Alle Artikel in der Kategorie “Nachrichten

Informationen und Meldungen aus dem Bibliothekswesen (Nachrichten) vor allem mit lokalem Bezug bzw. Interesse der hiesigen Bibliotheken. Schwerpunkte sind daher Meldungen aus NRW-Bibliotheken, Verbänden und Institutionen sowie Termine, Fortbildungen und den Themengebieten: Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechungen und Technologien, die auf einen bibliothekarischen Kontext bezogen werden können.

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Wichtige Hinweise zur DBS im Berichtsjahr 2020

Das vergangene Jahr war eine Ausnahmesituation für die Bibliotheken. Das spiegelt sich unter anderem in der Jahresstatistik wider. Einige Fragen in der DBS haben zu Missverständnissen und teilweise nicht korrekten Eintragungen geführt. Wir bitten Sie die folgenden Fragen noch einmal zu überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen:

DBS Frage 7 bzw 7.1: Die Zeiten, in denen eine kontaktlose Ausleihe in den Bibliotheken möglich war, werden nicht in der DBS erfasst. Das bedeutet, kurz gesagt, Abholzeiten gelten nicht als Öffnungszeit.

DBS Frage 8: Als Wochenöffnungsstunden werden die beschlossenen Öffnungsstunden eingetragen, unabhängig von coronabedingten Schließungen.

DBS Frage 14, 14.1, 16, 19, 25, 29: Bezugnehmend auf die vom hbz formulierte Mail vom 09. Februar 2021 weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass automatische Verlängerungen, wie bisher, nicht erfasst werden. Sollten Sie diese nicht herausrechnen können muss ein „N“ eingetragen werden. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, Entleihungen inkl. Pauschalverlängerungen im Anmerkungsfeld 199 anzugeben.

DBS Frage 49: Wir heben an dieser Stelle noch einmal hervor, dass bei den laufenden Ausgaben insgesamt alle Ausgaben zählen, egal aus welcher Quelle die Finanzen stammen.

DBS Frage 50-52: Ebenso möchten wir nochmal verstärkt darauf hinweisen, dass alle Fremd- und Eigenmittel, die für den Bestand aufgewendet werden, in den Finanzfragen 50 bis 52 aufgesplittet werden müssen.

DBS Frage 53: Als einmalige Investitionen zählen nur Ausgaben für den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden, für Baumaßnahmen, Möbel oder technische Ausstattung. Entgegen der Formulierung in der Erläuterung, nur die Investitionen aus Mitteln des Vermögenshaushaltes zu zählen, hat die Steuerungsgruppe des hbz festgelegt, dass Ausgaben aus Fremd- und Eigenmittel in DBS Frage 53 einfließen dürfen.

DBS Frage 80: Benutzerarbeitsplätze werden im Gesamten gezählt, auch, wenn die Nutzungsmöglichkeit durch Absperrungen geringer war.

DBS Frage 99.1: Als Besuche von Veranstaltungen werden lediglich physische Besuche gezählt, jedoch keine digitalen Besuche (Klicks) von Online-Veranstaltungen. Die Klicks können lediglich in 199 (Anmerkungen) erfasst werden. Die Online-Veranstaltungen können in 94 (Veranstaltungen, Führungen, Ausstellungen) ff gezählt werden.

Sollten Sie also eine Änderung vornehmen müssen, beachten Sie bitte die Frist vom 15.02.21 für die Eintragung. Sollten Sie eine Verlängerung brauchen, melden Sie sich bitte unter dbs@hbz-nrw.de unter Nennung Ihrer DBS-ID. Sollten Sie nur einzelne Zahlen ändern müssen, können Sie diese gerne Ihren regionalen Beratern bis zum 31.03.21 mitteilen.

Die Eintragung erfolgt über die Online-Erfassung beim hbz:

https://www.bibliotheksstatistik.de/start

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Positionspapier „Digitale Bildung – Chancen für gute frühe MINT-Bildung“

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ stuft im Positionspapier „Digitale Bildung – Chance für gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung“ digitale Medien als gleichwertig mit anderen Werkzeugen im Repertoire der Kinder- und Erwachsenenbildung ein. Multimediales Entdecken und Forschen unterstützt den Lernprozess der Kinder und erweitert die Methodenvielfalt der Lehrkräfte. Zudem fordert die Stiftung, Online-Fortbildungen mit Präsenzfortbildungen gleichzustellen.

