Kommentare 0

BIX 2015 – Datenerhebung ab 2. Januar möglich

Die BIX-Redaktion hat das BIX-Erhebungshandbuch 2015 (Berichtsjahr 2014) auf ihrer Website zum Download bereit gestellt:
http://www.bix-bibliotheksindex.de/projektinfos/erhebungshandbuch.html
Die Erhebungsunterlagen enthalten eine Übersicht über alle BIX-Basisdaten und Indikatoren sowie alle für die BIX-Basisdaten relevanten Definitionen.

Ab dem 2. Januar 2015 können die BIX-Daten online über das DBS-Erfassungsmodul des Hochschulbibliothekszentrums hbz eingegeben werden. Der Zugang erfolgt über die DBS-Zugangsdaten (DBS-ID und Passwort): http://www.bibliotheksstatistik.de/eingabe/. Fragen zur Datenerhebung beantwortet die DBS-Redaktion (E-Mail: dbs(at)hbz-nrw.de).

Kommentare 0

dbv: Ausschreibung „Bibliothek des Jahres 2015“

Der dbv hat die Ausschreibung zum Wettbwerb „Bibliothek des Jahres 2015“ online gestellt. Bewerbungsschluss ist der 31.3.2015. Neben einer Bewerbung durch die Verbände ist auch eine Eigenbewerbung möglich.

  • Für die Auszeichnung der Bibliothek sind maßgebend:
  • die Qualität und Innovation der bibliothekarischen Arbeit
  • ihre Zukunftsorientierung
  • ihre nachhaltige Wirkung
  • ihre attraktiven Serviceleistungen
    ihre medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit
  • ihr überregionales/internationales Engagement
  • ihre (lokale, regionale, internationale) Vernetzung
  • die Qualität der Bewerbungsunterlagen

Zu den Ausschreibungsunterlagen:
http://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/bibliothek-des-jahres/ausschreibung.html

Kommentare 0

IFLA: Internet Manifest überarbeitet

Das erste Internet Manifest hat die IFLA 2002 herausgegeben. In der Zwischenzeit hat sich viel verändert und Bibliotheken haben eine konkretere Vorstellung von ihrer Rolle im Internetzeitalter gewonnen. Es ist außerdem deutlicher geworden, welchen Einfluss das Internet auf die einzelne Person, aber auch auf die Menschrechte hat. Aus diesem Grund hat die IFLA das Internet Manifest grundlegend überarbeitet:
Internet Manifesto 2014

Kommentare 0

Dänemark: E-Books der größten Verlage auf Leihplattform der DDB

Die Dänische Digitale Bibliothek hat einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau des eLending-Angebotes der Bibliotheken erreicht. Ab 2015 werden die bisher auf der kommerziellen Plattform EBIB angebotenen Titel großer Verlage in Zukunft über die von den dänischen ÖB unter der Führung der Kommunalbibliothek Aarhus entwickelten Internetressource eReolen („E-Regal“) zur Verfügung stehen. EBIB wird die entsprechenden bibliotheksähnlichen Dienstleistungen beenden.
Weitere Informationen auf dem Bibliotheksportal.

Kommentare 0

„Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter“

Das Coachingprogramm „Kreative Content-Strategien“ war das vierte Programm, welches wir im Rahmen der Initiative „Lernort Bibliothek NRW“ aufgelegt haben. 17 Bibliotheken trafen sich in fünf Gruppen viermal in diesem Jahr, um Strategien für ihre Social Media-Auftritte zu entwickeln. Die Stadtbücherei Münster hat ihre Erfahrungen zum Abschluss des Coaching-Programms in diesem Blog-Beitrag zusammengefasst. Die Erfahrungen, die die Stadtbücherei Münster gemacht hat, sind in der einen oder anderen Weise auch auf die anderen Bibliotheken übertragbar. Wer mehr über die Entwicklung in den anderen Bibliotheken erfahren möchte, kann das noch einmal in den Blogbeiträgen, die zur Halbzeit veröffentlicht wurden, nachlesen.

 Erfahrungsbericht der Stadtbücherei Münster zum Workshop „Kreative Content Strategien – Tag 4“ mit Wibke Ladwig

Resümee:

Lernort_Finale-1 Münster
Genauer betrachtet sind wir nicht verzweifelt. Nicht mehr! Dank der Seminartage hat sich vieles in der Web 2.0 – Arbeit positiv entwickelt.

