Alle Artikel in der Kategorie “Hinweise, Tipps, Informationen

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„Der Olymp – Zukunftspreis der Kulturbildung“ Anmeldefrist: 15.12.2017

Am 01. Oktober ist die Bewerbungsphase des Zukunftspreis der Kulturbildung „Der Olymp“ gestartet. Es können Konzepte eingereicht werden, die zur der Verankerung von kultureller Bildung in Kultureinrichtungen und Schulen beitragen. Bis zum 15. Dezember können sich verschiedene kulturelle Einrichtungen für zwei Kategorien bewerben:

  1. Programme kultureller Bildung: Hierzu können Einrichtungen und Kunstschaffende aller Kultursparten innovative Konzepte einreichen die Kulturelle Bildung Nachhaltig in der Schule verankern.
  2. Kulturelles Schulprofil: Bewerbungen können zu dieser Kategorie nur allgemeinbildende und berufsbildende Schulen einreichen die ein kulturelles Gesamtprofil oder einen spartenspezifischen kulturellen Schwerpunk haben.
  3. Sonderpreis: Zusätzlich wird ein Sonderpreis in Höhe von 2.000 Euro an einen Beitrag aus dem ländlichen Raum vergeben.

Die beiden Hauptkategorien werden mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die Bewerbung ist bis zum 15.12. und der dazugehörige Beitrag bis zum 01.03.2018 einzureichen. Finanziert wird der der Wettbewerb von der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder „Kinder zum Olymp“.

Kinder_zum_Olymp_Logo

Quelle: Bibliotheksportal.de – Wettbewerb „Der Olymp – Zukunftspreis der Kulturbildung“ mit Sonderpreis für den ländlichen Raum“ (zuletzt aufgerufen am 10.10.2017), online verfügbar unter:  http://www.bibliotheksportal.de/service/nachrichten/einzelansicht/article/wettbewerb-der-olymp-zukunftspreis-der-kulturbildung-mit-sonderpreis-fuer-den-laendlichen.html

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Förderprogramm für Kinderwebsites

Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, fördert im Rahmen der Initiative “Ein Netz für Kinder” die Modernisierung qualitativ hochwertiger Internetseiten für Kinder. Mit der Initiative sollen kindgerechte Angebote für die Nutzung auf mobilen Endgeräten verbessert werden. Bei der Geschäftsstelle der Initiatve können Förderanträge eingereicht werden. Die Fördermodalitäten können auf der Webseite unter www.enfk.de eingesehen werden.

Quelle:  dbv: „dbv-Newsletter Nr. 104“ (14.09.2017), online verfügbar unter: http://www.bibliotheksverband.de/datensaetze/newsletter-national/dbv-newsletter-nr-104-2017-14-september.html 

 

 

 

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Dänemark: Bibliotheken im Umbruch

Thomas Borchert beschreibt in einem Beitrag in der Frankfurter Rundschau den derzeitigen Umbruch im dänischen Bibliothekswesen. Ebenso, wie in Deutschland erfinden sich Dänische Bibliotheken neu. Bücher sind nur noch ein Teil einer breiten Angebotspalette. Der Artikel geht auch auf die Reaktion langjähriger Bibliotheksnutzer ein.

Quelle: Thomas Borchert „Dänemark: Bibliotheken im Umbruch“ (09.07.2017), online verfügbar unter: http://www.fr.de/panorama/daenemark-bibliotheken-im-umbruch-a-1309752

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Checkliste für den Bibliotheksumzug

Die Kommission für One-Person Libraries des Berufsverbands Information Bibliothek BIB hat bereits im Jahr 2017 die zweite Auflage der Checkliste Nr. 1 „Bibliotheksumzug“ herausgegeben, die von Dr. Jürgen Plieninger und Martina Kuth überarbeitet worden ist.

Quelle: Plieninger, Jürgen, Kuth, Martina: „Bibliotheksumzug“, online verfügbar unter: http://www.bib-info.de/fileadmin/media/Dokumente/Kommissionen/Kommission%20f%FCr%20One-Person-Librarians/Checklisten/check1_2A.pdf

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Dossier zum Thema Integration

Der BuB hat ein 49-seitiges Dossier zum Thema Integration aller relevanten BuB-Artikel veröffentlicht, die um Bibliotheksarbeit für Geflüchtete handelt. Das Dossier umfasst die Jahre 2015 bis 2017 und ist online als PDF verfügbar.

