Der Deutsche Bibliotheksverband hat Ende 2015 zu einem Referentenentwurf des BMJV
für ein „Gesetz zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung“ eine Stellungnahme abgegeben. Er unterstützt nachdrücklich das Vorhaben des BMJV, in Verträgen zwischen Urhebern und Verwertern mehr Parität herzustellen. Das gilt insbesondere im wissenschaftlichen Bereich, wo die Autoren oftmals sogenannte Total-Buyout-Bedingungen von Kernzeitschriften in Kauf nehmen müssen.
http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/positionen/2015_12_dbv-Stellungnahme_Urhebervertragsrecht.pdf
Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten”
Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.
Leseförderkonzepte von der Kita bis zur Sekundarstufe
Texte verstehend lesen zu können ist für eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft unverzichtbar. „Lesen in Deutschland“ stellt jetzt in einem Beitrag ausgewählte Konzepte und Instrumente zur Förderung von Vorläuferfertigkeiten des Lesens und zur Leseförderung für den Elementar-, den Primar- und den Sekundarbereich vor, die die wissenschaftlichen Beraterinnen des Programms „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) zusammengefasst haben.
http://www.lesen-in-deutschland.de/html/content.php?object=journal&lid=1362
NRW 4.0 – Digitaler Neustart
Die Landesregierung NRW weist mit ihrer Initiative „NRW 4.0 – Digitaler Neustart“ auf die notwendige Anpassung rechtlicher Vorschriften an die digitale Welt hin. Vom 11. November 2015 bis zum 10. Februar 2016 hatte jeder Bürger die Möglichkeit, sich an einer Online-Befragung zum Digitalen Neustart des BGB zu beteiligen.
https://www.digitaler-neustart.de/justiz/de/home
Der vbnw hat jetzt auf seiner Homepage Forderungen zum Thema Nutzung von E-Books und anderer digitaler Materialien für die NRW-Bibliotheken in einer Stellungnahme an die Landesregierung veröffentlicht und bezieht sich dabei auf die o.g. Initiative der Landesregierung NRW.
http://www.bibliotheken-nrw.de/projekte/stellungnahme-e-books/
E-Books in Schulen – Eine Umfrage
Im Rahmen der Bildungsmesse Learntec (Karlsruhe 26.-28. Januar 2016) hat der Digitalverband Bitkom 505 Lehrer der Sekundarstufe I zum Thema E-Books in der Schule befragt. Das Ergebnis liegt nun vor. 43 % würden gerne E-Books im Unterricht einsetzen, 4 % der Lehrer haben angegeben, dass sie an Ihrer Schule derzeit E-Book-Reader nutzen können und nur 1 % nutzt die Geräte derzeit im Unterricht.
Verschiedene Vor- und Nachteile sind, neben den Kosten, allerdings auch angemerkt worden. Viele Lehrer bemängelten dass es derzeit zu viele verschiedene E-Book-Formate gibt und das die Lesegeräte leichter kaputt gehen können als gedruckte Bücher. Für eine Anschaffung spricht laut Meinung der Lehrkräfte, dass Notizen oder Markierungen eingebunden werden können, Zusatzfunktionen wie die Übersetzung von fremdsprachlichen Wörtern möglich sind und dass die Lesegeräte im Vergleich zu gedruckten Büchern ein geringes Gewicht haben und weniger Platz verbrauchen. Darüber hinaus sind die Bezugsmöglichkeiten der bisher als E-Book vorhandenen Bücher sehr viel einfacher und schneller.
Als genereller Konsens kann festgehalten werden, dass jeder dritte Lehrer kritisch anmerkte, dass nicht genügend Lehrmaterialien als E-Books verfügbar sind. Darüber hinaus wurde auch von ähnlich vielen Lehrern bemängelt, dass E-Books im Gegensatz zu gedruckten Medien nicht verliehen oder weitergegeben werden können.
Weitere Informationen hier.
International Book Giving Day
Am 14. Februar ist nicht nur Valentinstag sondern außerdem der Internationale „Book-Giving-Day“ unter dem Hashtag #Bookgivingday ruft die Initiative dazu auf Bücher zu einem guten Zweck zu spenden. Eine Infografik unter http://bookgivingday.com/tag/infographic/ nennt 10 Beispiele, wie man teilnehmen kann.
- Spende deiner örtlichen Bibliothek ein oder mehre Bücher. Die Bibliothek kann diese entweder selbst verwenden, oder wird sie in manchen Fällen verkaufen um Geld für Bücher zu sammeln die sie tatsächlich benötigt.
