Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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Neue Entgeltordnung „Bund“ hat positive Auswirkungen für FaMIs

BuB berichtet jetzt über die Auswirkungen der neuen Entgeltordnung „Bund“:
„Ab dem 1. Januar 2014 ist eine neue Entgeltordnung des Arbeitgebers »Bund« (EntgO Bund) in Kraft getreten. …. Für Bibliotheksverhältnisse geht es positiv weiter.
…. Was hat sich für FaMIs geändert? ….Eine Eingruppierung kann nun bis zur E 12 erfolgen. Die Kriterien für höhere Eingruppierungen (Bestands- und Ausleihzahlen, Unterstellungen, Leitungsfunktionen) sind zugunsten inhaltlicher Kriterien (Schwierigkeitsgrad, Verantwortung) gestrichen worden….“

Quelle der Ausschnitte: http://www.b-u-b.de/massive-verbesserungen-in-entgeltordnung-bund/

Wir berichteten bereits:
http://oebib.wordpress.com/2013/10/29/einigung-auf-neue-entgeltordnung-bund-erzielt/

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Makerspace – Die Stunde der Macher in der Stadtbibliothek Köln

Wir haben in den vergangenen Wochen bereits auf unserem Blog über das Thema Makerspaces gesprochen. Dabei wollen wir natürlich nicht den Eindruck erwecken, dass es hier in NRW nicht bereits Bibliotheken gibt, die sich auf den Weg gemacht haben, ein solches Angebot zu schaffen. Aus diesem Grunde freuen wir uns heute ganz besonders über den folgenden Gastbeitrag der Stadtbibliothek Köln!

„Makerspaces oder FabLabs (Fabrication Laboratories) sind Teil einer weltweiten Bewegung im Umfeld von Open Hardware und kollaborativem Arbeiten. Sie bringen die digitale Revolution auf eine neue Ebene, indem Käufer und Rezipienten zu Produzenten werden. Bibliotheken sind als Ort und Vermittler dafür prädestiniert, mit einem Makerspace Know-how außerhalb des regulären Bildungssystems zu vermitteln und können damit zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit beitragen. Vor diesem Hintergrund hat die Kölner Stadtbibliothek jetzt ihren eigenen Makerspace eingerichtet.

Das Konzept ist bewusst offen gehalten, da es im laufenden Dialog mit Nutzern und einschlägigen Gruppen sukzessive weiter entwickelt wird. Die Bibliothek tritt als Vermittler auf und stellt die technische und räumliche Infrastruktur zur Verfügung. Dabei arbeitet sie mit Partnern (z.B. dem Kölner Makerspace „dingfabrik“) zusammen. Bereits in den ersten Wochen hat sich gezeigt, dass ein großes Interesse an einer Vernetzung der Benutzer untereinander besteht. Mit dem nahe gelegenen Kaiserin-Augusta-Gymnasium wurde eine Kooperation vereinbart: Da die Schüler in ihren Oberstufen-Kursen intensiv mit iPads arbeiten, boten sich entsprechende Workshops für die Bibliothekskunden an. Das passt ins Bibliothekskonzept – Bürger schulen sich gegenseitig – und nimmt gleichzeitig einen pädagogischen Grundgedanken der Schule auf  – „Lernen durch Lehren“.

Schnell wurde erkennbar, dass sich im Makerspace eine „Community“ zusammenfindet, die an dem herkömmlichen Buch- und Medienangebot oft nur wenig Interesse hat. Dabei ist die Zielgruppe nicht unter den technik-affinen Geeks zu suchen – angesprochen fühlen sich Interessenten aller Altersgruppen, die sich die Neugierde auf Neues bewahrt haben. Im Vordergrund steht das gemeinsame Tun.

Der 3-D-Drucker ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Werkzeug, er macht Design von einer Angelegenheit für Profis zur Sache ambitionierter Amateure und war unser Türöffner für den Makerspace. Die Vorstellung des Druckers in der Stadtbibliothek hat zu einem bis dato nicht gekannten Medienecho geführt – u.a. wurden Beiträge im Spiegel oder der Zeit veröffentlicht, das ZDF und die ARD drehten Beitrage über das neue Angebot.3-D-Druck in der Zentralbibliothek

Inzwischen gibt es auch einen 3D-Scanner.  Er ermöglicht das Einscannen von Gegenständen, die dann wiederum auf dem 3D-Drucker ausgedruckt werden können. Schallplatten können an der Vinylbar von den Kunden selbst digitalisiert werden.