Quelle: Forum Bibliothek und Information: „Dossier Integration“ (zuletzt aufgerufen am 21.09.2017), online verfügbar unter: http://b-u-b.de/wp-content/uploads/dossier-integration.pdf

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Ergebnisse der Online-Befragung von Bildungspartner NRW in 2017

Seit 2005 gibt es die Inititative Bildungspartner NRW, welche verbindliche Kooperationen zwischen Schulen und kommunalen Bildungs- und Kultureinrichtungen stärkt. Im Mai 2017 hat Bildungspartner NRW die koordinieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Institutionen bezüglich ihrer Erfahrungen mit dem Modell Bildungspartnerschaft befragt. Die Ergebnisse wurden inzwischen in Form eines Evaluationsberichts veröffentlicht.

Im Folgenden sind einige der insbesondere für Bibliotheken relevanten Erkennntisse aufgeführt.

Der Rücklauf der Erhebung (n=1911 Befragte) beträgt 12,4%. Es liegen Angaben von 237 Personen vor. Rund 40% der Bildungspartner-Bibliotheken haben an der Umfrage teilgenommen.

Zunächst zur allgemeinen Ausgangssituation: Bibliotheken sind nach wie vor die mit Abstand am stärksten vertretene Bildungspartnerinstitution. Zum Zeitpunkt der Befragung waren rund die Hälfte der registrierten außerschulischen Einrichtungen in NRW (181 von 377) Bibliotheken und Büchereien. Es folgen die Museen mit rund 53 beteiligten Institutionen.

Die Entwicklung ist im folgenden grafisch dargestellt:

Bildungspartner_Entwicklung Instiutionen_17_09_13

Quelle: „Bildungspartner NRW – Evaluationsbericht 2017 Befragung der Institutionen und Schulen“, Abb. 1 * Bis 2010 ausschließlich Zählung der mit Schulen kooperierenden Hauptstellen von Bibliotheken, seit 2011 auch Berücksichtigung der Zweigstellen (Stadtteilbibliotheken) ** Seit 2015/2016 keine automatische Zählung der Medienzentren mehr, sondern nur derjenigen mit Kooperationsvereinbarungen

Die Kultur- und Bildungsinstiutionen kooperieren mehrheitlich mit zwei bis fünf Schulen. Im Mai waren 1.314 Schulen, vorwiegend Gymnasien und Grundschulen, als Bildungspartner registriert.

Unter anderem wurden die Teilnehmer nach ihrer Motivation für das Unterhalten einer Bildungspartnerschaft befragt. Für die Kultur- und Bildungsinstitutionen besteht diese insbesondere in der verbesserten Qualität der Zusammenarbeit mit Schulen, welche sich durch Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit auszeichne. Zudem bewerten sie die Beiträge zu speziellen Bildungsinhalten, wie Angeboten im Rahmen der Kompetenzförderung, als wichtig.
Die Schulen nannten als motivierenden Grund insbesondere die Möglichkeit auf bereits vorhandene Lernangebote (z.B. zur Förderung der Lesemotivation) zurückgreifen und die Kooperation in schulische Programme einbinden zu können.

Im Vergleich zu anderen Kooperationen schätzen Bildungs- und Kulturinstitutionen am Modell Bildungspartnerschaft insbesondere die größere Verbindlichkeit und damit einhergehende Intensität der Kooperationen. Befragte beider Gruppen geben an, dass sich die Kommunikation- u.a. aufgrund der Benennung eines konkreten Ansprechpartners- verbessert habe.

In der Regel erfolgt auf beiden Seiten eine Vor- und Nachbereitung der Lernangebote. Mehr als die Hälfte der in Schulen beschäftigten Teilnehmer bereitet diese immer im Unterricht vor, rund 40% teilweise. Rund 60 % der außerschulischen Institutionen stellen für einzelne Angebote Lernmaterialien bereit.

Die Kommunikation zwischen den in Bildungspartnerschaften organisierten Institutionen findet überwiegend in persönlichen Gesprächen statt. Seltener ist der Austausch an einem gemeinsamen runden Tisch sowie im Rahmen von Konferenzen.

