellungen, Leitungsfunktionen) sind zugunsten inhaltlicher Kriterien (Schwierigkeitsgrad, Verantwortung) gestrichen worden….“

Quelle der Ausschnitte: http://www.b-u-b.de/massive-verbesserungen-in-entgeltordnung-bund/

Wir berichteten bereits:
http://oebib.wordpress.com/2013/10/29/einigung-auf-neue-entgeltordnung-bund-erzielt/

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Makerspace – Die Stunde der Macher in der Stadtbibliothek Köln

Wir haben in den vergangenen Wochen bereits auf unserem Blog über das Thema Makerspaces gesprochen. Dabei wollen wir natürlich nicht den Eindruck erwecken, dass es hier in NRW nicht bereits Bibliotheken gibt, die sich auf den Weg gemacht haben, ein solches Angebot zu schaffen. Aus diesem Grunde freuen wir uns heute ganz besonders über den folgenden Gastbeitrag der Stadtbibliothek Köln!

„Makerspaces oder FabLabs (Fabrication Laboratories) sind Teil einer weltweiten Bewegung im Umfeld von Open Hardware und kollaborativem Arbeiten. Sie bringen die digitale Revolution auf eine neue Ebene, indem Käufer und Rezipienten zu Produzenten werden. Bibliotheken sind als Ort und Vermittler dafür prädestiniert, mit einem Makerspace Know-how außerhalb des regulären Bildungssystems zu vermitteln und können damit zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit beitragen. Vor diesem Hintergrund hat die Kölner Stadtbibliothek jetzt ihren eigenen Makerspace eingerichtet.

Das Konzept ist bewusst offen gehalten, da es im laufenden Dialog mit Nutzern und einschlägigen Gruppen sukzessive weiter entwickelt wird. Die Bibliothek tritt als Vermittler auf und stellt die technische und räumliche Infrastruktur zur Verfügung. Dabei arbeitet sie mit Partnern (z.B. dem Kölner Makerspace „dingfabrik“) zusammen. Bereits in den ersten Wochen hat sich gezeigt, dass ein großes Interesse an einer Vernetzung der Benutzer untereinander besteht. Mit dem nahe gelegenen Kaiserin-Augusta-Gymnasium wurde eine Kooperation vereinbart: Da die Schüler in ihren Oberstufen-Kursen intensiv mit iPads arbeiten, boten sich entsprechende Workshops für die Bibliothekskunden an. Das passt ins Bibliothekskonzept – Bürger schulen sich gegenseitig – und nimmt gleichzeitig einen pädagogischen Grundgedanken der Schule auf  – „Lernen durch Lehren“.

Schnell wurde erkennbar, dass sich im Makerspace eine „Community“ zusammenfindet, die an dem herkömmlichen Buch- und Medienangebot oft nur wenig Interesse hat. Dabei ist die Zielgruppe nicht unter den technik-affinen Geeks zu suchen – angesprochen fühlen sich Interessenten aller Altersgruppen, die sich die Neugierde auf Neues bewahrt haben. Im Vordergrund steht das gemeinsame Tun.

Der 3-D-Drucker ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Werkzeug, er macht Design von einer Angelegenheit für Profis zur Sache ambitionierter Amateure und war unser Türöffner für den Makerspace. Die Vorstellung des Druckers in der Stadtbibliothek hat zu einem bis dato nicht gekannten Medienecho geführt – u.a. wurden Beiträge im Spiegel oder der Zeit veröffentlicht, das ZDF und die ARD drehten Beitrage über das neue Angebot.3-D-Druck in der Zentralbibliothek

Inzwischen gibt es auch einen 3D-Scanner.  Er ermöglicht das Einscannen von Gegenständen, die dann wiederum auf dem 3D-Drucker ausgedruckt werden können. Schallplatten können an der Vinylbar von den Kunden selbst digitalisiert werden.

Darüberhinaus werden iPads mit Musik- und Filmapps, ein Sonic-Chair, E-Gitarre (Fender Stratocaster) und akustische Gitarre, Mixer und Effektgerät zum Musizieren und Mitschneiden, Micro mit Aufnahmegerät für das Erstellen von Podcasts, ein Launchpad mit Ableton-Software, PC mit Programmen zu Gehörbildung, Harmonielehre und Notation, Apple-TV mit Flatscreen für Workshops, DIN A3 Scanner zu Digitalisierung von Fotos und ein Werkraum zum konzentrierten Arbeiten mit USB-Power Cubes vorgehalten.