Darüberhinaus werden iPads mit Musik- und Filmapps, ein Sonic-Chair, E-Gitarre (Fender Stratocaster) und akustische Gitarre, Mixer und Effektgerät zum Musizieren und Mitschneiden, Micro mit Aufnahmegerät für das Erstellen von Podcasts, ein Launchpad mit Ableton-Software, PC mit Programmen zu Gehörbildung, Harmonielehre und Notation, Apple-TV mit Flatscreen für Workshops, DIN A3 Scanner zu Digitalisierung von Fotos und ein Werkraum zum konzentrierten Arbeiten mit USB-Power Cubes vorgehalten.

Beispiele aus dem aktuellen Veranstaltungsprogramm für Selbermacher:

  • Filmen mit iMovie
  • Self Publishing von Musik
  • Malen mit dem iPad
  • Erste Schritte zum Mischen von Musik mit Magix
  • Webdesign für Selbermacher zum Ausprobieren
  • Videos erstellen und teilen mit Vine (plus Instagram, Digitalfotografie und Bildbearbeitung)
  • 123D auf dem iPad
  • Self Publishing von eBooks mit Creative Book Builder auf dem iPad
  • 3D-Modellieren mit SketchUp
  • Crafting/Do-it-yourself-Workshops
    • Masking-Tape Workshop
    • Upcycling-Workshop
    • Scrapbooking-Workshop
  • Elektronisches Crafting mit Arduino
  • Musik machen mit Garage Band, Songwriting und Musikproduktion mit dem iPad
  • Grafitti-Street Art
  • Bildbearbeitung mit GIMP
  • Musikproduktion mit dem Launchpad
  • Herstellen von Podcasts
  • Songwriting und Musikproduktion mit dem iPad“

Stadtbibliothek Köln, Bettina Scheurer, Projektmanagement

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Die papierlose Bibliothek – alleiniges Glück, Zukunft oder doch nur Marketing?

Was ist sie?

Ist die Papierlose Bibliothek einfach die Zukunft? Oder nur ein genialer Marketing-Coop?

Wolfgang Kaiser hat auf bibliothekarisch.de einen kritischen Artikel über die papierlose Bibliothek geschrieben. Er lässt Argumente für wie auch kritische Anmerkungen zur gänzlich papierlosen Bibliothek zu Wort kommen. Seine Resümee: Er befürwortet eine gesunde Mischung aus Papier- und elektronischen Medien.

Quelle: http://bibliothekarisch.de/blog/2014/01/26/warum-buecherlose-bibliotheken-kein-alleiniges-gluecksversprechen-fuer-die-zukunft-sind/

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„IM BLICKPUNKT“ – 6 Ausgaben 2013 zu aktuellen Themen

mekonet weist auf die 2013 veröffentlichten sechs Hefte der Reihe „IM BLICKPUNKT“ hin. Die Broschüren werden vom Grimme-Institut herausgegeben. Folgende Themen wurden angesprochen:

  • „Digital Storytelling”
  • „Social Finance“
  • „Kulturen des Teilens“
  • „Kuratieren und Archivieren“
  • „Digitale Güter“
  • „Fernsehen mit dem Web“
  • „Barrierefreies Internet“ (Aktualisierung)
  • „Open Content“ (Aktualisierung)
  • „Digitale Weiterbildung“ (Aktualisierung)

Zum Download: www.grimme-institut.de/imblickpunkt

Quelle: mekonet NRW – Newsletter – Dezember 2013

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hbz: Indikatorenraster mit Berichtsjahr 2012

Das hbz teilt mit, dass ab sofort das Indikatorenraster mit Berichtsjahr 2012 zur Verfügung steht. Das Raster bietet die Möglichkeit, den Leistungsstand der Bibliothek schnell und unkompliziert zu ermitteln. Eine allgemeine Erklärung zum Raster und eine Arbeitsanleitung befindet sich auf der Seite.

Dieser sogenannte „Bibliothekarische Zollstock“ ist für zwei Berichtsjahre gültig und wird erst für das Berichtsjahr 2014 wieder erneuert. Da sich die Vergleichszahlen nur gering ändern, kann das Indikatorenraster auch für die Statistik der Berichtsjahre 2013 und 2014 verwendet werden.

http://www.hbz-nrw.de/angebote/dbs/dbs_Indikatorenraster/

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Erste RDA-Anwendungsregeln veröffentlicht

