Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.
Online-Vortragsreihe der IFLA zu Fake News ab dem 30. Oktober 2020 Unter dem Titel „Fake News: Impact on Society“ bietet die IFLA ab dem 30. Oktober im Winterhalbjahr 2020/21 in Zusammenarbeit mehrerer Sektionen und Arbeitsgruppen vier Online-Vorträge an, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Die Sessions dauern etwa eine Stunde. Der erste Termin findet am 30. Oktober 2020 um 16.00 Uhr statt. Weitere Informationen unter: http://www.ifla-deutschland.de/2020/09/30/online-vortragsreihe-zu-fake-news-impact-on-society/
Der Arbeitskreis Jugendliteratur hat die Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2020 bekanntgegeben. Die Kritikerjury wählte vier Bücher in den Sparten Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch für den Preis aus. Zudem wählte die Jugendjury mit „Wer ist Edward Moon?“ von Sarah Crossan ihr Preisbuch. Der Sonderpreis für das Gesamtwerk ging an die Schriftstellerin Cornelia Funke. Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Werken finden Sie unter dem in der Quelle angegebenen Link. Quelle: Buchreport „Das sind die Jugendliteratur-PreisträgerInnen“ (17.10.2020)
Unter dem Motto „KulturAufRuhr!“ geht es auf dem Fachtag Kulturelle Bildung im Ruhrgebiet darum, Kulturelle Bildung in allen Schulformen des Ruhrgebiets zu stärken bzw. nachhaltig zu verankern und um die Frage nach Chancen der Digitalisierung im Bereich der Kulturellen Bildung. Die Konferenz der Bildungspartner NRW richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Kulturschaffende, Vertreter*innen der Kommunen und Mitarbeitende außerschulischer Lernorte wie Bibliotheken. In analog-digitalen Lernangeboten, die das Ruhrgebiet als Region der Vielfalt und als Motor der Innovation zeigen, wird gelingende Kulturelle Bildung erfahrbar gemacht. Darüber hinaus liefern Online-Seminare Erkenntnisse rund um das Thema Kulturelle Bildung. Mehr Informationen unter https://www.bildungspartner.schulministerium.nrw.de/Bildungspartner/Die-Bildungspartner/Veranstaltungen/ �:
Am 16. und 17. April 2021 findet in Köln das zweite BNE-Festival NRW statt (Bildung für nachhaltige Entwicklung). Es bietet Teilnehmenden ein vielfältiges Programm, das zur Umsetzung von BNE in verschiedensten Bildungsbereichen anregt. Das Ziel: Bildung für nachhaltige Entwicklung auf dem Festival greifbar, praxisnah und konkret werden zu lassen sowie viele Akteur*innen zu vernetzen und zum Mitmachen zu mobilisieren.Veranstalter sind das MULNV, die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW sowie die Engagement Global GmbH. Bildungsakteur*innen haben die Möglichkeit, sich sowohl mit Workshops, Diskussionsrunden und Informations- bzw. Mitmach-Ständen als auch mit kulturellen Beiträgen oder kreativen Mitmach-Aktionen rund um BNE in die Veranstaltung einzubringen. Mehr Informationen unter https://www.bne.nrw.de/bne-in-nrw/bne-festival-nrw/bne-festival-nrw/
Bildungspartner NRW zeichnet wieder beispielhafte Kooperationsideen von Schulen und außerschulischen Einrichtungen wie z.B. Bibliotheken aus. Der aktuelle Wettbewerb steht unter dem Motto „Kooperation geht digital“. Eingereicht werden können zum Beispiel Lernangebote, die zu Zeiten des Distanzlernens den Austausch zwischen Schule und außerschulischem Lernort ermöglicht haben. Auch Beiträge zu aktuellen Angeboten oder Konzepte, die die Potenziale digitaler Formate für die Zusammenarbeit nutzen, sind willkommen. Einsendeschluss für die Konzepte ist der 06. Januar 2021.
Drei ausgewählte Konzepte werden mit jeweils 1.000 Euro ausgezeichnet und im Rahmen des nächsten Bildungspartnerkongresses am 6. Oktober 2021 in Essen vorgestellt.
Jetzt Kampagne „#BuchistBuch: Gleiches Recht für E-Books in Bibliotheken“ des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) unterstützen. Der dbv hat eine Reihe von Grafiken entwickelt, die Bibliotheken für ihre Webseiten, Plakate oder Flyer nutzen können, um öffentlich auf die notwendige Gleichstellung des E-Books mit dem gedruckten Buch hinzuweisen. Unter diesem Link können Sie die Grafiken in verschiedenen Farben und Dateiformaten herunterladen: https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/kampagnen/buch_ist_buch_paket.zip
Der Marktforschungsstudie „Digitales Lesen auf dem Vormarsch“ zufolge steigt die Nachfrage nach E-Books und Audiobooks weiter an. Lediglich noch ein Drittel der Konsumenten lesen ausschließlich gedruckte Medien.