Mehr dazu unter https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/fileadmin/Redaktion/4_Ueber_Uns/Stiftung/Positionspapier_Digitalisierung_HdkF.pdf

Quelle: InfoDigital 21-02 der Fachstelle des Regierungspräsidiums Stuttgart

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Neuss: Stadtbibliothek baut Saatgut-Bibliothek auf

Die Stadtbibliothek Neuss hat die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 (https://stadtbibliothek-neuss.de/agenda-2030/) im Blick und plant mit dem Aufbau einer Saatgut-Bibliothek einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der Ziele. Neusser Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, kostenloses Saatgut alter Sorten oder von eigenen gesunden Pflanzen – ob Nutz- oder Blühpflanze zu spenden. Das Saatgut sollte aus biologischem Anbau stammen und samenfest sein, damit es vermehrt werden kann. Alle Hobbygärtner*innen können sich in der Stadtbibliothek Saatgut zum eigenen Anbau „ausleihen“. Nach dem Ernten der reifen Früchte oder Blüten werden die getrockneten Samenkörner in die Bibliothek zurückgebracht, sodass das Angebot der Saatgut-Bibliothek wachsen kann. Mit der Saatgut-Bibliothek soll die regional angepasste Sortenvielfalt erhalten bleiben.

Quelle: Rhein Kreis Nachrichten „Stadtbibliothek sucht Saatgut: Unterstützung für neugeplante Saatgut-Bibliothek“ (03.02.2021)

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Bildungspartner NRW: Nächste Online-Seminare „BIPARCOURS Basiswissen“ am 24. Februar und 18. März

Die nächsten Online-Seminare für Einsteiger*innen, „BIPARCOURS Basiswissen“, finden am 24. Februar und 18. März statt. Es wird Schritt für Schritt gezeigt, wie Parcoursinhalte erstellt und bearbeitet werden können, wie Parcours veröffentlicht und zur Kopie für andere freigegeben werden. Während die Erklärungen visuell und per Audio mitverfolgt werden können, besteht die Möglichkeit, in einem Live-Chat offene Fragen zu stellen. Mehr Informationen sowie Anmeldung über diese Website: https://www.bildungspartner.schulministerium.nrw.de/Bildungspartner/Die-Bildungspartner/Veranstaltungen/

Quelle: bildungspartner-info 01/21

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The Glass Room: Virtuelle Ausstellung zum Thema Desinformation

Was passiert, wenn wir uns zunehmend auf die sozialen Medien und das Internet verlassen? Woher wissen wir, ob ein Bild, ein Film oder ein Tweet der Wahrheit entspricht oder authentisch ist? Antworten darauf will das Projekt „Edition Desinformation“ von The Glass Room geben. Die virtuelle Ausstellung geht mithilfe von Postern, Apps und Filmen dem Thema Fehlinformationen in all ihren Formen auf den Grund. Es ist ein Projekt von IFLA, Tactical Tech und Save the Children Italia als Teil der EU „Preparatory Action on Media Literacy for All“. Die Austellung ist auch in deutscher Sprache verfügbar und kann von Bibliotheken sowohl zur Schulung von Mitarbeitern als auch für entsprechende Lernangebote für Erwachsene und Schüler*innen genutzt werden. Link zur Ausstellung:

https://theglassroom.org/de/desinformation/die-ausstellung/

Quelle: dbv-Newsletter Nr. 189 2021 (28. Januar)

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Neuer Erklärfilm zum Thema Medienabhängigkeit

Im Auftrag der Drogenbeauftragten der Bundesregierung ist ein neuer Erklärfilm erstellt worden, der Eltern, Pädagog*innen und Schüler*innen über gesundheitliche Risiken digitaler Medien informiert. Der als Checker Tobi bekannte Moderator geht im Film „Tobi Krell erklärt Mediensucht“ Fragen rund um das Thema Medienabhängigkeit nach. Mehr Infos und Unterrichtsmaterialien zum Film gibt’s auf www.familiefreundefollower.de.