Die Arbeitsgruppe RDA legt mit den hier zusammengestellten Anwendungsregeln für den deutschen Sprachraum eine erste Zusammenstellung der bislang erarbeiteten und abgestimmten Anwendungsregeln für die Kapitel 0 bis 20 der RDA vor. Weitere Anwendungsregeln sind noch in Arbeit. Es ist geplant, diese in zwei weiteren Paketen im Februar und im Juni 2014 zur Abstimmung vorzulegen und danach zu veröffentlichen. Darüber hinaus werden Erläuterungen und Beispiele zu zahlreichen Regelwerksstellen erarbeitet. Sowohl die Anwendungsregeln als auch die Erläuterungen und Beispiele werden in das RDA Toolkit eingebracht werden und somit direkt an der jeweiligen Regelwerksstelle zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich muss berücksichtigt werden, dass die Anwendungsregeln für den deutschen Sprachraum kein eigenes Regelwerk sind und nur im Zusammenhang mit der entsprechenden Regelwerksstelle im RDA Toolkit zu benutzen sind. Darüber hinaus beziehen sich die Anwendungsregeln auf den englischen Text der RDA.

Sie finden diese ersten Anwendungsregeln mit Stand Oktober 2013 im RDA-Info-Wiki unter http://www.dnb.de/DE/Standardisierung/International/rda.html.

Quelle: [InetBib] Erste RDA-Anwendungsregeln veröffentlicht 17.01.2014

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USA: Studie „Bibliotheken und Gesellschaft“

Bibliotheksportal.de weist auf eine neue Studie des Pew Research Centers hin:

„US-Amerikaner messen der Rolle öffentlicher Bibliotheken in ihren Gemeinden einen hohen Stellenwert bei, nicht nur hinsichtlich der Bereitstellung von Materialien und Ressourcen, sondern auch wegen ihrer Beiträge zur Leseförderung und zur allgemeinen Verbesserung der Lebensqualität. Die meisten Amerikaner/innen sagen, dass sie nur positive Erfahrungen in öffentlichen Bibliotheken haben, und schätzen eine Vielzahl von bibliothekarischen Ressourcen und Dienstleistungen.“
(Quelle: Veröffentlichung des Pew Research Center vom 11.12.2013, einsehbar unter http://libraries.pewinternet.org/2013/12/11/libraries-in-communities/)

Pressemitteilung der American Library Association zur Studie http://www.ala.org/news/press-releases/2013/12/pew-study-libraries-and-society-illustrates-expanding-roles-us-libraries

Via http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/usa-neue-studie-bibliotheken-und-gesellschaft.html

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Kleiner Lernort – die Social Media WG auf der Suche nach sich selbst…

Der 29. Oktober 2013. Auf zum 3. Coachingtag mit Christoph Deeg. Diesmal treffen sich die Teams der Social Media WG aus Meschede, Olsberg und Brilon in der Stadtbibliothek Brilon, der einzigen Bibliothek im Bunde, die schon über ein eigenes W-LAN verfügt. Hier gibt es zwar ein Netz und einen guten Schulungsraum, allerdings mangelt es an ausreichend Endgeräten, um damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von drei Bibliotheken versorgen zu können. Kurzerhand werden alle greifbaren privaten Endgeräte zu Schulungsrechnern umfunktioniert, im W-LAN angemeldet und los geht’s. Unproblematisch und effektiv! Schulungsräume mit „freien“ Schulungs-PCs in ausreichender Zahl sind nämlich leider gelegentlich Mangelware 😉

Die erwartete Schelte vom Hausmeister bleibt überraschenderweise aus, obwohl wir unsere Hausaufgaben vom letzten Coaching nicht ordentlich gemacht haben. Es ist uns nicht gelungen, die Likes für unsere Seite zu verdoppeln. Woran liegt das? Okay… die Werbung für unseren gemeinsamen Facebook-Auftritt war eher defensiv und verhalten. Irgendwie fühlen wir uns alle immer noch nicht recht wohl in unserer Haut. Die Teams sind so wenig homogen was Wissensstand und Arbeitszeitanteile (Vollzeit, Teilzeit, Stundenkräfte) angeht, dass eine Integration der Web2.0-Aktivitäten in den beruflichen Alltag immer noch schwer fällt. Wir wol-len Strukturen, kriegen Chaos und wissen immer noch nicht richtig damit um zu gehen.

Ein erster Schritt wäre vielleicht eine Änderung des Namens. Social Media WG klingt ja ganz witzig, aber irgendwie abstrakt. Da hat auch das Experimentieren mit WG-Zimmern nichts genutzt. Ein neuer Name muss her! Irgendwas mit Sauerland… schließlich sind wir doch alle Sauerländer und mit Klischees lässt sich auch sooo schön spielen. Brainstorming 2.0! Unsere Ideen werden live der Schwarmintelligenz im Web anvertraut und auf Praktikabilität und Witz geprüft. Den Zuschlag bekommt nach einigem hin und her der Vorschlag von Magdalene aus Meschede… Sauerländer Bibliotheks-MOB! Zugegeben, politisch nicht ganz korrekt 😉 Eigentlich müsste es Sauerländer Bibliotheken-MOB heißen (für Sauerländer Bibliotheken Meschede, Olsberg, Brilon), aber ein wenig schöpferische Freiheit muss schon sein.