Doch – wie im Seminar – beginnen wir zunächst mit den Dingen, bei denen es immer noch hakt: nach wie vor beteiligen sich nur wenige im Haus mit Ideen oder Rückmeldungen. Die Akzeptanz im Kollegenkreis ist so lala.
Monitoring und Vernetzung mit der digitalen Nachbarschaft tendieren momentan eher gegen null.
Das Storytelling, also unsere „Hausarbeit“ erschien uns schwierig, schwerfällig, nicht gelungen. Die Rückmeldung von den Kollegen aus der Gruppe war allerdings völlig anders und durchweg positiv! Wie schön, sein Tun gespiegelt zu bekommen, und zwar nicht nur durch Klickzahlen, sondern durch Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, die im gleichen Boot sitzen! Das ist überhaupt ein Aspekt, den man nicht hoch genug bewerten kann: Es entsteht ein Netzwerk, eine Facebook-Gruppe, man kann Fragen stellen und bekommt Antworten.

Und schon sind wir bei den positiven Entwicklungen: Der Schauplatz „Bibliothek“ ist viel stärker in unser Bewusstsein gerückt. Wir gehen mit offenen Augen durchs Haus, entwickeln ein Gespür für Themen. Leichtfüßig und unangestrengt, mit viel mehr Selbstbewusstsein gehen wir bei der Themenfindung vor. Und steigende Followerzahlen geben uns recht: Wir sind auf einem guten Weg.

Tipps:
Tipps von Frau Ladwig, die auch unsere negativen Erfahrungen wieder relativieren:

  • Besser Sog erzeugen, als Druck. Gut wäre es, ein Kernteam zu haben, das die Kollegen ansteckt. Das ganze Haus lässt sich schwer verpflichten.
  • Monitoring kann auch erschlagend sein. Also lieber regelmäßig auswerten, nicht zu groß aufziehen. Ergebnisse, Entwicklungen im Haus kommunizieren, dokumentieren.
  • Offline und Online sollten wir besser verzahnen, Kanäle verknüpfen.
  • Gut sind sogenannte „Störer“, z. B. zu lange oder ganz kurze Beiträge (da rechnet keiner mit), Ungewöhnliches posten. Bestseller kann man nicht planen! Wie beruhigend!

Turnübung für Fortgeschrittene:

Zum Abschluss des letzten Seminartages entwickelten wir eine Idee, eine Geschichte für jeweils eine der anderen Bibliotheken. Das hatte den Vorteil, man beschäftigte sich weniger mit der Frage: Was ist machbar? Was kann man umsetzen?

Die Überfrau - Skulptur vor der Zentralbibliothek Münster

Die Überfrau – Skulptur vor der Zentralbibliothek Münster

Auch wir haben eine Idee geschenkt bekommen: „Nachts in der Bücherei“ – eine Grusel-Geschichte! Jemand wird versehentlich eingeschlossen in den nächtlich dunklen Räumen der Bücherei. Er fühlt sich verfolgt, Geräusche irritieren: Das Knarzen der Treppen, der Aufzug schließt und öffnet sich, aus dem Klavierraum erklingt Musik, die PCs werfen bläuliche Schatten … Ist es der Geist der Überfrau mit ihren 51 Figürchen …? Wir wissen es noch nicht – aber wir machen was daraus! Versprochen!

Stadtbücherei Münster

Lernort_Finale-2 Münster

Content-Strategie-Gruppe 5: Münster, Gütersloh, Hamm, Dortmund

Zum Abschluss des Coaching-Programms präsentieren die Bibliotheken ihre Ergebenisse bei der Identitätssuche in jeweils drei Bildern:
„Wenn wir ein Buch wären, wären wir….“
„Wenn wir ein Gegenständ wären, wären wir….“
„Wenn wir ein Wort wären, wären wir….“
Unter dem Hashtag „‚Leselawine“ findet Ihr in den kommenden zwei Wochen weitere Beiträge auf den Social-Media-Seiten der beteiligten Bibliotheken oder einfach auf unserer Facebook-Seite.
Weitere Informationen zum diesjährigen Coachingprogramm:

Kommentare 0

„Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2015“ gesucht

Der vom Verlag De Gruyter gestiftete Preis wird in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. im Rahmen des 104. Bibliothekartags in Nürnberg im Mai 2015 verliehen. Mit dem Preis werden zwei Einzelpersonen oder Gruppen ausgezeichnet, die sich besonders erfolgreich für die Umsetzung von innovativen und zukunftsweisenden Ideen in öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliotheken oder deren Umfeld engagieren. Der Preis ist mit je € 500 dotiert.

Weitere Informationen: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=34231

Kommentare 0

Urteil: Einbindung von Facebooks Sharebutton bedeutet beschränkte Nutzungslizenz

Das Landgericht Frankfurt am Main hat die Begründung eines Urteils vom Juli (Az.: 2-03 S 2/14) veröffentlicht: wer als Webseitenbetreiber einen solchen Facebook Share-Button zur Verfügung stellt, räumt Mitgliedern des Netzwerks damit eingeschränkte Nutzungsrechte an Inhalten des eigenen Angebots ein.