- Spende ein Buch für einen Ort, an dem Kinder warten müssen z.B. ein Arzt, Zahnarzt oder eine Klinik.
- Kontaktiere dein örtliches Kinderheim/Weisenhaus und frage nach Möglichkeiten zu spenden, entweder an die Einrichtung oder Bücher für einzelne Kinder, wenn es erlaubt ist.
- Organisiere ein Spendenevent und spende das Geld für einen Buch orientierten guten Zweck.
- Bestelle ein Buch online und lasse es zu jemandem liefern, von dem du weist, das sie oder er es zu schätzen weis. Manche Menschen haben Wunschlisten vorbereitet, sodass du von dort auswählen kannst.
- Hinterlasse ein Buch dort, wo ein Kind es finden wird. Packe es in eine Tasche und füge eine Nachricht hinzu, dass es ein Geschenk ist.
- Gib Bücher an Obdachlosenheime, Flüchtlingsunterkünfte, Mutter-Kind-Heime oder andere soziale Einrichtungen.
- Spende Bücher, für die deine Kinder bereits zu alt sind an Freunde oder Verwandte.
- Spende ein Buch mit einer kleinen Nachricht darauf, dass Buch zu lesen und dann weitzugeben.
- Teile den Book-Giving-Day in sozialen Netzwerken!
Fortbildung RDA – Kompakt für Öffentliche Bibliotheken
Vom 31.8.2016-01.09.2016 findet in der TH Köln eine Fortbildung der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW und des ZBIW in Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek zum Thema „RDA-Kompakt für Öffentliche Bibliotheken“ statt.
Vermittelt wird theoretisches Basiswissen für das Katalogisieren, z.B. die Informationsquellen, Anwendung des Standardelemente-Sets, Beschreibung der Manifestation und die Behandlung der Werkebene, Festlegungen zu Sprache und Schrift. Anhand von Medien werden die RDA-Elemente bestimmt und einfache Titelaufnahmen als praktische Übung erarbeitet.
Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten: https://www.th-koeln.de/weiterbildung/rda-kompakt-fuer-oeffentliche-bibliotheken_30199.php
IFLA: Statement on Public Lending Right (PLR) akutalisiert
IFLA’s Governing Board hat am 9.12.2015 eine aktualisierte Fassung der Erklärung zum Verleihrecht (PLR) genehmigt. Die Aktualisierung berücksichtigt jetzt auch den Themenkomplex eBooks.
Zur Erklärung in englischer Sprache.
Erfolg für neu eröffnete Kreuztaler Bibliothek
Nach der Neueröffnung Anfang des letzten Jahres, zieht die Bibliothek in Kreuztal Bilanz. Die Zahl der Neuanmeldungen ist demzufolge deutlich gestiegen.
Während die Ausleihen insgesamt etwas unter dem Vorjahresergebnis lagen, werden die digitalen Angebote deutlich stärker frequentiert. Auch das neue Gaming-Angebot sei erfolgreich. Die Neueinrichtung der Bibliothek wurde gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.
Quelle: derwesten
Neue Studie über Förderpotenzialen von Kultur im ländlichen Raum
Das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft hat mit seiner Studie über das Thema Förderpotenzial im ländlichen Raum die Aktivitäten und Infrastrukturen im ländlichen Raum untersucht. Diese Studie umfasst 51 Programme des Bundes, der Länder, der EU sowie anderer öffentlicher und privater Träger. Ziel der Untersuchung waren die Auswirkungen des demografischen Wandels in ländlichen Räumen.
Die Studie ist online einzusehen.
Quelle: Bibliotheksportal
Julia Rittel im vbnw-Vorstand
Birgit Langshausen von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW bei der Bezirksregierung Düsseldorf, hat ihre Tätigkeit im Dezernat 20 „Unterbringung von Flüchtlingen“ in der Bezirksregierung Düsseldorf auf eigenen Wunsch für weitere zwei Jahre verlängert. Aus diesem Grund scheidet sie aus dem Vorstand des vbnw aus. Für sie wird Julia Rittel, die am 1. Februar 2016 ihren Dienst in der Fachstelle aufnimmt, in den Vorstand des vbnw aufgenommen. Julia Rittel hat langjährige Berufserfahrung im Bereich der Öffentlichen Bibliotheken sowie der Schulbibliotheken.
Quelle: vbnw-Newsletter Januar 2016