Die Hälfte der befragten Insitutionen gibt an, dass der Austausch einmal im Halbjahr erfolge. Ein Drittel trifft sich einmal im Jahr mit den Kooperationspartnern in der Schule. Rund zwei Drittel der Schulen geben an, dass man sich jeweils einmal im Halbjahr treffe. Während die Institutionen die Häufigkeit dieser Treffen mehreheitlich als „genau richtig“ oder „etwas zu selten“ bewerten, empfinden rund zwei Drittel der Ansprechpartner in den Schulen die Häufigkeit als  „genau richtig“.

Die am häufigsten genannten Kooperationsarten im Rahmen der Bildungspartnerschaft sind Bibliotheksführungen und die Bereitstellung von Medienkisten. Weniger häufig wirken beide Parteien für konkrete Projekte, Projektwochen oder im Rahmen des Spiralcurriculums zusammen.

Insgesamt stellen beide Parteien überwiegend positive Effekte der Bildungspartnerschaft fest. Jeweils drei Viertel der außerschulischen Institutionen geben an, dass sie ihr Angebot anhand des Formats ausbauen und passgenauer auf die Bedürfnisse in Schulen zuschneiden konnten. Zudem sei die Zusammenarbeit verlässlicher und die Kommunikation besser geworden.

Als Herausforderungen benennen beide Seiten vorrangig mangelnde personelle und zeitliche Ressourcen. Insbesondere die Kultur- und Bildungsinstitutionen führen dies als Hindernis an. Zudem bemängeln einige Instiutionen das z. T. einseitige Bemühungen von ihrer Seite.

Bildungspartner NRW will die Ergebnisse analysieren und als Grundlage für die zukünftige Arbeitsplanung der Geschäftsstelle verwenden.

Der Evaluationsbericht kann hier in Gänze eingesehen werden.

Quelle:
Newsletter Bildungspartner NRW (bildungspartner-info 06/17)

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ekz: Bibliotheken ganzheitlich planen

Die ekz.bibliotheksservice GmbH produzierte anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens drei neue Filme, darunter einen zum Thema „Bibliotheken ganzheitlich planen und ausstatten“.

https://youtu.be/ag3u63B-rAQ

Quelle: ekz.de „Jahrespressemeldung 2017“ (02.08.2017), online verfügbar unter:
http://www.ekz.de/unternehmen/aktuelles/news/news-artikel/jahrespressemeldung-2017-70-jahre-ekz-vom-buchlieferanten-zum-europaeischen-player-der-biblioth-1/

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„How to raise a reader”- Guide zum Wecken der Leselust

Die New York Times hat einen Leitfaden mit Tipps und Hinweisen entwickelt, welcher Eltern dabei unterstützen kann, die Leselust ihrer Kinder zu wecken. Der Guide umfasst Schritt-für-Schritt-Anleitungen für alle kindlichen Entwicklungsstufen mit entsprechenden motivierenden Maßnahmen.
Die Absicht der Entwickler sei es gewesen, Kinder dazu zu ermutigen, alle Arten von Büchern überall zu lesen, darüber zu sprechen und ihre Begeisterung zu teilen (Maria Russo :„(…)encourage your children to read all kinds of books, in all kinds of places, and to talk about them and share their enthusiasm.”). Ein Tipp lautet übrigens, regelmäßig und möglichst mit der ganzen Familie die Bibliothek zu besuchen.

Den englischsprachigen, mit Illustrationen versehenen Leitfaden finden Sie hier.

Quelle:
Public Libraries online: „How to raise a reader.“ (zuletzt eingesehen am 12.09.2017), online verfügbar unter: http://publiclibrariesonline.org/2017/09/how-to-raise-a-reader

 

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Warum Statistik und warum DBS?

Häufig werden wir gefragt „Wozu benötige ich eine Statistik?“ oder  „Warum soll ich in die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) eintragen?“. Gerade bei der Erarbeitung eines Bibliothekskonzeptes können vergleichende Statistiken, wie die DBS, von Vorteil sein. Die Einordnung innerhalb der deutschen Bibliothekslandschaft kann als Grundlage zur Argumentation mit dem eigenen Träger dienen. Neben dem direkten Nutzen für die Bibliothek vor Ort, bieten die Daten die notwendige Basis für die Lobbyarbeit auf Landes- und Bundesebene. Die Daten sind so z.B. auch Grundlage für die Verhandlungen der Bibliothekstantiemen.