Inzwischen sind bereits 40 Prozent „Multiformat-Nutzer“ und konsumieren sowohl Printmedien als auch E-Books und Audiobooks. Im Rahmen der Studie wurde auch ermittelt, dass sich die Nutzer insbesondere für Bündelungen der Formate, also „Print-Buch und Audiobook“- sowie „E-Book und Audiobook“-Kombinationen interessieren. Dieser Trend entspreche dem aktuellen Nutzungsverhalten, Inhalte weiter zu verfolgen, ohne dabei an ein Medium gebunden zu sein. Vorbild seien hier Streaming-Portale, auf welchen man bspw. einen Film auf dem Fernseher starte und später auf dem Smartphone weiterschaue.
Für die Untersuchung hat das Beratungsunternehmen Simon-Kucher & Partners gemeinsam mit dem Markforscher Dynata im September knapp 6.100 Konsumenten in den USA, Deutschland (ca. 740), Großbritannien, Frankreich, Italien, Schweden, der Schweiz und den Niederlanden befragt.
Quelle: buchreport „Studie: E-Books und Audiobooks werden immer beliebter“ (08.10.2020)
Am 23. September fand im Rahmen der Austauschreihe „Handreichung zur lernförderlichen Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht“ eine digitale Podiumsdiskussion zum Thema „Lernorte schaffen“ statt. An der Videokonferenz mit Fachleuten aus der Schulpraxis nahm auch die Euskirchener Bibliotheksleiterin Julia Rittel teil. Sie hatte die Gelegenheit, Öffentliche Bibliotheken als Lernorte vorzustellen. Rittel ist seit vielen Jahren Mitglied der Lenkungs-AG Bildungspartner Bibliothek und Schule und war auch einige Zeit Vorsitzende der dbv-Kommission Bibliothek und Schule. Die Austauschreihe wird vom Ministerium für Schule und Bildung NRW und der Pacemaker Initiative in Kooperation mit dem learninglab Köln veranstaltet.
Am 14. Oktober 2020 findet von 19 bis 21 Uhr deutscher Zeit eine internationale Minikonferenz zum Thema Nachhaltigkeit in Bibliotheken statt. Die Veranstaltung nimmt dabei Bezug auf Aspekte wie wirtschaftliche Machbarkeit, soziale Gerechtigkeit sowie insbesondere Umweltschutz.
Unter anderem wird Dr. Petra Hauke vom Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin wird über den IFLA-Green-Library-Award referieren. Im Anschluss erfolgt eine Vorstellung der Siegerprojekte der letzten Jahre aus Öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. Die Veranstaltung wird live übertragen und im Anschluss als Aufzeichnung bereitgestellt. Weitere Informationen finden Sie unter dem in der Quelle angegebenen Link.
Gemäß den aktuellen Corona-Verordnungen sind auch Bibliotheken dazu verpflichtet, Kontaktdaten zu erheben, damit im Fall einer Corona-Infektion eine Nachverfolgung der Kontaktpersonen möglich ist. In diesem Gastbeitrag schildert die Euskirchener Bibliotheksleiterin Julia Rittel in einer Schritt-für Schritt-Anleitung wie die Stadtbibliothek Euskirchen mithilfe einer digitalen Besucherregistrierung den Zeitraum der Anwesenheit ihrer Besucher datenschutzkonform dokumentiert.Euskirchen nutzt dieses Verfahren seit der regulären Wiedereröffnung im Mai.
1. Mit RFID-Aufkleber oder mit Barcode Ankunfts-Registrierungskarten basteln
3. Bibliotheksbesucher*innen nehmen bei Eintritt Ankunftskarte…
4. …und verbuchen diese am Selbstverbuchungsgerät bzw. lassen sie verbuchen wie eine Ausleihe. Anschließend werfen sie die Karte in eine bereitgestellte Kiste.
Vor dem Verlassen der Bibliothek verbuchen die Besucher*innen entweder ihre sowieso geplanten Medien zur Ausleihe oder erneut eine Ankunftskarte wie oben. Durch die beiden Buchungen zu Beginn und am Ende ist der Zeitraum der Anwesenheit dokumentiert.
Die verbuchten Karten werden täglich vom Personal aus den Kartons entnommen, desinfiziert und zurückgebucht.
7. Falls sich das Gesundheitsamt melden sollte und die Besucher*innen innerhalb eines bestimmten Zeit Fensters zurückverfolgt werden müssen, kann das minutengenau über das Statistiktool der Bibliotheksverwaltungssoftware erfolgen. Da die Software datenschutzkonform arbeitet, müssen keine weiteren Datenschutz-Vorkehrungen getroffen werden.
Dieses Verfahren funktioniert für alle Besucher*innen mit Bibliotheksausweis.
Falls Besucher*innen kommen, die noch nicht registriert sind, müssen sich diese zunächst anmelden. Das dauert genauso lange wie das Ausfüllen einer Besucherregistrierungskarte dauern würde. Es hat aber den Vorteil, dass es nicht bei jedem weiteren Besuch erneut erforderlich ist.
Für alle, die die Bibliothek nur vor Ort nutzen wollen, wurde eine neue Lesergruppe „Präsenznutzung“ geschaffen. Mit dieser Anmeldung sind keine Kosten verbunden. Die Lesergruppe berechtigt nur zu Verbuchung der Ankunftskarten und damit zur Rückverfolgbarkeit des Besuchs.
Wir nutzen diese Verfahren seit der regulären Wiedereröffnung im Mai. Es funktioniert aus unserer Sicht einwandfrei.