Die erteilte Lizenz umfasst:

  • die Überschrift des verlinkten Artikels
  • die Quelle,
  • den eigentlichen Verweis,
  • einen „Kurztext“ als Anreißer
  • gegebenenfalls ein Miniaturbild.

Allein der Umstand, dass der Nutzer theoretisch den Ankündigungstext erweitern könne, führe hingegen nicht dazu, dass ihm automatisch Lizenzrechte erteilt würden.Das Landgericht gab in letzter Instanz einer Klägerin Recht, die ein Facebook-Mitglied wegen Übernahme ihres gesamten Textes im Rahmen eines geteilten Links wegen Urheberrechtsverletzung abmahnen ließ.

Rechtsanwalt Christian Solmecke schrieb dazu, dass das Urteil für Facebook-Nutzer den Vorteil habe, dass sie im Fall einer Abmahnung den ursprünglichen Inhalte- und Webseitenanbieter in Regress nehmen könnten, da dieser für die Share-Funktion eine Lizenz erteilt habe.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Urteil-Facebooks-Share-Button-erteilt-beschraenkte-Nutzungsrechte-2445295.html

Kommentare 1

Informationskompetenzschulungen in Öffentlichen Bibliotheken – Kursmaterialien online

Am 7. Juli berichteten wir über die Kooperation von vbnw, Landesanstalt für Medien und der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. zum Thema Informationskompetenz-schulungen in Öffentlichen Bibliotheken. Nach der einjährigen Vorbereitungszeit steht jetzt die Handreichung „Suchen, finden, weitergeben – Workshop zur Informationskompetenz im Netz“ zur Verfügung. Das Materialpaket unterstützt (Weiter-)Bildungsinstitutionen dabei, die Qualifikation von Internetnutzern als gesellschaftliche Bildungsaufgabe offensiv in die Hand zu nehmen.

Cover_Info-Kompetenz_770pxDie Handreichung zur Durchführung von Kursen ist ein Workshopkonzept, das basierend auf der bereits erschienenen Publikation „Der Info-Kompass“ für Öffentliche Bibliotheken entwickelt wurde. Die Materialien ermöglichen es, ihre jeweiligen Zielgruppen zum Thema „Informationskompetenz im Netz“ zu qualifizieren und Wissen in die Fläche zu tragen. Das modular ausgearbeitete Paket inklusive digitaler Zusatzmaterialien erlaubt es Dozentinnen und Dozenten solche Kurse mit möglichst wenig Aufwand erfolgreich durchzuführen.

Im Rahmen der Kooperation von LfM und vbnw dienen die Workshop-Materialen als Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen als zentrale Ansprechpartner für Informations- und Medienkompetenz vor Ort zu unterstützen. Zur Vermittlung von „Informationskompetenz“ durch Bibliotheken ist für das Frühjahr 2015 eine landesweite Veranstaltung in Dortmund geplant (nach derzeitigem Stand 20.04.2015). Die Dezernate 48.08 der Bezirksregierungen in NRW werden vbnw und LfM 2015 bei der Verbreitung des Materials unterstützen.

Das Print-Exemplar des Hauptwerkes kann im Bestellsystem der LfM bestellt werden:
http://lfmpublikationen.lfm-nrw.de/index.php?view=product_detail&product_id=388
Das Gesamtpaket zum Download mit allen Materialien finden Sie im Medienkompetenzportal NRW:
http://www.medienkompetenzportal-nrw.de/themen/informationskompetenz

Weitere Links
www.lfm-nrw.de
www.unesco.de
www.vbnw.de

Kommentare 0

Sonntagsarbeit in Bibliotheken immer unwahrscheinlicher?

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Sonntagsarbeit scheint Sonntagsöffnungszeiten für Bibliotheken enge Grenzen zu setzen. Der BIB hat sich nach intensiver Diskussion für die Möglichkeit einer Sonntagsöffnung Öffentlicher Bibliotheken und einer dazu erforderlichen Änderung des Bundesarbeitszeitgesetzes ausgesprochen. Gestern veröffentlichte der BIB eine Stellungnahme zum neuen Gerichtsurteil. Gleichzeitig hat der Berufsverband ein Diskussionsforum für Mitglieder eingerichtet, in dem die Möglichkeit besteht, sich zum Thema Sonntagsöffnung intensiv auszutauschen.

Zum BIB-Forum (Einloggen auf der Webseite erforderlich): www.bib-info.de/login/forum.html?tx_mmforum_pi1[action]=list_topic&tx_mmforum_pi1[fid]=32
Weitere Informationen des BIBs zum Thema:
http://www.bib-info.de/verband/positionen/sonntagsoeffnung.html
Pressemeldungen zum Urteil:
Bundesverwaltungsgericht
Tagesschau
hr-online