Die statistische Erhebung befindet sich dabei ebenso im Wandel, wie die Bibliotheken, die durch sie repräsentiert werden.  Der Fragekatalog und die erhobenen Werte sind ständig Veränderungs- und Diskussionsprozessen ausgeliefert.

Ulla Wimmer (DBV, Kompetenznetzwerk Bibliotheken) stellte z.B. auf dem diesjährigen Bibliothekartag  die neuen Entwicklungen zum Indikatorenraster und dem neu geplanten Bibliotheksmonitor vor. In diesem werden erstmals Indikatoren für den Bereich der virtuellen Medien mit eingebunden und realistisch dargestellt.

Vor kurzem hat das HBZ den neuen DBS-Fragebogen für das Berichtsjahr 2017 veröffentlicht. Dieser weist diverse Definitionsänderungen und ein neues Feld auf. Diese lauten:

  • Feld 34.2: Bibliotheken im Verbund

Die Gesamt-Anzahl der Bibliotheken, die am E-Medien-Verbund beteiligt und am Stichtag 31.12. auf der Login-Seite der Onleihe genannt sind. Es geben nur die Bibliotheken hier einen Wert ein, die selbst Mitglied eines E-Medienverbundes sind.

  • Feld 50: … davon: Ausgaben für Erwerbung (inkl. Einband, Lizenzen, Portalkosten)

Ausgaben für Erwerbung von Medieneinheiten einschließlich der Aufwendungen für die laufenden Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements (print und virtuell), Einband und den Erwerb von Lizenzen, inklusive Datenbanken und Portalkosten.

  • Feld 50.1: … darunter: Ausgaben für virtuelle Medien (Lizenzen und Portalkosten)

Die Ausgaben für virtuelle Medien (Lizenzen vgl. DBS-Frage 34), Datenbanken (vgl. DBS-Frage 38) sowie Portal-Kosten sind eine Teilsumme des Wertes in DBS-Frage 50.

  • NEU: Feld 54.1: Höhe des Gesamthaushalts des Hauptträgers

Hier ist die Summe des Gesamthaushaltes aller (Haupt-)Träger anzugeben.

  • Feld 55: Ausgaben des Trägers für die Bibliothek

Hier sind die vom Unterhaltsträger bereitgestellten finanziellen Eigenmittel (ohne eigene Einnahmen) anzugeben, sowohl für die laufenden Ausgaben als auch für die Investitionen der Bibliothek. Bei mehreren Unterhaltsträgern werden die Mittel addiert.

Es gibt noch einige Felder, die wegen unterschiedlichen Erfassungsmethoden oder durch schwer nachzuvollziehende Definitionen, ein Problem darstellen. An diesen Feldern wird weiterhin gearbeitet, sodass die Erfassung vereinfacht wird. Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen und Anforderungen der Bibliotheken können Felddefinitionen jedoch niemals allen Ansprüchen und Einzelfällen gerecht werden. Durch das jährliche Webinar zur DBS der Fachstelle, dem HBZ-Wiki und den Ansprechpartnern von HBZ und Fachstelle stehen verschiedene Hilfsmittel vor und während der Eintragungsphase zur Verfügung um etwaige Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen.

Weitere Informationen: Wimmer, Ulla: „Die Taube in der Hand: Kennzahlenvergleiche anhand der Deutschen Bibliotheksstatistik“; online verfügbar unter: https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/docId/2784

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Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse, 28.09.-01.10.2017

Die 17. europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken steht in diesem Jahr unter dem Thema „Ziemlich komisch“. Ein Großteil der für die Messe ausgesuchten Bücher erzählt lustige, zum Teil auch merkwürdige und schräge Geschichten.
Die konstanten Themenschwerpunkte der Messe- Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und sowie die Frankreichstrategie des Saarlandes- werden auch  in diesem Jahr mit fremdsprachigen Lesungen sowie Veranstaltungen mit französischen Autoren und Illustratoren bedient. So wird beispielsweise die französische Preisträgerin des Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreises 2017, Muriel Zürcher, ihr prämiertes Buch „Robin des graffs“ vorstellen.

Weitere Informationen zum Programm Europäischen Kinder- und Jugendmesse finden Sie hier.

Quelle: börsenblatt.net: „Ortswechsel und neue Bücherinseln“ (zuletzt abgerufen am 08.09.2017), online verfügbar unter: https://www.boersenblatt.net/artikel-17._europaeischen_kinder-_und_jugendbuchmesse_in_saarbruecken.1360108.html