Link zum Film: https://youtu.be/e0VOKSFiqHs

Quelle: digithek blog https://blog.digithek.ch/gesundheitliche-risiken-digitaler-medien/

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Umfrage: 46 Prozent geht die Digitalisierung nicht schnell genug

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland geht knapp der Hälfte der Menschen (46%) nicht schnell genug. Ein Sechstel (17 Prozent) empfindet das Tempo dagegen als zu schnell. Ein Drittel (34 Prozent) hält das Tempo für genau richtig. Während acht von zehn (81 Prozent) die Digitalisierung als Chance sehen, empfindet ein Sechstel (16 Prozent) sie als Gefahr. Das ergab eine repräsentative Befragung von mehr als 1.000 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren der Initiative „Digital für alle“, die im Dezember 2020 durchgeführt wurde. Die Initiative aus 27 Organisationen aus der gesamten Gesellschaft ist Ausrichterin des Digitaltags, der 2020 erstmals stattfand und unter anderem von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterstützt wurde. Für den zweiten bundesweiten Digitaltag am 18. Juni 2021 ist die Anmeldung von Aktionen ab sofort geöffnet. Unter www.digitaltag.eu/aktionsanmeldung steht dafür ein Online-Formular bereit.

Quelle: Website Deutscher Städte und Gemeindebund „Einem Sechstel geht die Digitalisierung zu schnell“ (01.02.21), online unter https://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Aktuelles/2021/Einem%20Sechstel%20geht%20die%20Digitalisierung%20zu%20schnell/

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AusbildungWeltweit bietet Förderung von Aufenthalten in Großbritannien

Großbritannien nimmt nach dem Austritt aus der Europäischen Union nicht mehr am EU-Austauschprogramm ERASMUS+ teil. Um Auszubildenden und Ausbilder*innen weiterhin berufspraktische Erfahrungen im Vereinigten Königreich zu ermöglichen, bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Austauschprogramms AusbildungWeltweit nun auch erstmalig eine entsprechende Förderung für das Zielland Großbritannien an. Jetzt beantragte Auslandsaufenthalte können zwischen Juni 2021 und März 2022 realisiert werden. Die Antragsfrist endet am 11. Februar 2021. Mehr Informationen unter https://www.ausbildung-weltweit.de/de/erste-antragsrunde-2021.html

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Studie der Universität Halle zu Bilderbuch-Apps veröffentlicht

Padagog*Innen der Martin-Luther-Universität Halle haben den Umgang und die Reaktion von Kindern mit Bilderbuch-Apps untersucht. Für die Studie wurden 2 Bilderbücher ausgewählt, die auch als App verfügbar sind, um die Unterschiede des Mediums eindeutig untersuchen zu können.

„Digitalen Medien wird gerne vorgeworfen, sie würden Passivität erzeugen. […] Wir haben aber eher genau das Gegenteil festgestellt.“ so Prof. Dr. Michael Ritter vom Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik.

Darüber hinaus wurde die Wahrnehmung der Lehrkräfte erhoben. „Interessanterweise haben die Lehrkräfte selbst gar nicht wahrgenommen, wie viel aktiver die Kinder bei den Apps teilgenommen haben“, sagt Dr. Alexandra Ritter. Die Wahrnehmung werde offenbar stark durch Erwartungen geprägt.“ Unabhängig vom Medium, also analog oder digital ist die Interaktion der Erwachsenen das Qualitätsmerkmal. Beobachten und Fragenstellen aktivieren die Kinder weiter zu lesen und zu Sprechen so die Pädagogin.

Vor einigen Tagen haben wir bereits über die Neue Bildungskonzeption aus Mecklenburg-Vorpommern berichtet die ähnliche Erkenntnisse Bereits in die Fläche bringt.

Quelle: Webseite der Martin-Luther-Unversität Halle-Wittenberg – „Digitale Bilderbücher – besseres Leseerlebnis?“ (zuletzt aufgerufen am 04.02.2021), online verfügbar unter: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5173&fbclid=IwAR3CSWLqBCz0Oqr6SqMK_ftqtEXplMp65n0p3fXvILFqaZbryLlW0qjnEZA