Alle Artikel in der Kategorie “Aus den Bibliotheken

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Erste deutsche Open-Library in Hamburg eröffnet

Seit dem 11.12.2014 erhalten die Kunden der Bücherhallen Hamburg in der Zweigstelle in Hamburg-Finkenwerder die Möglichkeit die Bibliothek auch außerhalb der „regulären Öffnungszeiten“ zu betreten. Um den Kunden auch in der personallosen Zeit das vollständige Angebot der Bibliothek zu ermöglichen wurde das Raumkonzept erneuert und die Funktionsbereiche klarer verteilt. Der Zugang außerhalb der Öffnungszeiten wird über den Bibliotheksausweis (ab 18 Jahren) ermöglicht. Die Verbuchung wird über RFID-Selbstverbucher umgesetzt. Kunden stellen die Medien selbst in Regale zurück. Die Zweigstelle wird Videoüberwacht.

In einem kurzen Video sieht man die Besonderheiten bei Verbuchung und Zugang zur Bibliothek:

http://www.youtube.com/watch?v=RW7RRXUoe-Q

Dazu auch die Pressemeldung der Bücherhallen Hamburg und der ekz

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Bonn: Debatte um Bibliotheksschließungen geht weiter

Bis zur Fertigstellung des neuen „Haus der Bildung“ wird vorerst keine der zwei Bibliotheken im Stadtteil Beuel geschlossen. Wie es danach mit der städtischen Bibliothek in der Gesamtschule Beuel und der Bibliothek im Brückenforum weitergeht ist noch offen. Auch Frau Gabriele Bellhoff, Leiterin der Stadtbibliothek Bonn, wird zum Thema Schließungen in Beuel zitiert: „Eigentlich bräuchte Beuel eine dritte Bücherei, weil wir im Süden des Stadtbezirks nicht vertreten sind, aber leider fehlt uns dazu das Geld.“

Quelle: Bibliothek im Brückenforum: Grüne kritisieren Bücherei-Entscheidung | GA-Bonn – http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/Gruene-kritisieren-Buecherei-Entscheidung-article1512086.html#plx1410353063

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Duisburg: Übergabe des Stadtfensters Mitte Dezember

Die ersten Etagen sind schon abgenommen und Miete wird bereits bezahlt: das neugebaute Stadtfenster, in das die Stadtbibliothek Duisburg gemeinsam mit der VHS einziehen wird, wird wohl dieses Jahr noch an die Stadt übergeben werden. Zum aktuellen Sachstand wird es zeitnah eine Pressekonferenz geben.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/stadtfenster-stadt-zahlt-schon-miete-aid-1.4719765

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Erkrath: Die kleinste Filiale der Stadtbücherei Erkrath eröffnet

Am Freitag, den 28. November, hat die Stadtbücherei Erkrath in Unterfeldhaus die „kleinste Filiale der Stadtbücherei Erkrath“ offiziell eröffnet. Kooperationspartner ist die Firma REWE Stockhausen, in deren Supermarkt das neue Angebot der Stadtbücherei Erkrath präsentiert wird. Die Stadtbücherei Erkrath ist die erste Bibliothek bundesweit, die die Ausleihe und Rückgabe von Medien in einem Supermarkt anbietet.

In einem „Intelligenten Bücherschrank“ stehen rund 150 Romane und Kinderbücher zur sofortigen Ausleihe bereit. An einem eingebauten Online-Katalog kann sich der Kunde über das Medienangebot in den beiden Standorten im Bürgerhaus wie auch im Kaiserhof informieren. Wie bereits im Bürgerhaus, so steht ab jetzt auch in Unterfeldhausen ein Rückgabeautomat zur Verfügung. Das Zurückgeben von ausgeliehenen Medien kann problemlos mit dem Einkauf verbunden werden. Dank der großzügigen Öffnungszeiten des REWE-Marktes können die Kunden nun täglich von 7.00 – 22.00 Uhr und auch sonntags während der Bäckereiöffnungszeiten dieses Angebot nutzen.

Bereits seit einigen Jahren verfolgt die Initiative „Unterfeldhaus aktiv“ das Ziel, den Bürgern wohnortnahe Angebote zur Verfügung zu stellen. Dieser Forderung wird mit der Aufstellung der „kleinsten Filiale“ Rechnung getragen. Finanziert wurde das Projekt u.a. mit Fördermitteln des Landes NRW.

Wer einen Blick auf den Automaten werfen möchte, kann das hier tun.

Weitere Informationen auf der Homepage der Stadtbücherei Erkrath:
https://www.erkrath.de/index.phtml?NavID=1630.54&La=1

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Wie riecht denn unsere Bibliothek…?