Beispiele aus dem aktuellen Veranstaltungsprogramm für Selbermacher:

  • Filmen mit iMovie
  • Self Publishing von Musik
  • Malen mit dem iPad
  • Erste Schritte zum Mischen von Musik mit Magix
  • Webdesign für Selbermacher zum Ausprobieren
  • Videos erstellen und teilen mit Vine (plus Instagram, Digitalfotografie und Bildbearbeitung)
  • 123D auf dem iPad
  • Self Publishing von eBooks mit Creative Book Builder auf dem iPad
  • 3D-Modellieren mit SketchUp
  • Crafting/Do-it-yourself-Workshops
    • Masking-Tape Workshop
    • Upcycling-Workshop
    • Scrapbooking-Workshop
  • Elektronisches Crafting mit Arduino
  • Musik machen mit Garage Band, Songwriting und Musikproduktion mit dem iPad
  • Grafitti-Street Art
  • Bildbearbeitung mit GIMP
  • Musikproduktion mit dem Launchpad
  • Herstellen von Podcasts
  • Songwriting und Musikproduktion mit dem iPad“

Stadtbibliothek Köln, Bettina Scheurer, Projektmanagement

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Die papierlose Bibliothek – alleiniges Glück, Zukunft oder doch nur Marketing?

Was ist sie?

Ist die Papierlose Bibliothek einfach die Zukunft? Oder nur ein genialer Marketing-Coop?

Wolfgang Kaiser hat auf bibliothekarisch.de einen kritischen Artikel über die papierlose Bibliothek geschrieben. Er lässt Argumente für wie auch kritische Anmerkungen zur gänzlich papierlosen Bibliothek zu Wort kommen. Seine Resümee: Er befürwortet eine gesunde Mischung aus Papier- und elektronischen Medien.

Quelle: http://bibliothekarisch.de/blog/2014/01/26/warum-buecherlose-bibliotheken-kein-alleiniges-gluecksversprechen-fuer-die-zukunft-sind/

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„IM BLICKPUNKT“ – 6 Ausgaben 2013 zu aktuellen Themen

mekonet weist auf die 2013 veröffentlichten sechs Hefte der Reihe „IM BLICKPUNKT“ hin. Die Broschüren werden vom Grimme-Institut herausgegeben. Folgende Themen wurden angesprochen:

  • „Digital Storytelling”
  • „Social Finance“
  • „Kulturen des Teilens“
  • „Kuratieren und Archivieren“
  • „Digitale Güter“
  • „Fernsehen mit dem Web“
  • „Barrierefreies Internet“ (Aktualisierung)
  • „Open Content“ (Aktualisierung)
  • „Digitale Weiterbildung“ (Aktualisierung)

Zum Download: www.grimme-institut.de/imblickpunkt

Quelle: mekonet NRW – Newsletter – Dezember 2013

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hbz: Indikatorenraster mit Berichtsjahr 2012

Das hbz teilt mit, dass ab sofort das Indikatorenraster mit Berichtsjahr 2012 zur Verfügung steht. Das Raster bietet die Möglichkeit, den Leistungsstand der Bibliothek schnell und unkompliziert zu ermitteln. Eine allgemeine Erklärung zum Raster und eine Arbeitsanleitung befindet sich auf der Seite.

Dieser sogenannte „Bibliothekarische Zollstock“ ist für zwei Berichtsjahre gültig und wird erst für das Berichtsjahr 2014 wieder erneuert. Da sich die Vergleichszahlen nur gering ändern, kann das Indikatorenraster auch für die Statistik der Berichtsjahre 2013 und 2014 verwendet werden.

http://www.hbz-nrw.de/angebote/dbs/dbs_Indikatorenraster/

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Erste RDA-Anwendungsregeln veröffentlicht

Die Arbeitsgruppe RDA legt mit den hier zusammengestellten Anwendungsregeln für den deutschen Sprachraum eine erste Zusammenstellung der bislang erarbeiteten und abgestimmten Anwendungsregeln für die Kapitel 0 bis 20 der RDA vor. Weitere Anwendungsregeln sind noch in Arbeit. Es ist geplant, diese in zwei weiteren Paketen im Februar und im Juni 2014 zur Abstimmung vorzulegen und danach zu veröffentlichen. Darüber hinaus werden Erläuterungen und Beispiele zu zahlreichen Regelwerksstellen erarbeitet. Sowohl die Anwendungsregeln als auch die Erläuterungen und Beispiele werden in das RDA Toolkit eingebracht werden und somit direkt an der jeweiligen Regelwerksstelle zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich muss berücksichtigt werden, dass die Anwendungsregeln für den deutschen Sprachraum kein eigenes Regelwerk sind und nur im Zusammenhang mit der entsprechenden Regelwerksstelle im RDA Toolkit zu benutzen sind. Darüber hinaus beziehen sich die Anwendungsregeln auf den englischen Text der RDA.

Sie finden diese ersten Anwendungsregeln mit Stand Oktober 2013 im RDA-Info-Wiki unter http://www.dnb.de/DE/Standardisierung/International/rda.html.

Quelle: [InetBib] Erste RDA-Anwendungsregeln veröffentlicht 17.01.2014