Für mich fühlt sich der neue Name gut an. Wie füllen wir aber unsere neue Identität mit Leben? Welche Inhalte sollen es sein? Was funktioniert und was nicht, ist uns immer noch ein Rätsel. Wir haben ja begriffen, dass Social Media nicht dafür gemacht und gedacht ist, stumpf Neuerwerbungslisten zu posten. Aber wir möchten doch gern etwas von uns erzählen. Wer wir sind und was wir so machen. Wir möchten mit unseren Aktivitäten global viele erreichen, aber auch einen Mehrwert für unsere Kunden vor Ort schaffen. Originell wäre aber schon schön!

Wir gehen auf Motivsuche in der Bibliothek…. Wir könnten ja mal unsere Sitz- und Liegegelegenheiten posten (schließlich hat nicht jede Bibliothek einen echten Sarg auf dem Speicher), oder wir spielen auf der Seite mal „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ weil es nämlich außerhalb der Öffnungszeiten oder im Büro passiert. Und – gaaanz wichtig – das Sauerland und seine (manchmal etwas schrägen) Bewohner muss häufiger Thema sein. Der neue Name verpflichtet!

Die Fachstellen in NRW gratulieren dem Sauerländer-Bibliotheksteam zu so viel Kreativität:

Unbenannt

Wer schließt sich dem Lob an?

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Bürgerschaftliches Engagement – Bereicherung oder Belastung für die Bibliothek? 19.03.14

Für die Fortbildungsveranstaltung „Bürgerschaftliches Engagement – Bereicherung oder Belastung für die Bibliothek?“ am 19.03.2014 sind noch Plätze frei:

Zielgruppe:
Beschäftigte Öffentlicher Bibliotheken, die bereits mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten oder Ehrenamtliche für Ihre Bibliothek gewinnen möchten

Inhalt:

  • Gewinnung und Zusammenarbeit von bzw. mit Ehrenamtlichen,
  • Organisation der Arbeit von Ehrenamtlichen, mögliche Aufgabenbereiche der freiwilligen Kräfte,
  • Motivation der ehrenamtlichen Mitarbeiter,
  • Führung Ehrenamtlicher – die Bibliotheksleitung als Sozialmanager,
  • Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements, Möglichkeiten und Grenzen,
  • Probleme und rechtliche Absicherung.

Dozent(en): Dipl.-Bibl. Gudrun Kulzer, M.A.
Freiberufliche Trainerin und Referentin, Schwerpunkthemen: Demographischer Wandel und die Bibliotheken, Bibliotheksangebote für Ältere, Vorlesen für Senioren, E-Reader-Schulungen für Ältere, Einsatz von Ehrenamtlichen

Ort: StadtBibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln
Anmeldung bis spätestens 19.02.2014 – zum Anmeldeformular
Kosten: Gebühr für Beschäftigte aus Bibliotheken außerhalb NRWs sowie Interessierte aus anderen Branchen: 55,- €.
kostenfrei für Beschäftigte der kommunalen Öffentlichen Bibliotheken in NRW

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Elektronische Dienste mit Visitenkarten bewerben

David Lee King beschreibt in seinem Blog ein neues Angebot seiner Bibliothek: Visitenkarten mit Werbung für ihre Online-Dienste.

David Lee King - infocards ebooks

cc-David Lee King – infocards ebooks

Das kompakte Format passt in jede Tasche und die Information wurde auf das Nötigste verdichtet. Auf der Vorderseite ist ein Bild und ein Wort wie „Musik“, „Ebook“, „Video“ zu sehen und die Rückseite enthält eine Kurzbeschreibung mit Link. Dörte Böhner geht auf bibliothekarisch.de darauf ein und ergänzt noch die Möglichkeit auf der Rückseite direkt einen Ansprechpartner mit Emailadresse anzugeben. Man sollte auf gute Papierqualität achten.

Blog von David Lee King: http://www.davidleeking.com/2014/01/14/using-business-cards-to-promote-econtent/#.UteYqRD1N2A

Blog von Dörte Böhner: http://bibliothekarisch.de/blog/2014/01/15/visitenkarte-fuer-den-bibliotheksbestand/