Diese Frage hatten wir uns in Paderborn bisher noch nicht gestellt. Wir wissen, wie manche unserer Bibliothekskunden riechen, aber die Bibliothek selber?- Hoffentlich gut.

In der 2. Runde von Lernort Bibliothek lernen wir „Kreative Content Strategien“. Dass wir uns dabei erst einmal u.a. auch mit dem Geruch, den Geräuschen und anderen Besonderheiten unserer Bibliothek auseinandersetzen sollten, hat uns überrascht.

Bisher haben wir gepostet, was uns gerade eingefallen ist. Besonders gut angenommen wurden bisher die Posts über die Bibliothek und ihre Angebote sowie Posts, in denen  unsere Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen. Wir haben auch geschaut, wer aus unserer Bibliothek besondere Fähigkeiten hat und diese im Social Media gezielt einsetzen kann.

In den ersten Social Media Fortbildungen hatten wir gelernt, dass wir möglichst alle Mitarbeiter für den Bereich Social Media gewinnen sollten. Ideen sollten nicht zerredet werden, um Frustration vorzubeugen. So haben wir gepostet, was irgendwie mit Bibliothek oder den Mitarbeitern dort zu tun hatte.

In den zweiten Fortbildungsreihe geht es nun um das „“fine tuning.“ Unsere Social MediaErfahrungsbericht 1 - Paderborn_1_14_10_15 Aktivitäten sollen dasselbe Profil bekommen wie unsere Bibliothek. Auch im Social Media müssen wir als Stadtbibliothek Paderborn erkennbar sein. Dazu mussten wir eine Ist-Analyse unserer Angebote machen und das Besondere unserer Bibliothek herausarbeiten. Für Paderborn stellte sich schnell heraus, dass wir für „Tradition & Moderne“ stehen. Mit verschiedenen kreativen Arbeitstechniken lernen wir nun Geschichten dazu zu erzählen.

Wir sind gespannt, wie schnell wir diese wertvollen Methoden nun an alle Mitarbeiter vermitteln können.

Katrin Stroth

Links zu den Web 2.0-Auftritten der Stadtbibliothek Paderborn:

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Ideen finden kann man lernen

Seit 2009 ist die Öffentliche Bücherei St. Martin Teilnehmer am Projekt „Lernort Bibliothek“, damals waren wir die kleinste teilnehmende Bibliothek und damit Versuchskaninchen, wie die Ideen des Projektes sich mit wenig Raum, Personal und Budget umsetzen lassen. Seit Ende 2010 haben wir eine Facebook-Seite und einen Blog, Experimente mit anderen Social Media-Angeboten wie FlickR-Seite, Google+ oder You Tube-Kanal lagen leider schnell brach.

Wie vielen anderen ging es auch uns so, dass das Finden und Einpflegen von Inhalten und vor allem das Strukturieren der Social Media-Aktivitäten öfter ins Stocken geriet. Deshalb haben wir es begrüßt, dass die Bezirksregierung uns den Workshop „Kreative Content Strategien“ mit Frau Ladwig und Herrn Deeg angeboten hat.

P1130520Wir haben zu zweit teilgenommen, unsere dritte Kollegin wurde intern mit eingebunden. Im ersten Workshop haben wir mit Hilfe verschiedener methodischer Anregungen (Wörterliste Sinneseindrücke, Ortsbeschreibung, typischer Leser usw.) uns einmal genauer klargemacht, was eigentlich unsere Bibliothek ausmacht. Was ist das Besondere bei uns, wer sind wir eigentlich? Diese Sammlung von beschreibenden Wörtern, die Storyworld, dient nun als Basismaterial für unsere Ideen zum Storytelling, dem Thema des zweiten Workshops.

Besonders hilfreich war es, von den Kollegen aus den anderen Bibliotheken und von Frau Ladwig ein ehrliches Feedback zum Blog und zur Facebook-Seite zu bekommen. Ergebnis: Unser Blog braucht dringend ein Layout-Update, mehr Bilder und kürzere bzw. mehrteilige Texte. Das Feedback zu unseren Facebook-Aktivitäten war sehr positiv, es hat uns gutgetan, für abwechslungsreiche Inhalte gelobt zu werden!

Nach interessanten Beispielvideos zu gelungenem Storytelling hieß es dann: selber machen! Interessant war das Spiel mit Wort-Würfeln, durch das später eine Geschichte entwickelt wurde. Die lehrreiche Erfahrung war, dass Beiträge durchaus durch spielerische Elemente entstehen können und der Ideenfindung so freier Lauf gegeben wird.

Rotes Sofa - Bücherei St. Martin RheinbachUnser vorläufiges Ergebnis zur Content-Strategie heißt, unsere beherrschende Idee muss in den Social Media-Aktivtäten sichtbar sein. Die Öffentliche Bücherei St. Martin zeichnet sich durch eine intensive Zusammenarbeit von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern ganz unterschiedlichen Alters und die Einbeziehung der Leser aus („Wir machen das gemeinsam“). Einerseits hatten wir beim Brainstorming über mögliche Geschichten Ideen wie „Bernd das Buch zeigt die Bibliothek“, „Der Marabu Fridolin (Maskottchen) erzählt eine Geschichte“ oder eine Serie „Das rote Sofa erzählt“. Andererseits wollen wir persönlicher werden, wollen mehr von den Menschen zeigen, die die Bibliothek ausmachen. Wir werden also auf kreative Weise Menschen vorstellen.

Wir bedanken uns dafür, mit Hilfe des lebhaften Workshops einen Blick von außen auf unsere Bibliothek werfen zu können, „Rezepte“ für kreatives Arbeiten zu bekommen und klarer zu erkennen, wie man die alltägliche Arbeit der Bibliothek und die Aktivitäten im Internet sinnvoll verbinden kann.

Daniela Hahn, Martina Prüser

Links zu den Web 2.0-Auftritten der Öffentliche Bücherei St. Martin in Rheinbach:

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Video-Guide für die Stadtbibliothek Stuttgart – ein Selbstversuch

Die Stadtbibliothek Stuttgart bietet ihren Kunden jetzt einen Video-Guide durch die Zentralbibliothek an. Die Führung beginnt im obersten Stockwerk der Stadtbibliothek. Mit dem eigenen mobilen Endgerät scannt man einen QR-Code und gelangt auf die Internetseite der Stadtbibliothek sowie zum halbstündigen Film. Dieser informiert auch übert Eckpunkte der baden-württembergischen Literaturgeschichte.
http://www.schwaebische.de/panorama/kultur_artikel,-Mit-Fred-zu-den-Buechern-_arid,10071480.html
Quelle: via Fachstellen-Info Freiburg 30.09.14

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Content-Strategien Teil 2 oder ein Motivationstag in Münster

Fortbildungen, bei denen die Zeit wie im Fluge vergeht, bei der wir sogar auf eine 1Kaffeepause verzichten und weiterarbeiten, sprechen für sich, oder? 🙂

So erging es uns (das sind Kolleginnen der Stadtbibliothek Gütersloh) am 23.06.2014 in Münster. Teil II der Qualifizierungsmaßnahme „Kreative Content Strategien“ mit Frau Ladwig stand an und das Schlagwort „Storytelling“ hat sich in unsere Köpfe gebrannt.

2Gerüstet mit dem Handwerkszeug, eigenen Skripten und den Informationen im Wiki, überlegten wir mit den Kolleginnen, wie wir das Thema jetzt umsetzen können.

 

Über eine beherrschende Idee brauchten wir nicht lange nachzudenken, am 30.06. 2014 stand die Verabschiedung unserer Chefin an. Als Team wollten wir uns selbstverständlich mit etwas „Besonderem“ verabschieden und ganz schnell war klar, dass muss eine Web 2.0 Geschichte werden. Ein kreatives Kolleginnengespräch ergab eine tolle Idee. Schauplätze sind die Berge und die Bibliothek und Handlungsträgerin ist ein uns allen bekanntes kleines Mädchen, namens Heidi.

Es hat uns riesigen Spaß gemacht daraus eine persönliche Abschiedsgeschichte für Frau Imwinkelried zu schreiben und zu produzieren.

Das nötige theoretische Hintergrundwissen, aber vor allem den Mut und die Motivation, sich an etwas Neues zu wagen, hatten wir aus den Fortbildungen mitgebracht. Die Verabschiedung unserer Chefin hat uns eine „interne“ Plattform gegeben „Storytelling“ mit Inhalt zu füllen.

Gleichwohl uns bei der Umsetzung auch das Abschlusszitat aus dem Seminar verfolgte:

„Ideen zu haben ist himmlisch, sie auszuarbeiten ist die Hölle“  Maurice Maeterlinck (1862–1949)

Aber nach jeder Hölle, kommt der Himmel wieder :-). Gütersloh hat den Anfang im Storytelling gemacht, es hat viel Zeit und Mühe gekostet, aber auch riesigen Spaß gemacht. Und ganz nebenbei sind Ideen entstanden, wer oder was in eine nächste „Story“ gepackt werden kann. Jetzt heißt es wieder die „Hölle“ überstehen 🙂

Gastbeitrag der Stadtbibliothek Gütersloh.

Links zu den Web 2.0-Auftritten der Stadtbibliothek Gütersloh: